Viele Stunden am Schreibtisch? Hier nicht sparen: Der beste Bürostuhl im Test
Ein guter ergonomischer Bürostuhl entlastet den Rücken über lange Arbeitstage. Wir haben 33 Modelle getestet und zeigen die zehn besten samt Kaufberatung.
Wer im Sitzen arbeitet, sollte auf einen ergonomischen Arbeitsplatz achten. Andernfalls drohen chronische Rückenschmerzen, Nackenverspannungen und eine geringere Produktivität. Der richtige Bürostuhl ist hier einer der wichtigsten Faktoren – schließlich verbringen viele Menschen mehrere Stunden pro Tag am Schreibtisch.
In dieser Bestenliste zeigen wir, worauf man beim Kauf eines ergonomischen Bürostuhls achten sollte, und stellen aus 33 Tests die zehn besten Modelle vor. Wer täglich viele Stunden sitzt, sollte dabei nicht am falschen Ende sparen: Mehr Geld bringt feinere Einstellmöglichkeiten, hochwertigere Materialien und oft längere Garantien. Unser Testsieger kostet über 1000 Euro, sein Tester nutzt ihn seit Monaten täglich und bereut den Kauf nicht. Bei knappem Budget bietet unser Preis-Leistungs-Sieger zumindest die wichtigsten ergonomischen Funktionen: eine verstellbare Lordosenstütze, eine Sitztiefenverstellung und eine Kopfstütze. Entscheidend für die Reihenfolge sind Ergonomie und Einstellbarkeit, der Sitzkomfort über lange Arbeitstage, die Verarbeitung und der Preis.
Welcher ist der beste Bürostuhl?
Der Herman Miller Aeron ab 1069 Euro (Chairgo) ist unser Testsieger. Unser Tester hat ihn selbst gekauft und nutzt ihn seit über drei Monaten täglich. Die Lordosenstütze Posturefit SL stützt neben dem unteren Rücken auch das Kreuzbein, die Verarbeitung ist hochwertig und der Stuhl kommt fertig montiert. Ihn gibt es in drei Größen, in Größe B und C trägt er bis 159 kg. Eine Kopfstütze fehlt allerdings.
Der Libernovo Omni ab 800 Euro (Joybuy) ist unser Technologiesieger. Sein Stützsystem aus laut Hersteller 60 Gelenken bewegt sich mit dem Rücken, dazu kommen eine motorisierte Dehnfunktion mit Massage und ein sesselweiches Polster. Im Test entlastet die Dehnfunktion den unteren Rücken spürbar, die Motoren sind dabei hörbar.
Bei knappem Budget greift man zu unserem Preis-Leistungs-Sieger Protoarc EC200 ab 165 Euro (Amazon). Er bietet eine verstellbare 2-Wege-Lordosenstütze, eine Sitztiefenverstellung und eine Kopfstütze, die in dieser Preisklasse selten sind. Im Test stützt die Lordosenstütze den unteren Rücken spürbar, nur die Armlehnen lassen sich allein in der Höhe verstellen.
Hier unser vollständiges Ranking:
- Herman Miller Aeron ab 1069 Euro
- Libernovo Omni ab 800 Euro
- Protoarc EC200 ab 165 Euro
- Flexispot C7 Morpher ab 499 Euro (HEISEC7M)
- Steelcase Gesture ab 1169 Euro (Stoffbezug mit Kopfstütze)
- Interstuhl Pure Active ab 755 Euro
- Hbada X7 für 1169 Euro
- Yaasa Chair Plus für 207 Euro (heise30)
- Ofinto Active ab 399 Euro
- Welax S9 Pro ab 385 Euro (heise)
KURZÜBERSICHT
Herman Miller Aeron
Für aktuell 1069 Euro bei Chairgo ist der ergonomische Bürostuhl Herman Miller Aeron definitiv teuer, bietet aber eine verdammt gute Verarbeitung und sinnvolle ergonomische Funktionen. Es sitzt sich auf ihm zudem über viele Stunden hinweg einfach unglaublich bequem.
VORTEILE
- umfangreiche ergonomische Einstellungsmöglichkeiten
- keine Montage nötig
- belastbar bis 159 kg in Größe B und C
- 12-Jahres-Garantie
NACHTEILE
- sehr teuer
- keine Kopfstütze
Libernovo Omni
Der Libernovo Omni ist ein Premium-Bürostuhl mit dynamischem Stützsystem, motorisierter Dehnfunktion und sesselweichem Sitzgefühl. Verarbeitung und Komfort überzeugen, die Massage entspannt. Schwächen sind die wandernden Armlehnen, die hörbaren Motoren und der hohe Preis ab 800 Euro bei Joybuy. Wer aktiv sitzen will und das Budget hat, sollte ihn ausprobieren und vorher die Rückgabebedingungen des Händlers prüfen.
VORTEILE
- dynamisches Stützsystem
- motorisierte Massagefunktion
- hochwertige Verarbeitung
- weicher Stoffbezug
NACHTEILE
- Armlehnen verstellen sich zu leicht
- motorisierte Funktionen hörbar
- Sitz im Sommer warm
- hoher Preis
Protoarc EC200
Der Protoarc EC200 bietet für 165 Euro bei Amazon eine der besten Budget-Ergonomien im Test. Die verstellbare Lordosenstütze, die Sitztiefenverstellung und die Kopfstütze sind in dieser Preisklasse selten. Die Verarbeitung überzeugt, die Montage gelingt in 20 Minuten. Abstriche bei den nur höhenverstellbaren Armlehnen sind dem Preis geschuldet.
VORTEILE
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- gute 2-Wege-Lordosenstütze
- Sitztiefenverstellung
NACHTEILE
- Armlehnen nur in der Höhe verstellbar
- Sitzkissen für leichte Personen möglicherweise zu hart
Ratgeber
Warum lohnt sich ein ergonomischer Bürostuhl im Homeoffice?
Ein ergonomischer Bürostuhl lohnt sich im Homeoffice, weil er die Haltung verändern kann: Auf dem Herman Miller Aeron (Testbericht) sitzt unser Tester, der vorher meist nach vorn gebeugt saß, nach etwa drei Wochen Eingewöhnung aufrecht und ohne Beschwerden. In den ersten Tagen reagierte seine Rückenmuskulatur noch mit Muskelschmerzen.
Ein guter ergonomischer Stuhl passt sich an die natürliche S-Form der Wirbelsäule an und lässt sich auf Körpergröße, Gewicht und Sitzhaltung einstellen. Er fördert dynamisches Sitzen und unterstützt Bewegungen, um Verspannungen vorzubeugen. Gerade im Homeoffice, wo die Sitzdauer oft länger ausfällt als im klassischen Büro, kommt es auf das passende Modell an.
Bürostuhl, Chefsessel oder Gaming-Stuhl?
Für lange Arbeitstage ist ein ergonomischer Bürostuhl meist die bessere Wahl, auch wenn die drei Gaming-Stühle aus unseren Tests ebenfalls bürotauglich sind. Ergonomische Modelle gibt es in verschiedenen Ausführungen, darunter Drehstühle, Chefsessel und Bürohocker. Drehstuhl heißt im Grunde jeder drehbare Stuhl, also auch der klassische Schreibtischstuhl.
Gaming-Stühle sind häufig farbenfroh und erinnern optisch an Rennsitze. Bürostühle konzentrieren sich dagegen auf Ergonomie und Komfort und lassen sich in der Regel umfangreicher verstellen, etwa in Sitztiefe, Neigung, Armlehnenhöhe und -breite sowie Lendenstütze. Ein Chefsessel setzt meist auf repräsentatives Design und üppige Polsterung, die Funktionen für lange Arbeitstage kommen dabei oft zu kurz.
Chefsessel haben wir nicht getestet, drei Gaming-Stühle schon. Der Secretlab Titan Evo (Testbericht) und der Hivar Skylar (Testbericht) bringen 4D-Armlehnen mit, beim Secretlab lässt sich die Lordosenstütze außerdem in vier Richtungen verstellen. Beim Razer Iskur V1 (Testbericht) sitzt die Lordosenstütze für Menschen über 180 cm unter Umständen zu tief, sein Kunstlederbezug zeigte nach drei Jahren fast täglicher Nutzung ein Loch.
Gaming-Stühle setzen auf Rennsitz-Optik. heise bestenlisten
Worauf sollte man beim Kauf eines ergonomischen Bürostuhls achten?
Beim Kauf eines ergonomischen Bürostuhls zählen hauptsächlich Einstellbarkeit, Bewegungsfreiheit und Stabilität, das zeigen auch unsere 33 Tests. Umfassende Einstellmöglichkeiten sind die Voraussetzung dafür, dass sich ein Modell an Körpergröße und Bedürfnisse anpassen lässt. Die wichtigsten Funktionen gehen wir in den folgenden Abschnitten durch.
Rückenlehne und Bezug: Mesh oder Polster?
Mesh hält kühl, auf Polstern sitzt man oft weicher: 23 der 33 Stühle aus unseren Tests haben zumindest am Rücken einen Netzbezug, in 13 Tests verhindert er spürbar das Schwitzen. Wer schnell schwitzt, greift deshalb besser zu Mesh. Beim Welax S9 Pro (Testbericht) wird es auch nach mehreren Stunden am Schreibtisch nicht warm, sein Netzgewebe stammt vom deutschen Hersteller Krall+Roth und wiegt 430 g/m². Im Winter kann Mesh dagegen kühl werden, das halten vier Tests fest, darunter die des Flexispot C7 Morpher (Testbericht) und des Flexispot Apollo (Testbericht).
Polsterrücken bestehen aus Stoff, Kunstleder oder Leder und sind oft bequemer. Den weichen Stoffbezug des Libernovo Omni (Testbericht) empfinden wir als deutlich angenehmer als straffes Mesh, im Sommer kann er allerdings warm werden. Kunstleder wie beim Razer Iskur V1 (Testbericht) leitet kaum Wärme ab. Die Polsterung sollte formstabil sein, damit man sich nicht durchsitzt und keine Druckstellen entstehen.
Die Rückenlehne sollte im unteren Rücken festen Gegendruck bieten und sich bei Bewegung mitbewegen. Beim Sihoo Doro C300 Pro V2 (Testbericht) gleitet die Lehne beim Anlehnen vertikal mit, beim Flexispot C7 Morpher verformt sie sich mit den Bewegungen des Körpers.
Sitzfläche und Sitzhöhe
Bei den Stühlen aus unseren Tests reicht die Sitzhöhe von 44 cm bis 59,5 cm. Sie sollte sich so einstellen lassen, dass Beine und Füße entspannt im 90-Grad-Winkel stehen. Stehen die Füße flach auf dem Boden, bilden Knie und Hüfte im Idealfall einen rechten oder etwas offeneren Winkel. Die Sitzfläche sollte gerade sein oder leicht nach vorn abfallen. Beim Ofinto Active (Testbericht) neigt ein Hebel sie dafür um 4 Grad nach vorn, auch während man sitzt.
Wie weich ein Sitz ausfällt, entscheiden Polsterstärke und Schaumdichte. Das feste Sitzkissen des Protoarc EC200 (Testbericht) kann für leichte Menschen zu hart sein, beim Sihoo Doro S300 (Testbericht) liegt die Mesh-Sitzfläche auf Federn und bleibt stets etwas in Bewegung. Eine Tiefenfederung verhindert, dass der Stuhl beim Hinsetzen den Rücken staucht.
Eine verstellbare Sitztiefe passt die Sitzfläche an die Länge der Oberschenkel an. Ist der Sitz zu tief, kann bei längerem Sitzen die Durchblutung der Beine leiden und das Thromboserisiko steigen. Beim Welax S9 Pro (Testbericht) lässt sich die Sitztiefe um 6 cm verstellen, beim Hbada X7 (Testbericht) um 5 cm und beim Yaasa Chair Plus (Testbericht) um 4 cm. Dem Ikea Markus (Testbericht) fehlt diese Einstellung.
Lordosenstütze für den unteren Rücken
Bei 31 der 33 Stühle aus unseren Tests gehört eine Lordosenstütze zur Ausstattung, verstellen lässt sie sich aber sehr unterschiedlich. Die Stütze, auch Lendenwirbelstütze genannt, hält die natürliche S-Form der Wirbelsäule im unteren Rücken und beugt so Rückenschmerzen vor. Idealerweise lässt sie sich in der Höhe und in Tiefe oder Druck anpassen. Das bieten sechs Stühle, darunter der Protoarc EC200 (Testbericht) mit 6 cm Höhen- und 2 cm Tiefenverstellung, der Yaasa Chair Plus (Testbericht) und der Sharkoon Officepal C10 (Testbericht).
Beim Hbada X7 sollen Sensoren die Stütze automatisch der Haltung nachführen. Im Test surrte sie so nervös, dass wir die Automatik nach wenigen Minuten abgeschaltet haben. Die Lordosenstütze des Acgam CG-5245M (Testbericht) kennt nur zwei Stellungen und stützt trotzdem merklich, die des Desktronic Sitone fällt zu weich aus und rutschte im Test gelegentlich nach unten. Auch die Körpergröße spielt mit: Kleineren Menschen sitzt die Lendenstütze des Libernovo Omni womöglich zu hoch.
Bürostuhl mit Kopfstütze: Worauf kommt es an?
Armlehnen: 3D, 4D, 5D oder 6D?
Bei zehn der 33 Stühle aus unseren Tests lassen sich die Armlehnen in vier Richtungen verstellen, bei vier in noch mehr, bei zweien sind sie starr. Ohne Armlehnen hängen die Arme bei der Arbeit mit Maus und Tastatur in der Luft oder liegen auf der harten Tischkante auf. Richtig eingestellt entlasten sie Schultern und Nacken: Die Unterarme liegen locker im 90-Grad-Winkel zu den Oberarmen auf, die Höhe entspricht der des Schreibtischs.
3D-Armlehnen lassen sich in Höhe, Breite und Tiefe verstellen, 4D-Armlehnen zusätzlich im Winkel, sodass sich die Auflage zur Tastatur hin drehen lässt. Bei 5D- und 6D-Armlehnen kommen Kipp- oder Klappfunktionen hinzu, die Hersteller zählen aber unterschiedlich. Welax nennt die Armlehnen des Welax S9 Pro (Testbericht) 6D, ihr hinteres Ende klappt hoch und stützt die Ellbogen. Beim Sihoo Doro C300 Pro V2 (Testbericht) sind es acht Richtungen, Hbada bewirbt die Armlehnen des Hbada X7 (Testbericht) mit 720 Grad. Starr sind sie beim Ikea Markus (Testbericht) und in der Grundausstattung des Interstuhl Pure Active (Testbericht).
Die Armlehne des Sihoo Doro C300 Pro V2 verstellt sich in acht Richtungen. heise bestenlisten
Wipp-, Synchron- und 3D-Mechanik
Eine Synchronmechanik nennen 14 der 33 Tests ausdrücklich, bei ihr bewegen sich Rückenlehne und Sitzfläche beim Zurücklehnen gemeinsam. Bei einer Wippmechanik kippt die Lehne zusammen mit Sitz und Armlehnen nach hinten, der Winkel zwischen Sitz und Lehne bleibt gleich. Sie sollte sich an das Körpergewicht anpassen lassen. Bei der Synchronmechanik vergrößert sich dieser Winkel: Der Körper öffnet sich und die Lehne hält den Kontakt zum Rücken.
Eine 3D-Mechanik erweitert die Synchronmechanik um Bewegungen nach links und rechts sowie nach vorn und hinten. Diese Mikrobewegungen sollen die Muskulatur aktivieren und die Wirbelsäule mobilisieren. Ähnlich arbeitet der Interstuhl Pure Active (Testbericht): Seine Lehne gibt bis zu 22 Grad zur Seite nach, der Sitz kippt seitlich mit. Nach längerem Sitzen stellten wir darauf weniger Ermüdung fest als auf starren Stühlen.
Der Interstuhl Pure Active fördert Mikrobewegungen beim Sitzen. heise bestenlisten
Stabilität, Rollen und Prüfsiegel
Ein stabiles Fünf-Fuß-Gestell aus Aluminium oder verstärktem Kunststoff sorgt für Kippsicherheit. Am Flexispot C7 Morpher (Testbericht) ist es aus Aluminium-Druckguss und bietet Ablageflächen für die Füße. Das Kunststoff-Fußkreuz des Interstuhl Pure Active (Testbericht) könnte bei höherem Körpergewicht auf Dauer zur Schwachstelle werden.
Die Rollen sollten zum Bodenbelag passen, damit der Stuhl beweglich bleibt und der Boden geschont wird: harte Rollen für Teppich, weiche für Parkett oder Laminat. Auf Teppich liefen die Rollen in unseren Tests bei drei Stühlen schwergängig, beim 38 kg schweren Hbada X7 (Testbericht) trotz harter Rollen, ebenso beim Interstuhl Pure Active und beim Sihoo Doro C300 (Testbericht). Beim Yaasa Chair Plus (Testbericht) hat man die Wahl zwischen Universalrollen und leisen Flüsterrollen, die manchen zu leichtgängig sein können.
Prüfsiegel wie GS oder DIN EN 1335 können helfen, die Qualität eines ergonomischen Stuhls einzuschätzen. Eine Zertifizierung nach DIN EN 1335 nennt in unseren Tests nur der Yaasa Chair Plus, dazu kommen BIFMA beim Yaasa und beim Sihoo Doro C300 Pro V2 (Testbericht) sowie eine TÜV-zertifizierte Gasfeder beim Protoarc EC200 (Testbericht). Eine Gasfeder der Klasse 4 nennen sechs Tests. Selbst geprüft haben wir keine dieser Angaben.
Stabiles Fünf-Fuß-Gestell mit Fußauflage des ergonomischen Bürostuhls Flexispot C7 Morpher. heise bestenlisten
Wie aufwendig sind Aufbau und Rückgabe eines Bürostuhls?
Neun Tests nennen eine Rückgabefrist. Sie reicht von 30 Tagen, etwa beim Libernovo Omni (Testbericht), bis zu 100 Tagen mit kostenlosem Versand beim Ofinto Active (Testbericht). Wer den Rückversand zahlt, regeln die Anbieter unterschiedlich: Welax trägt die Kosten für den Welax S9 Pro, Hbada beim Hbada X7 nur bei Mängeln. Wer dort ohne Mangel zurückschickt, zahlt anteilig. Fehlt der Originalkarton, können bis zu 50 % des Preises fällig werden.
Wie stelle ich meinen ergonomischen Bürostuhl richtig ein?
Ein ergonomischer Bürostuhl ist in vier Schritten richtig eingestellt, von der Sitzhöhe bis zum Gegendruck der Lehne. Ohne diese Anpassung nützt auch eine gute Ergonomie wenig:
- Sitzhöhe einstellen: Die Füße stehen flach auf dem Boden, Ober- und Unterschenkel bilden einen rechten Winkel.
- Sitztiefe anpassen: Zwischen Sitzkante und Kniekehle gehören zwei bis drei Finger Platz, so wird die Blutzirkulation nicht behindert.
- Rückenlehne und Lordosenstütze justieren: Die Lehne unterstützt die natürliche S-Form der Wirbelsäule, der Rücken liegt durchgängig an.
- Armlehnen und Gegendruck einstellen: Die Schultern bleiben entspannt, die Unterarme liegen im 90-Grad-Winkel locker auf. Die Lehne gibt beim Zurücklehnen nach, ohne nach hinten wegzukippen.
Die passende Einstellung erfordert etwas Eingewöhnung. Beim Yaasa Chair Plus (Testbericht) fühlte sich das Sitzen merklich entspannter an, nachdem wir Höhe und Tiefe der Lordosenstütze gefunden hatten.
Wofür ist der Drehknopf unter dem Bürostuhl?
Der Drehknopf unter dem Sitz regelt meist den Widerstand der Rückenlehne, der sich bei 15 der 33 Stühle aus unseren Tests einstellen lässt. Er bestimmt, wie stark die Lehne dem Körpergewicht beim Zurücklehnen entgegendrückt. Als Faustregel gilt: Je schwerer man ist, desto straffer sollte der Widerstand sein. Beim Sharkoon Officepal C10 (Testbericht) lässt sich die Federspannung nur mit etwas Kraft verstellen, beim Libernovo Omni (Testbericht) ist der Drehschalter etwas fummelig. Am Flexispot BS13 (Testbericht) regelt ein Drehknopf zusätzlich die Stärke der Lordosenstütze.
Bei acht der 33 Stühle aus unseren Tests lässt sich der Gegendruck nicht von Hand einstellen. Der Interstuhl Pure Active (Testbericht) passt ihn automatisch an und bot im Test auch so einen passenden Widerstand. Bei vier Stühlen gab die Lehne dagegen zu leicht nach, beim Welax S9 Pro (Testbericht) und beim Acgam CG-5245M (Testbericht) schon für unseren 186 cm großen und 85 kg schweren Tester. Am Welax haben wir die Lehne deshalb im Alltag arretiert, am Hbada X7 (Testbericht) die Wippfunktion ausgeschaltet. Beim Acgam kippt die Lehne ohne Arretierung stets bis 135 Grad durch.
Der Drehknopf bestimmt den Widerstand der Rückenlehne des Sharkoon Officepal C10. heise bestenlisten
Benötigt ein Bürostuhl eine Fußstütze?
Zum ergonomischen Arbeiten ist eine Fußstütze nicht nötig, für Pausen mit hochgelegten Beinen ist sie ein bequemes Extra: Zehn der 33 Stühle aus unseren Tests haben eine oder bieten sie gegen Aufpreis an. Beim Arbeiten gehören die Füße flach auf den Boden. Wer sie dort nicht sinnvoll abstellen kann, profitiert auch am Schreibtisch von einer Fußablage. An kleinere Menschen richtet sich etwa die optionale Fußablage des Libernovo Omni (Testbericht).
Beim Welax S9 Pro steckt eine Fußstütze mit Netzauflage unter dem Sitz. heise bestenlisten
Welcher Bürostuhl eignet sich für große und schwere Menschen?
Ein Bürostuhl für große Menschen benötigt primär genug Sitzhöhe und Armlehnen, die weit genug nach oben reichen. Am höchsten kommt in unseren Tests der Flexispot Apollo mit 59,5 cm. Er passt im Test eher Menschen zwischen 170 und 195 cm als den vom Hersteller genannten 160 bis 185 cm. Beim Flexispot C7 Morpher könnte es mit maximal 54 cm Sitzhöhe ab 190 cm knapp werden, beim Yaasa Chair Plus ab etwa 195 cm. Die Armlehnen des Ofinto Active (Testbericht) sind Menschen ab 185 cm beim aufrechten Sitzen zu niedrig. Beim Protoarc EC200 (Testbericht) profitieren dagegen gerade Große, weil die Armlehnen weit nach oben und der Sitz weit nach vorn reichen.
Den Herman Miller Aeron gibt es in drei Größen, Größe C ist für 178 bis 200 cm gedacht. Vom Libernovo Omni (Testbericht) gibt es eine Maxis-Variante mit 52 cm Sitztiefe für größere und kräftigere Menschen. Unser 186 cm großer Tester saß auch auf Stühlen bequem, die der Hersteller nur bis 180 oder 185 cm empfiehlt, etwa auf dem Sharkoon Officepal C10 und dem Flexispot BS14 (Testbericht). Umgekehrt steht der Sitz des Desktronic Sitone (Testbericht) für Menschen unter etwa 170 cm zu hoch.
Was bringen Massage, Heizung und Lüftung am Bürostuhl?
Massage, Heizung und Lüftung bringen in unseren Tests in erster Linie Komfort, solche Elektrik mit Akku haben nur zwei der 33 Stühle: der Libernovo Omni (Testbericht) und der Hbada X7 (Testbericht). Beim Omni schiebt ein Motor die Lendenstütze auf Knopfdruck nach oben, danach gibt sie langsam nach. Libernovo nennt das Omnistretch, dazu kommt eine Massage. Im Test entlastet die Dehnfunktion den unteren Rücken, die Massage wirkt im Liegemodus am stärksten. Die Motoren arbeiten nicht laut, aber hörbar. Der wechselbare Akku hält laut Hersteller bei drei Einstellungen am Tag bis zu ein Jahr.
Der Hbada X7 ist der einzige Bürostuhl mit Heizung und Lüftung in unseren Tests. Zwei Knetrollen massieren den unteren Rücken in drei Stufen, eine Graphen-Heizung wärmt Lende und Seitenflügel, zwei Lüfter kühlen die Sitzfläche. Heizung und Lüftung überzeugen im Test: Die Heizung arbeitet lautlos und ist schon auf der ersten Stufe gut zu spüren, die Lüfter kühlen binnen Sekunden, rauschen aber hörbar. Die Massage arbeitet laut und lässt sich in der Höhe nicht anpassen, wir nutzen sie deshalb eher in Pausen. Der Akku speichert 57,7 Wh und hält bei gelegentlicher Massage und Wärme zwei bis drei Arbeitstage, eine volle Ladung dauert etwa fünf Stunden.
Lendenstütze, Massage, Heizung und Lüftung des Hbada X7 steuert eine Fernbedienung mit Display. heise bestenlisten
Wann zahlt die Krankenkasse den Bürostuhl?
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für einen ergonomischen Bürostuhl nur, wenn eine schwere, ärztlich nachgewiesene Erkrankung vorliegt – zum Beispiel Morbus Bechterew, starke Skoliose, eine Wirbelsäulenversteifung oder Bandscheibenvorfälle mit neurologischen Ausfällen wie Lähmungen oder Sensibilitätsstörungen. Normale Rückenschmerzen oder „Verspannungen“ reichen fast nie aus.
Die Kassen haben die Kriterien zudem verschärft. Der Stuhl muss als Hilfsmittel anerkannt werden und vorwiegend aus dem Hilfsmittelverzeichnis stammen. Wie hoch der Zuschuss dann ausfällt, hängt von der Kasse ab.
Welcher Bürostuhl bei Bandscheibenvorfall?
Bei einem Bandscheibenvorfall sollte ein Bürostuhl eine in Höhe und Tiefe verstellbare Lordosenstütze, eine verstellbare Sitztiefe sowie eine Synchron- oder 3D-Mechanik für dynamisches Sitzen mitbringen. Lordosenstütze in Höhe und Tiefe plus verstellbare Sitztiefe bieten in unseren Tests etwa der Protoarc EC200 (Testbericht) und der Yaasa Chair Plus (Testbericht). Beim Steelcase Gesture (Testbericht) passt man die Lordosenstütze per Schieberegler an. Der Herman Miller Aeron (Testbericht) regelt nur ihre Stärke, der Interstuhl Pure Active (Testbericht) setzt statt einer verstellbaren Stütze auf Mikrobewegungen von Lehne und Sitz. Welche Einstellung bei Beschwerden hilft, klärt man am besten mit Arzt oder Physiotherapeut, den Stuhl selbst probiert man vor dem Kauf aus.
Wie viel kostet ein guter ergonomischer Bürostuhl?
Was ein guter ergonomischer Bürostuhl kostet, hängt hauptsächlich an Mechanik, Ausstattung, Material, Garantie, Elektrik und Herstellung, bei den Stühlen aus unseren Tests liegen die Preise deshalb um ein Vielfaches auseinander. Die tagesaktuellen Preise stehen in der Rangliste oben.
Aufwendige Bewegungsmechaniken finden sich in unseren Tests eher an teureren Stühlen, etwa die seitlich nachgebende Lehne des Interstuhl Pure Active (Testbericht) oder das Stützsystem des Libernovo Omni (Testbericht), das laut Hersteller 60 Gelenke hat. Mehr Ausstattung kostet oft extra: Den Herman Miller Aeron (Testbericht) gibt es in mehreren Konfigurationen, die Vollausstattung bietet die meisten Einstellmöglichkeiten. Leder-Armlehnen und ein Fußkreuz aus Aluminiumguss gibt es nur in teureren Ausführungen, das getestete Modell steht auf Kunststoff. Beim Ergotopia Pureback (Testbericht) kostet die Kopfstütze Aufpreis.
Die Garantie reicht in unseren Tests von drei Jahren, etwa beim Desktronic Sitone, bis zu zwölf Jahren beim Herman Miller Aeron, der sich in dieser Zeit reparieren lässt. Lange Garantien gibt es aber auch an günstigeren Stühlen, Welax gibt auf den Welax S9 Pro zehn Jahre. Elektrik spielt ebenfalls mit: Der Hbada X7 (Testbericht) mit Motor, Massage, Heizung und Lüftung liegt preislich auf dem Niveau des Aeron, der ganz ohne Elektrik auskommt. Den Interstuhl Pure Active fertigt der Hersteller in Deutschland.
Die Mechanik des Herman Miller Aeron. heise bestenlisten
Welcher günstige Bürostuhl ist gut?
Ein günstiger Bürostuhl kann ergonomisch überzeugen, wenn Lordosenstütze und Sitztiefe passen: Der Protoarc EC200 (Testbericht) verstellt die Sitztiefe in fünf Positionen, seine 2-Wege-Lordosenstütze zählt zu den besten, die wir an günstigen Stühlen getestet haben. Dazu kommt eine drehbare Kopfstütze, die Armlehnen bewegen sich nur in der Höhe, um etwa 7 cm.
Ähnlich gut ausgestattet ist der Yaasa Chair Plus (Testbericht), der zusätzlich 4D-Armlehnen, einen stufenlos einstellbaren Widerstand und fünf Jahre Garantie mitbringt. Der Ikea Markus (Testbericht) bietet eine Synchronmechanik mit einstellbarem Widerstand und läuft auch auf Teppich gut, darüber hinaus lässt er sich kaum anpassen. Beim Sharkoon Officepal C10 (Testbericht) lässt sich die Kopfstütze auf vier Achsen verstellen, seine knarzenden Armlehnen dagegen nur in der Höhe. Der Acgam CG-5245M (Testbericht) bringt eine durchgehende Netzbespannung, ein Metall-Fußkreuz und 136 kg Tragkraft mit.
Eine Alternative sind gebrauchte Markenstühle aus Firmenauflösungen, die oft mehr Komfort bieten als neue Billigmodelle. Auch ein günstiger Schreibtischstuhl sollte mindestens eine verstellbare Sitzhöhe, eine atmungsaktive Rückenlehne und eine Wippmechanik bieten.
Welcher Bürostuhl ist der meistverkaufte?
Auf Amazon zählen der Ergotopia Pureback (Testbericht) und der Protoarc EC200 (Testbericht) zu den meistverkauften ergonomischen Bürostühlen in Deutschland. Der Ikea Markus (Testbericht) ist hierzulande weitverbreitet und gilt als Bestseller unter den Einstiegsmodellen. Unter den teuren Modellen gilt der Herman Miller Aeron (Testbericht) als Klassiker. Beim Kauf lohnt der Blick auf die Lieferzeit: Amazon liefert meist innerhalb weniger Tage, bei Spezialhändlern kann es mehrere Wochen dauern.
Fazit
Einen ergonomischen Bürostuhl sollte man vor dem Kauf ausprobieren und deshalb auf ein problemloses Rückgaberecht achten. Er muss vorrangig zum eigenen Körper passen. Wer täglich viele Stunden darauf sitzt, investiert hier besser etwas mehr.
Zwei Entwicklungen zeigen unsere jüngeren Tests: Die Lordosenstütze wird beweglicher, sie lässt sich aufpumpen, federt beim Zurücklehnen mit oder fährt per Motor. Dazu kommt Elektrik mit Akku, von der motorischen Dehnfunktion bis zu Heizung und Lüftung. Wichtiger als Technik und die Zahl der Verstellachsen ist in unseren Tests aber, dass alles fest sitzt und der Gegendruck der Lehne zum eigenen Gewicht passt. Teilen sich mehrere Menschen einen Stuhl, helfen möglichst viele Einstellmöglichkeiten. Ein ergonomischer Bürostuhl mit Synchronmechanik, gut einstellbarer Lordosenstütze und stabilen Armlehnen ist besonders für alle sinnvoll, die im Homeoffice viele Stunden am Tag sitzen.
Dazu passend:
- Top 10: Screenbar im Test – das beste Licht für den Schreibtisch
- Top 10: Der beste höhenverstellbare Schreibtisch
Wir haben bislang 33 Bürostühle getestet, vom günstigen Drehstuhl über Gaming-Stühle bis zum Premium-Modell mit Akku, Massage und Heizung. Wir bauen jeden Stuhl selbst auf, sofern er nicht fertig montiert kommt, und nutzen ihn danach im Arbeitsalltag über viele Stunden am Stück. Dabei prüfen wir, wie weit sich Sitzhöhe, Sitztiefe, Rückenlehne, Lordosenstütze, Kopfstütze und Armlehnen einstellen lassen und ob sie im Alltag in Position bleiben, wie sich Bezug und Polster nach langen Arbeitstagen anfühlen, wie die Rollen auf Teppich und Hartboden laufen und ob Mechanik oder Motoren Geräusche machen. Unser Tester ist 186 cm groß; ob ein Stuhl auch kleineren oder größeren Menschen passt, ordnen wir anhand der Verstellbereiche ein. Belastbarkeit, Gewicht und Garantie stammen von den Herstellern. Die Rangfolge ergibt sich aus Ergonomie und Einstellbarkeit, Sitzkomfort, Verarbeitung und Preis. Probleme, die erst nach Monaten auftreten, erfassen wir so nur teilweise. Fällt uns nach der Veröffentlichung noch etwas auf oder weisen uns Leser auf etwas hin, tragen wir das nach.
