Stimmen aus der Community – «dialog»-Community: «Rauchverbot an allen Bahnhöfen durchsetzen»

Knapp ein Viertel der Schweizer Bevölkerung ab 15 Jahren raucht und aktuell warnt Sucht Schweiz vor neuartigen, synthetischen Cannabinoiden in Vapes, auch «Baller-Liquids» genannt. Vor diesem Hintergrund wünschen sich in einer nicht repräsentativen Umfrage 66 Prozent der «dialog»-Community mehr Massnahmen gegen das Rauchen.
Dem unsäglichen Anwerben der Jugendlichen mit immer neuen, bunten, süssen Rauchvarianten sollte ein Riegel geschoben werden.
Viele Stimmen in der Community fordern dabei einen besseren Schutz der Jugendlichen.
Userin «Margarita P» schlägt vor: «Strengere Werbeverbote, mehr Prävention und rauchfreie öffentliche Bereiche wären sinnvolle Massnahmen.» Dem ersten Punkt stimmt der User mit dem Pseudonym «Guido der Ingenieur» zu und ergänzt: «Dem unsäglichen Anwerben der Jugendlichen mit immer neuen, bunten, süssen Rauchvarianten sollte ein Riegel geschoben werden.»
Auch eine höhere Tabaksteuer wird vorgeschlagen. So ist etwa «Black Mamba» überzeugt: «Das Einzige, was wirklich nützlich ist, ist eine weitere Erhöhung der Kosten für Tabak.» Dem stimmt «Doktor Müller» zu und meint: «Höhere Preise könnten besonders Jugendliche davon abhalten, mit dem Rauchen anzufangen.»
User «Wusel Dusel» würde noch weiter gehen und fordert Rauchverbote bei allen Sitzplätzen in Aussenbereichen von Restaurants. Zudem schreibt er: «Verbot durchsetzen an allen Bahnhöfen der Schweiz!».
Mehrere Stimmen verweisen zudem auf die gesundheitlichen Schäden für die Allgemeinheit, die das Rauchen verursache. «Es betrifft auch alle, die dem ausgeatmeten Passivrauch ausgesetzt sein könnten», erinnert Userin «Tree Lady».
Diesen Punkt findet auch «Sentinelle Civique» besonders wichtig: «Die individuelle Freiheit ist kostbar, sie kann jedoch nicht die Gleichgültigkeit rechtfertigen, wenn es um die öffentliche Gesundheit geht.»
Erwähnt werden neben den Risiken ebenso die hohen Gesundheitskosten, die das Rauchen verursacht. Und andere wie «Discreet Thinker» verweisen auf die Aspekte der Sauberkeit: «Es wäre grossartig, wenn etwas gegen all die Zigarettenstummel unternommen werden könnte, die überall herumliegen.»
«Lasst die Raucher rauchen!»
Doch nicht alle begrüssen strengere Regeln. Für einige ist Rauchen eine Frage der Freiheit und eine persönliche Entscheidung, in die sich der Staat nicht weiter einmischen sollte. «Wenn ich mir schaden will, dann darf ich das», schreibt die Userin «unbekannte Chronistin». Diese Meinung teilt auch der User «Homo Sapiens» und sagt: «Lasst die Raucher rauchen!»
Einige Stimmen im Oppositionslager unterstützen aber sehr wohl die Prävention und den Schutz von Jugendlichen – eine höhere Tabaksteuer hingegen nicht. Der User «pragmatischer Lebemann» meint zu Letzterem: «Es ist schlicht unmenschlich, Nikotinsüchtige für ihre Krankheit zahlen zu lassen.»
Schauen wir mal, wie es sich entwickelt. Wobei, wenn es sich entwickelt, ist es schon zu spät.
Andere wiederum empfinden bereits die jetzigen Massnahmen als «zu streng». Userin «Blinki the ghost» sagt dazu: «Die Massnahmen sind meines Empfindens zu streng und wurden bis zur Stigmatisierung umgesetzt.»
Einige appellieren deshalb an die Eigenverantwortung, so etwa der User «Noah Müller»: «Die Leute sind aufgeklärt über die Gefahren des Rauchens.» Andere blicken hingegen mit Sorge auf die Entwicklung neuer Alternativen, wie E-Zigaretten und Vapes. «Idlon Zopf» aus der «dialog»-Community schreibt: «Schauen wir mal, wie es sich entwickelt. Wobei, wenn es sich entwickelt, ist es schon zu spät.»
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Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 21.10.2026, 17:30 Uhr; noes
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