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Monday, September 28, 2026

Video: Wie Großbatteriespeicher private Investition in PV-Akkus beeinflussen

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Ständig hört man, dass so genannte Großbatteriespeicher – oder Batteriegroßspeicher, auch BESS (Battery Energy Storage System) – sich mit Rekorden übertreffen: 500 MW, 1000 MW, der größte Deutschlands, der größte Verbundspeicher, der größte Redox-Flow und noch mehr. Aber was bedeutet das fürs Stromnetz allgemein und vor allem für uns individuell? Diese Riesenakkus sollen die Preisunterschiede zwischen teuerstem und billigstem Strom verringern. Das heißt, wer einen dynamischen Stromtarif hat, ist potenziell betroffen – vor allem, wer einen Akku speziell dafür kauft, um am Stromhandel teilzunehmen.

In einem Video auf unserem YouTube-Kanal c’t Phasenlage erklären wir, was Großbatteriespeicher sind und was sie machen. Wir ordnen ein, in welchen Größenordnungen ihre Kapazitäten liegen im Vergleich zur Stromproduktion. Und wir analysieren, was das für einen dynamischen Stromtarif und für die Investitionen in private Stromspeicher bedeutet.

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Beispiele für Großspeicher sind Förderstedt, Klostermannsfeld und Alfeld sowie auf den Geländen ehemaliger Atomkraftwerke Grohnde, Philippsburg und Hamm. Sie haben derzeit in Deutschland laut BatteryCharts der RWTH Aachen insgesamt eine Speicherkapazität von 7,67 GWh (120 MWh mehr als vorige Woche beim Erstellen des Videos), bis Jahresende sollen es 12 GWh sein. Bis 2030 sollen weitere 30 GWh Speicherkapazität hinzukommen. Das klingt viel, im Video ordnen wir das aber ein im Vergleich zur täglichen Stromproduktion in Deutschland und zum abgeregelten Strom. Interessant ist auch ein Blick in die Zukunft, denn auch Solar- und Windkraft wird stetig zugebaut.

Daraus folgt, was Interessenten von dynamischen Stromtarifen beachten sollten. Vor allem wer dafür einen eigenen, reinen Arbitrage-Speicher in Betracht zieht, sollte achtgeben. Aber auch, wer sich freiwillig ein Smartmeter (im Sinn von „iMSys“) in seinen Zählerkasten einbauen lassen möchte: Noch ist nicht sicher, ob und wie man den gegebenenfalls wieder loswird, um die 30 Euro Jahresgebühr zu sparen, falls sich der dynamische Stromtarif nicht mehr lohnt.

Redaktion: Jörg Wirtgen
Produktion: Carine Kinarian

c’t Phasenlage stellt Energiethemen wie Photovoltaik, Solarakkus, Balkonkraftwerke, dynamische Stromtarife, Wärmepumpen und Smart Home miteinander verzahnt dar und sammelt dazu das Know-How der Redaktionen von c’t, heise+ und den anderen heise-Magazinen. Sie finden c’t Phasenlage auf YouTube, auf Peertube und auf den gängigen Podcast-Plattformen.

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