Wer bei einem chinesischen Händler kauft, bezahlt in vielen Fällen weniger. Allerdings besteht im Gewährleistungs- oder Garantiefall die Gefahr eines schlechteren Service. Zusätzlich ist das Einfordern von Verbraucherrechten (Rückgabe, Gewährleistung) mit Hürden versehen oder nicht möglich. Wir verlinken hier Händler, mit denen wir im Allgemeinen gute Erfahrungen gemacht haben.
BESTENLISTE
Herman Miller Aeron
Der Herman Miller Aeron vereint Komfort, eine fantastische Verarbeitung und sinnvolle Ergonomie, hat allerdings seinen Preis.
VORTEILE
- umfangreiche ergonomische Einstellungsmöglichkeiten
- keine Montage nötig
- belastbar bis 159 kg in Größe B und C
- 12-Jahres-Garantie
NACHTEILE
- sehr teuer
- keine Kopfstütze
Bürostuhl Herman Miller Aeron im Test: Die besten 1069 Euro meines Lebens
Der Herman Miller Aeron vereint Komfort, eine fantastische Verarbeitung und sinnvolle Ergonomie, hat allerdings seinen Preis.
Nachdem sich bei meinem letzten, zugegebenermaßen super billigen, Bürostuhl die Rückenlehne vom Rest des Stuhls verabschiedet hat, musste möglichst schnell ein neuer her. Anstatt wie bisher nach einem günstigen Ersatz zu suchen, habe ich mir diesmal vorgenommen, mehr Geld in die Hand zu nehmen und den idealen Stuhl für mich zu finden. Bei meiner Recherche bin ich auf den Herman Miller Aeron gestoßen und habe nach mehreren Nächten des „Darüber-Schlafens“ und Probesitzen bei einem Bekannten die Investition zum Black Friday gewagt. Nach etwas mehr als drei Monaten im täglichen Einsatz kann ich sagen, dass es neben einem höhenverstellbaren Schreibtisch (Bestenliste) für meinen Körper die beste Investition von 1340 Euro (damaliger Rabatt-Preis) war, die ich seit Langem getätigt habe. Jetzt gibt es den Stuhl sogar noch etwas günstiger. Warum der ergonomische Bürostuhl für mich perfekt ist und wo es vielleicht noch Verbesserungspotenzial gibt, erkläre ich im Test.
Montage
Eine Montage ist nicht nötig, da der Herman Miller Aeron bereits vollständig zusammengebaut geliefert wird. Man kann ihn nach dem Auspacken also direkt benutzen. Eine Anleitung für die Funktionen der einzelnen Bedienelemente liegt dem Stuhl bei.
Verarbeitung
Den Herman Miller Aeron gibt es mit unterschiedlicher Ausstattung. Mein Modell in der Farbgebung „Graphite“ kommt mit Kunststoff-Fußkreuz. Teurere Konfigurationen des Bürostuhls haben Fußkreuze aus Aluminiumguss. Der verwendete Kunststoff beim Graphite-Modell fühlt sich aber keinesfalls billig an, sondern wirkt robust und bietet dem Stuhl genügend Stabilität.
Sowohl die Sitzfläche als auch die Rückenlehne sind mit einer luftdurchlässigen Netzmembran bespannt. Dadurch entgeht man einem Hitzestau, der vor allem im Sommer bei dicken Polstern gerne mal entsteht. Ich war vor dem Probesitzen, offen gestanden, ziemlich skeptisch, da der Stuhl auf Bildern aufgrund der Netzmembran einfach nicht bequem aussieht, wurde aber schnell eines Besseren belehrt.
Herman Miller Aeron - Bilder
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Die Armlehnen sind aus Polyurethan-Schaumstoff mit schwarzem Vinyl, alternativ gibt es sie auch in der teureren Leder-Variante. Sämtliche Bedienelemente und Verbindungsteile am Aeron fühlen sich robust an – nichts wackelt oder klappert hörbar, wenn man den Bürostuhl bewegt.
Die Rollen sind für Holz- und Teppichböden ausgelegt und bewegen sich leise und flüssig über den Untergrund. Im Vergleich zum günstigen Bürostuhl, den ich davor hatte, muss man hier die Räder im Sitzen mit etwas mehr Kraft anstoßen, um den Stuhl zu bewegen. Das war am Anfang etwas ungewohnt, aber keinesfalls störend.
Sollte wider Erwarten etwas kaputtgehen, hat man dank der 12-Jahres-Garantie zu jeder Zeit die Möglichkeit, den Stuhl reparieren zu lassen.
Design
Herman Miller verzichtet beim Aeron auf ein eckiges Design und setzt stattdessen auf einen abgerundeten Rahmen. Das Resultat ist ein zeitloses Design, das sich harmonisch in Büro und Homeoffice einfügt. Die Sitzfläche sticht optisch besonders hervor, denn die Schale, in der das Meshgewebe sitzt, geht seitlich nach oben. Zudem ist sie über zwei Arme aufgehängt, wodurch man mehr oder weniger in der Luft sitzt, anstatt direkten Kontakt mit Hydraulik und Fußkreuz zu haben.
Den Aeron gibt es in verschiedenen Farbvarianten. Neben dem anthrazitfarbenen Graphite und dem schwarzen Onyx gibt es noch das hellgraue Mineral.
Ergonomie
Der Herman Miller Aeron wartet mit einer ganzen Reihe an ergonomischen Funktionen auf. Ich habe mich beim Kauf für die Vollausstattung mit den umfangreichsten Einstellungsmöglichkeiten entschieden.
Über Hebel links und rechts aktiviert man die Neigungsbegrenzung, die Vorwärtsneigung und die benötigte Kraft, um die Rückenlehne nach hinten zu neigen. Bis auf die Vorwärtsneigung nutze ich die anderen Funktionen kaum, da ich die für mich richtige Konfiguration gefunden habe: aufrechte Sitzposition ohne Neigungsmöglichkeit. Die Vorwärtsneigung ist vor allem dann praktisch, wenn man längere Zeit am PC arbeitet. Dadurch kann man sich nach vorn beugen und hat trotzdem weiterhin die Lehne im Rücken.
Herman Miller verwendet beim Aeron das sogenannte Posturefit SL. Zusätzlich zum Lordosenbereich stützt es auch das Kreuzbein. Über zwei Räder justiert man die Stärke der Stütze. Das erforderte, zumindest in meinem Fall, etwas Herumprobieren, bis ich die ideale Stärke fand. Sie ist jedoch nicht in der Höhe verstellbar. Die Ausrichtung der Armlehnen lässt sich nach innen und außen sowie nach vorn und nach hinten anpassen. Zudem sind sie höhenverstellbar.
Das größte Manko des Aeron ist eine fehlende Kopfstütze. Wer wie ich darauf nicht verzichten will, muss sich eine Kopfstütze von autorisierten Drittanbietern kaufen. In meinem Fall war das die Atlas Headrest, mit der ich vollends zufrieden bin.
Den Aeron gibt es in drei verschiedenen Größen. Damit sollen die meisten Körpergrößen und -typen abgedeckt sein. Größe A ist für Körpergrößen von 142 bis 163 cm und maximal 136 kg Gewicht empfohlen. Größe B empfiehlt sich für Körpergrößen von 158 bis 183 cm und ein maximales Gewicht von 159 kg. Größe C ist für Personen, die 178 bis 200 cm groß sind und ebenfalls maximal 159 kg auf die Waage bringen. Herman Miller empfiehlt für Personen, die sich an den Grenzen zu A und C befinden, die Größe B zu wählen.
Praxistest
Ich habe mir den Herman Miller auch mit Blick auf meine Skoliose geholt, um die Haltung am PC langfristig zu verbessern. Das Modell meiner Wahl ist in Größe B, da ich zwischen 185 und 187 cm Körpergröße schwanke, je nachdem, wie meine Körperhaltung ist. Dank der vielen ergonomischen Einstellungsmöglichkeiten zwingt mich der Aeron in eine aufrechte Position. Zuvor saß ich immer automatisch nach vorn gebeugt.
Nach wenigen Tagen im Einsatz schlichen sich bei mir dann tatsächlich unangenehme Muskelschmerzen entlang der Wirbelsäule ein. Meine erste Befürchtung war da natürlich, dass der Stuhl nichts für mich ist. Schlussendlich war das aber meine Rückenmuskulatur, die wahrscheinlich zum ersten Mal nach 34 Jahren vollends beansprucht wurde. Mit meinem Eindruck stand ich nicht allein da, denn online liest man, dass es eine regelmäßig auftretende Begleiterscheinung beim Aeron ist. Nach etwa drei Wochen verschwanden die Muskelschmerzen dann plötzlich und stundenlanges Sitzen ist kein Problem mehr.
Generell ist der Bürostuhl unglaublich bequem. Von anderen Modellen bin ich es gewohnt, irgendwann Druckstellen zu spüren und auf dem Stuhl hin- und herzurutschen. Nicht so beim Aeron. Er bleibt den ganzen Tag über bequem. Die Bedienung der beiden Hebel erforderte für mich etwas Eingewöhnung. Das lag hauptsächlich daran, dass ich mir zu Beginn nicht merken konnte, welcher Hebel für welche Einstellung zuständig war. Hier hilft die Anleitung.
Preis
Die UVP meines Modells mit Vollausstattung, Farbton Graphite und Kunststoff-Fußkreuz beträgt 1787 Euro. Ich habe ihn bei Herman Miller zum Black-Friday-Sale für 1340 Euro gekauft. Bei Chairgo gibt es das Modell aktuell sogar für 1069 Euro. Eine Auswahl weiterer Modelle zeigt folgendes Widget:
Fazit
Der Herman Miller Aeron war für mich ein Kauf, der sich gelohnt hat und den ich auch drei Monate später nicht bereue. Die Mischung der ergonomischen Funktionen und der hochwertigen Verarbeitung war neben dem hervorragenden und bequemen Sitzgefühl für mich Grund genug, so viel Geld für einen ergonomischen Bürostuhl in die Hand zu nehmen.
Schade ist die fehlende Kopfstütze. Zwar gibt es die Möglichkeit, diese von autorisierten Drittanbietern zu kaufen, bei dem Preis hätte sie meiner Meinung nach aber dabei sein müssen.
Grundsätzlich kann ich den Herman Miller Aeron aber wärmstens empfehlen. Wichtig ist, dass man ihn vorher unbedingt probesitzt, um die richtige Größe zu finden und das Sitzgefühl zu prüfen.
Libernovo Omni
Der Libernovo Omni verbindet 60 Gelenke, eine motorisierte Dehnfunktion und ein sesselweiches Sitzgefühl. Wir haben ihn getestet.
VORTEILE
- dynamisches Stützsystem
- motorisierte Massagefunktion
- hochwertige Verarbeitung
- weicher Stoffbezug
NACHTEILE
- Armlehnen verstellen sich zu leicht
- motorisierte Funktionen hörbar
- Sitz im Sommer warm
- hoher Preis
Libernovo Omni im Test: Premium-Bürostuhl mit motorisierter Wirbelsäulenmassage
Der Libernovo Omni verbindet 60 Gelenke, eine motorisierte Dehnfunktion und ein sesselweiches Sitzgefühl. Wir haben ihn getestet.
Der Libernovo Omni bewegt sich dank seiner vielen Gelenke mit jeder Regung des Körpers, fährt auf Knopfdruck die Lendenstütze hoch und massiert sogar den Rücken. Möglich macht das ein dynamisches Stützsystem aus vier verknüpften Mechanismen und laut Hersteller 60 Gelenken. Den nötigen Strom liefert ein integrierter Akku.
Bei Joybuy kostet er 800 Euro. Damit landet der Omni klar im Premium-Segment. Das ist viel Geld, aber noch nicht ganz auf dem Niveau des Herman Miller Aeron (Testbericht), den wir für seine Verarbeitung und Ergonomie loben. Anders als der Klassiker setzt der Omni jedoch auf motorisierte Funktionen und eine gepolsterte Sitzfläche statt eines straffen Netzrückens.
Wir haben den Bürostuhl in der grünen Variante getestet. Eine Frage steht dabei im Mittelpunkt: Hält das ungewöhnliche Konzept im Alltag, was es verspricht? Oder ist die viele Technik am Ende mehr Spielerei als echter Nutzen? Was der Stuhl kann und wo er schwächelt, klärt dieser Test.
Montage
Der Libernovo Omni kommt in einem sehr großen Karton. Beim Öffnen begrüßt einen zunächst eine riesige Anleitung. Sie ist vorbildlich bebildert und kommt komplett ohne Schrift aus. Genau so muss das sein. Die Einzelteile stecken ordentlich in Folie verpackt im Karton, ein separater Karton enthält Kleinteile, Werkzeug und den Akku. Tatsächlich benötigt man für den gesamten Aufbau nur vier Schrauben.
Libernovo Omni Bilder
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Die Montage ist durchaus etwas anspruchsvoller als bei den meisten anderen Stühlen. Dank der guten Anleitung gelingt sie aber auf Anhieb. Die reine Aufbauzeit beträgt rund 40 Minuten.
Der Ablauf ist logisch strukturiert. Zuerst steckt man Rollen und Gasfeder ins Drehkreuz, dann setzt man die Mechanik auf die Gasfeder. Anschließend bringt man die Sitzfläche an, danach die Rückenlehne. Es folgen die Bedienknöpfe und der Drehknopf. Zum Schluss montiert man die Kopflehne und steckt den Akku ein – fertig.
Ein Lob verdient die Verpackung: Nur die Einzelteile stecken in Folie, sonst kommt ausschließlich Karton zum Einsatz. Das ist vorbildlich.
Optional gibt es eine Fußablage für etwa 85 Euro. Sie kommt im extra Karton und richtet sich vor allem an kleinere Personen, die ihre Füße sonst nicht ergonomisch sinnvoll auf den Boden stellen können. Zusätzlich bietet sie eine gepolsterte Auflagefläche zum Hochlegen der Füße. Ihre Montage ist sehr einfach.
Verarbeitung
Bezüglich der Verarbeitung bewegt sich der Libernovo Omni im Premium-Segment. Alles wirkt sauber gefertigt und stabil. Der Stoffbezug besteht aus Kunstfaser und überzeugt mit angenehmer Haptik. Er fühlt sich unfassbar weich an. Sich darauf zu setzen, ist ein tolles Gefühl und so viel angenehmer als ein straffer Mesh-Bezug. Einen kleinen Haken hat das aber: Im Sommer könnte es am Popo heiß werden.
Die Rückenlehne ist dreischichtig aufgebaut. Die Oberfläche besteht aus einem elastischen Gewebe mit Mikroleinen-Gefühl. Darunter sitzt eine Zwischenschicht aus druckentlastendem Schaumstoff, die untere Schicht bildet ein flexibler Kunststoff. Dieser Aufbau sorgt für die nötige Beweglichkeit und gleichzeitig für Halt. Die maximale Belastbarkeit liegt bei 136 kg. Insgesamt macht der Stuhl einen langlebigen Eindruck – nichts wackelt oder knarzt.
Design
Der Libernovo Omni wirkt futuristisch, technisch und bewusst anders als typische Bürostühle. Er sieht modern aus, bleibt dabei aber wohnraumtauglich. Damit erinnert er eher an ein hochwertiges ergonomisches Möbelstück als an einen nüchternen Schreibtischstuhl.
Besonders auffällig ist die offene Rückenstruktur. Statt einer einfach gepolsterten Lehne sieht man die flexible Konstruktion. Trotz der vielen Technik wirkt der Omni jedoch nicht überladen. Das Design bleibt minimalistisch, die Linien sind klar und die Gesamtform elegant. Der Stuhl wirkt weder klobig noch technisch überfrachtet.
Libernovo Omni heise bestenlisten
Libernovo bietet den Omni in drei Farben an: Grau, Schwarz und Dunkelgrün. Wir haben die grüne Variante im Test, und sie gefällt uns besonders gut. Sie wirkt gemütlich-ruhig und fügt sich harmonisch in den Wohnraum ein.
Ergonomie
Hier zeigt der Omni, warum er so viel kostet. Im Zentrum steht ein dynamisches Stützsystem aus vier verknüpften Mechanismen und laut Libernovo 60 Gelenken. Es verbindet Kopfstütze, Rückenlehne, Armlehnen und Sitzpolster mechanisch miteinander. Allein der Rückenbereich nutzt 16 Gelenke und 8 Rückenzonen. Die Rückenlehne selbst besteht aus 8 flexiblen Paneelen, 14 doppelten Verbindungspunkten, doppelschichtigen Kugelgelenken und 16 Drehpunkten.
Bei der Lendenwirbelstütze hat man einen Verstellweg von 5 cm. Die Gasfeder bietet einen Hub von 11 cm und reicht von 44 bis 55 cm vom Boden bis zur Sitzfläche. Für die Rückenlehne gibt es vier feste Neigepositionen, von 105 Grad aufrecht und fixiert bis 160 Grad fast flach. Den Neigungswiderstand passt man klassisch über einen Drehschalter stufenlos an das eigene Gewicht an.
Die Armlehnen lassen sich bis zu 10 cm nach hinten verschieben. Bei der Sitztiefe hat man die Wahl zwischen 45 und 48 cm, die separate Maxis-Variante kommt mit 52 cm für größere und kräftigere Nutzer. Die Nackenstütze aus Schaumstoff bietet 5 kg Nackenunterstützung.
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Das Highlight trägt den Namen Omnistretch. Diese motorisierte Wirbelsäulendekompression fährt die Lendenstütze auf Knopfdruck nach oben und gibt dann sanft nach. So entsteht eine Dehnungs- und Entspannungsbewegung gegen die Belastung im unteren Rücken. Wichtig zu wissen: Omnistretch und die elektrische Lordosenstütze gibt es nicht bei jedem Omni-Modell. Das Modell Omni SE setzt stattdessen auf eine manuelle Lendenverstellung per Drehknopf, der Omni Pro bietet zusätzlich eine Sitzbelüftung.
Die meisten Einstellungen sind gut erreichbar, ohne lange in der Anleitung suchen zu müssen. Nur die Anpassung des Neigungswiderstands ist etwas fummelig. Den Strom für die Motorik liefert ein integrierter 2200-mAh-Akku mit 12 V. Er lässt sich sehr gut einhändig und ohne hinzuschauen wechseln. Laut Hersteller hält er bei drei Einstellungen pro Tag bis zu einem Jahr.
Praxistest
Im Alltag haben wir deutlich das Gefühl, der Stuhl hilft uns dabei, entspannt und aufrecht zu bleiben. Das Sitzgefühl ist bequem, eine gelungene Mischung aus guter Ergonomie und Sesselfeeling. Mehrere Stunden lassen sich problemlos schmerzfrei absitzen.
Die motorisierte Massage entspannt tatsächlich. Zusammen mit der mitbewegenden Rückenlehne und den vielen Einstellungen ergibt das ein rundes Bild. Einen besonders hohen Massageeffekt spürt man im Liegemodus. Allerdings ist er nicht für jeden Körpertyp gleich angenehm, weshalb man den Stuhl vor dem Kauf ausprobieren sollte. Ein weiterer Punkt: Die motorisierten Stretch- und Massagefunktionen sind nicht laut, aber deutlich hörbar. In sehr ruhigen oder geteilten Büros stört das gelegentlich. Die Langlebigkeit von Akku und Motor bleibt vorerst ungewiss.
Libernovo Omni Fußstütze heise bestenlisten
Kleine Schwächen zeigen die Armlehnen. Sie bewegen sich zu leicht nach vorne und hinten und verstellen sich dadurch gelegentlich von selbst, wenn man seinen Arm auflegt. Im Alltag fällt das nicht schlimm auf, da sich beide nur parallel zueinander bewegen. Die Einstellung nach außen hat einen vernünftig hohen Widerstand und die Höhenverstellung über das Hebelchen fixiert sicher. Die Nackenstütze dagegen hält sehr gut. Ihr durchdachtes System verstellt sich nicht von selbst.
Kleineren Personen sitzt die Lendenstütze unter Umständen zu hoch. Grundsätzlich eignet sich der Omni aber auch für sie, denn die minimale Sitzhöhe fällt recht tief aus.
Preis
Der Libernovo Omni kostet bei Joybuy in Schwarz 800 Euro. Libernovo selbst führt statt des Omni inzwischen den Nachfolger Omni Gen, die optionale Fußablage schlägt dort mit etwa 85 Euro zu Buche. Joybuy nimmt den Stuhl innerhalb von 30 Tagen kostenlos zurück.
Fazit
Der Libernovo Omni ist ein außergewöhnlicher Bürostuhl. Er kombiniert ein dynamisches Stützsystem mit 60 Gelenken, eine motorisierte Dehnfunktion und ein sesselweiches Sitzgefühl. Diese Mischung gibt es so kein zweites Mal in unseren Tests. Wer einen Stuhl sucht, der sich aktiv mit dem Körper bewegt und obendrein massiert, findet hier ein spannendes Angebot.
Besonders gut gefallen uns der weiche Stoffbezug, die Verarbeitung im Premium-Segment und die vorbildliche, schriftlose Montageanleitung. Die Omnistretch-Funktion entlastet den unteren Rücken spürbar, der Massageeffekt fällt im Liegemodus am stärksten aus.
Schwächen zeigt der Stuhl bei den Armlehnen, die sich gelegentlich von selbst nach vorne oder hinten verstellen. Die motorisierten Funktionen sind hörbar und können in ruhigen Büros stören. Außerdem ist die Langlebigkeit von Akku und Motor noch nicht abschätzbar. Im Sommer könnte der gepolsterte Sitz warm werden. Wer stark schwitzt, fährt mit einem Mesh-Stuhl besser – oder greift zum belüfteten Omni Pro.
Protoarc EC200
Der Protoarc EC200 bietet für 165 Euro eine erstaunlich gute Ergonomie mit verstellbarer Lordosenstütze, Sitztiefenverstellung und vielseitiger Kopfstütze.
VORTEILE
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- gute 2-Wege-Lordosenstütze
- Sitztiefenverstellung
NACHTEILE
- Armlehnen nur in der Höhe verstellbar
- Sitzkissen für leichte Personen möglicherweise zu hart
Protoarc EC200 im Test: Ergonomischer Bürostuhl mit Lordosenstütze für 165 Euro
Der Protoarc EC200 bietet für 165 Euro eine erstaunlich gute Ergonomie mit verstellbarer Lordosenstütze, Sitztiefenverstellung und vielseitiger Kopfstütze.
Ergonomische Bürostühle mit verstellbarer Lordosenstütze, Sitztiefenverstellung und anpassbarer Kopfstütze kosten oft 400 Euro und mehr. Der Protoarc EC200 will das ändern. Für aktuell 165 Euro bei Amazon bietet er eine Ausstattung, die man in dieser Preisklasse selten findet.
Der Protoarc EC200 trägt bis zu 127 Kilogramm und wiegt 16,5 Kilogramm. Seine s-förmige Mesh-Rückenlehne soll die natürliche Wirbelsäulenkrümmung unterstützen. Die Gasfeder der Klasse 4 ist TÜV-Rheinland-zertifiziert nach EN 16955. Der Hersteller gewährt fünf Jahre Garantie auf Material- und Verarbeitungsfehler.
Ob der EC200 seinen günstigen Preis mit Kompromissen bei Verarbeitung oder Sitzkomfort bezahlt, zeigt unser Test.
Montage
Die Montage des Protoarc EC200 gelingt in etwa 20 Minuten. Der Stuhl kommt gut verpackt in einem erstaunlich kleinen Karton. Ein DIN-A5-Heft führt mit ausreichend großen Abbildungen und verständlichen Erklärungen durch den Aufbau.
Der Ablauf ist logisch strukturiert: Zuerst den Fuß mit seinen fünf Metallarmen zusammenschrauben, dann Armlehnen, Neigungsmechanismus, Sitzkissen und Rückenlehne mit Schrauben verbinden. Zum Schluss die Kopfstütze einstecken und die Räder einsetzen.
Ein Pluspunkt: Alle Schrauben verwenden die gleiche Inbusgröße. Der gesamte Aufbau funktioniert mit einem einzigen Werkzeug. Wir empfehlen einen Akkuschrauber. Zwei Schrauben gehen bei uns im Test recht schwer rein und erfordern ordentlich Kraft.
Im Vergleich zum Clouvou Masterseat mit seinem komplizierten Aufbau oder dem Sihoo Doro C300 mit seinen 40 Minuten Montagezeit ist der EC200 deutlich schneller einsatzbereit. An die vorbildlichen zehn Minuten des Ofinto Active kommt er allerdings nicht heran.
Protoarc EC200 Bilder
Protoarc EC200
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Verarbeitung
Der Protoarc EC200 überrascht bei der Verarbeitung positiv. Die Teile fühlen sich hochwertiger an, als der günstige Preis vermuten lässt. Die Mesh-Rückenlehne ist sauber gespannt, das Sitzkissen aus 55D-High-Density-Schaumstoff bietet eine feste, aber nicht zu harte Unterlage. Kein Durchhängen, kein Quietschen – der Stuhl wirkt langlebig.
Das Fußkreuz besteht aus Metall und macht einen stabilen Eindruck. Damit hebt sich der EC200 von vielen Konkurrenten in dieser Preisklasse ab. Ein Metall-Fußkreuz findet man sonst erst bei teureren Stühlen wie dem Ofinto Active mit seinem Aluminium-Fußkreuz.
Die Gasfeder der Klasse 4 ist TÜV-Rheinland-zertifiziert und für Nutzer bis 127 Kilogramm ausgelegt. Der Hersteller gewährt fünf Jahre Garantie – weniger als die zehn Jahre von Interstuhl oder Ofinto, aber für diese Preisklasse angemessen.
Die Rollen gleiten leise über harte Böden. Die Gasfeder arbeitet zuverlässig und ohne Spiel. Insgesamt vermittelt der Stuhl ein stabiles Sitzgefühl ohne Wackeln oder Knarzen.
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Design
Der Protoarc EC200 zeigt sich in einem minimalistischen, professionellen Design. Die s-förmige Rückenlehne mit dem atmungsaktiven Mesh-Material verleiht dem Stuhl eine moderne Optik, die in viele Büro- und Homeoffice-Umgebungen passt. Im Erscheinungsbild erinnert er an den Ikea Markus, er wirkt zeitgemäßer als der Sharkoon Officepal C10.
Käufer wählen zwischen Schwarz und Grau. Uns gefällt die graue Variante besser, allerdings dürfte sie anfälliger gegenüber Schmutz sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, greift zur schwarzen Ausführung. Im Vergleich zum Interstuhl Pure Active mit seinen zwölf Farbkombinationen oder dem Hivar Skylar in knalligen Farben ist die Auswahl bescheiden.
Die breiten Armlehnen wirken eher funktional als edel. Insgesamt setzt der EC200 auf Zurückhaltung statt auf futuristisches Design wie der Sihoo Doro S300 oder der Hinomi X1. Das ist Geschmackssache – für ein professionelles Büroumfeld ist die dezente Optik genau richtig.
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Ergonomie
In puncto Ergonomie spielt der Protoarc EC200 seine größte Stärke aus – und das zu einem Preis, der die Konkurrenz alt aussehen lässt. Die Ausstattungsliste liest sich wie die eines deutlich teureren Stuhls.
Die 2-Wege-Lordosenstütze lässt sich in der Höhe um sechs Zentimeter und in der Tiefe um zwei Zentimeter verstellen. Damit bietet sie deutlich mehr Spielraum als die fixe Lordosenstütze des Ikea Markus oder des Sharkoon Officepal C30. Im Test unterstützt sie den unteren Rücken spürbar und lässt sich gut an die eigene Wirbelsäulenkrümmung anpassen. Das ist eine der besten Budget-Lordosenstützen, die wir bisher getestet haben.
Die Sitztiefe ist in verschiedenen Positionen verriegelbar – ein Feature, das der Sharkoon Officepal C10 komplett vermissen lässt. Besonders große Personen profitieren davon, da sich die Sitzfläche weit nach vorn schieben lässt und so die Oberschenkel optimal aufliegen. Die Rückenlehne arretiert in vier Stufen: 90, 105, 120 und 130 Grad. Die Neigungsspannung ist zusätzlich einstellbar.
Die Kopfstütze lässt sich in Höhe, Tiefe und Neigung verstellen. Damit ist sie vielseitiger als die Kopfstütze des Ergotopia Pureback, die sich nur in der Höhe anpassen lässt. Im Alltag ermöglicht die Rotationsverstellung, den Winkel der Auflagefläche an die eigene Kopfhaltung anzupassen – ein Detail, das den Nacken spürbar entlastet.
Die Armlehnen sind allerdings nur in der Höhe verstellbar – um etwa sieben Zentimeter. Eine Verstellung in Breite, Tiefe oder Winkel fehlt. Das ist bei diesem Preis verschmerzbar, aber gegenüber dem Clouvou Masterseat oder dem Ergotopia Pureback mit ihren 4D-Armlehnen ein Nachteil.
Laut Protoarc eignet sich der EC200 für Personen zwischen 162 und 190 Zentimeter. Unserer Erfahrung nach profitieren besonders große Personen: Die Armlehnen gehen weit nach oben, der Sitz lässt sich weit nach vorn schieben und die Kopfstütze reicht hoch genug. Für sehr kleine oder leichte Personen könnte der Sitz dagegen zu hart ausfallen. Hier empfehlen wir den Sharkoon Officepal C10, der mit seiner niedrigeren Sitzhöhe besser für kleinere Nutzer geeignet ist.
Preis
Der Protoarc EC200 kostet aktuell 165 Euro bei Amazon.
Fazit
Der Protoarc EC200 liefert für seinen günstigen Preis eine beeindruckende ergonomische Ausstattung. Die 2-Wege-Lordosenstütze gehört zu den besten in dieser Preisklasse und unterstützt den unteren Rücken spürbar. Die Sitztiefenverstellung in fünf Positionen, die vierstufig arretierbare Rückenlehne und die in Höhe, Tiefe und Neigung verstellbare Kopfstütze bieten deutlich mehr Anpassungsmöglichkeiten als der ähnlich teure Ikea Markus.
Die Verarbeitung überzeugt trotz des günstigen Preises. Mesh-Rückenlehne und Sitzkissen wirken langlebig, die TÜV-zertifizierte Gasfeder arbeitet zuverlässig. Das Metall-Fußkreuz ist selten in dieser Preisklasse – viele Konkurrenten setzen hier auf günstigeren Kunststoff.
Abstriche gibt es bei den Armlehnen, die sich nur in der Höhe verstellen lassen. Für sehr kleine oder leichte Personen könnte das feste Sitzkissen zu hart sein.
Wer einen ergonomischen Bürostuhl mit guter Lordosenstütze und Sitztiefenverstellung sucht, ohne mehr als 200 Euro ausgeben zu wollen, findet im Protoarc EC200 eine überzeugende Option. Er schlägt den Ikea Markus bei der Ergonomie deutlich und kommt dem teureren Ergotopia Pureback erstaunlich nahe.
Flexispot C7 Morpher
Der Flexispot C7 Morpher macht seinem Namen alle Ehre und bietet so viele ergonomische Anpassungsmöglichkeiten wie kaum ein anderer ergonomischer Bürostuhl.
VORTEILE
- hochwertige Verarbeitung
- aufblasbare Lordosenstütze
- schnelle Montage
- optionale Fußablage
- hohe Belastbarkeit bis 163 Kilogramm
NACHTEILE
- Armlehnen verstellen sich unbeabsichtigt
- Einstellungen teils schwer erreichbar
- wuchtig
- für Personen ab 190 cm zu tief
Ergonomischer Bürostuhl Flexispot C7 Morpher im Test: Aufblasbare Lordosenstütze
Der Flexispot C7 Morpher macht seinem Namen alle Ehre und bietet so viele ergonomische Anpassungsmöglichkeiten wie kaum ein anderer ergonomischer Bürostuhl.
Mit einer aufblasbaren Lordosenstütze, einer dynamisch gleitenden Rückenlehne und einer optionalen Fußablage packt Flexispot so ziemlich alles in den C7 Morpher, was der Markt aktuell hergibt. Die Frage ist: Kann ein einzelner Stuhl all das gleichzeitig gut?
Mit einem Preis ab 499 Euro bei Flexispot ohne Fußablage (HEISEC7M, 30-Euro-Rabatt) positioniert sich der C7 Morpher im oberen Preissegment. Diesen Preis zahlt man für die Version mit Schaumstoff statt Netzgewebe, die getestete Netz-Version kostet 30 Euro mehr. Ob er sein Geld wert ist und für wen er sich lohnt, zeigt dieser Testbericht.
Montage
Die Montage des Flexispot C7 Morpher gelingt in etwa 15 Minuten – und das trotz der Komplexität des Stuhls mit seiner aufwendigen Mechanik und der optionalen Fußablage. Das ist bemerkenswert schnell.
Die Lieferung erfolgt in zwei Paketen mit insgesamt rund 33,5 Kilogramm. Wir empfehlen, die Kartons zu zweit zu tragen. Alles ist sicher verpackt, allerdings fällt dabei viel Verpackungsmüll an – inklusive viel Schaumstoff.
Die bebilderte Montageanleitung im DIN-A4-Heft führt in sieben Schritten durch den Aufbau. Sie ist in mehreren Sprachen verfügbar und gut verständlich. Werkzeug in Form eines Inbusschlüssels und Montage-Handschuhe liegen bei. Praktisch: Alle Schrauben verwenden die gleiche Inbusgröße.
