heise+ | Datensparsame DVB-T2-Alternative: TV-Streaming mit Raspberry Pi und LibreELEC
Sie wohnen im Tal, haben keine Fernsehantenne, wollen aber ab und zu mal fernsehen? Dann könnte das Antennenfernsehen DVB-T2 bei Ihnen nicht funktionieren. Schade, vor allem wenn Sie bloß Regionalnachrichten, Tagesschau oder sonstige Inhalte aus öffentlich-rechtlichen Sendern empfangen wollen. Wer Antennenfernsehen nicht empfangen kann, hat aber andere Möglichkeiten.
Zum Glück gibt es ARD, ZDF & Co. (und auch einige private) gratis über Internet als IPTV (Internet Protocol Television) als Livestream. Wer einen älteren Fernseher ohne Mediathek-Apps hat oder einen Smart-TV wegen mangelhaftem Datenschutz gar nicht erst ins Netz hängen will, kann sich auch anders behelfen. Zum Beispiel mit einem Rechner, auf dem die Linux-Distribution LibreELEC läuft. Das System hat den Beinamen „Just enough OS for Kodi“, und das beschreibt es hervorragend: Ein superschlankes Linux, das als einziges Programm den freien Media Player Kodi enthält und diesen automatisch ausführt.
Dieser Artikel beschreibt die Einrichtung eines solchen Setups: ein Raspi mit LibreELEC als einfacher Ersatz für einen DVB-T2-Receiver. Für LibreELEC selbst reicht ein beliebiger Raspi mit mindestens 1 GByte RAM. Um auch die modernen HEVC-Streams ruckelfrei dekodieren zu können, ist allerdings ein Raspi 4 oder 5 ratsam.
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