Surface Laptop Ultra und andere Notebooks mit RTX Spark jetzt vorbestellbar
Nach einer langen Abfolge von Enthüllungen, Ankündigungen und Vorstellungen sollen erste Notebooks mit Nvidias ARM-Prozessor RTX Spark in Kürze endlich ausgeliefert werden. Microsoft hat zusammen mit Nvidia auf einer Herbst-Veranstaltung bekanntgegeben, dass sein neuer Surface Laptop Ultra ab sofort vorbestellbar sei und ab 16. Oktober ausgeliefert werden soll. Auch andere Hersteller und Händler dürfen ab sofort Bestellungen solcher Systeme annehmen und Ende nächster Woche ausliefern.
Die Notebooks selbst sind bereits seit Mitte des Jahres bekannt, als sie unisono auf Nvidias Keynote der Computermesse Computex in Taipeh angekündigt wurden. Zur IFA kamen vor einem Monat noch Nachzügler dazu, als Nvidia mehr technische Daten zu Chipvarianten in die Öffentlichkeit entließ. Die einzige Überraschung hinsichtlich Hardware: Microsoft sieht bei seinem Surface Laptop Ultra einen magnetisch andockenden USB-C-Stecker vor – ganz in der Tradition des abgeschafften Dockinganschlusses Surface-Konnektor oder Apples MagSafe.
Asus schickt zum Verkaufsstart zwei ProArt-Laptops mit 14- und 16-Zoll-Bildschirmen ins Rennen, alle anderen Hersteller beschränken sich wie Microsoft selbst auf je ein Gerät mit großem Bildschirm: Dell XPS 16, HP OmniBook Ultra 16, Lenovo Yoga Pro 9 und MSI Prestige N16 Flip.
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Bei Redaktionsschluss befüllten sich Webshops und Preisvergleiche noch mit Angeboten, doch ein erster Blick offenbart einen erstaunlichen Gleichschritt: Mit 32 GByte Arbeitsspeicher und einer 1-TByte-SSD tauchten die Notebooks von Asus, HP, Lenovo und MSI für identische 3300 Euro auf. Das lässt vermuten, dass auch andere Ausstattungsvarianten preislich synchronisiert wurden. Als günstigste Variante fanden wir den Surface Laptop Ultra für 2900 Euro mit 24 GByte Arbeitsspeicher und einer 512er-SSD, mit maximal möglichen 128 GByte Arbeitsspeicher und 2-TByte-SSD tauchte das Asus ProArt 16 für satte 6700 Euro auf. Varianten mit 64 GByte Arbeitsspeicher scheinen allesamt um 4300 Euro zu liegen.
Nicht alle Hersteller legen alle Ausstattungsvarianten auf. Und der Verkaufsstart am 16. Oktober ist als frühestmöglicher Termin zu verstehen: Manche Händler listen einige Geräte aktuell mit Versand erst in der zweiten Novemberhälfte.
CPU-Varianten
Anders als der technisch eng verwandte ARM-Prozessor GB10, den Nvidia schon seit geraumer Zeit im KI-Mini-PC DGX Spark anbietet, gibt es RTX Spark alias N1X in zwei Varianten: einmal der Vollausbau mit 20 CPU- und 6144 GPU-Kernen und in einer abgespeckten Version mit 18 CPU- und 5120 GPU-Kernen. Letztere Variante darf maximal 32 GByte Arbeitsspeicher ansteuern, sodass man bei 64 GByte und mehr sicher sein kann, dass man den Vollausbau bekommt.
Anders als die nun zu habenden RTX-Spark-Notebooks wurde DGX Spark nicht mit Windows, sondern Nvidias Linux-Derivat DGX-OS verkauft. Es soll solch stationäre Kästchen bald auch mit Windows geben. Ob sich bereits verkaufte DGX Spark nachträglich auf Windows 11 umrüsten lassen, ist nicht bekannt, sollte technisch aber kein Problem sein. Ein weiteres Indiz dafür: Die viel stärkere KI-Workstation DGX Station, in der Nvidias GB300 werkelt, wurde am Mittwoch auf der Microsoft-Bühne in einer „for Windows“-Variante enthüllt.
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