Flexispot C7 Morpher Bilder
Flexispot C7 Morpher
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Flexispot C7 Morpher
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Flexispot C7 Morpher
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Viele Teile kommen vormontiert an. Zuerst steckt man die Rollen und die Gasfeder ins Aluminium-Fußkreuz. Dann verbindet man Sitz und Rückenlehne mit drei Schrauben, bringt die Armlehnen mit je drei Schrauben an und setzt Ober- und Unterteil zusammen. Zuletzt montiert man die Kopfstütze mit zwei Schrauben. Die Passgenauigkeit ist hoch, alle Verbindungen sitzen stabil. Der erste Eindruck: hochwertig und robust.
Verarbeitung
Der Flexispot C7 Morpher zeigt, wo das Geld hinfließt. Fußkreuz, große Teile der Armlehnen und das Lehnenfundament bestehen aus Aluminium-Druckguss. Das polierte Aluminium sieht schick aus, ist allerdings anfällig für Fingerabdrücke.
Sitz- und Rückenrahmen bestehen aus Kunststoff mit aufgespanntem Mesh-Gewebe. Die vordere Sitzkante ist mit einem schmalen Kaltschaumstreifen gepolstert – ein Detail, das die Durchblutung der Beine fördert und sich im Alltag angenehm anfühlt. Die Armlehnenauflagen sind mit einer PU-Leder-ähnlichen Polsterung versehen, die angenehm weich ist.
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Mit 26,5 Kilogramm Gesamtgewicht ist der C7 Morpher kein Leichtgewicht. Die Verarbeitungsqualität ist hoch: präzise Passungen, keine sichtbaren Fertigungsrückstände, alles wirkt robust und langlebig. Flexispot gewährt 5 Jahre Garantie.
Ein kleiner Hinweis: Nach dem Auspacken riecht das Mesh-Gewebe und die Armlehnen-Polsterung leicht. Der Geruch verfliegt nach einigen Tagen vollständig.
Design
Der Flexispot C7 Morpher wirkt futuristisch, ist aber insgesamt etwas zu groß geraten. Das Design ist bürotauglich, aber massig – in kleinem Zimmer zieht er dominant die Blicke auf sich.
Die Rückenkonstruktion wirkt dynamisch, allerdings ist der obere Bereich der Rückenlehne sehr breit. Nach unten hin verjüngt sich die Lehne im Lendenbereich. Die Gesamthöhe liegt bei 109 bis 142,5 cm, die Sitzbreite bei 53 cm. Die Rückenlehne misst im Schulterbereich 56 cm und im Beckenbereich 43 cm.
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Das Fußkreuz bietet Ablageflächen für die Füße. Die optionale Fußablage mit zwei gepolsterten Pads lässt sich hochklappen und ausfahren. Das atmungsaktive Mesh ist leicht zu reinigen.
Insgesamt ist der C7 Morpher ein etwas zu großer Stuhl, um noch elegant zu wirken. Wer einen schlanken, filigranen Bürostuhl sucht, wird mit dem Ofinto Active (Testbericht) glücklicher.
Ergonomie
In puncto Einstellmöglichkeiten spielt der C7 Morpher in der Champions League – vergleichbar mit dem Steelcase Gesture (Testbericht), allerdings zu einem deutlich niedrigeren Preis.
Flexispot empfiehlt den Stuhl für Körpergrößen zwischen 160 und 195 cm. Unser Tester fühlt sich mit 186 cm auf ihm wohl. Für Personen ab 190 cm könnte die maximale Sitzhöhe von 54 cm knapp werden. Die maximale Belastbarkeit liegt bei beachtlichen 163 Kilogramm – mehr als bei jedem anderen bisher von uns getesteten Bürostuhl.
Die Sitzhöhe lässt sich stufenlos zwischen 44 und 54 cm verstellen, während die Sitztiefe um 4,5 cm (43,5 bis 48 cm) anpassbar ist. Für optimale Bewegung sorgt die Synchronmechanik mit dreistufig einstellbarem Neigungswiderstand, die sich in vier Positionen arretieren lässt. Bis zu 143 Grad neigt sich die Rückenlehne, und sogar eine aktive Vorwärtsneigung von 10 Grad ist möglich.
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Durch ihre besondere Konstruktion gleitet und verformt sich die Rückenlehne dynamisch mit den Bewegungen des Nutzers. Dabei passt sie sich der Doppel-S-Form der Wirbelsäule an und verhindert zuverlässig den sogenannten Hemdauszieheffekt – das lästige Hochrutschen des Hemds beim Zurücklehnen. Zusätzlich lässt sich die Rückenlehne in sechs Stufen um insgesamt 6 cm in der Höhe verstellen.
Für den unteren Rücken sorgt eine aufblasbare Lordosenstütze, die sich per Pumpmechanismus individuell anpassen lässt. Im Vergleich zu festen Lordosenstützen ermöglicht sie eine besonders präzise Anpassung an die eigene Rückenform.
Die Armlehnen überzeugen mit vielseitigen Einstellmöglichkeiten: Sie sind siebenstufig höhenverstellbar, um 360 Grad drehbar (mit 24 Rastpunkten) und um 270 Grad schwenkbar. Zudem lassen sie sich horizontal und vertikal verschieben. Für hohen Komfort sorgen die angenehm weich gepolsterten Auflagen.
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Für individuellen Kopfkomfort sorgt die mehrfach verstellbare Kopfstütze: Sie lässt sich in der Höhe und um 7 cm in der Tiefe verstellen, zudem ist die Neigung bis zu 70–80 Grad anpassbar. Bespannt ist sie mit atmungsaktivem Mesh.
Eine optionale Fußablage rundet den Komfort ab – sie lässt sich für Liegepositionen einfach hochklappen, ideal für den Power-Nap zwischendurch.
Für die richtige Mobilität sorgen die PU-Rollen mit 60 mm Durchmesser. Sie gleiten gut auf Laminat und Teppich, sind jedoch nicht lastabhängig gebremst.
Was fehlt: Eine separat zuschaltbare Sitzneigungsfunktion wie beim Ofinto Active (Testbericht) bietet der C7 Morpher nicht. Die 10-Grad-Vorwärtsneigung ist Teil der Synchronmechanik.
Praxistest
Im Alltag zeigt der Flexispot C7 Morpher seine Stärken bei langen Büro- und Meeting-Tagen. Die zahlreichen Einstellmöglichkeiten ermöglichen eine individuelle Anpassung an verschiedene Arbeitssituationen – vom konzentrierten Arbeiten in aufrechter Position bis zum entspannten Zurücklehnen in Videokonferenzen.
Die aufblasbare Lordosenstütze stabilisiert den unteren Rücken spürbar. Die dynamisch gleitende Rückenlehne passt sich Bewegungen an, ohne dass man den Kontakt verliert. Das Mesh-Material sorgt auch bei mehrstündigen Sitzungen für ein angenehmes Klima – kein Schwitzen, kein Kleben. Allerdings könnte es im Winter etwas kühl werden. Die Fußablage erweist sich als praktisches Extra, falls man nach dem Mittagessen kurz die Beine hochlegen möchte.
Flexispot C7 Morpher heise bestenlisten
Die vielen Einstellmöglichkeiten erfordern anfangs Geduld bei der Einarbeitung. Flexispot legt ein Poster mit Erklärungen bei – wir waren versucht, es neben dem Arbeitsplatz aufzuhängen, um gelegentlich spicken zu können. Einige Hebel sind zudem schwer erreichbar, was die Bedienung im Sitzen erschwert. Das ist ein Nachteil gegenüber dem Steelcase Gesture, bei dem alle Bedienelemente übersichtlich auf der rechten Seite angeordnet sind.
Die Armlehnen, die sich bei normaler Nutzung gelegentlich von selbst verstellen, sind im Alltag ein kleines Ärgernis. Hier wünschen wir uns festere Rastpunkte.
Preis
Bei Flexispot kostet der C7 Morpher mit dem Code HEISEC7M (30 Euro Rabatt) ab 499 Euro ohne Fußablage. Das gilt für die Version mit Schaumstoff statt Netzgewebe, die getestete Netz-Version kostet 30 Euro mehr. Mit Fußablage kommen jeweils 30 Euro hinzu.
Fazit
Der Flexispot C7 Morpher ist ein beeindruckend ausgestatteter Bürostuhl mit einer Fülle an Einstellungsmöglichkeiten. Die aufblasbare Lordosenstütze, die dynamisch gleitende Rückenlehne und die vielseitigen Armlehnen bieten ein hohes Maß an ergonomischer Anpassung. Die Verarbeitung mit Aluminium-Druckguss-Fußkreuz und hochwertigem Mesh-Material rechtfertigt den gehobenen Preis.
Besonders gut gefallen uns die schnelle Montage in nur 15 Minuten, die optionale Fußablage für Ruhepausen und die hohe Belastbarkeit von 163 Kilogramm. Das Mesh-Material sorgt für ein angenehmes Sitzklima, die gepolsterte Vorderkante entlastet die Beine.
Schwächen zeigt der C7 Morpher bei den Armlehnen, die sich bei normaler Nutzung gelegentlich von selbst verstellen. Auch erfordern die vielen Einstellmöglichkeiten – die nicht alle optimal erreichbar sind – eine Eingewöhnungszeit. Der Stuhl wirkt insgesamt etwas wuchtig und ist auch mit Rabattcode kein Schnäppchen. Für Personen ab 190 cm könnte die maximale Sitzhöhe zudem knapp werden.
Wer einen ergonomisch vielseitigen Bürostuhl mit Premium-Materialien sucht und bereit ist, sich in die zahlreichen Einstellungen einzuarbeiten, bekommt mit dem C7 Morpher einen der am besten ausgestatteten Bürostühle.
Steelcase Gesture mit Kopfstütze
Der Steelcase Gesture ist ein Luxus-Bürostuhl der Extraklasse. Mit seiner Vielzahl an Verstellmöglichkeiten, hochwertigen Materialien und durchdachter Ergonomie rechtfertigt er seinen hohen Preis. Wir haben ihn getestet.
VORTEILE
- hervorragende Verarbeitungsqualität und hochwertige Materialien
- Vielzahl an Einstellmöglichkeiten für perfekte Anpassung
- ausgezeichneter Sitzkomfort und Ergonomie
NACHTEILE
- sehr hoher Preis
- für Gelegenheitsnutzer überdimensioniert
Steelcase Gesture mit Kopfstütze im Test
Der Steelcase Gesture ist ein Luxus-Bürostuhl der Extraklasse. Mit seiner Vielzahl an Verstellmöglichkeiten, hochwertigen Materialien und durchdachter Ergonomie rechtfertigt er seinen hohen Preis. Wir haben ihn getestet.
Einer der Spitzenreiter im Premium-Segment ist der Steelcase Gesture. Mit Kopfstütze kostet er bei Amazon ab 1169 Euro. Dafür verspricht der Hersteller ultimativen Sitzkomfort, vielfältigste Anpassungsmöglichkeiten und eine Verarbeitung auf höchstem Niveau. Ob der Gesture sein Geld wert ist und für wen er sich lohnt, zeigt dieser Testbericht.
Verarbeitung
Schon auf den ersten Blick macht der Steelcase Gesture mit Kopfstütze einen hochwertigen und edlen Eindruck. Uns liegt die Variante mit dunkelbraunem Lederbezug vor. Trotz seiner beachtlichen Höhe von 117 bis 127 cm wirkt der Stuhl schlank und wenig massig. Alles ist makellos verarbeitet, nirgends finden sich unsaubere Kanten oder billig wirkende Materialien.
Praxistest
Herzstück des Gesture ist die ausgereifte und selbsterklärende Mechanik, die sich komplett auf der rechten Seite befindet, übersichtlich angeordnet ist und sich mit minimalem Kraftaufwand verstellen lässt. Die hinteren Knöpfe dienen zur Einstellung der Rückenlehne, mit den vorderen wird die Sitzfläche justiert, etwa deren Tiefe. Hier zeigt sich die Liebe zum Detail und die Erfahrung von Steelcase.
Steelcase Gesture mit Kopfstütze Bilder
Steelcase Gesture mit Kopfstütze
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Steelcase Gesture mit Kopfstütze
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Steelcase Gesture mit Kopfstütze
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Steelcase Gesture mit Kopfstütze
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Steelcase Gesture mit Kopfstütze
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Steelcase Gesture mit Kopfstütze
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Steelcase Gesture mit Kopfstütze
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Steelcase Gesture mit Kopfstütze
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Steelcase Gesture mit Kopfstütze
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Besonders gut gefällt uns die Möglichkeit, den Widerstand der Rückenlehne beim Zurücklehnen stufenlos an das eigene Körpergewicht anzupassen. Auch lässt sich der maximale Neigungswinkel der Lehne in mehreren Positionen arretieren. Die Lordosenstütze kann ebenfalls über einen Schieberegler optimal an die Rückenform angepasst werden.
Die um 360 Grad drehbaren Armlehnen sind weich gepolstert und lassen sich werkzeuglos in Höhe, Breite und Tiefe verstellen – vorbildlich! Auch die Kopfstütze punktet mit einer Höhen- und Tiefenverstellung, um für jeden Nutzer die für ihn optimale Position zu finden.
Preis
Qualität und Komfort haben ihren Preis – das gilt auch für den Steelcase Gesture. Bei Amazon kostet die Version mit Kopfstütze ab 1169 Euro.
Fazit
Der Steelcase Gesture ist ein absolutes Top-Produkt unter den Bürostühlen und jeden Cent seines hohen Preises wert. Selten haben wir einen so rundum überzeugenden Stuhl getestet. Egal, ob Sitzkomfort, Rückenunterstützung, Einstellmöglichkeiten oder Verarbeitungsqualität – der Gesture liefert in allen Bereichen ab.
Die Vielzahl an Verstelloptionen ermöglicht es, den Stuhl perfekt an die eigene Körperform und Sitzvorlieben anzupassen. Dank der hochwertigen Materialien und der langlebigen Bauweise dürfte der Gesture auch nach vielen Jahren intensiver Nutzung noch wie neu aussehen.
Natürlich ist der Steelcase Gesture mit 1169 Euro bei Amazon kein Schnäppchen. Doch wer bereit ist, in seine Gesundheit und sein Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu investieren, bekommt hier einen der besten Bürostühle, die man für Geld kaufen kann. Eine uneingeschränkte Empfehlung.
Interstuhl Pure Active
Der Interstuhl Pure Active setzt auf dynamische Mikrobewegungen gegen Rückenschmerzen statt komplizierter Einstellmechanismen. Wir haben den Bürostuhl getestet.
VORTEILE
- Mikrobewegungen fördern aktives Sitzen und beugen Rückenschmerzen vor
- einfache, werkzeuglose Montage
- viele Farboptionen
- Atmungsaktives Material
- 10 Jahre Garantie
NACHTEILE
- kaum Einstellmöglichkeiten
- Kunststoff-Fußkreuz statt Metall
- Rollen mit eingeschränkter Beweglichkeit auf Teppich
- Standardversion mit fixen Armlehnen ergonomisch unzureichend
Bürostuhl Interstuhl Pure Active im Test
Der Interstuhl Pure Active setzt auf dynamische Mikrobewegungen gegen Rückenschmerzen statt komplizierter Einstellmechanismen. Wir haben den Bürostuhl getestet.
Bürostühle mit umfangreichen Einstellmöglichkeiten können überfordern. Der Interstuhl Pure Active setzt auf eine automatische Anpassung an den Nutzer. In unserem Test haben wir untersucht, ob das Konzept aufgeht und für wen sich der Interstuhl Pure Active eignet.
Montage
Die Montage des Interstuhl Pure Active gestaltet sich erfreulich einfach und ist selbst für ungeübte Heimwerker in wenigen Minuten erledigt. Der Grund dafür: Der Stuhl kommt bereits weitgehend vormontiert beim Kunden an. Lediglich die Rollen und die Gasfeder müssen noch in das Fußkreuz eingesteckt werden – und das ganz ohne Werkzeug.
Im Gegensatz zu anderen Bürostühlen, bei denen man auch mal bis zu einer Stunde mit Schrauben und Inbusschlüsseln hantieren muss, ist der Pure Active in etwa fünf Minuten einsatzbereit.
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Verarbeitung
Der Bürostuhl macht einen soliden Eindruck, der dem Preissegment angemessen ist. Mit knapp 13 Kilogramm ist er zwar nicht besonders schwer, fühlt sich aber dennoch stabil an. Die Materialauswahl und Verarbeitung lassen auf eine lange Lebensdauer hoffen, was durch die 10-Jahres-Garantie des Herstellers unterstrichen wird.
Das Gestell und die Mechanik wirken robust. Allerdings besteht das Fußkreuz aus Kunststoff. Hier hätte man durchaus Aluminium oder ein anderes Metallmaterial erwarten können. Besonders bei höherem Körpergewicht könnte dies auf Dauer ein Schwachpunkt sein. Die maximale Belastbarkeit wird mit 120 Kilogramm angegeben.
Die Rollen sehen mit ihrem durchbrochenen Design zwar modern und ansprechend aus, zeigen auf Teppichböden jedoch Schwächen in der Beweglichkeit.
Die Netzrückenlehne ist straff gespannt und macht einen langlebigen Eindruck, und die Nahtverarbeitung sowohl am Netzrücken als auch am Sitzpolster ist sauber ausgeführt. Auch die Verbindungspunkte zwischen den verschiedenen Materialien sind präzise gearbeitet und zeigen keine unsauberen Übergänge.
Interstuhl Pure Active Bilder
Interstuhl Pure Active
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Interstuhl Pure Active
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Interstuhl Pure Active
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Interstuhl Pure Active
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Interstuhl Pure Active
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Interstuhl Pure Active
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Interstuhl Pure Active
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Design
Die schlanke Silhouette mit dem luftigen Netzrücken und die geschwungene Form der Rückenlehne geben dem Stuhl eine gewisse Leichtigkeit, die gut in Büroumgebungen oder ins Homeoffice passt.
Mit zwölf verschiedenen, teils sehr lebhaften Farbkombinationen bietet Interstuhl ungewöhnlich viele Gestaltungsmöglichkeiten. Allerdings sind einige der Kombinationen recht gewagt – neongrüne Lehne mit grauem Sitzpolster oder hellblaue Lehne mit lilafarbenem Sitzpolster dürften nicht jedermanns Geschmack treffen. Für den Arbeitsalltag empfehlen wir ein dunkles Sitzpolster, auf dem eventuelle Flecken oder Abnutzungserscheinungen weniger auffallen.
Der Verzicht auf sichtbare Mechaniken und Hebel unterstreicht den aufgeräumten, minimalistischen Look des Stuhls.
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Ergonomie
Statt zahlreicher manueller Einstellmöglichkeiten setzt der Interstuhl Pure Active auf die vom Hersteller "Smart-Spring" getaufte Technik, die sich automatisch an Gewicht und Bewegungen des Nutzers anpassen soll. Das bedeutet konkret: Die einzige klassische Einstellmöglichkeit ist die Sitzhöhe, die Anwender zwischen 46 und 57 Zentimetern justieren können.
Diese Vereinfachung mag zunächst befremdlich wirken, funktioniert in der Praxis aber erstaunlich gut – zumindest für unsere Körpermaße. Mit unserer Testgröße von 186 cm und einem Gewicht von 80 kg passte der Stuhl perfekt. Die Rückenlehne bietet einen Öffnungswinkel von bis zu 38 Grad und eine seitliche Flexibilität von bis zu 22 Grad. Das Sitzpolster bewegt sich seitlich bis zu 26 Grad und nach vorn bis zu 12 Grad. Diese Bewegungsfreiheit fördert das aktive Sitzen und regt die Tiefenmuskulatur an.
Die Lehne kann nur in einem Winkel einrasten – wer verschiedene Arbeitspositionen bevorzugt, könnte dies als Einschränkung empfinden. Auch die Lordosenstütze ist nicht individuell anpassbar, was für Menschen mit Rückenproblemen problematisch sein könnte.
Interstuhl Pure Active heise bestenlisten
Bei den Armlehnen empfehlen wir dringend, die optionalen 4D-Armlehnen zu wählen. Die Standardversion kommt mit fixen Armlehnen, die keine Anpassung erlauben. Die 4D-Variante hingegen ist in Höhe, Breite, Tiefe und Winkel verstellbar und bietet zudem eine angenehm weiche Oberfläche.
Der Hersteller gibt eine Empfehlung für Körpergrößen zwischen 151 und 192 cm sowie ein Mindestgewicht von 45 kg. Nicht nur Menschen außerhalb dieser Parameter sollten den Stuhl unbedingt vor dem Kauf einige Tage testen. Hier kommt das 30-tägige Rückgaberecht ins Spiel.
Praxistest
Im täglichen Einsatz zeigt der Interstuhl Pure Active seine Stärken und Schwächen. Nach mehreren Wochen können wir bestätigen, dass das Konzept des dynamischen Sitzens tatsächlich aufgeht – allerdings mit Einschränkungen.
Positiv fällt das aktive Sitzverhalten auf. Die Mikrobewegungen, die der Stuhl durch seine flexible Konstruktion ermöglicht, beugen Verspannungen vor und halten den Körper in Bewegung. Nach längerem Sitzen stellten wir weniger Ermüdungserscheinungen fest als bei starren Bürostühlen.
Die Rückenlehne reagiert sensibel auf Gewichtsverlagerungen. Beim Zurücklehnen bietet die Rückenlehne einen passenden Widerstand, auch ohne manuelle Einstellungen. Das seitliche Kippen des Sitzes fühlt sich anfangs ungewohnt an, trägt aber entscheidend zur Entlastung der Wirbelsäule bei.
Einige Körpertypen werden eine verstellbare Lordosenstütze vermissen. Auch die fixe Sitztiefe ist ein Nachteil für Menschen mit besonders langen oder kurzen Oberschenkeln. Das bequeme Sitzpolster verursacht auch nach langem Sitzen keine unangenehmen Druckpunkte.
Preis
Mit einem Preis ab 755 Euro (Amazon) positioniert sich der Interstuhl Pure Active im mittleren bis gehobenen Preissegment für Bürostühle.
Wer sich für den Pure Active entscheidet, sollte die optionalen 4D-Armlehnen in Betracht ziehen. Mit ihnen kostet der Stuhl 799 Euro (Amazon).
Fazit
Das minimalistische Konzept des Interstuhl Pure Active mit den wenigen Einstellungsmöglichkeiten funktioniert erstaunlich gut – allerdings nicht für jeden. Wer spezifische ergonomische Anforderungen hat oder außerhalb der empfohlenen Körpermaße liegt, sollte den Stuhl unbedingt vor dem Kauf testen. Das 30-tägige Rückgaberecht bietet dafür eine gute Möglichkeit.
Der Preis ab 755 Euro (Amazon) ist für den in Deutschland gefertigten Bürostuhl angemessen.
Hbada X7
Der Hbada X7 ist ein ergonomischer Bürostuhl mit Akku, der massiert, heizt, kühlt und seine Lendenstütze selbst nachführt. Wir haben ihn getestet.
VORTEILE
- bequeme, aufrechte Sitzposition
- Heizung und Sitzlüftung
- Massage mit echter Knetbewegung
- ausziehbare Fußstütze
NACHTEILE
- nervöse Lendenstütz-Automatik
- Gegendruck der Rückelehne nicht einstellbar
- laute Massage auf fester Höhe
- teuer
- lieblose Anleitung
Dieser Bürostuhl massiert, heizt und kühlt per Akku: Hbada X7 im Praxistest
Der Hbada X7 ist ein ergonomischer Bürostuhl mit Akku, der massiert, heizt, kühlt und seine Lendenstütze selbst nachführt. Wir haben ihn getestet.
Der Hbada X7 sieht nicht nur aus wie ein Requisit aus einem Science-Fiction-Film, in dem Bürostuhl steckt auch reichlich Technik. Ein Akku versorgt eine elektrisch verstellbare Lendenstütze, eine Massagefunktion, eine Heizung und zwei Lüfter in der Sitzfläche. Haltungssensoren sollen die Lendenstütze automatisch jeder Bewegung nachführen, Hbada nennt das KI-Lumbaltracking. Hinzu kommt eine ausziehbare Fußstütze.
Bei Amazon kostet der X7 1169 Euro, die UVP liegt bei 1509 Euro. Neben unserem grauen Testmodell gibt es eine etwas teurere schwarze Variante. Preiswerter ist der X7 Air, der statt der Rückenstrebe aus Aluminium eine aus Nylon nutzt und sonst baugleich ist. Darüber steht der merklich teurere X7 Prestige mit Alcantara und klappbaren Lendenflügeln.
Akku und Motor kennen wir bereits vom deutlich günstigeren Libernovo Omni (Testbericht), während der ähnlich teure Herman Miller Aeron (Testbericht) ganz ohne Elektrik auskommt. Ob sich die viele Technik gegenüber diesen beiden lohnt, klärt unser Test.
Montage
Schon die Anlieferung ist ein Kraftakt: Der Karton wiegt über 40 kg. Darin stecken Sitz, Rückenlehne, Kopfstütze, zwei Armlehnen, Gasfeder, fünf Rollen sowie Akku und Netzadapter, jedes Teil einzeln in Folie gewickelt. Entsprechend hoch türmt sich der Verpackungsmüll, allein das Auspacken dauert rund 30 Minuten.
Das Fußkreuz ist nicht aus einem Guss, sondern entsteht aus fünf Streben, die man an ein Mittelstück schraubt. Durch den Aufbau führt eine bebilderte Anleitung in zwölf Schritten, die allerdings lieblos wirkt. Sie misst gerade DIN A5, der deutsche Teil umfasst nur vier Seiten. Welche Schraube wohin gehört, versteckt sich winzig im Text, Bild 5 ist sogar falsch beschriftet. Schwierig und fummelig ist es zudem, das Kabel vom Sitz in die Rückenlehne zu stecken.
Allein ist der schwere Stuhl kaum zu bändigen, zu zweit geht der Aufbau besser von der Hand. Inklusive Auspacken hat das rund 75 Minuten gedauert. Den ebenfalls aufwendig konstruierten Flexispot C7 Morpher (Testbericht) hatten wir in einer Viertelstunde aufgebaut.
Hbada X7 Bilder
Hbada X7
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Hbada X7
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Hbada X7
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Verarbeitung
Rückenstrebe und Fußkreuz bestehen aus verchromtem Aluminium, Sitz und Rücken bespannt ein straffes Mesh-Gewebe auf einem Kunststoffrahmen. Das Grundgerüst wirkt massiv, nichts wackelt und Spaltmaße fallen kaum auf. Auch die Armlehnen haben kaum Spiel. Beim Anlehnen hält die Kopfstütze zuverlässig, die ausgezogene Fußstütze trägt die Beine ohne Murren. Nach dem Auspacken riecht der Stuhl leicht, der Geruch verfliegt aber schnell.
Mit 38 kg ist der X7 ein echtes Schwergewicht, entsprechend schwergängig rollen seine harten, hellgrauen Rollen über Teppich. Belastbar ist er bis 150 kg. Bei der Garantie widerspricht sich Hbada: Im eigenen Shop nennt der Hersteller für seinen Bürostuhl fünf Jahre, bei Amazon sind es drei. Amazon gewährt 30 Tage Rückgaberecht, über Weihnachten verlängert bis zum 15. Januar 2027. Hbada nimmt den Stuhl ebenfalls 30 Tage ab Erhalt zurück, zusätzlich zum 14-tägigen Widerruf. Wer es sich nur anders überlegt, zahlt den Rückversand anteilig, ohne Originalkarton droht eine Gebühr von bis zu 50 % des Preises. Bei Mängeln trägt Hbada die Rücksendung.
Design
Grau-beige Kunststoffe, verchromte Streben und ein zweiteiliger Mesh-Rücken: Der X7 wirkt, als hätte ihn jemand aus einem Raumschiff geschraubt. Mit 70 × 70 × 105 cm, ausgefahren bis 135 cm Höhe, tritt er wuchtig auf und dominiert jeden Raum. Optisch spielt er in einer Liga mit dem futuristischen Hinomi X1 (Testbericht), der ebenfalls eine Fußstütze unter dem Sitz versteckt.
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Seitlich am Rücken sitzen gepolsterte Lendenflügel, auch die Kopfstütze ist mit Mesh bespannt. Seinen Herstellernamen trägt der Stuhl gleich dreimal: als Stofffähnchen am Rücken, als Schriftzug auf der Rückenstrebe und hinten an der Kopfstütze. Die graue Fernbedienung erinnert an einen alten MP3-Player. Neben Grau bietet Hbada den X7 in Schwarz an.
Ergonomie
Die Sitzhöhe reicht von 44,5 bis 53 cm, was auch größeren Nutzern genügt. Die Sitzfläche ist 52 cm breit, ihre Tiefe lässt sich um 5 cm zwischen 40,5 und 45,5 cm verstellen. Die Rückenlehne neigt sich von 105 bis 140 Grad und rastet bei 105, 116, 128 und 140 Grad ein. Beim Zurücklehnen kippt der Sitz mit nach hinten, außerdem ist die Lehne höhenverstellbar. Alle Hebel erreicht man gut im Sitzen.
Den Gegendruck der Lehne kann man nicht einstellen. Ab Werk fiel er für uns viel zu weich aus, sodass wir die Wippfunktion ausschalten mussten. Beim Flexispot C7 Morpher (Testbericht) passt man den Neigungswiderstand dagegen in drei Stufen an.
Herzstück des Bürostuhls ist die Lendenstütze. Ein Motor schiebt sie 5 cm vor und zurück, in der Höhe verstellt man sie per Hand um 4,5 cm. Im Automatikmodus sollen Haltungssensoren sie jeder Bewegung nachführen, die Empfindlichkeit lässt sich dafür in zehn Stufen wählen, ab Werk steht sie auf Stufe 5. In der Praxis arbeitet die Automatik viel zu nervös, die Stütze surrt ständig. Das war kaum auszuhalten, weshalb wir den Modus nach wenigen Minuten abgeschaltet haben. Danach stellt man die Lendenstütze über die Pfeiltasten der Fernbedienung selbst ein. Die gepolsterten Lendenflügel an den Seiten können nicht verstellt werden.
Hbada X7 heise bestenlisten
Die Kopfstütze verstellt man um 4,5 cm in der Höhe und 5,5 cm in der Tiefe, daneben lässt sie sich neigen und drehen. Um bis zu 720 Grad lassen sich laut Hbada die Armlehnen verstellen: Zwei Drehgelenke drehen sich jeweils um 360 Grad, dazu kommen 11 cm Auszug, 5 cm Höhenverstellung und eine Kippfunktion. Über dem Sitz stehen sie 32 bis 37 cm hoch. Trotz der vielen Gelenke bleiben sie fester in ihrer Position als viele ihrer Mitkonkurrenten. Dennoch verstellen sie sich bei der Nutzung gelegentlich ungewollt, etwa wenn man sie mit dem Ellenbogen nach außen stupst. Die Fußstütze zieht man von Hand heraus. Laut Hersteller passt der X7 Personen zwischen 150 und 195 cm.
Praxistest
Rechts unter dem Sitz steckt der Akku in einer Schublade. Mit 5200 mAh bei 11,1 V speichert er 57,7 Wh und versorgt Lendenstütze, Massage, Heizung und Lüftung. Bei gelegentlicher Massage und Wärme hält er zwei bis drei Arbeitstage durch, eine volle Ladung dauert etwa fünf Stunden. Strom tankt er über einen Magnetstecker am Stuhl, der sich jedoch leicht löst, oder per USB-C direkt am Akku. Dem Ladegerät liegt statt eines Schuko-Steckers ein Reiseadapter bei. Über eine USB-C-Buchse am Stuhl laden nebenbei Smartphone oder Kopfhörer.
Die Elektrik steuert man über eine kabelgebundene Fernbedienung mit OLED-Display, die per Magnet seitlich am Sitz haftet. Bei der Nutzung zieht ein Flachkabel sie unablässig an den Sitz zurück, wo sie sicher mit Magneten gehalten wird.
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Für die Massage sorgen zwei Knetrollen im unteren Rücken, die in drei Stufen arbeiten. Ein Durchgang dauert zehn Minuten. Die Knetbewegung fühlt sich echt an, ihre Höhe lässt sich aber nicht anpassen. Weil die Massage laut arbeitet, gönnen wir sie uns eher in Pausen. Die Sitzwarnung bei langem Sitzen schaltet ein langer Druck auf die Massagetaste ab.
Die Heizung mit Graphen-Elementen wärmt Lendenbereich und Flügel in drei Stufen und schimmert dabei rot durch den Stoff. Sie arbeitet lautlos und angenehm, schon Stufe 1 ist gut zu spüren. Gegen Sommerhitze helfen die beiden Lüfter in der Sitzfläche, die in drei Stufen binnen Sekunden kühlen. Auf Stufe 3 wird es unter dem Po richtig windig. Ihr Rauschen stört zwar, in einer Hitzewelle ist die Lüftung trotzdem ein Gamechanger.
Insgesamt sitzt man auf dem Bürostuhl sehr bequem in einer ergonomisch sinnvollen, aufrechten Haltung.
Preis
Der Hbada X7 kostet bei Amazon 1169 Euro, im Herstellershop ebenso viel. Die UVP liegt bei 1509 Euro, ein Ersatzakku kostet bei Amazon 99 Euro. Im Sommer kostete der Bürostuhl noch bis zu 1399 Euro, seit Ende September steht er auf seinem bisherigen Tiefstpreis.
