Daily MaverickTHE CONVERSATION: How pond algae led to a Nobel and new ways to study the brainPunchNdigbo need mindset shift for collective progress, says SoludoCNN TürkKİEV, ZİFİRİ KARANLIK! Rusya yerleşim yerlerini ve sivil altyapıyı vurduThe Jerusalem PostBeersheba man arrested after calling police to report himself for fatally stabbing wifeESPNProjecting the CFP top 12 after Week 6: There's a new No. 1VarietyKorean and Italian Producers Sign Co-Production Pact at Busan MarketZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFسكاي نيوز عربيةباكستان تلوّح بالطوارئ بخيبر بختونخوا.. ومخاوف من صدام داخليRai NewsMotoGP, la gara: Fernandez davanti a Bezzecchi e Martin. Segui la cronacaThe IndependentYorkshire tiger latest: Man dies after being attacked by big cat in wildlife park enclosureSportstarRanji Trophy Live Score Today: Smaran, Shrijith lead Karnataka fightback; Ayush Mhatre falls for 48경향신문윤호중 행안장관, ‘김지용 반대’ 임은정 감찰 지시…범여권 파열음에 중수청 내부 단속
The Daily Newsstand · Free, Always
Sunday, October 11, 2026

Genfer Tor-Debütanten lassen Sion-Serie reissen

Translate

Klare Sache im Derby

Genfer Tor-Debütanten lassen Sion-Serie reissen

Servette stellt Sions gefürchtete Offensive kalt und holt sich im Rhone-Derby einen ungefährdeten 3:0-Erfolg.

Publiziert: 10.10.2026 um 19:58 Uhr

Die Schlüsselszene

Hätte die Partie einen anderen Verlauf genommen, wenn Winsley Boteli in der 42. Minute das 2:1 erzielt hätte? Goalie Edvinas Gertmonas entscheidet das Duell mit dem Sion-Stürmer für sich. Ein Treffer hätte die Partie durchaus noch einmal verändern können. Doch Servette dominiert die Begegnung klar und verdient sich den Sieg vollauf.

Das Spiel

Haben die Genfer in der dreiwöchigen Länderspielpause fleissig Torschüsse trainiert? Servette zeigt sich gegen Sion gnadenlos effizient. Aus nur 0,16 statistisch erwartbaren Toren (Expected goals) machen die Grenats in den ersten 20 Minuten zwei Tore. Mit Houboulang Mendes und Jarrell Simo, der seinen Vertrag unter der Woche bis 2029 verlängert hat, treffen zwei Tor-Debütanten.

Die Sittener, die zuletzt in fünf Ligaspielen vier Siege und ein Remis geholt haben, wissen mit dem Ballbesitz von gut 60 Prozent in der ersten Halbzeit kaum etwas anzufangen. Und wenn dann auch noch der eigentliche Torgarant Winsley Boteli (13 Tore in 15 Pflichtspielen) im Abschluss sündigt, wird es noch schwerer gegen dieses abgezockte Servette. Der Nati-Youngster vergibt in der 42. Minute die beste Sion-Chance des Spiels.

Am Spiel der Gäste ändert sich auch nach dem Seitenwechsel wenig. Sie haben zwar meist den Ball, doch das Team, das bisher im Schnitt über 2,5 Tore erzielt hat, bleibt erstaunlich harmlos. Nur beim Pfostenschuss von Ilyas Chouaref in der 48. Minute wird es nochmals richtig gefährlich. Servette spielt den Sieg souverän ins Trockene und kommt per Penalty gar noch zum 3:0.

Die Tore

11. Minute, Houboulang Mendes, 1:0. Franck Surdez klärt nach einer Ecke nur bis zu Pedro Naressi. Der Mittelfeldmann bedient Mendes an der Strafraumgrenze. Dieser trifft unhaltbar unten rechts zu seinem ersten Super-League-Tor.

18. Minute, Jarrell Simo, 2:0. Thomas Lopes chippt den Ball vom linken Flügel zur Mitte, wo Simo nach einer starken Ballannahme aus gut 16 Metern trocken vollendet. Auch für das Servette-Eigengewächs ist es der erste Treffer für die Grenats.

63. Minute, Kingstone Mutandwa, 3:0. Jan Kronig stellt Mathis Lambourde im Strafraum das Bein. Cagliari-Leihgabe Mutandwa versenkt den fälligen Strafstoss souverän oben links.

Der Beste

Jarrell Simo erzielt das sehenswerte 2:0 und krönt damit seine Vertragsverlängerung mit einer starken Leistung. Im Mittelfeld zeigt er viel Charakter und dürfte sich damit einen Stammplatz für die kommenden Spieltage verdient haben. Eine Vorstellung, die Lust auf mehr macht.

Der Schlechteste

Didier Tholot beendet Franck Surdez’ Leidenszeit bereits nach einer halben Stunde. Der junge Flügelspieler des FC Sion verschuldet mit einem riskanten Fehlpass in die Mitte den Genfer Führungstreffer, er bleibt offensiv mehr als blass. In der 29. Minute ist für ihn bereits Schluss.

Das gab zu reden

Die Foire du Valais in Martigny ist eine Institution – so wie die Olma in St. Gallen oder die Fasnacht in Basel und Luzern. Die Spieler des FC Sion hofften, mit einem Sieg in Genf die Rückfahrt für einen Abstecher ans Volksfest nutzen zu können. Schliesslich endet die Foire bereits am Sonntag. Doch nach ihrem desolaten Auftritt bleibt ihnen nur die direkte Heimreise. Statt Fiesta ist Frust angesagt!

Die Fans

Der Gästeblock ist fast voll, 400 Walliser reisen an. Sie werden von ihren Genfer Rivalen, die immer wieder Sprechchöre in ihre Richtung anstimmen und dabei auch Winsley Boteli ins Visier nehmen, heftig angefeindet. Der Nati-Youngster wurde teilweise bei Servette ausgebildet. Die Genfer Fans machen sich zudem über Christian Constantin und sein Projekt für ein neues Stadion lustig. Insgesamt kommen an diesem Samstag 11’800 Zuschauerinnen und Zuschauer ins Stade de Genève. Auf beiden Seiten werden einige Pyros gezündet.

Die Schiris

Nico Gianforte leitet die Partie souverän und zückt die Karten im richtigen Moment. Der Penalty zum 3:0 mag hart erscheinen, doch der Kontakt ist klar da. Auch der VAR sieht keinen Grund, einzugreifen. Insgesamt eine sehr gute Leistung der Schiris.

So gehts weiter

Am nächsten Wochenende steht die zweite Runde im Schweizer Cup an. Servette trifft am Freitag um 20 Uhr auf Rotkreuz (2. Liga interregional), Sion am Samstag um 17 Uhr auf Cham (Promotion League).

Mannschaft

SP

TD

PT

1

FC Lugano

FC Lugano

10

24

28

2

BSC Young Boys

BSC Young Boys

9

13

19

3

FC Sion

FC Sion

10

6

19

4

FC Zürich

FC Zürich

10

-4

14

5

Servette FC

Servette FC

10

1

13

6

FC Basel

FC Basel

9

0

13

7

FC St. Gallen

FC St. Gallen

9

-3

13

8

FC Luzern

FC Luzern

10

-5

12

9

FC Thun

FC Thun

10

-10

10

10

Grasshopper Club Zürich

Grasshopper Club Zürich

9

-11

8

11

FC Vaduz

FC Vaduz

9

-3

6

12

FC Lausanne-Sport

FC Lausanne-Sport

9

-8

6

View the original on Blick →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.