5 Tote nach Crash: Bilder zeigen, wie Leitplanke in Bus eindrang

- Bei Susch GR ist am Donnerstag kurz vor 17 Uhr ein Reisecar mit 48 Passagieren und einem Chauffeur verunfallt.
- Der Bus aus den Niederlanden kollidierte mit einer Leitplanke und blieb seitlich liegen – mehrere Personen kamen ums Leben.
- Sieben Rettungshelikopter standen im Einsatz; die genaue Opferzahl gibt die Polizei am Freitagvormittag bekannt.
Was ist passiert?
Im Kanton Graubünden ist am Donnerstag kurz vor 17 Uhr ein Reisecar verunfallt. Dabei sind mehrere Personen ums Leben gekommen, wie die Kantonspolizei Graubünden schreibt. Weitere Personen sind verletzt worden.
Wie kam es zum Unfall?
Ein Reisecar war auf dem Weg von Zernez Richtung Susch, als es zum Unfall kam. Der Bus kollidierte mit der Leitplanke und stürzte von der Strasse, wo er seitlich liegen blieb. Gemäss bisherigen Erkenntnissen waren keine weiteren Fahrzeuge am Unfall beteiligt. Infolge des Unfalls ist die Engadinerstrasse zwischen Zernez und Susch gesperrt. Auf Bildern ist zu sehen, wie sich in der Nähe der Unfallstelle ein Baustellenbereich befindet. Unklar ist noch, ob ein Zusammenhang besteht.
Wer waren die Insassen des Busses?
Niederländischen Medien zufolge waren 48 Passagiere sowie ein Chauffeur im Bus. Die Gruppe war am Montag von den Niederlanden aus zu Ferien in Österreich aufgebrochen. Der Bus befand sich offenbar auf der Rückreise von einem Tagesausflug in die Schweiz.
Was ist über die Opfer bekannt?
Die genaue Opferzahl ist noch nicht bekannt. Die Polizei will am Freitagvormittag weitere Informationen über den Unfall bekannt geben. Die Bergung der Leichen dauerte nach Angaben der Polizei bis in die späten Abendstunden. Sieben Rettungshelikopter, sowohl aus dem Inland als auch einer aus dem Ausland, seien im Einsatz gestanden.
Trauerst du oder trauert jemand, den du kennst?
Hier findest du Hilfe:
Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen
Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147
Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen
Konstantin Furrer (fur) arbeitet seit 2017 für 20 Minuten. Seit 2022 Newsdesk-Leiter, daneben Blattmacher und Mitglied der Redaktionsleitung.
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