Fazit
Der Hbada X7 ist ein bequemer ergonomischer Bürostuhl, der massiert, wärmt und kühlt. Heizung und Sitzlüftung sind echte Komfortgewinne, die Massage knetet kräftig und die Fußstütze lädt zur Pause mit hochgelegten Beinen ein. Dazu kommen ein massives Gerüst, Armlehnen mit wenig Spiel und eine Kopfstütze, die zuverlässig hält.
Ausgerechnet das Herzstück enttäuscht: Die automatische Lendenstütze reagiert so nervös, dass wir sie nach wenigen Minuten abgeschaltet haben. Den Gegendruck der Lehne kann man nicht einstellen, für uns fällt er viel zu weich aus. Die Massage arbeitet laut und sitzt auf fester Höhe. Mit 38 kg rollt der X7 obendrein schwer, die Anleitung wirkt lieblos.
Für 1169 Euro bei Amazon bekommt man viel Technik, die aber nicht in jedem Punkt ausgereift ist. Wer im Winter friert, im Sommer schwitzt und gern zwischendurch die Beine hochlegt, findet im X7 einen komfortablen Begleiter. Wer vor allem eine fein einstellbare Ergonomie sucht, sitzt auf dem ähnlich teuren Herman Miller Aeron (Testbericht) besser. Motorik und Massage gibt es beim Libernovo Omni (Testbericht) für erheblich weniger Geld.
Yaasa Chair Plus
Der ergonomische Bürostuhl Yaasa Chair Plus bietet für 207 Euro eine Ausstattung, die man in dieser Preisklasse sonst selten findet.
VORTEILE
- gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Lordosenstütze in Höhe und Tiefe verstellbar
- gute Armlehnen
- atmungsaktive Rückenlehne
- Belastbarkeit bis 150 kg
NACHTEILE
- nur in Schwarz erhältlich
- Flüsterrollen für manche Nutzer eventuell zu leichtgängig
- für sehr große Personen zu klein
Bürostuhl Yaasa Chair Plus im Test: Überraschend gut und bequem für 207 Euro
Der ergonomische Bürostuhl Yaasa Chair Plus bietet für 207 Euro eine Ausstattung, die man in dieser Preisklasse sonst selten findet.
Ergonomische Bürostühle mit umfassenden Verstellmöglichkeiten kosten häufig 400 Euro oder mehr. Der Yaasa Chair Plus will das ändern. Mit dem Rabattcode heise30 kostet er direkt beim Hersteller 207 Euro.
Damit positioniert sich der Yaasa in einem Segment, in dem ansonsten der Ikea Markus (Testbericht) und der Protoarc EC200 (Testbericht) konkurrieren. Der Chair Plus verspricht ein Ausstattungsniveau, das man sonst eher in höheren Preisklassen erwartet: eine in Höhe und Tiefe verstellbare Lordosenstütze, vollwertige 4D-Armlehnen sowie eine anpassbare Kopfstütze. Hinzu kommen fünf Jahre Herstellergarantie und die Zertifizierungen nach ANSI/BIFMA X5.1-2017 und DIN EN 1335-2:2018.
Die maximale statische Belastbarkeit liegt bei ordentlichen 150 Kilogramm. Damit übertrifft der ergonomische Bürostuhl viele Konkurrenten in dieser Preisklasse deutlich – der Protoarc EC200 etwa schafft nur 127 Kilogramm. Ob die Praxis hält, was die Datenblätter versprechen, klärt unser Test.
Montage
Der Yaasa Chair Plus wird in einem Paket geliefert und muss selbst zusammengebaut werden. Eine ausführliche Aufbauanleitung steht als PDF zum Download bereit. In der Praxis genügt jedoch der mitgelieferte DIN-A4-Ausdruck – der Stuhl ist in nur vier Schritten fertig.
Die Montage dauert etwa 20 Minuten. Mit knapp 18,5 Kilogramm Gesamtgewicht ist der Aufbau auch alleine möglich. Dem Karton liegen alle benötigten Schrauben bei, allerdings keine Ersatzschrauben. Yaasa nutzt zwei verschiedene Inbusgrößen, die passenden Schlüssel sind im Lieferumfang enthalten. Wir empfehlen dennoch einen Akkuschrauber – das beschleunigt den Aufbau spürbar.
Die Passgenauigkeit ist ordentlich, die Schrauben drehen sich sauber in die vorgesehenen Gewinde. An die zehn Minuten des Ofinto Active (Testbericht) kommt der Yaasa zwar nicht heran, hängt aber den Sihoo Doro C300 Pro V2 (Testbericht) mit seinen 30 Minuten Aufbauzeit klar ab. Wer schon einmal einen Bürostuhl montiert hat, wird hier keinerlei Schwierigkeiten haben. Nach dem Zusammenbau sitzen alle Verbindungen fest.
Yaasa Chair Plus Bilder
Yaasa Chair Plus
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Yaasa Chair Plus
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Yaasa Chair Plus
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Yaasa Chair Plus
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Yaasa Chair Plus
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Yaasa Chair Plus
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Yaasa Chair Plus
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Yaasa Chair Plus
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Verarbeitung
Die Verarbeitung des Yaasa Chair Plus ist solide. Die Sitzschale besteht aus Kunststoff, das Sitzpolster aus Formschaumstoff auf Polyurethan-Basis. Darüber spannt sich ein Polyester-Bezug. Die Rückenlehne aus Polyester und Polyamid ist atmungsaktiv – ein wichtiges Detail für heiße Arbeitstage.
Die Armlehnen bestehen aus Kunststoff mit einer angenehmen Polyurethan-Auflage. Auch das Fußkreuz mit 66 cm Durchmesser ist aus Kunststoff gefertigt. Hier muss man Abstriche gegenüber teureren Modellen machen, in dieser Preisklasse ist das jedoch üblich. Bei den Rollen darf man wählen: Universalrollen für weiche und harte Böden oder geräuscharme Flüsterrollen, die an Inline-Skate-Rollen erinnern. Beide bestehen aus Polypropylen und Polyurethan.
Die Mechanik wirkt einfach, aber robust. Mit fünf Jahren Garantie zeigt Yaasa Vertrauen in die eigene Qualität. Das Gesamtgewicht von 18,5 Kilogramm ist angenehm – schwer genug für Standfestigkeit, leicht genug zum Verschieben.
Yaasa Chair Plus heise bestenlisten
Design
Schwarz, schlicht, zurückhaltend. Der Yaasa Chair Plus verzichtet auf futuristische Spielereien und fügt sich unauffällig ins Büro und Homeoffice ein. Wer einen optischen Hingucker sucht, wird hier nicht fündig – dafür dominiert der Stuhl auch keinen Raum.
Trotz der Kopfstütze (30 × 15 cm) wirkt der Bürostuhl nicht wuchtig. Die Rückenlehne misst 45,5 cm in der Breite, das Sitzpolster ist 51 cm breit und 49 cm tief. Die Gesamthöhe variiert zwischen 113 und 134 cm – damit eignet sich der Yaasa für die meisten Körpergrößen.
Ergonomie
Beim Chair Plus liefert Yaasa für seinen Preis eine bemerkenswerte ergonomische Ausstattung. Im Zentrum steht die Synchronmechanik mit stufenlos verstellbarem Widerstand und Arretierfunktion. Sie ermöglicht natürliche Bewegungsabläufe und entlastet die Wirbelsäule. Die Rückenlehne lässt sich in vier Positionen fixieren – vom konzentrierten Arbeiten in aufrechter Haltung bis zum entspannten Zurücklehnen.
Die Sitztiefe ist um 4 cm verstellbar. Das ist ein wichtiges Feature, das beim Ikea Markus fehlt. Die Sitzhöhe variiert zwischen 44,5 und 56,5 cm bei Universalrollen, mit den Flüsterrollen kommt 1 cm hinzu. Für sehr große Personen ab etwa 195 cm könnte die maximale Sitzhöhe knapp werden.
Yaasa Chair Plus heise bestenlisten
Besonders hervorzuheben ist die Lordosenstütze. Sie lässt sich sowohl in der Höhe als auch in der Tiefe verstellen. Damit liegt der Yaasa auf Augenhöhe mit dem Protoarc EC200, dessen 2-Wege-Lordosenstütze wir bereits gelobt haben. Die individuelle Anpassung an die eigene Wirbelsäulenkrümmung gelingt deutlich präziser als bei Stühlen mit fester Lendenstütze.
Die Armlehnen verdienen besondere Erwähnung. Sie sind in Höhe, Breite, Tiefe und Winkel anpassbar – also vollwertige 4D-Armlehnen, wie man sie sonst eher in der Preisklasse jenseits der 300 Euro findet. Im Gegensatz zu den Armlehnen des Flexispot C7 Morpher (Testbericht), die sich gelegentlich von selbst verstellen, sitzen die des Yaasa fest und bleiben in ihrer Position. Das gilt auch für die Kopfstütze, verstellbar in Höhe und Neigung.
Praxistest
Der Yaasa Chair Plus zeigt seine Stärken bei längeren Arbeitssitzungen. Der Sitzkomfort ist hoch, die Rückenunterstützung umfassend. Die atmungsaktive Rückenlehne sorgt für ein angenehmes Klima.
Wir haben uns für die Flüsterrollen entschieden und sind damit sehr zufrieden. Sie gleiten leise und leichtgängig über den kurzen Teppich. Allerdings könnten sie für manche Nutzer zu leichtgängig sein. Wer einen festeren Roll-Widerstand bevorzugt, greift besser zu den Universalrollen.
Yaasa Chair Plus heise bestenlisten
Die Synchronmechanik arbeitet harmonisch. Beim Zurücklehnen folgt die Rückenlehne der Bewegung und hält den Kontakt zum Rücken. Der stufenlos verstellbare Widerstand lässt sich präzise an das eigene Körpergewicht anpassen. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase, in der man die optimale Höhe und Tiefe der Lordosenstütze findet, fühlt sich das Sitzen merklich entspannter an.
Preis
Der Yaasa Chair Plus kostet direkt beim Hersteller mit dem Rabattcode heise30 207 Euro.
Fazit
Der Yaasa Chair Plus ist ein gelungener ergonomischer Bürostuhl mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis. Für 207 Euro erhält man eine Ausstattung, die sonst eher in höheren Preisklassen zu Hause ist. Lordosenstütze in Höhe und Tiefe verstellbar, vollwertige 4D-Armlehnen, Sitztiefenverstellung, anpassbare Kopfstütze und eine Synchronmechanik mit stufenlosem Widerstand – das ist eine bemerkenswerte Liste.
Die Verarbeitung ist solide und dem Preis angemessen. Sitzschale und Fußkreuz aus Kunststoff sind in dieser Preisklasse üblich. Wer ein Aluminium-Fußkreuz möchte, muss zu teureren Modellen wie dem Ofinto Active greifen. Die fünf Jahre Garantie versprechen Qualität. Mit einer maximalen Belastbarkeit von 150 Kilogramm übertrifft der Yaasa viele Konkurrenten in dieser Preisklasse.
Im direkten Vergleich schlägt der Yaasa Chair Plus den Ikea Markus bei den Einstellmöglichkeiten deutlich. Mit dem Protoarc EC200 liegt er etwa gleichauf, bietet aber zusätzlich 4D-Armlehnen statt nur höhenverstellbarer Modelle.
Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active
Der Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active macht mit seiner optionalen Sitzkippfunktion Keilkissen überflüssig. Wir zeigen, warum sich das lohnt.
VORTEILE
- Sitzkippfunktion ersetzt Keilkissen
- hochwertige Verarbeitung
- Montage in nur 10 Min.
- 100 Tage Rückgaberecht
NACHTEILE
- Armlehnen zu niedrig
- keine Kopfstütze
Kippfunktion statt Keilkissen: Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active im Test
Der Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active macht mit seiner optionalen Sitzkippfunktion Keilkissen überflüssig. Wir zeigen, warum sich das lohnt.
Die optionale Sitzkippfunktion des Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active neigt die Sitzfläche um vier Grad nach vorn – eine Funktion, die sonst nur Keilkissen bieten. Das klingt zunächst unspektakulär, entpuppt sich aber als clevere Lösung für ein klassisches Problem vieler Schreibtischarbeiter: Wie sitzt man dauerhaft aufrecht, ohne dass der Rücken schmerzt?
Der Ofinto Active trägt bis zu 130 Kilogramm. Mit 18 Kilogramm Eigengewicht ist er kein Leichtgewicht, aber auch nicht übermäßig schwer. Wie sein Geschwistermodell Ofinto Ergo (Testbericht) verzichtet er auf eine Kopfstütze. Ofinto gewährt zehn Jahre Garantie auf die Mechanik und 100 Tage Rückgaberecht mit kostenlosem Versand.
Montage
Hier macht Ofinto alles richtig. Während der Clouvou Masterseat (Testbericht) mit seinem komplizierten Aufbau für Kopfschmerzen sorgt, glänzt der Active mit vorbildlicher Einfachheit. Nur zehn Minuten trennen den verschlossenen Karton vom fertigen Bürostuhl.
Armlehnen und Mechanik kommen vormontiert. Die Rückenlehne wird mit drei Schrauben befestigt – inklusive Federringen und Unterlegscheiben für eine dauerhafte Verbindung. Dann die fünf Rollen ins Aluminium-Fußkreuz drücken, Gasfeder der Klasse 4 einsetzen, Sitz aufsetzen – fertig.
Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
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Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
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Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
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Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
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Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
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Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
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Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
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Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
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Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
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Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
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Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
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Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
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Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
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Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
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Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
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Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
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Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
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Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
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Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
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Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
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Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
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Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
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Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
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Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion
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Verarbeitung
Der atmungsaktive Netzrücken wirkt robust, der Polyester-Sitzbezug mit 4 cm Polsterung bietet mittelharte Unterstützung. Das gebürstete und pulverbeschichtete Aluminium-Fußkreuz ist ein echter Pluspunkt. Hier können die Rollen nicht ausbrechen – ein mögliches Problem bei Kunststoff-Varianten wie beim Ergotopia Nextback (Testbericht). Die PU-Rollen gleiten leise und leichtgängig über Hartboden und niedrigen Teppich.
Die Kippmechanik lässt sich einfach in vier Stufen arretieren.
Design
Zeitlos, harmonisch, minimalistisch – so lässt sich das Design des Active zusammenfassen. Die schlichten, modernen Linien wirken unaufdringlich. Käufer wählen zwischen Weiß und Mattschwarz. Wir haben die weiße Variante vorliegen.
Mit 70-cm-Fußkreuz-Durchmesser nimmt er nicht mehr Platz ein als nötig. Die Rückenlehne (46 × 56 cm) und Sitzfläche (47 × 46–51 cm) sind großzügig dimensioniert. Der Verzicht auf eine Kopfstütze macht den Stuhl weniger wuchtig, nimmt ihm aber etwas an Komfort. Ein dezentes Etikett zeigt den Markennamen.
Ergonomie
Hier spielt der Active seine Stärken aus. Die Sitzhöhe variiert von 44 bis 54 cm, mit Kippfunktion sogar 48 bis 58 cm, und die Sitztiefe passt sich zwischen 46 und 51 cm an – perfekt für verschiedene Beinlängen.
Die Armlehnen verstellen sich in alle Richtungen: Höhe 14 bis 22,5 cm, Breite 44 bis 48 cm, plus Tiefe und Winkel. Allerdings dürften sie für unseren Geschmack gerne etwas weicher gepolstert sein. Auch gehen sie nicht hoch genug. Für Personen ab 185 cm oder mit einem langen Oberkörper sind sie beim aufrechten Sitzen zu niedrig. Wer eher auf dem Stuhl lümmelt, wird damit keine Probleme haben. Die stufenlos höhenverstellbare Lordosenstütze (34,5 × 10,5 cm) unterstützt den unteren Rücken spürbar besser als die feste Wölbung günstiger Modelle.
Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active mit Kippfunktion heise bestenlisten
Das Herzstück ist die Sitzkippfunktion für 49 Euro Aufpreis. Per Hebel rechts hinten neigt sich die Sitzfläche um vier Grad nach vorn – auch während des Sitzens. Diese Funktion öffnet den Hüftwinkel, hält den Oberkörper aufrecht und lässt die Oberschenkel leicht abwärts zeigen. Das entlastet die Bandscheiben und die Wirbelsäule, verbessert die Blutzirkulation und die Atmung. Keilkissen werden überflüssig. Diese sinnvolle Funktion hebt den Active deutlich von der Konkurrenz ab und ist den Aufpreis absolut wert.
Preis
Bei Amazon werden 399 Euro für die Basis-Version des Ofinto Ergonomischer Bürostuhl Active fällig, wer die sinnvolle Sitzkippfunktion möchte, zahlt dort 448 Euro.
Fazit
Die Sitzkippfunktion des Ofinto Active für 49 Euro Aufpreis macht Keilkissen überflüssig. Sie verbessert die Sitzhaltung spürbar und entlastet die Wirbelsäule. Das hebt ihn klar von seinem Geschwistermodell Ofinto Ergo und der Konkurrenz ab.
Die Verarbeitung ist tadellos, die Materialien robust. Das Design wirkt unaufdringlich. Die einfache Montage in zehn Minuten ist vorbildlich. Ergonomisch bietet der Active alles, was moderne Büroarbeit verlangt: umfangreiche Einstellungen, atmungsaktive Materialien und eine effektive Lordosenstütze.
Die zehn Jahre Garantie und 100 Tage Rückgaberecht zeigen Herstellervertrauen. Das ist mehr Service als bei den meisten Konkurrenten. Allerdings ist die zu geringe Armlehnenhöhe für größere Personen problematisch. Auch werden einige eine Kopfstütze vermissen.
Hersteller Produktname
Der ergonomische Bürostuhl Welax S9 Pro regelt Sitzhöhe, Sitztiefe und Neigung über einen einzigen Hebel und bringt Mesh, Alu-Fußkreuz und Fußstütze mit.
VORTEILE
- luftiges, hochwertiges Mesh
- Ein-Hebel-Bedienung
- angenehme Lordosenstütze
- stabiles Alu-Fußkreuz
- serienmäßige Fußstütze
NACHTEILE
- Gegendruck nicht einstellbar
- Armlehnen verstellen sich leicht
- wackelige Fußstütze
Bürostuhl Welax S9 Pro für 400 Euro im Test: luftig, wuchtig, gut verstellbar
Der ergonomische Bürostuhl Welax S9 Pro regelt Sitzhöhe, Sitztiefe und Neigung über einen einzigen Hebel und bringt Mesh, Alu-Fußkreuz und Fußstütze mit.
Beim Welax S9 Pro bespannt ein Mesh-Gewebe Sitz und Rückenlehne des Bürostuhls, unter der Sitzfläche steckt eine ausziehbare Fußstütze, obenauf sitzt eine Kopfstütze. Das zentrale Versprechen findet sich rechts unter dem Sitz: Ein einziger Hebel regelt Sitzhöhe, Sitztiefe und Neigung. Gegenüber dem günstigeren Basismodell S9 tauscht die Pro-Version das Nylon-Fußkreuz gegen eines aus Aluminium und bringt die Fußstütze serienmäßig mit.
Im Welax-Shop kostet der S9 Pro mit dem Rabattcode heise ab 385 Euro, für unser weißes Testmodell werden damit 405 Euro fällig.
Montage
Der S9 Pro kommt in zwei Paketen. Das größere wiegt gut 23 kg, das Fußkreuz reist separat und besteht aus einem Guss, sodass man keine einzelnen Streben anschrauben muss. Die Einzelteile stecken in Luftpolsterfolie, die viel Müll hinterlässt, sie aber gut schützt.
Die bebilderte deutsche Anleitung führt in acht Schritten durch den Aufbau. Von jeder Schraubensorte liegt ein Ersatzexemplar bei, außerdem zwei Inbusschlüssel und ein Paar weiße Baumwollhandschuhe – ganz so, als montiere man ein Museumsstück.
Welax S9 Pro Bilder
Welax S9 Pro
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Welax S9 Pro
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Welax S9 Pro
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Welax S9 Pro
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Welax S9 Pro
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Welax S9 Pro
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Welax S9 Pro
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Welax S9 Pro
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Welax S9 Pro
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Welax S9 Pro
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Welax S9 Pro
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Welax S9 Pro
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Welax S9 Pro
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Welax S9 Pro
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Welax S9 Pro
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Welax S9 Pro
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Welax S9 Pro
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Welax S9 Pro
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Zuerst kommen Rollen und Gasfeder ins Fußkreuz, danach schraubt man die Fußstütze unter den Sitz und verbindet Sitz und Rückenlehne mit drei Schrauben. Es folgen die Armlehnen, den Abschluss bildet die Kopfstütze. Weil man ihre Schrauben von unten eindreht, wird es dort etwas fummelig.
Allein ist der Aufbau machbar, zu zweit geht er leichter von der Hand. Nach rund 45 Minuten ist der Bürostuhl fertig montiert. Den optisch ähnlichen Sihoo Doro C300 Pro V2 (Testbericht) hatten wir in rund 30 Minuten aufgebaut.
Verarbeitung
Das polierte Fußkreuz aus Aluminium wirkt sehr stabil. Polster gibt es an Sitz und Rückenlehne nicht, stattdessen spannt sich dort ein Mesh-Gewebe des deutschen Herstellers Krall+Roth mit 430 g/m². Es sitzt straff, gibt beim Hinsetzen leicht nach und fühlt sich samtig und hochwertig an.
Auf den Armlehnen liegen Auflagen aus weichem grauem Kunststoff. Die 65 mm großen PU-Rollen laufen recht ruhig und gleiten gut über den Boden, die Gasfeder entspricht Klasse 4. Der Stuhl wiegt etwa 22 kg und trägt bis zu 136 kg, Welax gibt zehn Jahre Garantie. Nach dem Auspacken verfliegt der Geruch schnell, im Betrieb quietscht und knarzt nichts.
Nicht jedes Bauteil hält dieses Niveau. Während das Fußkreuz solide wirkt, fallen manche Kleinteile billig aus. Der Kunststoffhalter der Fußstütze hängt an einer kleinen Schraube am Metallrohr, wackelt stark und macht keinen hochwertigen Eindruck. Unter der Sitzfläche bleiben zudem schwarze Seilzüge sichtbar.
Welax S9 Pro heise bestenlisten
Design
Modern, technisch, geschwungen: So tritt der S9 Pro auf, im Raum dominant und in Weiß beinahe klinisch. Mit 71 × 71 cm Grundfläche und 117 bis 134 cm Höhe fällt er recht wuchtig aus, allerdings nicht so massiv wie der Sihoo Doro C300 Pro V2 (Testbericht).
Welax bietet den Stuhl in Schwarz, Weiß und Weiß-Silber an, letztere Variante mit silberner Rückenstrebe. Unser weißes Testmodell kombiniert einen cremeweißen Rahmen mit grauem Mesh, einem polierten Fußkreuz und Rollen mit Chromkappen. Den Welax-Schriftzug trägt es seitlich an der Lehne und auf der Rückenstrebe.
Wie bei vielen Bürostühlen chinesischer Hersteller ist das Design durchaus gefällig, nur die grauen Armlehnen wirken am weißen Gestell unpassend, fast schon billig.
Welax S9 Pro heise bestenlisten
Ergonomie
Zentrales Bedienelement ist ein Hebel rechts unter dem Sitz, der per Seilzug drei Funktionen steuert. Hebt man ihn an, ändert sich die Sitzhöhe. Nach hinten gezogen arretiert er die Rückenlehne, nach vorn bewegt verschiebt er die Sitzfläche. Einen ähnlichen Hebel hat auch der Hbada X7 (Testbericht).
Die Sitzhöhe reicht von 48 bis 56 cm, während sich die 51 cm breite Sitzfläche um 6 cm zwischen 42 und 48 cm in der Tiefe verschieben lässt. Unter dem Sitz arbeitet eine Synchronmechanik, die Lehne rastet bei 105, 116 und 130 Grad ein.
Den Gegendruck der Lehne kann man nicht einstellen, was sich bei unserem Tester mit 186 cm und 85 kg rächt: Die Lehne gibt zu leicht nach. Ohne Arretierung kippt man rasch nach hinten und findet keinen stabilen Halt, weshalb wir sie im Alltag feststellen müssen.
In fünf Stufen lässt sich die Rückenlehne um 3,5 cm in der Höhe verstellen. Die Lordosenstütze ist beweglich gelagert und folgt dem Rücken beim Zurücklehnen über einen Federmechanismus um rund 5 cm. Ein Hebel an der Rückenstrebe arretiert sie, in der Tiefe lässt sie sich zusätzlich anpassen. Im Test stützt sie den unteren Rücken angenehm.
Die Kopfstütze lässt sich um 5,6 cm in der Höhe verstellen, um 60 Grad neigen und um weitere 60 Grad drehen. Beim Anlehnen hält sie sicher und verstellt sich nicht versehentlich.
Welax S9 Pro heise bestenlisten
Welax spricht von 6D-Armlehnen. Sie bewegen sich in Höhe, Tiefe und Breite, drehen sich um 360 Grad und neigen sich beim Zurücklehnen mit der Lehne. Ihr hinteres Ende klappt in drei Stufen um 15, 30 oder 45 Grad hoch und stützt dann die Ellbogen. So flexibel die Armlehnen sind, so locker sitzen sie: Schon eine leichte unbedachte Berührung von der Seite verstellt sie.
Die Fußstütze zieht man unter dem Sitz hervor, verstellt sie in der Länge und arretiert sie per Knopf, ihre Auflage besteht aus Mesh. Laut Welax passt der Bürostuhl Menschen von 150 bis 190 cm. Am unteren Ende dürfte die Sitzfläche jedoch zu hoch liegen.
Praxistest
Im Alltag spielt das Mesh des Bürostuhls seine Stärke aus, denn selbst nach Stunden am Schreibtisch staut sich darunter keine Wärme.
Die Bedienung über einen Hebel verlangt anfangs etwas Eingewöhnung. Danach gelingen Haltungswechsel zwischen aufrechter Arbeitsposition und Zurücklehnen spürbar schneller.
Für eine kurze Pause zieht man die Fußstütze heraus und legt die Beine hoch. Trotz ihres Spiels liegen die Beine dank der breiten Mesh-Auflage bequem.
Preis
Im Welax-Shop kostet der S9 Pro in Schwarz derzeit 400 Euro, in Weiß wie unser Testmodell 420 Euro und in Weiß-Silber 430 Euro. Mit dem Rabattcode heise sinkt jeder Preis um 15 Euro, der schwarze Bürostuhl kostet damit 385 Euro. Die UVP liegt bei 650 Euro. Bei Amazon ist der Stuhl momentan nicht lieferbar.
Welax gewährt 60 Tage Rückgaberecht ab Erhalt, ohne Angabe von Gründen. Vor der Rücksendung meldet man sich beim Kundenservice und erhält ein Rücksendeetikett, die Kosten trägt Welax.
Fazit
Der Welax S9 Pro ist ein bequemer ergonomischer Bürostuhl mit luftigem, hochwertigem Mesh und einem soliden Fußkreuz aus Aluminium. Die Bedienung über einen zentralen Hebel beschleunigt den Wechsel zwischen Arbeit und Pause. Die mitschwingende Lordosenstütze ist angenehm, die Kopfstütze hält sicher. Dazu kommen eine serienmäßige Fußstütze, zehn Jahre Garantie und 60 Tage Rückgaberecht.
Abstriche gibt es trotzdem: Den Gegendruck der Lehne kann man nicht einstellen, für unseren 85 kg schweren Tester gibt sie zu leicht nach. Die Armlehnen verstellen sich schon bei leichter Berührung, die Fußstütze wackelt an ihrem Kunststoffhalter. Optisch passen die grauen Armlehnen obendrein nicht zum weißen Gestell.
Wer im Sommer schnell schwitzt, häufig die Sitzposition wechselt und zwischendurch gern die Beine hochlegt, bekommt im Welax-Shop ab 385 Euro mit dem Code heise ein stimmiges Paket. Wer den Neigungswiderstand einstellen möchte, findet ihn beim erheblich teureren Flexispot C7 Morpher (Testbericht) in drei Stufen, wobei die Fußablage dort extra kostet. Eine Fußstütze unter dem Sitz bietet auch der klar günstigere Acgam CG-5245M (Testbericht), dessen Lehne aber ebenfalls zu leicht nachgibt.
ZUSÄTZLICH GETESTET
Hinomi X1
Hinomi X1
Der Hinomi X1 überzeugt mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten und einem spacigen Design. Die Qualität stimmt im Test – mit kleinen Abstrichen.
VORTEILE
- hochwertige Verarbeitung, futuristisches Design
- umfangreiche Einstellmöglichkeiten, integrierte Fußstütze
- lange Garantiezeit (bis zu 14 Jahre)
- atmungsaktives Mesh für kühles Sitzgefühl
- belastbar bis 150 kg
NACHTEILE
- Lordosenstütze recht weich, gerade für größere Personen
- Kunststoffteile wirken weniger hochwertig als der Rest
- hoher Preis
- komplexe Einstellungen
- viel Verpackungsmaterial
Bürostuhl Hinomi X1 im Test
Der Hinomi X1 überzeugt mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten und einem spacigen Design. Die Qualität stimmt im Test – mit kleinen Abstrichen.
Der Hinomi X1 ist ein Bürostuhl mit Raumschiff-Ambitionen. Mit seinem futuristischen Design würde er im Cockpit der Enterprise nicht fehl am Platz wirken. Doch hinter der spacigen Fassade steckt ein durchdachtes Ergonomie-Konzept mit vielen Anpassungsmöglichkeiten.
Im gehobenen Preissegment angesiedelt, verspricht der X1 nicht nur optische Reize, sondern auch langfristigen Sitzkomfort für Büro und Homeoffice. Ob er dieses Versprechen einlösen kann und ob sich die Investition lohnt, zeigen wir in unserem Test.
Montage
Die Montage des Hinomi X1 gelingt in 15 bis 20 Minuten – auch ohne handwerkliches Vorwissen. Der Stuhl kommt teilmontiert, sodass nur Räder, Gaslift, Sitz, Rückenlehne und Kopfstütze angebracht werden müssen. Die Anleitung ist klar strukturiert. Alle nötigen Werkzeuge liegen bei, auch ein Video steht bereit.
Die Verpackung schützt den Inhalt zuverlässig, produziert aber auch beeindruckende Müllberge: drei Säcke Styropor plus Kartonage. Hier dürfte Hinomi gerne umweltfreundlicher agieren.
Verarbeitung
Mit seinen 33 kg Gesamtgewicht ist der X1 kein Leichtgewicht – aber das ist bei der Qualität auch gut so. Die Aluminiumbasis und der Rahmen der Rückenlehne verleihen dem Stuhl eine beeindruckende Stabilität. Der Polyamidrahmen und die Gasfeder der Klasse 4 komplettieren das Qualitätspaket.
Der X1 trägt bis zu 150 kg und kommt mit einer großzügigen Garantie: 12 Jahre auf Skelettrahmen und Basis sowie 5 Jahre auf Lordosenstütze und Mechanismen.
Design
Optisch ist der Hinomi X1 ein echter Hingucker. Hinomi bot ihn in Grau, Schwarz und Rosa an. Das futuristische Design soll sowohl Gamer als auch designbewusste Büroarbeiter ansprechen.
Ein Wermutstropfen: Die Kunststoffoptik der Lordosenstütze und der Armlehnen kontrastiert unvorteilhaft mit dem sonst durchdesignten Gesamtbild. Hier hätten wir uns eine harmonischere Integration gewünscht.
Hinomi X1 Bilder
Hinomi X1
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Hinomi X1
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Hinomi X1
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Ergonomie
In Sachen Anpassungsfähigkeit spielt der X1 in der Champions League. Hinomi bot ihn in drei Größen an:
- S (Sitzhöhe: 44–51 cm)
- M (Sitzhöhe: 48–57 cm)
- L (Sitzhöhe: 50–59 cm)
Die Sitztiefe lässt sich zwischen 50 und 55 cm einstellen. Die Rückenlehne bietet einen Neigungsbereich von 90° bis 135° mit vier einstellbaren Winkeln und ist in der Höhe verstellbar. Die Synchronmechanik sorgt für harmonische Bewegungen.
Die Lordosenstütze ist in fünf Höhen und vier Vorwärtsstufen einstellbar – und trotzdem leider etwas zu weich geraten. Besonders größere Nutzer könnten sich hier mehr Unterstützung wünschen. Zudem fühlt sich der weiche Kunststoff beim Hinsetzen zunächst unangenehm kühl an.
Die Armlehnen lassen sich in Höhe, Tiefe, Breite und Winkel verstellen. Die Kopfstütze ist in Höhe, Tiefe und Neigung anpassbar und bietet damit sowohl eine gebogene als auch eine flache Oberfläche für verschiedene Sitzpositionen.
Praxistest
Im Alltag zeigt der X1 seine Stärken: Der kaltgehärtete Schaumstoff bietet exzellenten Sitzkomfort, das atmungsaktive Mesh sorgt für ein angenehmes Klima – perfekt für schweißtreibende Excel-Schlachten im Hochsommer.
Die 60-mm-PU-Rollen gleiten leise über Hart- und Weichböden. Trotz des stattlichen Gewichts ist der Stuhl erstaunlich mobil. Kein Knarzen, kein Quietschen – hier greift die Mechanik präzise ineinander.
Die zahlreichen Einstellmöglichkeiten sind nicht alle selbsterklärend und erfordern anfangs etwas Geduld. Die integrierte Fußstütze ist ein nettes Extra für entspannte Momente.
Preis
Der Hinomi X1 ist derzeit nicht mehr erhältlich.
