The Jerusalem PostOrgan harvesting, dog rape: How an anti-Israel report turns allegations into 'systemic' abuseESPNNiners owner York arrested, pleads no contestBollywood HungamaEMOMEE launches first show on Netflix, marks global streaming debut 15 months after launchוואלהרוכב אופנוע בן 35 נפגע מרכב סמוך לכניסה למעיליא - מצבו קשהESPN DeportesLa segunda semana de pretemporada termina con triunfo de TitansRTP DesportoNadadora Ana Pinho Rodrigues revalida prata nos 50 metros bruçosSky TG24Serie A, in corso Bologna-Lazio: 0-0. Stasera Roma-FiorentinaSRF NewsUnterwegs im Engadin – Wo Jetsetter und Fischotter sich pudelwohl fühlen20 Minuten14-Jährige zeigt Handzeichen – Polizisten erkennen Gefahr sofortWirtualna PolskaCo z ciałami po katastrofie na Węgrzech? Sołtys zabiera głosn-tv"Unangenehme Situation": Banaszak reagiert auf aggressive Verbal-Attacke in Sachsen-AnhaltABC NewsLIVE: Sec. Bessent talks new Iran sanctions
The Daily Newsstand · Free, Always
Monday, August 24, 2026

Manipulation bei Kartenzahlung: Verbraucherschützer rügen Tricks beim Trinkgeld

Translate

Manipulation bei KartenzahlungVerbraucherschützer rügen Tricks beim Trinkgeld

24.08.2026, 05:10 Uhr

00:00

02:51

Trinkgeld nach dem Essen, ja oder nein? Apps für die Kartenzahlung lassen Restaurantbesuchern oft keine echte Wahl. Verbraucherzentralen bemängeln, dass Kunden auf diese Weise gedrängt werden sollen. Einer Umfrage zufolge empfinden das mehr als die Hälfte der Gäste tatsächlich so.

Die Verbraucherzentralen warnen vor einer unterschwelligen Beeinflussung bei angezeigten Trinkgeld-Optionen auf Kartenlesegeräten in Restaurants und Cafés. Die Chefin des Bundesverbands, Ramona Pop, sagte: "Es muss auf den ersten Blick erkennbar sein, wie Gäste Trinkgeld ablehnen oder die Höhe selbst festlegen können." Der Verband setze sich daher für ein Verbot "manipulativer Designtricks" auf europäischer Ebene ein, wie sie auch von Webseiten oder Apps bekannt seien. 

"Bei der Kartenzahlung liegen sie vor, wenn die Option, kein Trinkgeld zu geben, versteckt oder schlechter sichtbar ist", sagte Pop. Dabei geht es um Terminals für Kartenzahlung, bei denen auf dem Display Vorschläge fürs Trinkgeld wie 10 Prozent, 15 Prozent oder 20 Prozent angetippt werden können. Teils sind diese Felder größer oder farblich auffälliger als das Feld für "Kein Trinkgeld" oder ein Feld, bei dem man selbst einen Euro-Betrag eingeben kann. 

"Niemand ist verpflichtet"

"Viele Menschen geben gerne und freiwillig Trinkgeld, um guten Service wertzuschätzen", sagte Pop. Problematisch werde es, wenn Verbraucherinnen und Verbraucher zum Trinkgeldgeben gedrängt oder sogar manipuliert würden. "Niemand ist verpflichtet, Trinkgeld zu geben." 

Laut einer Umfrage im Auftrag des Verbands befürworten es drei Viertel (76 Prozent), dass die Möglichkeit, kein Trinkgeld oder weniger Trinkgeld zu geben, ebenso sichtbar und leicht auswählbar sein sollte wie vorgeschlagene Beträge. 

Gezielt gefragt, ob man sich durch auffälliger dargestellte Prozent-Vorschläge zum Trinkgeldgeben gedrängt fühle, bejahte dies gut die Hälfte - voll und ganz stimmten davon 36 Prozent zu, eher stimmten 16 Prozent zu. Tendenziell nicht dazu gedrängt sehen sich 42 Prozent. Für die Umfrage befragte das Institut Forsa den Angaben zufolge vom 3. bis 5. August 1009 Menschen ab 18 Jahren.

View the original on n-tv

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.