PunchPolice arrest fake lawyer after 11 years of practice in EbonyiESPNBrunson draws from WS as Knicks beat Pistons for 1st win: 'Just continue to hit singles'CNN TürkFenerbahçe Tarfin, deplasmanda Valencia Basket’e mağlup olduESPN DeportesAsí vivimos remontada de Rays en J4 de Serie Mundial para seguir con vida한겨레이 대통령 “국가가 국민 생명·안전 지키는 일보다 우선할 가치 없어”InquirerPNP taps AMLC to probe finances tied to Laos drug shipmentInquirer EntertainmentNoah Wyle claims People’s Sexiest Man Alive 2026 titleZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFVanguardEbonyi Assembly unanimously backs state police billSözcüFelaket saatte 140 kilometre hızla geliyor: 400 bin kişi tahliye edilecekDaily MailA bin too far: The town where residents now have to sort recycling into 12 bins... and get called 'lazy' for complaining경향신문‘HIV 감염인’ 국내 첫 장애인 등록 소송서 져···법원 “입법 정책상 문제”
The Daily Newsstand · Free, Always
Wednesday, October 28, 2026

Besuch auf den Bahamas: König Charles erkennt "großes Leid" der Sklaverei an

Translate

Besuch auf den BahamasKönig Charles erkennt "großes Leid" der Sklaverei an

28.10.2026, 05:47 Uhr

628373746
König Charles III. mit Schülern in Nassau. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Millionen Afrikaner wurden einst auf englischen Schiffen verschleppt. Schon auf der ersten Station seiner Karibikreise nennt König Charles die Ungerechtigkeiten beim Namen. Um Verzeihung bittet er nicht.

Der britische König Charles III. hat das heikle Thema der Sklaverei während der britischen Kolonialzeit gleich zum Auftakt seiner neuntägigen Karibikreise auf den Bahamas angesprochen. "Wir wissen, dass einiges von dem, was heute das Beste an der bahamaischen Kultur ausmacht - das Fröhlichste, das Hoffnungsvollste, das Strahlendste -, aus der Dunkelheit hervorgegangen ist", sagte der Monarch bei einer Veranstaltung mit jungen Menschen in der Hauptstadt Nassau.

Es sei nur recht und billig, "das große Leid und die Ungerechtigkeiten der Vergangenheit auf diesen Inseln und darüber hinaus anzuerkennen", sagte der Monarch im Clifford Park in Nassau - ohne sich allerdings dafür zu entschuldigen. Eine kleine Gruppe von Demonstranten protestierte in der Umgebung mit Plakaten mit der Forderung: "Zahlt uns, was ihr uns schuldet", wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete.

Besonders im 18. Jahrhundert war Großbritannien eine führende Sklavenhandelsmacht. Im Rahmen des transatlantischen Menschenhandels wurden Schätzungen zufolge rund drei Millionen Afrikaner von englischen Schiffen in die Karibik sowie nach Nord- und Südamerika transportiert, um dort ihre Arbeitskraft auszubeuten.

Letzter Besuch vor über 50 Jahren

Das Erbe der Kolonialzeit soll laut dem König an der letzten Station seiner Reise in Antigua und Barbuda von Regierungschefs der betroffenen Staaten behandelt werden. Dort nimmt der König am Gipfeltreffen des Commonwealth teil, einem losen Zusammenschluss von 56 unabhängigen Staaten, bei denen es sich mehrheitlich - aber nicht nur - um ehemalige Kolonien des einstigen britischen Empires handelt.

Der 77 Jahre alte König wurde auf den Bahamas feierlich empfangen. Das bislang letzte Mal, dass Charles das Land besuchte, war vor mehr als 50 Jahren, als die Bahamas 1973 unabhängig wurden, wie Ministerpräsident Philip Davis sagte. "Es erfüllt mich mit großem Stolz, ihn heute wieder bei uns begrüßen zu dürfen", schrieb der Regierungschef der Bahamas auf X.

Die Reise des Königs umfasst die Bahamas, Guyana und den Inselstaat Antigua und Barbuda. Königin Camilla begleitet ihn beim letzten Teil der Reise. Seit Jahren fordern karibische Staaten eine Aufarbeitung der britischen Rolle im transatlantischen Sklavenhandel und Wiedergutmachung. Zuletzt wurden die Forderungen deutlicher.

View the original on n-tv →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.