Fazit
Der Hinomi X1 ist ein beeindruckender Bürostuhl mit futuristischem Design und umfassenden Einstellmöglichkeiten. Die hochwertige Verarbeitung und die lange Garantie erklären den gehobenen Preis.
Kleinere Schwächen zeigt er bei der zu weichen Lordosenstütze und den etwas unpassend wirkenden Kunststoffelementen – nicht katastrophal, aber verbesserungswürdig.
Insgesamt war der X1 eine gute Wahl für alle, die einen ergonomischen, langlebigen und optisch auffälligen Bürostuhl suchten. Er bleibt der Raumgleiter unter den Bürostühlen – hochmodern, anpassungsfähig und ein echter Blickfang.
Sharkoon Officepal C30
Sharkoon Officepal C30
Der Sharkoon Officepal C30 bietet viele Einstellmöglichkeiten zu einem fairen Preis. Im Test zeigen wir seine Stärken – und seine Schwächen.
VORTEILE
- viele Einstellmöglichkeiten
- atmungsaktiver Netzrücken
- gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- leise und glatte Rollen
NACHTEILE
- nicht einstellbare Lendenstütze
- wackelige Gasfeder
- bissiges Sharkoon-Logo
Bürostuhl Sharkoon Officepal C30 im Test
Der Sharkoon Officepal C30 bietet viele Einstellmöglichkeiten zu einem fairen Preis. Im Test zeigen wir seine Stärken – und seine Schwächen.
Der Sharkoon Officepal C30 ist derzeit nicht mehr erhältlich. Eine vergleichbare Alternative mit atmungsaktiver Rückenlehne, Kopfstütze und vielen Einstellmöglichkeiten ist der Yaasa Chair Plus (Testbericht), dessen Lordosenstütze sich anders als beim C30 in Höhe und Tiefe verstellen lässt. Weitere Modelle zeigt unsere Bestenliste der ergonomischen Bürostühle.
Ob im Homeoffice oder beim Gaming – der richtige Bürostuhl kann Rückenschmerzen vorbeugen und die Produktivität steigern. Der Sharkoon Officepal C30 positioniert sich als Alternative zu anderen günstigen Bürostühlen wie dem Ikea Markus (Testbericht). Mit seinen umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten erinnert er gar an teurere High-End-Modelle. Wir haben den Sharkoon Officepal C30 getestet.
Montage
Die Montage des Sharkoon Officepal C30 gestaltet sich erfreulich unkompliziert. Bei der Befestigung der Rückenlehne ist jedoch etwas Kraft erforderlich. Ein Inbusschlüssel liegt bei, sodass kein zusätzliches Werkzeug benötigt wird. Im Vergleich zum Aufbau des Ikea Markus gestaltet sich die Montage des Sharkoon Officepal C30 etwas komplexer.
Mit einer Dauer von etwa 30 Minuten liegt der Aufbau im durchschnittlichen Bereich für Bürostühle dieser Preisklasse. Die beigelegte Anleitung führt mit klaren Schritten durch den Prozess, sodass auch Personen ohne handwerkliche Vorkenntnisse zum Ziel kommen sollten.
Verarbeitung
Bei der Verarbeitung des Sharkoon Officepal C30 zeigen sich dem günstigen Preis geschuldete Kompromisse. Der Rahmen besteht überwiegend aus Nylon, das Fußkreuz aus Kunststoff. Beim Sitzen fühlt sich der knapp 17 kg schwere Bürostuhl etwas wacklig an, da die Gasfeder in unserem Fall etwas Spiel hat. Sharkoon empfiehlt ein maximales Gewicht von 120 kg.
Vorsicht, bissig! Das Sharkoon-Logo auf der Rückenlehne ist scharf – unser Tester hat sich daran am Finger geschnitten. Dies stellt ein vermeidbares Sicherheitsrisiko dar.
Design
Der Sharkoon Officepal C30 wirkt auch wegen seiner Kopfstütze recht groß und wuchtig, bleibt dabei aber dank seiner dunklen Farbwahl optisch dezent. Auch dank der großen und abgesetzten Lendenstütze wirkt er modern und stylish, ohne zu sehr ins Futuristische abzudriften. Er sollte sich in die meisten Büro- und Homeoffice-Umgebungen gut einfügen. Wer mehr Farbe will, könnte mit einer bunten Variante des Ikea Markus glücklicher werden.
Je nach Modellvariante ist der Officepal C30 mit einer Netzsitzfläche (C30M) oder einer gepolsterten Sitzfläche (C30) erhältlich. Die Version mit der mit einem Netzstoff bespannten Sitzfläche bietet besonders in wärmeren Umgebungen Vorteile.
Sharkoon Officepal C30 Bilder
Sharkoon Officepal C30
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Sharkoon Officepal C30
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Sharkoon Officepal C30
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Sharkoon Officepal C30
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Sharkoon Officepal C30
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Sharkoon Officepal C30
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Sharkoon Officepal C30
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Sharkoon Officepal C30
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Sharkoon Officepal C30
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Ergonomie
Die ergonomischen Eigenschaften sind bei einem Bürostuhl entscheidend – hier bietet der Sharkoon Officepal C30 für seinen Preis beachtliche Einstellungsmöglichkeiten. So kann man die Sitzhöhe von 47 cm bis 55 cm einstellen.
Die Rückenlehne kann in fünf verschiedenen Höhen positioniert werden und bietet einen Neigungswinkel von 0 bis 35 Grad mit Verriegelungsfunktion. Die Armlehnen sind in Höhe, Vorwärts-/Rückwärtsbewegung und Breite verstellbar und die Kopfstütze eignet sich für Nutzer bis zu einer Körpergröße von etwa 190 cm. Ein drahtgebundener Mechanismus mit seitlichen Tastern steuert die Wipp-Funktion. Dabei ist die Einstellung der Rückenlehne und der Kopfstütze zuweilen etwas umständlich. Die Lendenstütze ist fix und kann nicht angepasst werden. Das könnte vor allem bei größeren Personen zu Problemen führen. Wir empfehlen dringend ein ausführliches Probesitzen.
Die gepolsterte Sitzfläche des uns vorliegenden C30 ist auch nach längerem Sitzen angenehm weich. Der Netzrücken sorgt für eine angenehme Luftzirkulation. Egal, ob Teppich oder Parkett, die leisen und leichtgängigen Rollen hinterlassen einen guten Eindruck.
Preis: Was kostet der Sharkoon Officepal C30?
Der Sharkoon Officepal C30 ist derzeit nicht mehr erhältlich.
Fazit
Der Sharkoon Officepal C30 fällt durch seine vielfältigen Einstellmöglichkeiten und das insgesamt moderne Design positiv auf. Er war eine solide Alternative für Nutzer, denen der Ikea Markus (Testbericht) zu wenige ergonomische Einstellungen bietet. Zudem hat der Officepal C30 einen atmungsaktiven Netzrücken und leichtgängige Rollen.
Jedoch zeigen sich auch Schwächen: Die nicht einstellbare Lendenstütze, die etwas wackelige Gasfeder und das scharfe Sharkoon-Logo könnten abschrecken. Die Einstellmechanismen erfordern zudem eine gewisse Eingewöhnungszeit.
Secretlab Titan Evo
Secretlab Titan Evo
Der Secretlab Titan Evo ist ein Gaming-Stuhl der Extraklasse. Mit seinen vielfältigen ergonomischen Verstellmöglichkeiten und der hochwertigen Verarbeitung eignet er sich sogar für das Büro. Wir haben den Titan Evo getestet.
VORTEILE
- viele ergonomische Verstellmöglichkeiten
- hoher Sitzkomfort auch im Dauereinsatz
- hochwertige Verarbeitung und Materialien
- einfache Montage dank übersichtlicher Anleitung
- stylisches Design
NACHTEILE
- hoher Preis
Gaming-Stuhl Secretlab Titan Evo im Test
Der Secretlab Titan Evo ist ein Gaming-Stuhl der Extraklasse. Mit seinen vielfältigen ergonomischen Verstellmöglichkeiten und der hochwertigen Verarbeitung eignet er sich sogar für das Büro. Wir haben den Titan Evo getestet.
Der Secretlab Titan Evo ist ein Gaming-Stuhl, der mit seinen Features auch im Büroalltag überzeugen will. Wir haben ihn uns genau angeschaut und verraten im Test, ob sich der Preis ab 549 Euro bei Secretlab lohnt.
Verarbeitung
Schon beim Auspacken des Secretlab Titan Evo wird klar, mit wie viel Liebe zum Detail der Hersteller bei der Entwicklung vorgegangen ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Gaming-Stühlen, deren Aufbauanleitung auf ein winziges Blatt Papier gequetscht ist, legt Secretlab eine fast DIN A2 große, übersichtliche Anleitung bei. Das erleichtert die Montage enorm und erspart Frust.
Auch die Materialien und die Verarbeitung machen einen hochwertigen Eindruck. Unser Testmodell im Farbton „Cookies & Cream“ sieht nicht nur stylisch aus, sondern fühlt sich dank des Kaltschaum-Polsters und des weichen Kunstleders auch hochwertig an. Alle Elemente sind sauber vernäht und wirken solide.
Secretlab Titan Evo Bilder
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Ergonomie
Beim Titan Evo geizt Secretlab nicht mit Einstellmöglichkeiten. Die 4D-Armlehnen lassen sich nicht nur in der Höhe, sondern auch in Breite, Tiefe und im Winkel verstellen. So finden Nutzer in jeder Situation die optimale Position. Auch die Lordosenstütze bietet vielfältige Anpassungsoptionen. Sie lässt sich in vier Richtungen verstellen und dem Rücken so den optimalen Halt geben.
Das magnetische Kopfkissen ist mit einem superweichen Schaumstoff gefüllt und lässt sich ebenfalls flexibel positionieren.
Praxistest
Im Alltag zeigt der Secretlab Titan Evo dann, was wirklich in ihm steckt. Egal, ob nur für ein paar Stunden oder den ganzen Tag – dank der vielen Verstellmöglichkeiten sitzt man auch nach langer Zeit noch bequem und ermüdungsfrei.
Besonders fällt dabei die Rückenlehne auf. Sie lässt sich weit nach hinten neigen und gibt in jeder Position guten Halt. Zusammen mit der variablen Lordosenstütze wird der Rücken entlastet. Aber auch die weiche Sitzfläche trägt ihren Teil zum Komfort bei. Selbst nach Stunden spürt man keine unangenehmen Druckstellen.
Preis
Mit einem Preis ab 549 Euro im Hersteller-Shop ist der Secretlab Titan Evo sicher kein Schnäppchen. Doch dafür bekommt man einen hochwertigen Gaming-Stuhl, der dank seiner ergonomischen Features auch im Büro eine gute Figur macht.
Fazit
Der Secretlab Titan Evo ist ein Top-Modell unter den Gaming-Stühlen. Dank seiner vielfältigen Verstellmöglichkeiten passt er sich an die individuellen Bedürfnisse des Nutzers an und bietet auch im Dauereinsatz einen hohen Sitzkomfort. Verarbeitung und Materialien sind erstklassig und rechtfertigen den hohen Preis.
Wer viel Zeit am Schreibtisch verbringt und Wert auf ein ergonomisches Sitzgefühl legt, findet im Secretlab Titan Evo den perfekten Stuhl. Egal, ob zum Zocken oder für die Arbeit – der Titan Evo ist ein echter Allrounder, der sich jeder Situation anpasst.
Blitzwolf BW-HOC5
Blitzwolf BW-HOC5
Der Bürostuhl Blitzwolf BW-HOC5 gefällt im Test mit vielen Anpassungsmöglichkeiten und einem angenehmen Sitzgefühl. Allerdings gibt es auch Kritikpunkte.
VORTEILE
- viele ergonomische Anpassungsmöglichkeiten
- bequeme, großzügige Sitzfläche
NACHTEILE
- Rückenlehne und Kopfstütze rasten nicht zuverlässig ein
- Stuhl steht nicht absolut stabil
- Widerstand der Rückenlehne nicht einstellbar
Bürostuhl Blitzwolf BW-HOC5 im Test
Der Bürostuhl Blitzwolf BW-HOC5 gefällt im Test mit vielen Anpassungsmöglichkeiten und einem angenehmen Sitzgefühl. Allerdings gibt es auch Kritikpunkte.
Der Blitzwolf BW-HOC5 ist derzeit nicht mehr erhältlich. Eine vergleichbare Alternative mit Mesh-Rückenlehne, verstellbarer Kopfstütze und Lordosenstütze ist der Protoarc EC200 (Testbericht), bei dem sich zudem die Neigungsspannung der Rückenlehne einstellen lässt. Weitere Modelle zeigt unsere Bestenliste der ergonomischen Bürostühle.
Ein Bürostuhl sollte sich möglichst flexibel an den Körper des Nutzers anpassen lassen, um Rückenschmerzen und anderen Beschwerden vorzubeugen. Der Blitzwolf BW-HOC5 verspricht genau das zu einem vergleichsweise günstigen Preis. Wir haben ihn getestet.
Verarbeitung
Der komplett in Schwarz gehaltene Blitzwolf BW-HOC5 wirkt auf den ersten Blick solide verarbeitet. Die Rückenlehne besteht aus einem atmungsaktiven Mesh-Material und lässt sich in der Höhe verstellen – ebenso wie die gepolsterte Kopfstütze. Auch die Lordosenstütze im Lendenwirbelbereich kann in ihrer Intensität angepasst werden.
Die Armlehnen des BW-HOC5 sind ausreichend weich und sowohl in der Höhe als auch im Abstand zueinander variabel. Das ist ein Feature, das man häufig nur bei teureren Bürostühlen findet. Die Sitzfläche ist mit einer Breite von rund 50 cm großzügig dimensioniert und auch nach längerem Sitzen noch bequem. Über einen Hebel lässt sich die Sitzhöhe von 44 bis 52 cm verstellen – der übliche Verstellbereich bei Bürostühlen.
Auf der Unterseite der Sitzfläche befindet sich die Mechanik. Hier kann man den Neigungswinkel der Rückenlehne in mehreren Stufen einstellen und bei Bedarf auch fixieren. Die Rückenlehne lässt sich insgesamt weiter nach hinten neigen als bei vielen Konkurrenzprodukten. Auch die Sitzfläche selbst ist in der Tiefe verstellbar. Was jedoch fehlt, ist eine Einstellung des Widerstands, den die Rückenlehne dem Körpergewicht entgegensetzt.
Blitzwolf BW-HOC5 Bilder
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Ergonomie
Im Praxistest zeigt sich, dass sich der Blitzwolf BW-HOC5 sehr flexibel an unterschiedliche Körpergrößen anpassen lässt. Egal, ob groß oder klein – durch die vielen Verstellmöglichkeiten findet man als Nutzer eine ergonomische Sitzposition. Positiv ist auch, dass sich die Lordosenstütze im Test gut bemerkbar macht und den unteren Rücken angenehm abstützt.
Praxistest
Leider gibt es in der Praxis aber auch ein paar Kritikpunkte. So scheinen die Höhenverstellung der Rückenlehne und der Kopfstütze nicht richtig zu arretieren. Im Test kam es vor, dass beide mit der Zeit wieder in ihre Ausgangsposition zurückrutschten. Auch fühlt sich das Sitzen auf dem BW-HOC5 etwas wackelig an. Allerdings muss das aus ergonomischer Sicht nicht zwingend schlecht sein, da regelmäßige Mikrobewegungen beim Sitzen die Durchblutung fördern. Dennoch hätten wir uns hier insgesamt einen stabileren Stand gewünscht.
Positiv ist wiederum, dass der Stuhl beim Hinsetzen dank einer Gasfeder sanft einfedert. Auf glattem Boden rollt der mit 21 kg recht schwere Blitzwolf BW-HOC5 leichtgängig auf seinen fünf Rollen.
Preis
Der Blitzwolf BW-HOC5 ist derzeit nicht mehr erhältlich.
Fazit
Insgesamt hinterlässt der Blitzwolf BW-HOC5 im Test einen gemischten Eindruck. Zu seinen größten Stärken zählen die vielen Anpassungsmöglichkeiten, mit denen sich für jede Körpergröße eine ergonomische Sitzposition finden lässt. Auch die bequeme Sitzfläche, die weichen Armlehnen und die variable Lordosenstütze wissen zu gefallen.
Abzüge gibt es bei der Verarbeitung, da die Kopfstütze im Test nicht zuverlässig in der gewünschten Position bleibt. Auch könnte der Stuhl insgesamt etwas stabiler stehen. Dennoch bekam man mit dem BW-HOC5 einen gut ausgestatteten und anpassungsfähigen Bürostuhl zum fairen Preis.
Sharkoon Officepal C10
Sharkoon Officepal C10
Der Sharkoon Officepal C10 gefällt uns im Test dank seiner guten Ergonomie gerade für kleinere Personen. Dabei kostet er nur 150 Euro.
VORTEILE
- ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis
- gute verstellbare Lordosenstütze
- atmungsaktive Netzrückenlehne
- vielseitig einstellbare Kopfstütze
NACHTEILE
- keine Sitztiefenverstellung
- Armlehnen knarzen und nur in der Höhe verstellbar
- etwas wackelige Gasfeder
Bürostuhl Sharkoon Officepal C10 im Test
Der Sharkoon Officepal C10 gefällt uns im Test dank seiner guten Ergonomie gerade für kleinere Personen. Dabei kostet er nur 150 Euro.
Der Sharkoon Officepal C10 positioniert sich als günstigste Variante im Bürostuhl-Portfolio des Herstellers und soll zeigen, dass gute Ergonomie nicht teuer sein muss. Bei Alternate kostet er 150 Euro.
In unserer Redaktion konnten wir den Stuhl ausgiebig testen. Besonders interessant: Eine recht kleine und zierliche Kollegin durfte ohne Preiskenntnis zwischen drei verschiedenen Bürostühlen wählen – und entschied sich für den mit Abstand günstigsten, den C10. Offenbar passt der Stuhl trotz seines niedrigen Preises am besten zu ihrer Ergonomie. Was er sonst noch bietet und wo seine Schwächen liegen, zeigt unser Test.
Montage
Die Montage des Sharkoon Officepal C10 nimmt etwa 30 Minuten in Anspruch. Alle Komponenten – Rückenlehne, Sitz, zwei Armlehnen, Basis, Kopfstütze, fünf Rollen, Gasfeder und Fußkreuz – liegen der Lieferung in Einzelteilen bei und müssen zusammengeschraubt oder -gesteckt werden. Der Aufbau ist aufgrund von mehr Einzelteilen etwas aufwendiger als beim Ikea Markus.
Die Anleitung führt verständlich durch den Prozess, dennoch ist etwas Geduld gefragt. Alle benötigten Werkzeuge liegen bei, was den Aufbau erleichtert. Insgesamt ist die Montage für einen Bürostuhl dieser Preisklasse durchschnittlich komplex – nicht besonders einfach, aber mit etwas Geduld auch ohne handwerkliche Vorkenntnisse zu bewältigen.
Verarbeitung
Bei der Verarbeitung zeigt der Sharkoon Officepal C10 einige dem Preis geschuldete Kompromisse. Der Rahmen und das Fußkreuz bestehen aus einfach wirkendem Kunststoff, die Rückenlehne ist mit Nylon bespannt. Die Gasfeder der Klasse 4 ist für Nutzer bis 110 kg ausgelegt. Dies liegt unterhalb des üblichen Belastungslimits von 120 kg.
Die Schaumdichte von 45 kg/m³ entspricht dem Standard für Budget-Bürostühle, könnte aber die Langlebigkeit des Sitzes beeinträchtigen. Nach längerem Gebrauch könnte der Sitzkomfort abnehmen, wenn der Schaum an Spannkraft verliert. Im Test fällt zudem auf, dass die Gasfeder etwas wackelt und die Armlehnen bei Belastung leicht knarzen.
Trotzdem hinterlässt der Officepal C10 mit Blick auf seinen günstigen Preis einen soliden Eindruck. Die Stoffbezüge sind sauber verarbeitet, und alle Mechanismen funktionieren zuverlässig.
Sharkoon Officepal C10
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Design
Der Sharkoon Officepal C10 zeigt sich in einem modernen, aber zurückhaltenden Design. Die Farbgebung in Schwarz passt zu fast jeder Büro- oder Homeoffice-Umgebung. Der Sitz ist mit Stoff bezogen, während die Rückenlehne aus einem atmungsaktiven Netzgewebe besteht. Diese Kombination sorgt nicht nur für ein ansprechendes Äußeres, sondern bietet auch praktische Vorteile bei längeren Sitzphasen.
Im Vergleich zum wuchtigeren C30 wirkt der C10 etwas schlanker und weniger dominant im Raum. Der Ikea Markus bietet mit seinen verschiedenen Farboptionen mehr gestalterische Möglichkeiten, während der C10 auf dezente Eleganz setzt. Die Kombination aus schwarzem Stoff und Netzrücken verleiht dem Stuhl eine moderne Note, ohne aufdringlich zu wirken.
Ergonomie
Die Sitzhöhe lässt sich zwischen 45,5 und 53,5 cm verstellen. Damit kommt der Bürostuhl tiefer als viele seiner Konkurrenten. So bietet er sich besonders für kleinere Personen an. Die maximale Höhe ist selbst für den 186 cm großen Autor dieser Zeilen noch etwas zu hoch, also völlig ausreichend.
Die Rückenlehne kann bis zu 35 Grad geneigt und in verschiedenen Winkeln fixiert werden. Auch die Federspannung der Rückenlehne ist anpassbar, sodass sich der Widerstand beim Zurücklehnen individuell einstellen lässt – wenn auch etwas schwerfällig und kräftezehrend. Die Sitzneigung beträgt etwa 15 Grad.
Besonders hervorzuheben ist die sowohl in der Höhe als auch in der Tiefe (etwa 2,5 cm) verstellbare Lordosenstütze. Dieses Feature bietet selbst der teurere Sharkoon Officepal C30 (Testbericht) nicht. Im Test empfanden wir die Lordosenstütze als deutlich spürbar und unterstützend.
Die weichen Armlehnen sind 6 cm höhenverstellbar, aber weder in der Breite noch im Winkel anpassbar. Mit 7,5 cm Breite und 24 cm Länge bieten sie ausreichend Auflagefläche. Sie sind von Haus aus relativ weit auseinander positioniert, was unsere schmalere Kollegin jedoch nicht störte.
Die Kopfstütze kann in Höhe, Tiefe, Orientierung und Neigung verstellt werden. Was fehlt, ist eine Sitztiefenverstellung.
Praxistest
Der mit 45 kg/m³ Schaum gepolsterte Sitz ist für kurze bis mittlere Sitzzeiten ausreichend weich. Der Stoffbezug verhindert übermäßiges Schwitzen, während sich die Netzrückenlehne an die Körperform anpasst.
Obwohl der Hersteller den Stuhl für Nutzer bis 180 cm Körpergröße empfiehlt, fand der 186 cm große Autor dieser Zeilen ihn durchaus bequem – auch wenn ihm die nicht in der Tiefe verstellbare Sitzfläche etwas zu kurz erscheint. Für kleinere Personen ist der C10 dagegen nahezu perfekt, wie das Feedback unserer Kollegin bestätigte.
Die 6 cm großen Kunststoffrollen ermöglichen sanfte und leise Bewegungen sowohl auf Hart- als auch auf Weichböden und hinterlassen keine Kratzer.
Preis
Der Sharkoon Officepal C10 kostet bei Alternate 150 Euro.
Der Sharkoon Officepal C30 (Testbericht) bietet zwar mehr Verstellmöglichkeiten bei den Armlehnen und eine höhere Belastbarkeit, hat aber keine verstellbare Lordosenstütze und ist inzwischen nicht mehr erhältlich. Der Ikea Markus (Testbericht) ist ähnlich günstig, bietet aber deutlich weniger Einstellmöglichkeiten.
Fazit
Der Sharkoon Officepal C10 überrascht mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Für 150 Euro bei Alternate erhält man einen ergonomischen Bürostuhl mit Features wie einer verstellbaren Lordosenstütze, die man in dieser Preisklasse sonst eher selten findet.
Der Stuhl eignet sich vor allem für kleinere Personen, aber auch größere Personen können sich auf ihm wohlfühlen. Die Verarbeitung ist dem Preis entsprechend solide, wenn auch mit kleinen Schwächen wie der etwas wackeligen Gasfeder und den knarzenden Armlehnen.
Desktronic Sitone
Desktronic Sitone
Der ergonomische Bürostuhl Desktronic Sitone bietet für 279 Euro eine Synchronmechanik, flexible Armlehnen und eine breite Sitzfläche für große Nutzer.
VORTEILE
- breite, bequeme Sitzfläche
- Synchronmechanik
- flexible Armlehnen mit Metallmechanik
- einfache Montage
- saubere Verarbeitung
NACHTEILE
- weiche, nur höhenverstellbare Lordosenstütze
- Gegendruck nicht einstellbar
- Fußkreuz aus Kunststoff
- für kleine Personen zu hoch
Desktronic Sitone im Test: Ergonomischer Bürostuhl mit Lordosenstütze für 279 €
Der ergonomische Bürostuhl Desktronic Sitone bietet für 279 Euro eine Synchronmechanik, flexible Armlehnen und eine breite Sitzfläche für große Nutzer.
Der Desktronic Sitone ist ein ergonomischer Bürostuhl mit Netzrücken und serienmäßiger Kopfstütze. In Schwarz kostet er bei Desktronic 279 Euro, bei Amazon 289 Euro. Der Hersteller bewirbt ihn ausdrücklich für normale und größere Körpertypen.
In dieser Preisklasse trifft der Sitone auf den ähnlich teuren Sihoo Doro C300 (Testbericht). Dieser setzt vollständig auf Netzstoff, seine Sitztiefe lässt sich aber nicht verstellen. Der Yaasa Chair Plus (Testbericht) bietet ebenfalls 4D-Armlehnen und kostet deutlich weniger. Das gilt auch für den Protoarc EC200 (Testbericht), dessen Armlehnen sich allerdings nur in der Höhe verstellen lassen. Ob sich der Aufpreis für den Sitone lohnt, zeigt unser Test mit dem schwarzen Modell.
Montage
Der Aufbau des Bürostuhls gelingt vergleichsweise einfach. In sieben Schritten verbinden 13 Schrauben die Einzelteile, der passende Inbusschlüssel liegt bei. Weil eine Inbusgröße für alle Schrauben passt, entfällt jeder Werkzeugwechsel. Weiteres Werkzeug ist nicht nötig. Der Aufbau dauert nach dem Auspacken rund 20 Minuten.
Die Montageanleitung kommt ohne Text aus, ihre Abbildungen sind aber groß genug, um jeden Schritt nachzuvollziehen. Die Bedienungsanleitung erklärt die Funktionen in neun Sprachen.
Desktronic Sitone Bilder
Desktronic Sitone
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Die Schrauben greifen passgenau in ihre Gewinde. Der Stuhl lässt sich problemlos allein aufbauen, zu zweit geht es allerdings einfacher.
Verarbeitung
Der Rahmen besteht aus glasfaserverstärktem Nylon; das Fußkreuz ist aus Kunststoff. Während der Protoarc EC200 (Testbericht) trotz seines deutlich niedrigeren Preises ein Fußkreuz aus Metall mitbringt, spart Desktronic an dieser Stelle. Bei Kunststoff besteht auf Dauer das Risiko, dass eine Rolle ausbricht.
Das Sitzpolster besteht aus Formschaum mit einer Dichte von 50, darüber liegt ein Bezug aus Polyester. Ein elastisches und atmungsaktives Netzgewebe bespannt die Rückenlehne. Die Mechanik der Armlehnen ist aus Metall gefertigt, ihre Auflagen sind ausreichend weich beschichtet. Die Kunststoffrollen laufen hart, aber leichtgängig. Desktronic bietet weichere Gummirollen als Zubehör an, die sich ohne Werkzeug tauschen lassen.
Nähte und Materialübergänge sind sauber verarbeitet, es gibt weder scharfe Kanten noch klappernde Teile. Ein störender Geruch nach dem Auspacken bleibt aus. Der Sitone trägt bis zu 136 kg und wiegt selbst 18 kg. Desktronic gewährt drei Jahre Garantie und 30 Tage Rückgaberecht.
Design
Der ergonomische Bürostuhl gibt sich unauffällig und ähnelt vielen Modellen seiner Preisklasse. Er wirkt dabei wenig massiv und misst 118 bis 127,5 cm in der Höhe, 69 cm in der Breite und 65 cm in der Tiefe.
Neben Schwarz und Grau bietet Desktronic drei Farben an: Olivgrün, Mitternachtsblau und Gedecktes Rosa, jeweils mit farblich passenden Rollen. Unser schwarzes Testmodell wirkt austauschbar. Wir empfehlen deshalb trotz Aufpreis eine der Farbvarianten.
Auf der Rückseite der Lehne sitzt ein silbernes Zierteil an der Lordosenstütze, das etwas billig wirkt.
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Ergonomie
Per Hebel lässt sich die Sitzhöhe des Bürostuhls zwischen 46 und 56 cm einstellen. Dieser Bereich kommt größeren Personen entgegen. Die Sitzfläche misst 47,5 cm in der Breite und 44,5 cm in der Tiefe. Ein zweiter Hebel verschiebt sie nach vorn oder hinten und passt so die Sitztiefe an.
Unter dem Sitz arbeitet eine Synchronmechanik, die die Sitzfläche beim Zurücklehnen mitneigt. Die Rückenlehne bewegt sich zwischen 105 und 126 Grad und lässt sich in vier Positionen arretieren. Einen Regler für den Gegendruck gibt es nicht. Für schwere Personen könnte die Lehne deshalb zu leicht nachgeben, für leichte zu hart ausfallen.
Die Lordosenstütze ist nur in der Höhe verstellbar. Sie fällt für unser Empfinden zu weich aus und rutscht im Test gelegentlich nach unten. Der deutlich günstigere Yaasa Chair Plus (Testbericht) bietet hier mehr, seine Lordosenstütze passt sich in Höhe und Tiefe an.
Die Kopfstütze ist in Höhe sowie Neigung verstellbar. Sie wird oben angeklipst und anschließend festgeschraubt. Wir können Berichte über eine verrutschende Kopfstütze nicht bestätigen, bei uns hält sie ausreichend fest. Die 4D-Armlehnen lassen sich in Höhe, Breite, Tiefe und Winkel anpassen. Sie sitzen stabil genug, ihre Höhe arretiert ein Knopf. In der Grundstellung stehen sie für kleinere Personen allerdings zu hoch.
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Der Sitone passt unserem Tester mit 186 cm gut. Auch größere Personen dürften sich darauf wohlfühlen. Unter etwa 170 cm steht der Sitz dagegen zu hoch. Eine Fußablage fehlt.
Praxistest
Im Alltag gefällt vor allem die breite Sitzfläche, die sogar den Schneidersitz zulässt. Das Polster fällt fest aus, bleibt aber auch nach acht Stunden am Schreibtisch bequem und verteilt den Druck gleichmäßig.
Das Netzgewebe der Rückenlehne lässt Luft durch und klebt nicht an der Haut. Im Sommer ist das angenehm, im Winter könnte es am Rücken kühl werden.
Die Lordosenstütze ist zwar spürbar, für unsere Physiologie stützt sie den unteren Rücken im Alltag aber nicht deutlich genug.
Preis
Der Bürostuhl Desktronic Sitone kostet in Schwarz direkt beim Hersteller 279 Euro, alle anderen Farben einschließlich Grau kosten dort 299 Euro. Bei Amazon sind es in Schwarz 289 Euro. Weil Aktionspreise früher teils bei rund 260 Euro lagen, lohnt sich ein Preisalarm etwa bei Geizhals.
Fazit
Der Desktronic Sitone ist ein bequemer ergonomischer Bürostuhl für große Menschen. Die breite Sitzfläche mit festem Polster trägt auch durch lange Arbeitstage, der Netzrücken hält den Rücken im Sommer kühl. Die Synchronmechanik neigt den Sitz beim Zurücklehnen mit, die 4D-Armlehnen mit Metallmechanik sitzen stabil genug. Dazu kommen eine saubere Verarbeitung und ein einfacher Aufbau.
Doch die Lordosenstütze ist nur in der Höhe verstellbar, fällt weich aus und rutscht gelegentlich nach unten. Der Gegendruck der Lehne lässt sich nicht an das eigene Gewicht anpassen. Hinzu kommen ein Fußkreuz aus Kunststoff und ein Sitz, der für Personen unter 170 cm zu hoch startet.
Wer groß ist, breit sitzen möchte und im Sommer schnell schwitzt, bekommt bei Desktronic für 279 Euro einen soliden Stuhl. Wer eine kräftige, fein einstellbare Lordosenstütze braucht, greift besser zum deutlich günstigeren Yaasa Chair Plus (Testbericht). Er lässt sich an Lordosenstütze und Lehnenwiderstand feiner einstellen.
Newtral Magic H Pro
Newtral Magic H Pro
Der ergonomische Bürostuhl Newtral Magic H Pro überrascht im Test mit einer ungewöhnlichen Rückenfederung, einer integrierten Fußablage und einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir haben ihn getestet.
VORTEILE
- gute Rückenfederung
- integrierte Fußablage
- viele Verstellmöglichkeiten
- Preis-Leistungs-Verhältnis
NACHTEILE
- Kunststoff leicht gelblich
Bürostuhl Newtral Magic H Pro im Test
Der ergonomische Bürostuhl Newtral Magic H Pro überrascht im Test mit einer ungewöhnlichen Rückenfederung, einer integrierten Fußablage und einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir haben ihn getestet.
