«Das Schweizerkreuz am Heck steht nicht zur Diskussion»

Darum gehts
- Freiheit.
- Hunde und Hasen.
- Swissness.
Die Swiss steht für Qualität und Zuverlässigkeit, stand zuletzt aber wegen hoher Preise und Zwischenfällen in der Kritik. Im «Live aus dem Chefbüro»-Talk mit Chefredaktorin Désirée Pomper stellt sich CEO Jens Fehlinger den Fragen der 20-Minuten-Community.
«Das Schönste als Pilot ist das Gefühl der Freiheit.»
«Ich fliege jeden zweiten Tag.»
«Ich habe einen kleinen Verbrenner, der steht aber meistens in der Garage. Zur Arbeit komme ich mit dem Zug.»
Fliegst du gerne Swiss?
«Es kann zu Fragezeichen führen, wenn ich Swiss buche und dann steht kein Swiss-Flieger da. Aber uns ist es lieber, es wird überhaupt geflogen.»
«Helvetic kann kleinere Strecken besser bedienen. Wir planen diese Partnerschaft sicher für drei bis fünf Jahre fortzuführen.»
«Ich bedaure, dass der Eindruck entsteht, dass die Swissness verloren geht. Wir investieren sehr viel in Swissness. Das Essen oder die Textilien in den Fliegern kommen aus der Schweiz.»
«Wir stellen so viele Piloten ein und schulen so viel wie nie zuvor und wir haben viele Bewerber. Der Beruf ist attraktiv.»
«Es gibt keine Gewichtsbeschränkungen für Piloten.»
«Die Piloten-Mindestgrösse von 1,60 m basiert auf Sicherheitsgründen. Man muss alles direkt erreichen können. Irgendwo muss man eine Grenze setzen.»
«Es soll genauso einfach sein wie für Passagiere, für Hunde zu buchen. Wir schauen uns genau an, ob die 8-Kilo-Grenze aufgehoben werden kann, wie das jetzt erste andere Airlines machen.»
«Ich habe keinen Hund. Wir hatten mal einen Hasen, aber den gibt es leider nicht mehr.»
«In zehn Jahren noch CEO? Wenn mir das heute jemand anbietet, würde ich nicht nein sagen.»
«Das Schweizerkreuz am Heck steht nicht zur Diskussion. Wir tragen unsere Identität sehr stolz hinaus.»
«Bei der Pünktlichkeit sind wir noch nicht da, wo wir sein wollen.»
«In den letzten Wochen hatten wir eine Häufung von Vorfällen. Aber Sicherheit ist das oberste Gut. Jeder kann sehr beruhigt bei uns einsteigen.»
«Wir investieren so viel wie noch nie in unserer Firmengeschichte. Eine Milliarde jedes Jahr in Flugzeuge, Verpflegung, Personal. Wir reparieren das Dach dann, wenn die Sonne scheint.»
«Nächste Woche wird Starlink-Internet eingeführt. Es geht aber bis Ende des Jahrzehnts, bis die ganze Flotte umgerüstet ist.»
«In anderen Regionen sind die Lohnstrukturen und Kosten ganz anders. Wir werden nie die günstigsten sein, auch in Europa nicht.»
«Wir sind stolz, in der Schweiz 10’000 Menschen zu beschäftigen.»
«Wir sind eine starke (Lufthansa-)Tochter und haben eine starke Stimme. Wir treffen Entscheidungen gemeinsam.»
«Wir verbinden Menschen und Kulturen. Gerade in Zeiten wie diesen sieht man, wie wichtig es ist, offen zu sein und andere Teile der Welt zu sehen.»
«Ich würde mich freuen über mehr Frauen, die sich als Pilotinnen bewerben.»
«Genf ist ein wichtiger Fokusmarkt.»
«Wenn wir mit weniger Sitzen rentabel fliegen könnten, könnten wir weniger eng bestuhlen. Aber die Bereitschaft, viel für Tickets zu bezahlen, ist nicht da.»
Désirée Pomper (dp), Jahrgang 1984, arbeitet seit 2009 für 20 Minuten. Sie ist seit Februar 2023 Chefredaktorin.
Daniel Graf (dgr) arbeitet seit 2020 für 20 Minuten. Er ist Leiter des Ressorts News und seit September 2023 Mitglied der Redaktionsleitung.
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