Ein guter Bürostuhl muss nicht immer teuer sein, wie der Newtral Magic H Pro beweist. Er fällt besonders durch eine ungewöhnliche Rückenfederung, eine integrierte Fußablage und ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis auf. Dieser Testbericht zeigt, was der Bürostuhl zu bieten hat, wie er sich im Praxistest schlägt und für wen sich der Kauf lohnt.
Verarbeitung
Der Newtral Magic H Pro macht einen soliden Eindruck. Der Bürostuhl wird mit einer neuartigen Rückenfederung beworben, die sich in einem großen Zylinder hinter der Rückenlehne versteckt. Diese drückt die gesamte Rückenlehne mit einstellbarer, gefederter Intensität gegen den Rücken des Nutzers. So fühlt sich der Rücken stets unterstützt an und man hat nie das Gefühl, in eine ungesunde Haltung zu verfallen.
Die Rückenlehne selbst ist in drei Stufen höhenverstellbar und passt sich an verschiedene Körpergrößen an. Das atmungsaktive Mesh-Material der Rückenlehne sorgt für ein angenehmes Sitzklima. Die Sitzfläche ist weich gepolstert und lässt sich in der Höhe sowie im Abstand zur Rückenlehne verstellen. Die Armlehnen sind weich und in allen relevanten Dimensionen verstellbar.
Newtral Magic H Pro Bilder
Newtral Magic H Pro
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Newtral Magic H Pro
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Ergonomie
Im Praxistest gefällt uns am Newtral Magic H Pro seine gute Ergonomie. Die Rückenfederung passt sich dem Rücken an und gibt etwas Gegendruck. Auch nach vielen Stunden Sitzen fühlt sich der Rücken noch entspannt an. Die weiche Polsterung der Sitzfläche ist ebenfalls bequem.
Die Verstellmöglichkeiten lassen sich leicht bedienen und ermöglichen eine Anpassung an die eigene Körpergröße und bevorzugte Sitzhaltung. Auch für größere Personen bietet der Newtral Magic H Pro genügend Justiermöglichkeiten. Die Kopfstütze lässt sich ebenfalls in Höhe und Tiefe einstellen und entlastet die Nackenmuskulatur.
Eine Besonderheit ist die ausklappbare Fußablage. Ist die Rückenlehne voll nach hinten geklappt, lässt sich die Fußablage des Newtral Magic H Pro für einen Power-Nap nutzen.
Praxistest
Im Praxistest hat sich der Newtral Magic H Pro als gern gesehener Begleiter im Büroalltag erwiesen. Durch die vielen Einstellmöglichkeiten findet man schnell eine bequeme Sitzposition.
Optisch macht der Newtral Magic H Pro ebenfalls eine gute Figur. Das ungewöhnliche Design mit dem großen Zylinder an der Rückseite ist ein echter Hingucker. In Weiß mit orangefarbenen Elementen sieht der Bürostuhl schick und modern aus. Kritikpunkt ist hier, dass der helle Kunststoff direkt nach dem Auspacken vergilbt aussieht. Hier hätte Newtral ein reineres Weiß wählen sollen.
Preis
Den Newtral Magic H Pro hat uns Geekmaxi für den Test zur Verfügung gestellt, der Shop hat inzwischen geschlossen. Bei Amazon kostet der Stuhl in Grau 320 Euro.
Fazit
Der Newtral Magic H Pro ist ein guter ergonomischer Bürostuhl zum fairen Preis. Er gefällt dank schlauer Rückenfederung, einer integrierten Fußablage und vielen Verstellmöglichkeiten. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Bedienung einfach.
Im Praxistest zeigt sich der Newtral Magic H Pro als bequemer und zuverlässiger Begleiter für lange Bürotage. Besonders für Personen, die viel sitzen und Wert auf eine gute Rückenunterstützung legen, ist der Newtral Magic H Pro eine Empfehlung. Aber auch für alle anderen, die einen soliden, gut ausgestatteten Bürostuhl zu einem fairen Preis suchen, ist der Newtral Magic H Pro einen Blick wert.
Flexispot Apollo
Flexispot Apollo
Der schicke Flexispot Apollo kommt mit angepasster Synchronmechanik, adaptiver Lordosenstütze und ausziehbarer Fußstütze. Rund 1000 Euro kostet der Bürostuhl.
VORTEILE
- tolle Mechanik
- umfangreiche Anpassung
- einfache Bedienung
- Verarbeitung & Optik
- bis 158 kg
NACHTEILE
- hoher Preis
- Fußstütze rastet nicht ein
- Kopfstütze zunächst locker
- viel Verpackungsmüll
- für kleine Personen zu hoch
Flexispot Apollo im Test: Stylischer Premium-Bürostuhl mit toller Bedienung
Der schicke Flexispot Apollo kommt mit angepasster Synchronmechanik, adaptiver Lordosenstütze und ausziehbarer Fußstütze. Rund 1000 Euro kostet der Bürostuhl.
Flexispot kennen wir bereits vom C7 Morpher (Testbericht). Mit dem Apollo geht der Hersteller nun einen Schritt weiter.
Das zeigt schon der Preis von 1000 Euro. Damit bewegt sich der Apollo im Bereich von Modellen wie dem Herman Miller Aeron (Testbericht) oder dem Steelcase Gesture (Testbericht). Die Ausstattung ist umfangreich. Eine angepasste Synchronmechanik – Flexispot nennt sie SyncGlide-Mechanik – bewegt Sitzfläche, Rückenlehne und Armlehnen synchron. Dazu kommen eine adaptive Lordosenstütze, flexibel anpassbare Armlehnen, eine breite Kopfstütze und eine ausziehbare Fußstütze. Das Fußkreuz besteht aus Aluminium, die maximale Belastbarkeit liegt bei hohen 158 kg, die Garantie bei acht Jahren.
Auf dem Papier liest sich das gut. Ob der ergonomische Bürostuhl die Erwartungen im Alltag erfüllt, zeigt unser Test.
Montage
Der Aufbau dauert etwa zehn Minuten – fast so schnell wie beim Ofinto Active (Testbericht). Fürs Auspacken und Entsorgen der Verpackung sollte man jedoch nochmal 30 Minuten einrechnen.
Der Karton ist groß und schwer, man trägt ihn besser zu zweit. Auch beim Aufbau hilft eine zweite Person, denn einzelne Teile bringen ordentlich Gewicht mit. Das Anleitungsheft im DIN-A5-Format ist klar strukturiert, hätte aber gerne etwas größer ausfallen dürfen.
Der Aufbau ist simpel. Zuerst Rollen und Gasfeder ins Fußkreuz aus Aluminiumlegierung stecken. Dann die komplett vormontierte Sitzeinheit mitsamt Rückenlehne und Armlehnen auf die Gasfeder setzen. Zum Schluss die Kopfstütze mit einer einzigen Schraube fixieren. Deren Scharniere müssen wir mit einem Schraubendreher nachziehen, sonst gibt sie beim Kopfanlehnen zu leicht nach.
Flexispot Apollo Bilder
Flexispot Apollo
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Flexispot Aplollo Müll
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Weniger erfreulich ist der Müll, allein der zerkleinerte Kunststoff füllt einen ganzen gelben Sack. Am Kartonboden liegt zudem eine harte Kunststoffplatte. Diese mussten wir mit einer Säge zerkleinern, bevor sie in die Mülltonne passte. Hier hat Flexispot Nachholbedarf.
Verarbeitung
Beim Material zeigt sich der Anspruch. Das Fußkreuz besteht aus Aluminiumlegierung. Auch Lehnenbügel, Kopfstützenhalterung und die hintere Stabilisierung der Rückenlehne sind aus poliertem Aluminium. Schick, aber anfällig für Fingerabdrücke.
Sitz und Rückenlehne sind mit einem Mesh-Gewebe aus Polyester bespannt. Der Stoff zeigt ein dezentes Muster, fühlt sich super an und sieht in echt besser aus als auf den Produktbildern.
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Die Rollen laufen leise über Holzböden und niedrigflorigen Teppich. Mit 158 kg maximaler Belastbarkeit eignet sich der Apollo auch für schwere Personen. Damit reicht er fast an den Flexispot C7 Morpher mit 163 kg heran. Auf den Stuhl gibt Flexispot acht Jahre Garantie.
Design
Schwarz oder Grau – mehr Farben gibt es nicht. Das Design wirkt modern, ohne zu arg ins Futuristische abzudriften. Auffällig ist die schmetterlingsartige Aluminium-Stabilisierung hinter der Rückenlehne.
Mit einer Gesamthöhe inklusive Basis von 101,5 bis 144 cm, einer 63 cm hohen und 50 cm breiten Rückenlehne sowie einer 52 cm breiten Sitzfläche ist der Apollo kein zierliches Möbelstück. Ganz so wuchtig wie der hauseigene C7 Morpher wirkt er aber nicht. Die Kopfstütze misst 41,5 cm in der Breite und 21 cm in der Höhe. Insgesamt fügt sich der Apollo gut in Büros und Homeoffices ein. Wer es noch ein wenig dezenter bevorzugt, schraubt die Kopflehne ab.
Ergonomie
Hier liegt die Stärke des Apollo. Herzstück ist die SyncGlide-Mechanik. Beim Zurücklehnen bewegen sich Sitzfläche, Rückenlehne und Armlehnen synchron, während die adaptive Lordosenstütze den unteren Rücken kontinuierlich begleitet. Das verhindert den Hemdauszieheffekt und stützt die Wirbelsäule durchgehend.
Die Rückenlehne neigt sich bis 156 Grad und arretiert in 15 Positionen. Bedient wird sie über zwei rote Hebelchen, die unter den Armauflagen sitzen und dadurch sehr gut erreichbar sind. Der rechte verstellt die Sitzhöhe, der linke entriegelt die Rückenlehne. Das ist praktischer als das blinde Tasten unter der Sitzfläche, das man von vielen Bürostühlen kennt. Vor allem bei mehreren Nutzern, die den Stuhl häufig anpassen, zahlt sich das aus.
Flexispot Apollo heise bestenlisten
Die Sitzhöhe lässt sich stufenlos zwischen 50,5 und 59,5 cm verstellen. Die Sitztiefe variiert zwischen 39,5 und 44,5 cm.
Die Armlehnen sind 28 cm lang und im Höhenbereich von 66,5 bis 81,5 cm arretierbar. Zusätzlich verschieben sie sich 5 cm nach vorn und hinten. Jede Armlehne dreht sich um 45 Grad in beide Richtungen, über einen Metallkopf unter der Armlehne stellt man den Abstand zur Sitzmitte ein.
Die Kopfstütze ist um drei Achsen verstellbar – um 45, 120 und 160 Grad. Damit ist sie flexibler als die Kopfstütze des Ergotopia Pureback (Testbericht), die sich nur in der Höhe verstellen lässt. Eine Besonderheit ist die ausziehbare Fußstütze. Länge und Winkel lassen sich anpassen, nach Gebrauch verschwindet sie unter dem Sitz.
Flexispot empfiehlt den Apollo für Körpergrößen zwischen 1,60 und 1,85 m. In der Praxis eignet er sich eher für größere Personen zwischen 170 und 195 cm. Kleinere Nutzer könnten an der minimalen Sitzhöhe von 50,5 cm scheitern.
Praxistest
Im Alltag wirkt die SyncGlide-Mechanik angenehm natürlich. Beim Zurücklehnen bleibt die Lordosenstütze konstant am unteren Rücken. Die Bewegung fällt runder aus als bei einer klassischen Synchronmechanik.
Die Hebelchen unter den Armlehnen sind im Alltag ein Gewinn. Wer schon einmal unter dem Stuhl nach dem richtigen Hebel gefingert hat, weiß die Lösung zu schätzen.
Das Mesh-Gewebe hält den Rücken im Sommer kühl. Im Winter kann es dadurch etwas frisch werden – ein bekanntes Phänomen bei Mesh-Stühlen. Die Armlehnen verstellen sich nicht ungewollt während der Nutzung. Der Widerstand ist groß genug, um versehentliche Verstellungen zu verhindern. Das ist ein Vorteil gegenüber dem C7 Morpher, dessen Armlehnen sich gelegentlich von selbst verstellen.
Weniger überzeugt die Fußstütze. Sie rastet nicht zuverlässig im Stuhl ein und rutscht bei schnellen Bewegungen, etwa beim Drehen, leicht heraus. Auch die zunächst zu lockere Kopfstütze trübt den Eindruck etwas. Insgesamt bietet der Apollo dennoch eine große Flexibilität. Sitzhöhe, Sitztiefe, Kopfstütze, Armlehnen und SyncGlide-Funktion lassen sich präzise an Körpergröße, Sitzhaltung und Arbeitsalltag anpassen.
Preis
Der Flexispot Apollo kostet 1000 Euro direkt im Hersteller-Shop.
Fazit
Der Flexispot Apollo ist ein technisch durchdachter ergonomischer Bürostuhl. Die SyncGlide-Mechanik sorgt für eine fließende Bewegung beim Zurücklehnen, die adaptive Lordosenstütze begleitet den unteren Rücken kontinuierlich. Armlehnen und Kopfstütze bieten umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten.
Hervorzuheben sind die Hebelchen unter den Armlehnen. Sie machen das Suchen unter dem Sitz überflüssig und sind besonders dort sinnvoll, wo mehrere Personen den Stuhl nutzen und regelmäßig verstellen. Auch die ausziehbare Fußstütze ist eine praktische Lösung.
Die Verarbeitung gefällt. Aluminium-Fußkreuz, die Stabilisierung in Schmetterlingsform und das Mesh-Gewebe wirken hochwertig. Die Belastbarkeit von 158 kg und acht Jahre Garantie sprechen für Langlebigkeit. Die Rollen laufen leise über Holzböden und niedrigflorigen Teppich. Das polierte Aluminium zieht allerdings Fingerabdrücke an.
Schwächen bleiben. Die Fußstütze rastet nicht zuverlässig ein, die Kopfstütze braucht initial einen Schraubendreher. Die Verpackung produziert viel Müll, inklusive einer Kunststoffplatte, die wir mit der Säge zerkleinern mussten. Die Herstellerempfehlung zur Körpergröße passt nicht zur Praxis – der Stuhl eignet sich eher für größere Personen.
Bleibt der Preis. 1000 Euro sind viel. Für weniger Geld bekommt man mit dem Flexispot C7 Morpher einen ähnlich gut ausgestatteten Bürostuhl aus demselben Haus. Wer Wert auf die cleveren Bedienkonzepte und die hochwertige Verarbeitung legt und das Budget hat, macht mit dem Apollo dennoch nichts falsch.
Sihoo Doro C300 Pro V2
Sihoo Doro C300 Pro V2
Der Sihoo Doro C300 Pro V2 bietet eine dynamische Rückenlehne, eine kräftige Lordosenstütze und 8-fach verstellbare Armlehnen. Doch manchmal ist weniger mehr.
VORTEILE
- Rückenlehne bewegt sich vertikal mit
- gute Lordosenstütze
- hohe Belastbarkeit bis 150 kg
NACHTEILE
- Armlehnen verstellen sich unbeabsichtigt
- Widerstand der Rückenlehne nicht einstellbar
- nicht für Personen über 190 cm
- Optik polarisiert
Sihoo Doro C300 Pro V2: Bürostuhl mit guter Lordosenstütze polarisiert im Test
Der Sihoo Doro C300 Pro V2 bietet eine dynamische Rückenlehne, eine kräftige Lordosenstütze und 8-fach verstellbare Armlehnen. Doch manchmal ist weniger mehr.
Der Sihoo Doro C300 Pro V2 kostet bei Sihoo ab 440 Euro – ein Preis, der angesichts der Ausstattung neugierig macht. Denn im Paket steckt einiges: eine vertikal mitgleitende Rückenlehne, eine deutlich wirkende Lordosenstütze, 8-fach verstellbare Armlehnen, eine dreifach verstellbare Kopfstütze und ein robuster Stahlrahmen.
Beachtlich ist die maximale Belastbarkeit von 150 Kilogramm. Damit übertrifft der Doro C300 Pro V2 den Ergotopia Pureback (Testbericht) mit 110 kg deutlich und liegt nur knapp unter dem Flexispot C7 Morpher (Testbericht) mit 163 kg. Wie sich der ergonomische Bürostuhl im Alltag schlägt und für wen er sich lohnt, klären wir im Test.
Montage
In rund 30 Minuten steht der Sihoo Doro C300 Pro V2 einsatzbereit da. Geliefert wird er in zwei Paketen. Alle Teile sind sauber sortiert und gut geschützt verpackt. Die Schrauben kommen in einer Blisterverpackung – jeweils mit einer Ersatzschraube. Werkzeug liegt bei. Wer schneller ans Ziel will, greift zum Akkuschrauber. Praktisch: Alle Schrauben verwenden die gleiche Inbusgröße.
Zuerst werden die fünf Arme mit der Basis verschraubt, danach Rollen und Gasfeder eingesteckt. Anschließend folgen die Armlehnen, zum Schluss die Rückenlehne. Die bebilderte Anleitung ist verständlich. Wer lieber zusieht als liest, scannt den QR-Code und gelangt zu einem Video-Tutorial.
Mit einem Nettogewicht von rund 27 Kilogramm ist der Stuhl kein Leichtgewicht. Wir empfehlen, den Aufbau zu zweit anzugehen – vor allem beim Verbinden der schweren Sitzfläche mit dem Mechanismus. Im Vergleich zum Ofinto Active (Testbericht), der in zehn Minuten steht, ist der Doro C300 Pro V2 aufwendiger. Trotzdem geht der Aufbau frustfrei von der Hand.
Sihoo Doro C300 Pro V2 Bilder
Sihoo Doro C300 Pro V2
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Verarbeitung
Stabilität liefert ein robuster Stahlrahmen. Die maximale Belastbarkeit von 150 Kilogramm ist beachtlich und übertrifft viele Konkurrenten in dieser Preisklasse. Der Stuhl ist BIFMA-, SGS- und TÜV-zertifiziert und erfüllt damit die gängigen Sicherheits- und Qualitätsstandards.
Sitzfläche und Rückenlehne sind mit atmungsaktivem Mesh bespannt. Das Material sitzt straff. Insgesamt hinterlässt der Sihoo Doro C300 Pro V2 hier einen langlebigen, hochwertigen Eindruck. Über den Boden gleiten leise PU-Rollen.
Schwächer ist die Verarbeitung bei den Armlehnen. Die weichen Kunststoffteile haben zu wenig Festigkeit. Im Alltag verstellen sie sich häufig unbeabsichtigt – immer dann, wenn man mit Knie, Arm oder Schreibtisch dagegen stößt. Das kennen wir bereits vom Flexispot C7 Morpher. Festere Rastpunkte oder eine Fixierung wären wünschenswert.
Design
Käufer entscheiden zwischen Schwarz und Weiß. Uns liegt die weiße Variante vor. Im Homeoffice wirkt sie etwas medizinisch und erinnert eher an eine Arztpraxis als an ein gemütliches Heimbüro. Wer es dezenter mag, sollte zur schwarzen Ausführung greifen.
Zu viel des Guten: Die Armlehnen verstellen sich häufig ungewollt. heise bestenlisten
Auch ein anderer Punkt fällt beim weißen Modell auf: Die Armlehnen sind grau. Im Vergleich zum hellen Rest wirken sie etwas billig und passen optisch nicht zum Gesamtbild.
Insgesamt setzt der ergonomische Bürostuhl auf einen modernen, cleanen Look mit Mesh-Rücken und Mesh-Sitz. Die Optik wirkt fast spacig, polarisiert aber. In unserer Redaktion fallen die Meinungen gemischt aus.
Ergonomie
Bei der Ergonomie spielt der Sihoo Doro C300 Pro V2 seine größten Stärken aus. Kernmerkmal ist die höhenverstellbare Rückenlehne. Sie bewegt sich beim Anlehnen vertikal mit und passt sich erstaunlich zuverlässig an den Rücken an. Das verhindert den Hemdauszieheffekt – das Hochrutschen des Hemds beim Zurücklehnen.
Die Lordosenstütze lässt sich anpassen und ist im Alltag deutlich spürbar. Wir finden sie hervorragend. Andere in der Redaktion empfanden sie sogar fast als zu stark. Hier zeigt sich: Probesitzen ist Pflicht, denn die Wahrnehmung einer Lordosenstütze ist sehr individuell. Im Vergleich zur weichen Lordosenstütze des Hinomi X1 (Testbericht) liefert der Doro C300 Pro V2 deutlich mehr spürbare Unterstützung.
Die Lordosenstütze des Sihoo Doro C300 Pro V2 ist richtig gut. heise bestenlisten
Vielfältig sind die Armlehnen. Sie verstellen sich in acht Richtungen: Höhe, vor und zurück, 360-Grad-Drehung, Neigung und seitlich. Zudem klappt die Front um 36 Grad hoch, das Heck lässt sich neigen, und der innere Teil der Armlehne kann hochgeklappt werden. Das ist mehr als bei den allermeisten Konkurrenten. Ärgerlich nur, dass sie sich – wie erwähnt – zu leicht verstellen.
Die große Kopfstütze ist dreifach verstellbar. Sie hält gut, auch wenn sich der Kopf deutlich dagegen drückt. Bei der Sitzfläche bietet der ergonomische Bürostuhl eine Tiefenverstellung um 4 Zentimeter. Die Sitzbreite beträgt rund 52 Zentimeter. Damit eignet sich der Stuhl auch für breitere Personen. Die Vorderkante sorgt für Druckentlastung an den Oberschenkeln.
Ein klarer Kritikpunkt: Der Widerstand der Rückenlehne lässt sich nicht einstellen. Uns ist die Lehne etwas zu weich. Wer mehr Gegendruck mag, hat Pech gehabt. Immerhin lässt sich die Rückenlehne in verschiedenen Winkeln fixieren.
Optional bietet Sihoo für 40 Euro Aufpreis eine Fußstütze an. Damit ähnelt das Konzept dem Flexispot C7 Morpher mit seiner optionalen Fußablage. Empfohlen wird der Doro C300 Pro V2 für Körpergrößen zwischen 160 und 190 Zentimeter. Größere Personen sollten zu einem anderen Stuhl greifen, da die maximale Sitzhöhe limitiert ist. Hier wäre der Herman Miller Aeron (Testbericht) in Größe C die bessere Wahl.
Die Sitzfläche des Sihoo Doro C300 Pro V2 ist breit und bequem. heise bestenlisten
Praxistest
Im Alltag fühlt sich das Zusammenspiel aus dynamischer Rückenlehne und gewichtssensitiver Mechanik angenehm an. Der Rücken folgt automatisch beim Vor- und Zurücklehnen. Das fördert eine aktive Haltung und beugt statischem Sitzen vor.
Uns fällt auf, dass das Sitzkissen gut gepolstert ist. Auch nach mehreren Stunden im ergonomischen Bürostuhl bleiben unangenehme Druckstellen aus. Das Mesh sorgt für ein angenehmes Sitzklima. Im Sommer ist das ein klarer Vorteil gegenüber Polstern. Im Winter könnte es dagegen etwas zu kühl sein.
Über Fliesen und Holzböden gleiten die Rollen leise. Auch auf kurzem Teppich sind sie gut nutzbar. Im Vergleich zu den eingeschränkten Rollen des Interstuhl Pure Active (Testbericht) auf Teppich macht der Doro C300 Pro V2 hier eine bessere Figur.
Preis
Der Sihoo Doro C300 Pro V2 kostet bei Sihoo in Schwarz 440 Euro, in der getesteten Farbe Weiß 450 Euro. Sihoo gewährt 30 Tage Rückgaberecht und 3 Jahre Garantie auf Fertigungsfehler. Die optionale Fußstütze schlägt mit 40 Euro Aufpreis zu Buche.
Fazit
Der Sihoo Doro C300 Pro V2 ist ein gut ausgestatteter ergonomischer Bürostuhl zum fairen Preis ab 440 Euro. Herzstück ist die höhenverstellbare, dynamische Rückenlehne, die sich vertikal mitbewegt und im Praxistest überzeugt. Sie passt sich zuverlässig an die Wirbelsäule an. Das atmungsaktive Mesh sorgt für ein angenehmes Sitzklima. Die leisen PU-Rollen gleiten gut über Hart- und kurzen Teppichboden.
Die kräftige Lordosenstütze unterstützt den unteren Rücken spürbar. Manchen ist sie vielleicht sogar zu stark, weshalb Probesitzen wichtig ist. Die 8-fach verstellbaren Armlehnen bieten enorme Flexibilität, leiden aber unter zu wenig Festigkeit und verstellen sich im Alltag regelmäßig ungewollt.
Schwächen zeigt der Doro C300 Pro V2 zudem beim nicht einstellbaren Widerstand der Rückenlehne, den grauen Armlehnen, die optisch nicht zum weißen Modell passen, und der eingeschränkten Eignung für Personen über 190 Zentimeter Körpergröße.
Clouvou Masterseat
Clouvou Masterseat
Der Clouvou Masterseat kostet 460 Euro. Für diesen Preis sind die ergonomischen Anpassungsmöglichkeiten enorm vielfältig. Wir haben den Bürostuhl getestet.
VORTEILE
- vielfältige ergonomische Anpassungsmöglichkeiten
- gute Verarbeitung
- stylisches, modernes Design
- Synchronmechanik mit einstellbarem Widerstand
NACHTEILE
- Aufbau komplizierter als bei anderen Stühlen
Bürostuhl Clouvou Masterseat im Test
Der Clouvou Masterseat kostet 460 Euro. Für diesen Preis sind die ergonomischen Anpassungsmöglichkeiten enorm vielfältig. Wir haben den Bürostuhl getestet.
Wichtig sind beim Bürostuhlkauf vor allem vielfältige Einstellungsmöglichkeiten, um den Stuhl optimal an die eigene Körpergröße und Sitzposition anzupassen. Der Clouvou Masterseat will genau das bieten: einen ergonomischen Bürostuhl mit umfangreichen Funktionen zu einem günstigen Preis. Wir haben den Clouvou Masterseat getestet.
Verarbeitung
Der Zusammenbau des Clouvou Masterseat gestaltet sich zunächst etwas schwieriger als bei vielen anderen Bürostühlen. Das liegt an den vielen Einzelteilen, die bei anderen Stühlen teilweise bereits vormontiert sind. Uns lag lediglich eine winzige, auf eine DIN-A5-Seite gequetschte Anleitung vor. Laut Clouvou ist das Vergangenheit. Neue Stühle werden mit einer schicken neuen Anleitung geliefert. Sie liegt uns als PDF vor und macht einen übersichtlichen Eindruck.
Steht der Stuhl dann, macht er optisch einiges her. Das schicke Metallelement, die geschwungene Form und die stylischen Rollen gefallen auf Anhieb. Auch die Materialien und die Verarbeitung wirken hochwertiger, als es der Preis zunächst vermuten lässt.
Ergonomie
Ist der Clouvou Masterseat aufgebaut, passt er sich dank seiner vielen Einstellungsmöglichkeiten perfekt an den Körper an. Die Rückenlehne ist höhenverstellbar, die Sitzfläche lässt sich horizontal nach vorne oder hinten schieben, um die Oberschenkel zu entlasten. Die Armlehnen sind weich gepolstert und in alle Richtungen verstellbar. Auch die Kopfstütze kann man nicht nur in der Höhe, sondern auch in der Tiefe anpassen.
Der Stuhl eignet sich so auch für größere Personen. Die Höhenverstellung über die Gasfeder ermöglicht eine komfortable Sitzposition für die meisten Körpergrößen. Insgesamt bietet der Clouvou Masterseat umfangreiche ergonomische Anpassungsmöglichkeiten, die man in dieser Preisklasse nicht unbedingt erwartet.
Clouvou Masterseat Bilder
Clouvou Masterseat
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Praxistest
Im Praxistest über mehrere Tage hinweg hinterlässt der Clouvou Masterseat einen guten Eindruck. Dank der vielen Einstellmöglichkeiten findet man schnell eine bequeme und ergonomisch sinnvolle Sitzposition. Auch nach mehrstündigem Sitzen bleibt der Stuhl angenehm und der Rücken fühlt sich gut unterstützt an.
Die Synchronmechanik funktioniert einwandfrei. Der Widerstand lässt sich in mehreren Stufen anpassen, sodass die Rückenlehne mehr oder weniger stark mitschwingt, wenn man sich nach hinten lehnt. Das sorgt für Bewegung und beugt statischem Sitzen vor. Die Sitzfläche schiebt sich dabei leicht nach vorn, was den Körper zusätzlich öffnet und die Blutzirkulation fördert.
Preis
Der Clouvou Masterseat kostet direkt beim Hersteller 460 Euro. Ebenfalls 460 Euro zahlt man bei Amazon.
Fazit
Der Clouvou Masterseat überzeugt im Test mit einer hochwertigen Verarbeitung, stylischem Design und vor allem mit seinen vielfältigen ergonomischen Anpassungsmöglichkeiten. Rückenlehne, Sitzfläche, Armlehnen und Kopfstütze lassen sich in praktisch alle Richtungen verstellen. So findet man eine optimale Sitzposition.
Auch wenn der Aufbau etwas fummeliger ist, entschädigen Sitzkomfort und Ergonomie. Mit dem aktuellen Preis von 460 Euro ist der Clouvou Masterseat nicht billig. Er eignet sich für alle, die viel im Sitzen arbeiten und Wert auf einen ergonomischen Arbeitsplatz legen.
Maidesite EC2
Maidesite EC2
Der Bürostuhl Maidesite EC2 punktet mit einer ausgeprägten Lendenwirbelstütze und vielen Einstellmöglichkeiten. Ob er trotz des günstigen Preises überzeugen kann, zeigt dieser Testbericht.
VORTEILE
- gute Lendenwirbelstütze
- viele ergonomische Einstellmöglichkeiten
- gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
NACHTEILE
- optisch eher bieder und unauffällig
- Transportschaden (abgebrochener Hebel)
- nur in Grau und Schwarz erhältlich
Bürostuhl Maidesite EC2 im Test
Der Bürostuhl Maidesite EC2 punktet mit einer ausgeprägten Lendenwirbelstütze und vielen Einstellmöglichkeiten. Ob er trotz des günstigen Preises überzeugen kann, zeigt dieser Testbericht.
Der Maidesite EC2 ist nicht mehr erhältlich. Eine vergleichbare Alternative mit Mesh-Rückenlehne, in zwei Richtungen verstellbarer Lordosenstütze und Sitztiefenverstellung ist der Protoarc EC200 (Testbericht). Weitere Modelle zeigt unsere Bestenliste der ergonomischen Bürostühle.
Ergonomische Bürostühle müssen nicht teuer sein. Das zeigte der Maidesite EC2, den es direkt beim Hersteller für 200 Euro gab. Wir haben ihn getestet, um herauszufinden, ob er auch abseits des attraktiven Preises eine gute Figur macht.
Verarbeitung
Optisch gibt sich der Maidesite EC2 schlicht und unauffällig. Uns liegt die graue Variante vor, bei der jedoch nur der Mesh-Bezug grau ist. Alle anderen Teile sind in schlichtem Schwarz gehalten.
Die Verarbeitung macht einen passablen Eindruck, auch wenn wir einen Transportschaden in Form eines abgebrochenen Einstellhebels zu beklagen hatten. Das wäre im Normalfall ein Garantiefall. Ansonsten wirkt der Stuhl solide verarbeitet für diese Preisklasse.
Ergonomie
Highlight des Maidesite EC2 ist die ausgeprägte Lendenwirbelstütze. Sie lässt sich stufenlos in Höhe und Intensität verstellen und passt sich so gut an unseren Rücken an. Die luftdurchlässige Rückenlehne ist höhenverstellbar und deckt mit einem Neigungswinkel zwischen 95 und 130 Grad einen großen Bereich ab.
Die Kopfstütze ist ebenfalls in Höhe und Winkel variabel, sodass eine individuelle Anpassung an die Körpergröße problemlos möglich ist. Die weiche Sitzfläche mit Mesh-Bezug ist luftdurchlässig und lässt sich in Höhe und Tiefe verstellen. Damit bietet der EC2 im Hinblick auf Ergonomie fast alles, was man sich wünschen kann.
Maidesite EC2 Bilder
Maidesite EC2
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Maidesite EC2
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Maidesite EC2
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Praxistest
Im Praxiseinsatz zeigt der Maidesite EC2 dann auch, dass er nicht nur auf dem Papier, sondern auch im Alltag eine gute Figur macht. Durch die vielfältigen Einstellmöglichkeiten findet man schnell eine bequeme, körpergerechte Sitzposition.
Besonders positiv fällt die variable Lendenwirbelstütze auf. Auch nach mehreren Stunden Sitzen bleibt der Komfort hoch, Ermüdungserscheinungen oder Verspannungen treten nicht auf. Die Rollen gleiten leicht über den Boden, die Mechanik arbeitet einwandfrei.
Preis
Der Maidesite EC2 ist derzeit nicht mehr erhältlich.
Fazit
Der Maidesite EC2 ist ein gelungener Bürostuhl, der dank seines günstigen Preises und der guten Ergonomie überzeugt. Besonders die ausgeprägte Lendenwirbelstütze und die vielen Einstellmöglichkeiten wissen im Test zu gefallen.
Auch wenn die Optik eher bieder und unauffällig ist, stimmen Verarbeitung und Materialqualität. Kleinere Mängel wie der abgebrochene Hebel trüben den positiven Gesamteindruck nur wenig. Wer einen ergonomischen, soliden Bürostuhl zu einem Top-Preis sucht, findet in unserer Bestenliste der ergonomischen Bürostühle lieferbare Alternativen.
Hivar Skylar
Hivar Skylar
Der Gaming-Stuhl Hivar Skylar bietet viele ergonomische Anpassungsmöglichkeiten und eine hohe Rückenlehne, die ihn vor allem für große Personen empfiehlt.
VORTEILE
- einzigartiges, stylishes Design
- umfangreiche ergonomische Verstellmöglichkeiten
- hochwertige Materialien und stabile Verarbeitung
- optimal für große Personen
NACHTEILE
- nicht günstig
- für kleine Personen möglicherweise zu wuchtig
- Kopfkissen hält nicht optimal
- Lordosenstütze könnte ausgeprägter sein
Gaming-Stuhl Hivar Skylar im Test
Der Gaming-Stuhl Hivar Skylar bietet viele ergonomische Anpassungsmöglichkeiten und eine hohe Rückenlehne, die ihn vor allem für große Personen empfiehlt.
Bürostühle gibt es wie Sand am Meer. Doch der Hivar Skylar sticht aus der Masse heraus. Denn er kombiniert die Optik eines Gaming-Stuhls mit den ergonomischen Qualitäten eines Bürosessels. Das Ergebnis kann sich im Test sehen lassen – vor allem für große Personen.
Verarbeitung
Der Hivar Skylar besticht durch sein auffälliges Design. Er ist in den Farben Blau und Rose erhältlich. Kunstleder und Stoffelemente wechseln sich gekonnt ab. Die hohe Rückenlehne mit den für Gaming-Stühle typischen Schulterflügeln ist gut gepolstert.
Das Kopfkissen mit Hivar-Logo ist verstellbar, hält aber nicht immer zuverlässig in Position. Die Armlehnen sind gepolstert und lassen sich in Höhe, Breite, Tiefe und Winkel anpassen. Allerdings sind sie etwas weit auseinander, was zusammen mit der breiten Sitzfläche ein hohes „Lümmel-Potenzial“ bietet.
Die Verarbeitung wirkt insgesamt hochwertig und stabil. Für einen Preis von 324 Euro bei Amazon ist das aber auch zu erwarten.
Hivar Skylar Bilder
Hivar Skylar
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Hivar Skylar
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Ergonomie
Trotz Gaming-Optik trumpft der Hivar Skylar mit umfangreichen ergonomischen Verstellmöglichkeiten auf. Eine hochwertige Synchronmechanik erlaubt stufenloses Anpassen des Wippwiderstands. Der Neigungsgrad der Rückenlehne lässt sich in vier Positionen fixieren.
Die Sitzfläche ist breit, weich gepolstert und auf Wunsch nach vorne verschiebbar – optimal für Menschen mit langen Beinen. Die Gasfeder bietet einen extrem großen Verstellbereich. Bei einer Körpergröße von 186 cm berühren die Fersen kaum noch den Boden.
Die Lordosenstütze ist gut anpassbar, könnte aber noch etwas stärker sein. Insgesamt bietet der Hivar Skylar aber ein Höchstmaß an ergonomischer Flexibilität.
Praxistest
Im Praxistest bietet der Hivar Skylar einen hohen Sitzkomfort auch über viele Stunden. Die weiche Polsterung in Kombination mit den vielen Verstellmöglichkeiten ermöglicht eine gute Anpassung an den Körper.
Die extreme Höhenverstellbarkeit prädestiniert ihn für große Personen. Kleine und schmale Menschen könnten sich auf dem wuchtigen Sessel dagegen etwas verloren fühlen.
Preis
Bei Amazon kostet der Hivar Skylar 324 Euro. Angesichts der gebotenen Qualität, der hochwertigen Materialien und der umfangreichen Funktionen geht der Preis in Ordnung.
Fazit
Der Hivar Skylar ist ein außergewöhnlicher Bürostuhl, der gekonnt die Vorzüge von Gaming-Sesseln und klassischen Bürodrehstühlen vereint. Mit seinem stylishen Design in knalligen Farben, der hohen Rückenlehne und der weichen Polsterung zieht er alle Blicke auf sich.
Doch der Hivar Skylar kann nicht nur optisch punkten. Zahlreiche Verstellmöglichkeiten von der Synchronmechanik über die verschiebbare Sitzfläche bis zu den 4D-Armlehnen machen ihn zu einem ergonomischen Allrounder. Einzig die Lordosenstütze könnte noch etwas ausgeprägter sein.
Aufgrund seiner Größe und der hohen Maximalhöhe eignet sich der Hivar Skylar vor allem für große und kräftige Personen. Kleine und zierliche Menschen finden möglicherweise besser passende Alternativen.
Mit einem Preis von 324 Euro ist der Hivar Skylar nicht billig. Dafür bietet er aber auch einiges: Top-Verarbeitung, hochwertige Materialien, viele Funktionen und ein einzigartiges Design. Wer diese Kombination sucht, wird mit dem Hivar Skylar glücklich werden.
Sihoo Doro C300
Sihoo Doro C300
Der ergonomische Bürostuhl Sihoo Doro C300 kombiniert viel Mesh-Material mit einer richtig guten Lordosenstütze und kostet trotzdem nur 290 Euro.
VORTEILE
- Voll-Mesh-Design
- gute Lordosenstütze
- hochwertige Armlehnen
NACHTEILE
- Sitztiefe nicht verstellbar
- Wippwiderstand nicht anpassbar
- Rollen schwergängig auf Teppich
- für sehr kleine Nutzer zu hoch
Sihoo Doro C300 im Test: Ergonomischer Bürostuhl mit toller Lendenwirbelstütze
Der ergonomische Bürostuhl Sihoo Doro C300 kombiniert viel Mesh-Material mit einer richtig guten Lordosenstütze und kostet trotzdem nur 290 Euro.
Während Bürostühle oft schwere und zuweilen auch schwitzige Polsterungen verwenden, setzt Sihoo beim Doro C300 auf atmungsaktive Netzstoffe für die Sitzfläche, Rückenlehne und Kopfstütze. Zudem hat der ergonomische Bürostuhl eine richtig gute Lordosenstütze. Mit einem Preis von 290 Euro (Sihoo) positioniert sich der Sihoo Doro C300 im unteren Preissegment. Ob er im Alltag überzeugt, zeigt unser Test.
Montage
Der Aufbau des Sihoo Doro C300 nimmt etwa 40 Minuten in Anspruch. Das klingt zunächst nach viel, ist aber angesichts der vielen Einzelteile angemessen. Der Lieferumfang ist umfangreich: fünf Arme für den Sockel, Rollen, Gasdruckfeder, zweiteilige Armlehnen, Hebelmechanismus, Sitzpolster, Rückenlehne, Kopfstütze und das Montagematerial inklusive Inbusschlüssel.
Die Anleitung arbeitet hauptsächlich mit Bildern und kommt mit sehr wenig Text aus. Das funktioniert überraschend gut, da die Schritte logisch aufeinander aufbauen. Zuerst montiert man die fünf Arme am Sockel, steckt die Rollen ein und setzt die Gasdruckfeder ein. Danach werden die Armlehnen vorbereitet und der Hebelmechanismus unter das Sitzpolster geschraubt.
Der kritischste Schritt ist die Verbindung von Sitz und Rückenlehne. Auch müssen die Armlehnen präzise in die Einschübe geführt und festgeschraubt werden. Trotz der vielen Einzelteile verläuft die Montage problemlos. Andere Bürostühle wie der Ofinto Active sind aber dank weniger Einzelteile deutlich einfacher zu montieren. Die beiliegenden weißen Handschuhe sind ein nettes Detail, das die Finger beim Aufbau sauber hält.
Sihoo Doro C300 Bilder
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Verarbeitung
Die Verarbeitungsqualität des Sihoo Doro C300 überzeugt in Anbetracht des günstigen Preises. Mit 23 Kilogramm Eigengewicht und einer maximalen Belastbarkeit von 136 Kilogramm zeigt der Stuhl seine robuste Konstruktion.
Das Mesh-Material fühlt sich hochwertig an und zeigt saubere Nähte ohne lose Fäden. Die Mechanik arbeitet geräuschlos und alle Verbindungen sitzen fest. Zwischen Sitz und Rückenlehne gibt es kein Wackeln. Positiv fällt das Aluminium-Fußkreuz auf, das stabiler wirkt als viele Kunststoff-Varianten. Die Armlehnen sind gepolstert. Scharfe Kanten oder unsaubere Stellen gibt es kaum.
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Design
Insgesamt wirkt der Bürostuhl etwas massig. Immerhin kann das halbtransparente Mesh-Material die schwere Optik etwas auflockern. Verfügbar ist der Stuhl in Schwarz oder Weiß, wobei uns die weiße Variante besser gefällt, da sie insgesamt etwas leichter wirkt.
Das geschwungene Design der Rückenlehne ist optisch ansprechend. Die breite Kopfstütze sitzt sehr nah an der Rückenlehne und wirkt dadurch etwas gedrungen.
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Ergonomie
Das Herzstück des Sihoo Doro C300 bildet die breite Lordosenstütze. Sie passt sich gut an Bewegungen und die Wirbelsäulenkrümmung an. Eine manuelle Einstellung ist nur in Verbindung mit der Höhe der Rückenlehne möglich, was in unserem Fall völlig ausreicht.
Die Armlehnen gehören zu den besseren ihrer Art. Sie lassen sich in Höhe, Tiefe, Winkel und Drehung verstellen. Die Rückenlehne ist in der Höhe um etwa 15 Zentimeter verstellbar und lässt sich in fixen Positionen arretieren. Der Stuhl eignet sich für Körpergrößen zwischen 165 und 190 cm. Die Sitzbreite beträgt 51,5 cm, die Sitztiefe 46 cm.
Die Kopfstütze ist in der Tiefe anpassbar, eine Höhenverstellung fehlt. Der einzige Hebel für alle Grundfunktionen ist selbsterklärend bedienbar. Allerdings bietet der Stuhl vergleichsweise wenige Anpassungsmöglichkeiten. Die Sitzfläche lässt sich nicht horizontal verstellen und der Widerstand der Rückenlehne ist nicht anpassbar. Wenn der Stuhl gut passt, ist das kein Problem. Andernfalls empfehlen wir eine Rücksendung.
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Praxistest
Im mehrtägigen Dauertest zeigt der Sihoo Doro C300 seine Stärken. Das Mesh-Material sorgt für gute Belüftung und verhindert gerade im Sommer und bei längeren Arbeitssitzungen das Schwitzen. Das Mesh der Sitzfläche verteilt das eigene Gewicht gleichmäßig.
Die dynamische Lordosenstütze funktioniert in der Praxis ausgezeichnet. Sie unterstützt die untere Rückenpartie spürbar und fördert so eine aufrechte Sitzposition. Die Armlehnen bieten konstante Entlastung für die Schultern und passen sich den Armbewegungen an, was zunächst etwas Eingewöhnung erfordert.
Weniger überzeugend sind die Rollen auf Teppich, dort rollen sie schwergängig und weniger flüssig als auf harten Böden. Zudem könnte der Sitz für Nutzer mit kurzen Beinen zu hoch starten.
Preis
Der Sihoo Doro C300 kostet direkt beim Hersteller in Schwarz 290 Euro, in Weiß 300 Euro. Optional lässt sich eine ausziehbare Fußstütze für 50 Euro Aufpreis bestellen.
Fazit
Der Sihoo Doro C300 ist ein überzeugender Bürostuhl zum Einstiegspreis. Seine größten Stärken liegen in der exzellenten Belüftung durch das Voll-Mesh-Design und der breiten Lordosenstütze.
Die Verarbeitungsqualität ist für den Preis gut, die Armlehnen gehören zu den besseren ihrer Klasse. Der Aufbau ist trotz vieler Einzelteile problemlos machbar. Die Optik fügt sich gut in verschiedene Büroumgebungen ein, wirkt aber etwas wuchtig.
Schwächen zeigt der Stuhl bei den Anpassungsmöglichkeiten. Die nicht verstellbare Sitztiefe und der fehlende Wippwiderstand schränken die Individualisierung ein. Die Rollen funktionieren nur auf harten Böden optimal. Für sehr kleine Nutzer könnte der Sitz zudem zu hoch starten.
Trotz dieser Einschränkungen bietet der Sihoo Doro C300 ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer einen atmungsaktiven, ergonomischen Bürostuhl mit guter Rückenstütze sucht und auf maximale Verstellbarkeit verzichten kann, findet hier einen empfehlenswerten ergonomischen Bürostuhl.
Flexispot BS14
Flexispot BS14
Der Flexispot BS14 glänzt im Test mit seiner durchdachten Ergonomie und den vielseitigen Verstellmöglichkeiten. Wir haben ihn getestet.
VORTEILE
- hervorragende Lordosenstütze mit separatem Aktivierungshebel
- hohe Belastbarkeit bis 136 kg
- umfangreiche Einstellmöglichkeiten für individuelle Anpassung
- 5-Jahres-Garantie und 60-Tage-Rückgaberecht
NACHTEILE
- Sitzhöhe ab 48 cm eher für größere Personen geeignet
Bürostuhl Flexispot BS14 im Test
Der Flexispot BS14 glänzt im Test mit seiner durchdachten Ergonomie und den vielseitigen Verstellmöglichkeiten. Wir haben ihn getestet.
Der Flexispot BS14 positioniert sich mit einem Preis von 280 Euro bei Flexispot im mittleren Segment und verspricht eine Kombination aus Komfort, Langlebigkeit und ergonomischer Unterstützung. Im Gegensatz zu günstigeren Modellen wie dem Ikea Markus (Testbericht) bietet er deutlich mehr Einstellmöglichkeiten, erreicht aber nicht den Funktionsumfang von Premium-Modellen wie dem Steelcase Gesture (Testbericht).
Der BS14 fällt durch sein klares, teilweise kantiges Design auf, das an den Ofinto Ergo erinnert. Flexispot gibt an, dass der Stuhl für Nutzer von 160 bis 185 cm Körpergröße geeignet ist, wobei unser Tester mit 186 cm dennoch bequem sitzt. Hervorzuheben ist die adaptive Rückenlehne, die den Bewegungen des Körpers folgt, sowie die spezielle Lordosenstütze, die über einen eigenen Hebel aktiviert werden kann. Aber wie schlägt sich der Stuhl im Alltag? Unser Test gibt Aufschluss.
Montage
Die Montage des Flexispot BS14 ist erfreulich unkompliziert. Mit einer Dauer von etwa 20 Minuten ist sie auch für Personen ohne Vorkenntnisse gut zu bewältigen. Im Lieferumfang ist das notwendige Werkzeug enthalten – der Hersteller hat auch an Ersatzschrauben gedacht.
Die bebilderte Anleitung führt Schritt für Schritt durch den Montageprozess und ist leicht verständlich, wenn auch nicht besonders groß. Bei der Montage der Armlehnen ist besondere Aufmerksamkeit gefragt, da diese seitenspezifisch sind.
Verarbeitung
Der Flexispot BS14 bietet eine solide Verarbeitung. Der Rahmen besteht aus robustem Kunststoff. Das Fußkreuz ist aus Metall. Dies verhindert, dass die Rollen bei intensiver Nutzung ausbrechen können. Die Rückenlehne besteht aus einer Kombination von Nylon, Polyester und Spandex. Das Schaumstoffsitzkissen ist mit 15 cm recht dick gepolstert.
Mit einer maximalen Tragfähigkeit von 136 kg liegt der BS14 über dem Durchschnitt vergleichbarer Bürostühle. Dies macht ihn auch für schwerere Personen interessant. Die Rollen mit einem Durchmesser von 5,5 cm bewegen sich leichtgängig und geräuscharm auf Hart- und Teppichböden.
Die Nähte sind sauber ausgeführt, die beweglichen Teile funktionieren ohne Knarzen oder Wackeln und die Hebel für die verschiedenen Einstellmöglichkeiten machen einen robusten Eindruck. Flexispot gewährt eine 5-Jahres-Garantie.
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Design
Der Flexispot BS14 bietet ein modernes, klares Design, das sowohl in klassischen Büroumgebungen als auch im Homeoffice eine gute Figur macht. Erhältlich ist der Stuhl in den Farben Schwarz und Grau.
Das Design des BS14 erinnert mit seinen klaren Linien und teilweise kantigen Elementen an den Ofinto Ergo, wirkt dabei aber eigenständig und durchdacht. Die Formgebung ist nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern folgt auch ergonomischen Prinzipien. Die geschwungene Rückenlehne passt sich der Form der Wirbelsäule an, während die gebogene Sitzfläche für eine möglichst optimale Gewichtsverteilung sorgt.
Ergonomie
Der Neigungswinkel der Rückenlehne lässt sich zwischen 98° und 125° einstellen.
Eine Besonderheit ist die Lordosenstütze, die über einen separaten Hebel an der Rückenlehne aktiviert werden kann. Dieser Mechanismus erzeugt zusätzlichen Druck im Lendenwirbelbereich und bietet in unserem Fall eine deutlich spürbare Unterstützung für den unteren Rücken. Die Lordosenstütze ist zudem in der Höhe verstellbar, um sie an der richtigen Stelle zu positionieren.
Die Sitzhöhe ist zwischen 48 und 56 cm einstellbar. Für kleine Personen könnte das zu hoch sein. Die 8°-Vorwärtsneigung des auch in der Tiefe variablen Sitzkissens soll die Durchblutung der Beine fördern. Die einstellbare Sitztiefe ermöglicht eine Anpassung an verschiedene Körpertypen. Die Armlehnen lassen sich in der Höhe anpassen sowie vor/zurück und einwärts/auswärts bewegen. Auch die 33 cm breite Kopfstütze lässt sich individuell anpassen.
Praxistest
Unser Tester mit einer Körpergröße von 186 cm – also etwas über der vom Hersteller angegebenen maximalen Größe von 185 cm – findet den Stuhl ausgesprochen bequem – auch dank der vielen Anpassungsmöglichkeiten an die eigene Physiologie.
Die adaptive Rückenlehne folgt jeder Bewegung und sorgt für ein dynamisches Sitzgefühl. Der Synchro-Mechanismus, der die Neigung von Sitz und Rückenlehne koordiniert, funktioniert reibungslos.
Besonders gut gefällt uns die Lordosenstütze. Ein Hebel auf der Rückseite der Lehne erlaubt es, ihren Druck auf den unteren Rücken zu bestimmen.
Das Sitzkissen ist auch nach langem Sitzen noch bequem. Dabei entlastet die gebogene Form die Beine spürbar, es gibt keinen unangenehmen Druck auf die Oberschenkel.
Preis
Bei Flexispot kostet der BS14 mit Schaumstoffsitz in Schwarz oder Grau 280 Euro, mit Netzsitz in Schwarz 300 Euro. Damit positioniert er sich im mittleren Preissegment für Bürostühle.
Fazit
Der Flexispot BS14 ist ein durchdachter, ergonomischer Bürostuhl, der besonders durch seine vielseitigen Anpassungsmöglichkeiten und die hervorragende Lordosenstütze punktet.
Seine Verarbeitung ist durchweg solide, mit Augenmerk auf langlebige Materialien wie das stabile Metallkreuz als Basis. Mit einer Belastbarkeit von 136 kg liegt der BS14 deutlich über dem Durchschnitt und eignet sich auch für schwerere Personen. Das Design ist modern und klar, ohne aufdringlich zu wirken, und fügt sich harmonisch in verschiedene Büroumgebungen ein.
Insgesamt ist der BS14 ein ausgewogener, durchdachter Bürostuhl, der in Sachen Ergonomie, Verarbeitung und Komfort überzeugt. Er bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für alle, die einen hochwertigen, langlebigen Bürostuhl suchen, ohne gleich in die höchste Preisklasse einsteigen zu müssen.
Acgam CG-5245M
Acgam CG-5245M
Der ergonomische Bürostuhl Acgam CG-5245M setzt auf Netz statt Polster, versteckt eine Fußstütze unter der Sitzfläche, trägt 136 kg und ist günstig.
VORTEILE
- hohe Tragkraft
- breite Sitzfläche
- Fußkreuz aus Metall
- durchgehende Netzbespannung
- versteckte Fußstütze
NACHTEILE
- Lehnenwiderstand nicht einstellbar
- Armlehnen stehen weit auseinander
- Kunststoffgeruch
Acgam im Test: Ergonomischer Bürostuhl für schwere Personen kostet nur 269 Euro
Der ergonomische Bürostuhl Acgam CG-5245M setzt auf Netz statt Polster, versteckt eine Fußstütze unter der Sitzfläche, trägt 136 kg und ist günstig.
Netzbespannung an Sitzfläche, Rückenlehne, Lordosen- und Kopfstütze, dazu eine ausziehbare Fußstütze, 136-kg-Last und ein Fußkreuz aus Metall: Der Acgam CG-5245M bündelt für 269 Euro (Zigbuy) eine Ausstattung, die man in dieser Preisklasse selten komplett bekommt. Der Hersteller bewirbt den ergonomischen Bürostuhl mit einer Neigungsmechanik, die den Widerstand per Schwerkraftsensor automatisch ans Körpergewicht anpasst, und mit einer Lordosenstütze, die sich in Echtzeit an den Rücken schmiegen soll.
Montage
Der Acgam CG-5245M kommt in vielen Einzelteilen, jedes davon separat in Folie verpackt. Entsprechend groß ist der Verpackungsmüll, entsprechend lang das Auspacken und der Aufbau: Rund 45 Minuten dauert es, bis der ergonomische Bürostuhl einsatzbereit dasteht.
Sämtliche Schrauben und das nötige Werkzeug liegen bei. Angenehm ist, dass alle Schrauben dieselbe Bit-Größe haben – Werkzeugwechsel entfallen damit. Die Anleitung liegt auf Deutsch bei. Die Übersetzung ist nicht perfekt, führt aber verständlich durch die einzelnen Schritte.
Acgam CG-5245M Bilder
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Damit liegt der Acgam am oberen Ende dessen, was in dieser Preisklasse üblich ist. Der Sihoo Doro C300 ist mit rund 40 Minuten kaum schneller aufgebaut, der Ergotopia Pureback steht dagegen schon nach 20 Minuten fertig im Raum.
Verarbeitung
Sitzfläche, Rückenlehne, Lordosen- und Kopfstütze sind mit Netz bespannt, nur die Fußstütze trägt eine klassische Polsterung. Der Stoff ist nach Oeko-Tex Standard 100 zertifiziert. Trotzdem riecht der Stuhl nach dem Auspacken deutlich nach Kunststoff – vor der ersten Nutzung sollte man ihn ausgiebig lüften.
Das Fußkreuz besteht aus Metall statt aus Kunststoff und wirkt entsprechend langlebig – ein Punkt, an dem günstige Stühle sonst gern sparen. Die Rollen sind einfache Universalrollen aus Kunststoff. Die Mechanik macht einen hochwertigen Eindruck, die Gasdruckfeder entspricht SGS-Klasse 4 und bietet 80 mm Hub. Mit 27 kg Eigengewicht und 136 kg Tragkraft gehört der Acgam zu den robusteren Vertretern seiner Klasse.
Design
Schwarz, schlicht, unauffällig: Der Acgam CG-5245M sieht aus wie viele andere günstige Bürostühle. Weitere Farbvarianten gibt es nicht. Wer einen Hingucker sucht, ist hier falsch. Wer dagegen einen Stuhl sucht, der in Büro und Homeoffice nicht auffällt, für den sollte das Design passen.
Klein ist er allerdings nicht: In oberster Position misst der Stuhl mit Kopfstütze 130 cm, auch sonst baut er großzügig. In einem kleinen Zimmer wirkt er ähnlich massig wie der Sihoo Doro C300. Die Netzflächen haben immerhin einen praktischen Vorteil gegenüber Polsterbezügen: Sie lassen sich leichter reinigen.
Gut gelöst ist die Fußstütze. Sie verschwindet vollständig unter der Sitzfläche, rutscht nicht ungewollt heraus und stört im eingefahrenen Zustand nicht.
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Ergonomie
Die Ausstattungsliste liest sich für den günstigen Preis beachtlich: höhenverstellbare Rückenlehne, Sitztiefenverstellung, 3D-Armlehnen, 2D-Kopfstütze und eine gewichtsabhängige Neigungsmechanik.
Die Sitzhöhe reicht von 46,5 bis 54 cm, die Sitzfläche misst 52 cm in der Breite und 47 cm in der Tiefe. Damit fällt sie breit aus, was vor allem fülligeren Personen entgegenkommt. An der Sitzkante sitzt Memory-Schaum, der Taubheitsgefühle in den Oberschenkeln verhindern soll.
Die Rückenlehne lässt sich vertikal um 5,5 cm verstellen. Der Hersteller gibt den Stuhl für Körpergrößen von 160 bis 190 cm an – das können wir im Test bestätigen. Die Armlehnen lassen sich in Höhe und Tiefe verstellen und seitlich schwenken, der Höhenverstellweg beträgt 12 cm, der Schwenkwinkel 25 Grad. Sie halten fest genug, stehen aber recht weit auseinander. Eine Möglichkeit, sie näher an den Körper zu holen, gibt es nicht. Die Kopfstütze lässt sich um 5,5 cm verstellen, abnehmen und verrutscht beim Anlehnen nicht unbeabsichtigt.
Vier feste Neigungswinkel stehen zur Wahl: 105, 115, 125 und 135 Grad. Der Widerstand der Rückenlehne soll sich laut Hersteller per Schwerkraftsensor automatisch an das Körpergewicht anpassen – vermarktet als „Smartweight“, ausgelegt für 50 bis 136 kg. In der Praxis gibt die Lehne bei einem Tester mit 186 cm und 85 kg deutlich zu leicht nach. Manuell festlegen lässt sich der Widerstand nicht. Im Kippmodus kippt die Lehne zudem stets bis 135 Grad durch, entscheidet man sich für einen Winkel, ist sie dort fixiert. Die Kombination aus weichem Widerstand und Alles-oder-nichts-Mechanik ist der größte Schwachpunkt des Stuhls.
Auch die Lordosenstütze bleibt hinter dem Werbeversprechen zurück. Sie ist in der Position verstellbar, aber nicht dynamisch, und kennt nur zwei feste Stellungen. Von der beworbenen „adaptiven 3D-Lordosenstütze in Echtzeit“ ist das weit entfernt.
Praxistest
Im Alltag spielt die Netzkonstruktion ihre Stärke aus. Sie belüftet gut, im Sommer bleibt der Rücken spürbar kühler als auf einem Polsterstuhl. Die Lordosenstütze ist trotz ihrer schlichten Zweistufen-Verstellung angenehm und stützt den unteren Rücken spürbar.
Beim Sitzen hat der Stuhl leichtes Spiel nach links und rechts. Das beeinträchtigte den Komfort im Test nicht wesentlich, vermittelt aber einen weniger stabilen Eindruck als bei höherwertigen Modellen. Immerhin ist die Sitzposition dadurch nicht völlig starr. Die untere Wirbelsäule bleibt so in Bewegung, was dem dynamischen Sitzen entgegenkommt.
Weniger angenehm sind die weit nach außen stehenden Armlehnen, die sich nicht enger an den Körper heranführen lassen. Auch die Rückenlehne fällt im Alltag negativ auf: Sie gibt bereits nach, wenn man sich nur leicht anlehnt.
Preis
Der Acgam CG-5245M kostet bei Zigbuy 269 Euro. Für den Shop gibt es außerdem unseren Rabattcode HEISEA.
Fazit
Der Acgam CG-5245M bietet viel für sein Geld: eine durchgehende Netzbespannung, eine sauber integrierte Fußstütze, ein Fußkreuz aus Metall und mit 136 kg eine Tragkraft, die viele Budget-Stühle nicht erreichen. Die breite Sitzfläche macht ihn zur guten Wahl für fülligere Personen, die Belüftung zur guten Wahl für alle, die im Sommer schnell schwitzen.
Der Haken sitzt in der Mechanik. Der Lehnenwiderstand lässt sich nicht einstellen und fällt für einen 85 kg schweren Nutzer zu weich aus, und wer einen festen Neigungswinkel wählt, sitzt anschließend starr fixiert. Dazwischen gibt es nichts. Dazu kommen Armlehnen, die sich nicht enger stellen lassen, und eine Lordosenstütze, die mit der beworbenen Echtzeit-Anpassung nichts zu tun hat – bei aller Wirksamkeit im Alltag.
Wer vor allem eine gute Belüftung, eine breite Sitzfläche und eine Fußstütze sucht, bekommt hier ein faires Paket. Wer dagegen Wert auf eine fein einstellbare Neigungsmechanik legt, greift besser zum günstigeren Yaasa Chair Plus. Dessen Synchronmechanik lässt sich stufenlos an das eigene Körpergewicht anpassen, und die Lordosenstütze verstellt sich in Höhe und Tiefe – genau die beiden Punkte, an denen der Acgam scheitert.
Flexispot BS12 Pro
Flexispot BS12 Pro
Der Flexispot BS12 Pro ist ein ergonomischer Bürostuhl mit vielen Anpassungsmöglichkeiten. Wir haben ihn getestet und verraten, für wen er sich eignet.
VORTEILE
- atmungsaktives Mesh-Material
- viele ergonomische Anpassungsmöglichkeiten
NACHTEILE
- Rückenlehne nicht höhenverstellbar
- Lordosenstütze könnte stärker sein
- viel Kunststoff
Bürostuhl Flexispot BS12 Pro im Test
Der Flexispot BS12 Pro ist ein ergonomischer Bürostuhl mit vielen Anpassungsmöglichkeiten. Wir haben ihn getestet und verraten, für wen er sich eignet.
Ergonomische Bürostühle sind essenziell für ein gesundes und effizientes Arbeiten im Büro oder Homeoffice. Sie beugen Rückenschmerzen vor und fördern eine gute Haltung. Der Flexispot BS12 Pro will genau das bieten und punktet mit vielen Einstellungsmöglichkeiten. Wir haben ihn getestet.
Verarbeitung
Der Flexispot BS12 Pro ist wahlweise in Schwarz oder Grau erhältlich. Die Verarbeitung geht in Ordnung, auch wenn es deutlich zu viel Kunststoff gibt. Hier hätten wir uns etwas mehr Raffinesse gewünscht. Dennoch wirkt der Stuhl solide und macht einen langlebigen Eindruck.
Die Sitzhöhe lässt sich stufenlos von 50 bis 57 Zentimeter verstellen. Das ist ausreichend für die meisten Körpergrößen, aber sehr kleine Menschen könnten Probleme bekommen. Die Rückenlehne selbst ist nicht höhenverstellbar, passt aber zum Tester mit einer Körpergröße von 186 Zentimetern gut.
Über drei seitlich angebrachte Knöpfe stellt der Nutzer die Höhe, den Neigungswinkel und die Sitztiefe ein. Das geht leicht von der Hand. Die in der Rückenlehne integrierte Lordosenstütze lässt sich in der Höhe anpassen. Das ist wichtig, um den unteren Rücken optimal zu entlasten.
Flexispot BS12 Pro Bilder
Flexispot BS12 Pro
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Ergonomie
Die Armlehnen des Flexispot BS12 Pro sind weich gepolstert und lassen sich im Winkel und in der Höhe verstellen. So kann man seine optimale Position finden. Die Kopfstütze ist abnehmbar, lässt sich jedoch nur in der Höhe anpassen. Hier wären weitere Verstellmöglichkeiten wünschenswert gewesen.
Gut gefällt uns das atmungsaktive Mesh-Material der Sitzfläche. Es sorgt auch bei längerem Sitzen für ein angenehmes Klima und vermeidet starkes Schwitzen. Dabei bleibt es schön weich und stützt dennoch ausreichend.
Praxistest
Im Praxistest zeigt der Flexispot BS12 Pro, dass er ein guter Allrounder ist. Die vielen Anpassungsmöglichkeiten ermöglichen ein individuelles Einstellen. Einzig eine höhenverstellbare Rückenlehne und eine stärker ausgeprägte Lordosenstütze haben wir etwas vermisst.
Ansonsten sitzt es sich aber auch über viele Stunden angenehm auf dem Bürostuhl. Das Mesh-Material trägt viel zum Komfort bei. Dank der leichtgängigen Rollen lässt sich der BS12 Pro einfach bewegen.
Preis
Der Flexispot BS12 Pro kostet direkt bei Flexispot 260 Euro, in Schwarz wie in Grau.
Fazit
Der Flexispot BS12 Pro ist ein solider, ergonomischer Bürostuhl mit vielen Anpassungsmöglichkeiten. Besonders das atmungsaktive Mesh-Material weiß zu gefallen. Auch die Lordosenstütze und die vielen Verstelloptionen sind positiv hervorzuheben. Wir hätten uns jedoch eine höhenverstellbare Rückenlehne, eine stärker ausgeprägte Lordosenstütze und etwas mehr optische Raffinesse gewünscht. Dennoch bekommt man hier einen flexiblen Bürostuhl, der sich für die meisten Personen eignet.
Ikea Markus
Ikea Markus
Der Ikea Markus gehört zu den beliebtesten und günstigsten Bürostühlen in Deutschland. Wir haben ihn getestet und zeigen, für wen er sich eignet und wo seine Grenzen liegen.
VORTEILE
- günstiger Preis
- robuste Verarbeitung
- Synchronmechanik
- Lordosenstütze
NACHTEILE
- Armlehnen nicht höhenverstellbar
- keine Sitztiefenverstellung
- Kopfstütze nicht anpassbar
- für sehr große oder kleine Personen eingeschränkt geeignet
Bürostuhl Ikea Markus im Test
Der Ikea Markus gehört zu den beliebtesten und günstigsten Bürostühlen in Deutschland. Wir haben ihn getestet und zeigen, für wen er sich eignet und wo seine Grenzen liegen.
Der Ikea Markus gehört zu den in Deutschland am weitesten verbreiteten Bürostühlen. Das liegt auch am günstigen Preis. So kostet er direkt bei Ikea nur 149 Euro. Trotz seines niedrigen Preises hat der Markus so einiges zu bieten. Zunächst gefällt uns die Optik, bei der sich Käufer zwischen einer weißen und einer schwarzen Variante entscheiden können. In Weiß gefällt er uns etwas besser. Auch die Rollen und die Gasfeder sind in dem hellen Ton gehalten, könnten allerdings dadurch schneller schmutzig aussehen. Als Sonderedition kann er auch in anderen Farben kommen. Wir haben den Markus in den Farben Blau, Grün und Rot im Büro stehen.
Verarbeitung
Der Ikea Markus ist solide verarbeitet. Das Gestell besteht aus stabilem Metall, die Kunststoffteile machen einen hochwertigen Eindruck. Die Rollen sind leichtgängig und laufen auch auf Teppichböden gut.
Der Bezug der Sitzfläche und der Rückenlehne ist strapazierfähig und lässt sich leicht reinigen. Die Nähte sind sauber verarbeitet. Insgesamt wirkt der Stuhl robust und langlebig.
Ikea Markus Bilder
Ikea Markus
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Ergonomie
Der Ikea Markus bietet für seinen günstigen Preis eine ordentliche Ergonomie. Die 140 Zentimeter hohe Rückenlehne ist ergonomisch geformt und stützt den Rücken gut ab, insbesondere im Lendenwirbelbereich. Allerdings lässt sich die Lordosenstütze nicht in Höhe und Intensität anpassen, was bei teureren Stühlen Standard ist. Die Rückenlehne kommt mit einer arretierbaren und im Widerstand variablen Synchronmechanik.
Die fest gepolsterten Armlehnen sind nicht höhenverstellbar. Das kann je nach Körpergröße zu einer ungünstigen Armhaltung führen. Die Sitzfläche ist ausreichend groß und weich. Sie lässt sich in der Höhe verstellen, aber nicht in der Tiefe.
Praxistest
Im Praxistest zeigt sich, dass der Ikea Markus für die meisten Nutzer bequem ist. Auch nach längerem Sitzen bleibt er angenehm. Die Rückenlehne federt leicht mit und entlastet so den Rücken.
Allerdings eignet sich der Stuhl aufgrund seiner eingeschränkten Verstellmöglichkeiten nicht für alle Körpergrößen. Sehr große oder kleine Personen stoßen an die Grenzen der Ergonomie. Hier wären eine Sitztiefenverstellung und eine höhenverstellbare Kopfstütze wünschenswert.
Preis
Mit einem Preis von 149 Euro bei Ikea ist der Markus ein echtes Schnäppchen unter den Bürostühlen.
Fazit
Der Ikea Markus ist ein solider und günstiger Bürostuhl, der für die meisten Nutzer eine gute Wahl darstellt. Er ist robust verarbeitet, bequem und bietet eine ordentliche Ergonomie mit Synchronmechanik und Lordosenstütze.
Allerdings muss man bei diesem Preis auch Abstriche machen. So sind die ergonomischen Anpassungsmöglichkeiten begrenzt. Es fehlen eine Sitztiefenverstellung, höhenverstellbare Armlehnen und eine einstellbare Kopfstütze. Sehr große oder kleine Personen könnten damit Probleme haben, die optimale Sitzposition zu finden. Wir empfehlen Probesitzen.
Wer diese Einschränkungen in Kauf nehmen kann und einen günstigen, langlebigen Bürostuhl sucht, liegt mit dem Ikea Markus goldrichtig. Wer mehr Wert auf Ergonomie und Anpassungsmöglichkeiten legt, bekommt beim nur wenig teureren Protoarc EC200 (Testbericht) eine Sitztiefenverstellung und eine in Höhe und Tiefe verstellbare Lordosenstütze.
Sihoo Doro S300
Sihoo Doro S300
Dieser Schreibtischstuhl taugt auch als Requisite für einen Science-Fiction-Film. Denn die Optik des Sihoo Doro S300 ist außergewöhnlich und futuristisch. Wir haben ihn getestet.
VORTEILE
- futuristisches, auffälliges Design
- sehr gute, anpassbare Lordosenunterstützung
- gefederte Mesh-Sitzfläche für mehr Bewegung
- körperöffnender Mechanismus beim Zurücklehnen
- vielseitig verstellbare, weiche Armlehnen
NACHTEILE
- Kopfstütze nur für kleinere Personen geeignet
- graue Armlehnen passen nicht optimal zum Design
- mit 540 Euro nicht ganz günstig
Bürostuhl Sihoo Doro S300 im Test
Dieser Schreibtischstuhl taugt auch als Requisite für einen Science-Fiction-Film. Denn die Optik des Sihoo Doro S300 ist außergewöhnlich und futuristisch. Wir haben ihn getestet.
Am auffälligsten am Bürostuhl Sihoo Doro S300 sind die beiden Tablet-großen Mesh-Teile zur Lordosenunterstützung. Sie lassen sich in ihrer Intensität anpassen und sorgen in unserem Fall für eine richtig gute Stabilisierung des unteren Rückens.
Der Sihoo Doro S300 ist ein echter Hingucker. Mit seiner futuristischen Optik und den Tablet-großen Mesh-Teilen zur Lordosenunterstützung fällt er sofort ins Auge. Aber er kann nicht nur optisch überzeugen, sondern auch in puncto Ergonomie.
Ergonomie
Der obere Teil der Rückenlehne arretiert sich auf Wunsch in drei Höhen. Er soll neben dem Rücken auch den Kopf stützen, allerdings nur für kleinere Personen. Wir sind mit einer Körpergröße von 186 cm etwas zu groß, um den Kopf bequem nach hinten lehnen zu können.
Die Sitzfläche selbst besteht aus luftdurchlässigem Mesh und ist auf mehreren Federn gelagert. Dadurch ist die Sitzfläche stets etwas in Bewegung. Hier sind vom Nutzer minimale Ausgleichsbewegungen gefragt, welche Rückenschmerzen vorbeugen sollen.
Beim Nach-Hinten-Lehnen öffnet sich mit der Rückenlehne auch die Sitzfläche. Das fühlt sich natürlich an und hilft, Becken sowie Oberschenkel zu entlasten. Die Armlehnen lassen sich in allen erdenklichen Positionen anpassen. Zudem sind sie angenehm weich. Allerdings stört uns die graue Optik der Armlehnen. Diese steht im Widerspruch zum sonst so perfekt durchdesignten Sihoo Doro S300.
Sihoo Doro S300 Bilder
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Praxistest
Im Sitztest zeigt sich, dass der Sihoo Doro S300 viele ergonomische Anpassungsmöglichkeiten bietet. Die Lordosenstütze lässt sich optimal auf den Rücken einstellen. Die höhenverstellbare Rückenlehne unterstützt zwar nur kleinere Personen bis zum Kopf, passt sich aber gut an.
Preis
Der Sihoo Doro S300 kostet bei Sihoo 540 Euro.
Fazit
Der Sihoo Doro S300 ist ein optisch auffälliger und ergonomisch durchdachter Bürostuhl mit vielen Anpassungsmöglichkeiten. Er eignet sich besonders für kleinere bis mittelgroße Personen, die Wert auf eine gute Lordosenunterstützung und eine bewegliche Sitzfläche legen. Trotz kleiner optischer Kritikpunkte ist er insgesamt ein sehr gelungener Bürostuhl.
Flexispot BS13
Flexispot BS13
Der Flexispot BS13 liegt mit 380 Euro im mittleren bis hohen Preissegment. Dafür gehört er zu den schönsten Bürostühlen, die wir bisher gesehen haben. Im Test überzeugt er mit vielen ergonomischen Anpassungsmöglichkeiten.
VORTEILE
- schickes, edles Design
- hochwertige Verarbeitung
- viele ergonomische Verstellmöglichkeiten
NACHTEILE
- Armlehnen nur in der Höhe verstellbar
- keine Kopfstütze
- hoher Preis
Bürostuhl Flexispot BS13 im Test
Der Flexispot BS13 liegt mit 380 Euro im mittleren bis hohen Preissegment. Dafür gehört er zu den schönsten Bürostühlen, die wir bisher gesehen haben. Im Test überzeugt er mit vielen ergonomischen Anpassungsmöglichkeiten.
Bürostühle gibt es wie Sand am Meer. Viele von ihnen sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Nicht so der Flexispot BS13. Er sticht mit seinem außergewöhnlichen Design sofort ins Auge. Käufer haben die Wahl zwischen den Farben Rot, Schwarz und einem hellen Grau. Der Stoff der Rückenlehne zeigt ein schickes Dreiecksmuster.
Doch ein Bürostuhl muss mehr können als nur gut aussehen. Er sollte sich vor allem optimal an den Körper des Nutzers anpassen lassen, um Rückenschmerzen und anderen Beschwerden vorzubeugen, die durch langes Sitzen entstehen können. Wie gut das dem Flexispot BS13 gelingt und ob er seinen hohen Preis von 380 Euro (Flexispot) wert ist, zeigt dieser Testbericht.
Verarbeitung
Der Flexispot BS13 zeigt sich im edlen, minimalistischen Design. Der Bezugsstoff der Rückenlehne mit seinem Dreiecksmuster ist ein Blickfang. Die Polsterung ist fest, aber dennoch bequem. Auch nach längerem Sitzen fühlt sich der Stuhl noch komfortabel an.
Die Verarbeitung ist hochwertig, wie man es in dieser Preisklasse erwartet. Nähte und Übergänge sind sauber gearbeitet. Die Mechanik unter dem Sitz macht einen stabilen und langlebigen Eindruck. Insgesamt wirkt der Stuhl sehr wertig.
Die Rückenlehne ist zwar nicht in der Höhe verstellbar, passt aber gut zu unserer Testperson mit einer Körpergröße von 186 cm. Die Lordosenstütze lässt sich über einen Drehknopf in der Intensität anpassen. Sie gibt spürbar Halt im Lendenwirbelbereich, könnte aber für unseren Geschmack noch etwas stärker sein.
Positiv: Alle Bedienelemente für die Anpassung von Rückenlehnenwinkel, Sitzneigung und Sitztiefe befinden sich übersichtlich angeordnet unter dem Sitz. Sie sind leichtgängig und selbsterklärend zu bedienen.
Die Armlehnen sind weich gepolstert und lassen sich in der Höhe verstellen. Leider sind sie nicht in Breite und Tiefe anpassbar. Das wäre gerade bei einem so hochpreisigen Stuhl wünschenswert gewesen. Auch eine Kopfstütze fehlt. Wobei deren Abwesenheit zum filigranen, schicken Gesamteindruck des Stuhls beiträgt.
Flexispot BS13 Bilder
Flexispot BS13
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Ergonomie
In Sachen Ergonomie weiß der Flexispot BS13 zu gefallen. Die Synchronmechanik passt sich dem Benutzer an und hält permanent den Kontakt zum Rücken. Der Neigungswiderstand lässt sich stufenlos und feinfühlig über einen Drehknopf unter dem Sitz anpassen. So findet jeder die für sich optimale Einstellung.
Die Sitztiefe ist ebenfalls variabel. Personen mit langen Oberschenkeln können die Sitzfläche nach vorn schieben und so den Abstand zur Rückenlehne vergrößern. Das verhindert ein unangenehmes Abknicken der Beine.
Hervorragend gelöst ist die stufenlose Höhenverstellung des Stuhls. Die Gasfeder schafft eine Sitzhöhe von maximal 52 cm. Damit eignet sich der Flexispot BS13 auch für größere Personen. Die Sitzfläche ist angenehm weich gepolstert und ausreichend groß. Durch ihre konvexe Form schmiegt sie sich an den Körper an.
Praxistest
Im Praxistest macht der Flexispot BS13 eine gute Figur. Er lässt sich dank der übersichtlich angeordneten Bedienelemente schnell und einfach an verschiedene Körpergrößen anpassen. Einmal richtig eingestellt, sitzt man auch über mehrere Stunden bequem.
Die Rückenlehne stützt angenehm, ohne zu sehr zu drücken. Durch die Synchronmechanik folgt sie jeder Bewegung, ohne den Kontakt zum Rücken zu verlieren. Das dynamische Sitzen wird so optimal unterstützt. Die Armlehnen sind weich und entlasten die Schultern spürbar. Schade nur, dass sie sich nicht in Breite und Tiefe verstellen lassen.
Preis
Der Flexispot BS13 ist mit einem Preis von 380 Euro bei Flexispot kein Schnäppchen. Dafür bekommt man aber auch einen hochwertigen, ergonomischen Bürostuhl mit vielen Einstellmöglichkeiten und einer Top-Verarbeitung. Vergleichbare Modelle von Markenherstellern kosten oft mehr.
Fazit
Der Flexispot BS13 ist ein außergewöhnlich schicker Bürostuhl, der auch in puncto Ergonomie überzeugt. Durch die vielen Verstellmöglichkeiten passt er sich an verschiedene Körpergrößen und -typen an. Die hochwertige Verarbeitung und die bequeme Polsterung sorgen für entspanntes Sitzen auch über viele Stunden.
Ein Wermutstropfen sind die nur in der Höhe verstellbaren Armlehnen. Hier hätten wir uns mehr Flexibilität gewünscht. Auch eine Kopfstütze fehlt.
Razer Iskur V1
Razer Iskur V1
Der Razer Iskur ist ein Gaming-Stuhl mit ergonomischen Features wie 4D-Armlehnen und einer verstellbaren Lordosenstütze. Wir haben den Razer Iskur getestet.
VORTEILE
- stufenlos verstellbare Lordosenstütze
- hochwertige 4D-Armlehnen
NACHTEILE
- Lordosenstütze für Personen >1,80 m evtl. zu tief
- Kunstleder nicht atmungsaktiv
- Seitenwangen für breite Oberschenkel evtl. zu eng
- bei täglicher Nutzung Abnutzungserscheinungen nach 3 Jahren
Gaming-Stuhl Razer Iskur V1 im Test
Der Razer Iskur ist ein Gaming-Stuhl mit ergonomischen Features wie 4D-Armlehnen und einer verstellbaren Lordosenstütze. Wir haben den Razer Iskur getestet.
Der Razer Iskur ist ein Gaming-Stuhl, der auch im Büro eine gute Figur macht. Das liegt an seinen ergonomischen Anpassungsmöglichkeiten wie den 4D-Armlehnen und der stufenlos verstellbaren Lordosenstütze. Gleichzeitig setzt er mit seiner Rennsitzoptik und den grünen Elementen typische Gaming-Stuhl-Akzente. Wir haben ihn getestet und verraten, für wen er sich eignet.
Verarbeitung
Der Razer Iskur erinnert optisch an einen typischen Gaming-Stuhl im Rennsitz-Look. Die Nähte sind in Razer-Grün gehalten, ansonsten dominieren Schwarz und eine Carbonoptik. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Nähte sind sauber gearbeitet.
Als Bezugsmaterial kommt Kunstleder zum Einsatz. Das kann im Sommer etwas warm werden, da es kaum Wärme ableitet. Im Winter fühlt sich die Oberfläche dagegen zunächst kühl an. Nach drei Jahren fast täglicher Nutzung zeigt sich bei unserem Testmodell ein kleines Loch in der Sitzfläche – hier ist etwas Vorsicht mit spitzen Gegenständen geboten.
Razer Iskur Bilder
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Ergonomie
In Sachen Ergonomie kann der Razer Iskur mit einer Lordosenstütze punkten, die sich stufenlos in der Intensität einstellen lässt. Über einen Hebel auf der rechten Seite kippt die Stütze als Ganzes von unten heraus und gibt so mehr oder weniger Halt im unteren Rückenbereich. Das sorgt für eine aufrechte Sitzhaltung. Allerdings ist die Lordosenstütze beim Razer Iskur eher auf kleinere Personen bis ca. 180 cm Körpergröße ausgelegt. Bei Größeren kann sie zu tief sitzen.
Die Armlehnen des Razer Iskur lassen sich in vier Dimensionen verstellen: in der Höhe, Tiefe, Breite sowie im Winkel. Die Bedienelemente wirken hochwertig, der Hebel für die Höhenverstellung ist aus Metall. Die Armlehnen selbst sind angenehm fest gepolstert.
Praxistest
Im Praxistest zeigt sich der Razer Iskur als bequemer Begleiter auch für längere Arbeitstage. Die Polsterung ist straff, gibt aber dennoch genug nach, um nicht unbequem zu werden. Insgesamt schmiegt sich der Stuhl gut an den Körper an.
Einzig Personen mit etwas breiteren Oberschenkeln könnte die Sitzfläche zu eng werden. Hier stören auf Dauer eventuell die ausgeprägten Seitenwangen.
Das Nackenpolster ist ebenfalls bequem und stützt den Kopf bei entspanntem Zurücklehnen gut ab.
Preis
Der Razer Iskur V1 ist derzeit nicht mehr erhältlich.
Fazit
Der Razer Iskur ist ein gelungener Gaming-Stuhl, der auch im Büro eine gute Figur macht. Highlight ist die stufenlos verstellbare Lordosenstütze, die für eine ergonomische Sitzhaltung sorgt. Auch die 4D-Armlehnen wissen zu gefallen.
Zum damaligen Angebotspreis war der Razer Iskur ein echter Preis-Leistungs-Tipp für alle, die einen bequemen und ergonomischen Gaming-Stuhl suchen. Für sehr große Personen über 1,80 m könnte die Lordosenstütze aber etwas zu tief sitzen.
Ergotopia Pureback
Ergotopia Pureback
Der Ergotopia Pureback punktet mit vielen Einstellmöglichkeiten und einer dynamischen Lordosenstütze für nur 299 Euro. Wir haben getestet, ob dieser Budget-Bürostuhl auch im Alltag überzeugt.
VORTEILE
- umfangreiche ergonomische Einstellmöglichkeiten
- kräftige, höhenverstellbare Lordosenstütze
- vielseitig anpassbare Armlehnen
- atmungsaktive Mesh-Rückenlehne
- günstiger Preis für die gebotene Ausstattung
NACHTEILE
- hauptsächlich Kunststoffkomponenten
- begrenzte Belastbarkeit (110 kg)
- Kopfstütze nur in der Höhe, nicht in der Tiefe verstellbar
Bürostuhl Ergotopia Pureback im Test
Der Ergotopia Pureback punktet mit vielen Einstellmöglichkeiten und einer dynamischen Lordosenstütze für nur 299 Euro. Wir haben getestet, ob dieser Budget-Bürostuhl auch im Alltag überzeugt.
Rückenschmerzen sind die heimlichen Chefs im Homeoffice. Sie bestimmen häufig, wann wir aufstehen, uns recken und strecken oder auch mal fluchen. Ein ergonomischer Bürostuhl kann helfen – und sprengt im besten Fall nicht das Konto. Der Ergotopia Pureback verspricht mit einer beweglichen Lordosenstütze, 4D-Armlehnen und Synchronmechanik viel Ergonomie zum kleinen Preis von 299 Euro (Amazon).
Wir haben den Pureback getestet – von der Montage bis zum Sitzmarathon für Videokonferenzen.
Montage
Die Montage des Ergotopia Pureback ist erfreulich unkompliziert. In etwa 20 Minuten steht der Stuhl einsatzbereit da. Alle nötigen Werkzeuge liegen bei – keine verzweifelte Suche nach dem passenden Inbusschlüssel nötig.
Nach der Montage macht der Stuhl einen stabilen Eindruck. Alle beweglichen Teile funktionieren einwandfrei, und die verschiedenen Einstellhebel sind selbsterklärend zu bedienen.
Verarbeitung
Bei der Verarbeitung zeigt der Pureback, dass er ein Bürostuhl der Budget-Kategorie ist – ohne dabei billig zu wirken. Der Kunststoffanteil ist hoch. Sowohl Rahmen als auch Fußkreuz bestehen aus Kunststoff (PA mit Glasfaser) statt aus Metall. Das spart Kosten, wirft aber Fragen zur Langlebigkeit auf.
Die maximale Belastbarkeit liegt laut Herstellerwebseite und Bedienungsanleitung bei 110 kg – für einen Bürostuhl eher im unteren Bereich. Interessant: Auf Amazon wird der Stuhl mit 125 kg Belastbarkeit beworben. Ein kleines Verwirrspiel, bei dem man besser der konservativeren Angabe vertraut.
Positiv fallen die sauberen Verarbeitungsdetails auf. Keine scharfen Kanten, keine abstehenden Teile – alles sitzt, wo es sitzen soll. Die Nähte am Sitzkissen und der Rückenlehne sind gleichmäßig. Der atmungsaktive Meshbezug der Rückenlehne ist fest mit dem Rahmen verbunden und macht einen langlebigen Eindruck.
Die Mechaniken für Höhenverstellung, Synchronmechanik und Armlehnenverstellung funktionieren präzise und zeigen im Test kein störendes Spiel. Die Hebel und Knöpfe sind gut erreichbar und lassen sich ohne großen Kraftaufwand bedienen.
Ergotopia Pureback Bilder
Ergotopia Pureback
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Design
Das Design des Pureback ist funktional und unaufdringlich. Es gibt ihn in Schwarz und Grau – wer einen Hingucker sucht, wird enttäuscht sein. Dafür passt er sich unauffällig in nahezu jede Büro- und Homeoffice-Umgebung ein.
Mit seinen Abmessungen (Gesamthöhe ohne Kopfstütze: 104,5-112,5 cm, mit Kopfstütze: 118,5-129 cm, Gesamtbreite inkl. Fußkreuz: 70 cm) ist der Stuhl kompakt genug für kleinere Räume, bietet aber dennoch ausreichend Sitzfläche (Breite: 51 cm, Tiefe: 40-46 cm).
Designpreise wird der Pureback nicht gewinnen. Die Materialien wirken eher günstig – viel Kunststoff, wenig Metall. Das ist kein Stuhl, mit dem man angibt.
Die Rückenlehne mit dem schwarzen Mesh-Bezug ist 58 cm hoch (ab Sitz) und 44,5 cm breit. Die optionale Kopfstütze (27,5 cm breit) lässt sich um 4,5 cm in der Höhe verstellen – leider nicht in der Tiefe. Mit 50 Euro Aufpreis ist sie nicht gerade ein Schnäppchen und sollte gut überlegt sein.
Das Gesamtgewicht von 18 kg macht den Stuhl stabil genug, ohne dass er zu schwer zum Verschieben wäre. Er wirkt weder klobig noch filigran – ein solider Mittelweg für den täglichen Gebrauch.
Ergonomie
In Sachen Ergonomie spielt der Pureback seine größten Stärken aus. Die Synchronmechanik erlaubt ein dynamisches Sitzen mit einstellbarem Neigungswiderstand in drei Stufen. Die Rückenlehne lässt sich in vier Positionen arretieren – vom aufrechten Sitzen bis zum entspannten Zurücklehnen.
Die Lordosenstütze ist in der Höhe verstellbar und bewegt sich auch seitlich bei jeder Körperbewegung etwas mit. Im Test unterstützt sie den unteren Rücken spürbar und effektiv.
Die Armlehnen bieten umfangreiche Einstellmöglichkeiten:
- Höhenverstellung: 8 cm (15,5-23,5 cm ab Sitz)
- Tiefenverstellung: 4 cm
- Weitenverstellung: 3 cm (1,5 cm pro Armlehne)
- Winkelverstellung: ca. 10-15°
Die Sitzhöhe lässt sich stufenlos zwischen 47 und 56 cm einstellen. Auch die Sitztiefe ist um 6 cm verstellbar, was längeren Oberschenkeln entgegenkommt und den Druck auf die Kniekehlen reduziert.
Praxistest
Die Sitzfläche bleibt auch nach längerem Sitzen komfortabel. Die 5 cm dicke Polsterung gibt genug nach, um bequem zu sein, ohne dass man das Gefühl hat, im Stuhl zu versinken. Für einen 8-Stunden-Arbeitstag ist der Komfort ausreichend. Die atmungsaktive 3D-Mesh-Rückenlehne sorgt auch nach stundenlangen Zoom-Meetings für einen kühlen Rücken – kein Schwitzen, kein Kleben am Stuhl.
Die weichen Sicherheitsrollen bewegen sich sanft und gleichmäßig auf verschiedenen Untergründen. Sie funktionieren sowohl auf Hart- als auch auf Weichböden und sind erfreulich leise.
Im Test haben sowohl kleinere als auch größere Personen den Stuhl als komfortabel empfunden. Die vielen Einstellmöglichkeiten bieten eine gute Anpassung an verschiedene Körpergrößen. Dennoch ist ausgiebiges Probesitzen empfehlenswert – zum Glück bietet Ergotopia ein 60-tägiges Rückgaberecht ohne Angabe von Gründen.
Preis
Mit 299 Euro bei Amazon (plus optional 50 Euro für die Kopfstütze) positioniert sich der Pureback im preislichen Einstiegssegment für Bürostühle. Verglichen mit Premium-Modellen wie dem sehr guten, mehr als doppelt so teuren Interstuhl Pure Active (Testbericht) ist er ein echtes Schnäppchen.
Natürlich bekommt man für den günstigeren Preis auch weniger Premium-Materialien. Statt Aluminium und hochwertigem Leder gibt es Kunststoff und Polyester. Dafür erhält man aber einen ergonomisch durchdachten Stuhl mit erstaunlich vielen Einstellmöglichkeiten.
Fazit
Der Ergotopia Pureback ist ein überraschend vielseitiger Bürostuhl zum fairen Preis. Er bietet ergonomische Funktionen, die man sonst oft nur in teureren Modellen findet. Die dynamische Lordosenstütze unterstützt den Rücken effektiv, die Armlehnen lassen sich umfassend anpassen, und die Synchronmechanik fördert dynamisches Sitzen.
Abstriche muss man bei den Materialien und der maximalen Belastbarkeit machen. Der hohe Kunststoffanteil wirkt weniger hochwertig als Metall-Komponenten, und die Belastungsgrenze von 110 kg könnte für manche Nutzer zu niedrig sein.
Für preisbewusste Käufer, die nicht auf Ergonomie verzichten wollen, ist der Pureback dennoch eine Empfehlung wert. Er bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Preis und Leistung und dürfte für die meisten Homeoffice-Arbeiter und Büronutzer völlig ausreichend sein.
Ofinto Ergo
Ofinto Ergo
Der Ofinto Ergo gefällt uns besonders dank seiner schicken und minimalistischen Erscheinung, die – abgesehen von der fehlenden Kopfstütze – keine Kompromisse bei der Ergonomie eingeht.
VORTEILE
- schicke, minimalistische Optik
- viele ergonomische Einstellmöglichkeiten
- weiche, breite Sitzfläche
- synchrone Neigungseinstellung
- variable Lordosenstütze
NACHTEILE
- keine Kopfstütze
- Anpassung Armlehnenbreite umständlich
- nur in Schwarz und Weiß erhältlich
Bürostuhl Ofinto Ergo im Test
Der Ofinto Ergo gefällt uns besonders dank seiner schicken und minimalistischen Erscheinung, die – abgesehen von der fehlenden Kopfstütze – keine Kompromisse bei der Ergonomie eingeht.
Der Aufbau des Ofinto Ergo gestaltet sich einfach. Die Anleitung ist logisch, die meisten wichtigen Teile sind vormontiert. Im Sitztest zeigt sich, dass sich der Bürostuhl auch für größere Personen eignet. Seine Bedienelemente sind alle leichtgängig zu nutzen und selbsterklärend angeordnet.
Verarbeitung
Die Armlehne ist angenehm weich und auf drei Ebenen anpassbar. Wer sie in ihrer Breite justieren möchte, muss den Stuhl umdrehen und die entsprechenden Schrauben lösen. Das ist zwar umständlich, sollte üblicherweise aber auch nicht allzu oft nötig sein.
Ergonomie
Richtig gut gefallen uns die weiche und breite Sitzfläche und die synchrone Neigungseinstellung mit feiner Stärkeanpassung und einer vierfachen Fixierungsfunktion. Auch an eine in der Höhe variable Lordosenunterstützung hat Ofinto beim Ergo gedacht.
Ofinto Ergo Bilder
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Praxistest
Im Praxiseinsatz erweist sich der Ofinto Ergo als bequemer und ergonomischer Bürostuhl. Die vielfältigen Einstellmöglichkeiten ermöglichen eine optimale Anpassung an die individuelle Körperform. Auch nach längerem Sitzen bleibt der Sitzkomfort hoch und Rückenschmerzen bleiben aus. Lediglich eine Kopfstütze fehlt, was bei langem Sitzen etwas schade ist.
Preis
Der Ofinto Ergo kostet direkt beim Hersteller in den Farben Schwarz oder Weiß 299 Euro. Wer es noch minimalistischer will, kann ihn auch ohne Armlehnen für 279 Euro bestellen.
Fazit
Der Ofinto Ergo ist ein schicker, minimalistischer Bürostuhl mit guten ergonomischen Anpassungsmöglichkeiten. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Bedienung einfach. Trotz der fehlenden Kopfstütze sitzt man auch nach Stunden noch bequem. Sein Preis-Leistungs-Verhältnis ist attraktiv. Wer einen cleanen, ergonomischen Bürostuhl ohne viel Schnickschnack sucht, liegt mit dem Ofinto Ergo goldrichtig.
Ergotopia Nextback
Ergotopia Nextback
Der Ergotopia Nextback ist ein Bürostuhl mit vielen Anpassungsmöglichkeiten. Im Test gefällt er mit einer guten Lordosenstütze und einer bequemen Sitzfläche.
VORTEILE
- umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten
- geeignet auch für große Personen
- gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
NACHTEILE
- Kunststoff wirkt wenig hochwertig
- Bedienelemente haben Spiel
- Armlehnenbreite nicht werkzeuglos verstellbar
- Sitzpolsterung könnte dicker sein
- optisch schlicht
Bürostuhl Ergotopia Nextback im Test
Der Ergotopia Nextback ist ein Bürostuhl mit vielen Anpassungsmöglichkeiten. Im Test gefällt er mit einer guten Lordosenstütze und einer bequemen Sitzfläche.
Die großzügig dimensionierte Gasfeder ermöglicht eine passende Sitzhöhe auch für große Personen. Die Rückenlehne verfügt über eine höhenverstellbare Lordosenstütze und lässt sich bis zu 35 Grad neigen. Sitzfläche, Armlehnen und Kopfstütze sind ebenfalls anpassbar.
Der Ergotopia Nextback bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten für 400 Euro (Amazon).
Verarbeitung
Die Verarbeitung des Ergotopia Nextback ist ordentlich, aber nicht überragend. Positiv ist der atmungsaktive Netzbezug der Rückenlehne. Die Sitzfläche ist mit Stoff bezogen, könnte aber etwas dicker gepolstert sein.
Die Kunststoffkomponenten machen einen stabilen Eindruck, fühlen sich aber nicht besonders hochwertig an. Insbesondere haben die Knöpfe und Hebel zur Einstellung spürbares Spiel. Das Fußkreuz besteht aus Kunststoff statt Aluminium.
Insgesamt ist die Verarbeitung in Anbetracht des Preises in Ordnung, erreicht aber nicht das Niveau teurerer Markenstühle.
Ergonomie
Ergonomisch bietet der Nextback umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten. Die höhenverstellbare Lordosenstütze ist weich und dennoch spürbar. Die Synchronmechanik funktioniert einwandfrei und ermöglicht eine Neigung der Rückenlehne bis 35 Grad. Zudem lässt sich die Sitztiefenverstellung leicht bedienen. Die Armlehnen sind weich gepolstert und höhen- sowie winkelverstellbar. Der Abstand lässt sich durch Lösen einer Schraube anpassen.
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Praxistest
Im Praxistest erweist sich der Nextback als zuverlässiger Bürostuhl. Die Lordosenstütze schmiegt sich angenehm an den Rücken. Die Sitzfläche ist bequem, wenn auch etwas straff. Auch die Synchronmechanik arbeitet zuverlässig, der Widerstand lässt sich gut regulieren. Die Armlehnen bieten eine komfortable Auflage. Lediglich die nicht werkzeuglose Breitenverstellung der Armlehnen und die etwas wackeligen Bedienelemente fallen negativ auf.
Preis
Der Ergotopia Nextback kostet bei Amazon 400 Euro und bewegt sich damit im mittleren Preissegment.
Fazit
Der Ergotopia Nextback ist ein Bürostuhl mit umfangreichen ergonomischen Anpassungsmöglichkeiten zu einem fairen Preis. Hervorzuheben ist die höhenverstellbare Lordosenstütze. Auch weitere Funktionen wie Sitzhöhenverstellung, Sitztiefenverstellung, Synchronmechanik und verstellbare Armlehnen sind vorhanden.
Die Verarbeitungsqualität ist angesichts des Preises in Ordnung, erreicht aber nicht das Niveau von Markenstühlen. Weitere Nachteile sind die etwas fummelige Bedienung mancher Elemente und die nicht werkzeuglos verstellbare Armlehnenbreite.
Insgesamt ist der Ergotopia Nextback ein empfehlenswerter Bürostuhl mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Er eignet sich besonders für preisbewusste Personen, die Wert auf eine gute Lordosenstütze und viele Einstellmöglichkeiten legen.
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