ESPNWomen's boxing pound-for-pound rankingsRTP Desporto12h30m Benfica prepara mudanças em MilãoPunchAiyedatiwa gives kidnappers, criminals 14 days to leave Ondo forestsDaily MaverickNews helicopter crashes in Los Angeles, killing threeThe Jerusalem PostLapid calls on Netanyahu to convene defense budget committee, release NIS 11b. to IDFוואלהנשיא קוסובו לשעבר האשים תאצ'י נידון ל-25 שנות מאסר בגין פשעי מלחמהسكاي نيوز عربيةبعد تجدد الدعوات.. السيسي يؤكد موقف مصر من تهجير سكان غزةBellaNaija#BN20: A Template for African ExcellenceScreen RantA Talent For Murder Review: Helen Mirren Leads A Mind-Bending, But Rather Thrill-Less, Thriller [TIFF]RMF24Złoty kamień milowy i wielki mit. Dokąd naprawdę prowadziły rzymskie drogi?VanguardSaudi says Houthis target Mecca, warns of ‘red line’The IndependentNoah Woods missing latest: First CCTV images released of boy, 3, as father issues fresh plea on search
The Daily Newsstand · Free, Always
Wednesday, September 16, 2026

Reiche will nachfüllen: So leer sind die deutschen Gasspeicher

Translate

Reiche will nachfüllenSo leer sind die deutschen Gasspeicher 

16.09.2026, 12:01 Uhr imageVon Jan Gänger

00:00

03:45

536544422
Auch in Rehden ist noch viel Platz. (Foto: picture alliance/dpa)

Deutschlands Gasvorräte sind für diese Jahreszeit auffallend niedrig. Im Fall eines sehr kalten Winters könnte es eng werden. Wirtschaftsministerin Reiche will nun gegensteuern.

Der Winter ist noch ein Stück entfernt, doch Deutschlands Gasspeicher sind ungewöhnlich leer. Sie sind derzeit zu knapp 56 Prozent gefüllt - deutlich weniger als sonst um diese Jahreszeit.

Der Gasspeicher-Verband INES hatte vergangene Woche vor Engpässen im Fall eines sehr kalten Winters gewarnt. Anfang September waren die Speicher demnach nur zu rund 53 Prozent gefüllt - der niedrigste Stand zu diesem Zeitpunkt seit Beginn der Aufzeichnungen vor 15 Jahren. Bei extrem niedrigen Temperaturen könne es bereits im Januar zu Problemen kommen.

Normalerweise kaufen Großhändler im Sommer günstiges Erdgas, speichern es ein und verkaufen es im Winter mit Gewinn. Doch wegen der hohen Preise infolge des Iran-Kriegs rechnet sich das derzeit kaum. Entsprechend geringer ist für Händler der Anreiz, Gas einzulagern.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche will deshalb dafür sorgen, dass bis zum Beginn der Heizperiode mehr Gas in die Speicher kommt. Auf einen staatlichen Gaseinkauf wie während der Energiekrise 2022 will die CDU-Politikerin allerdings verzichten. Stattdessen setzt sie auf zwei bereits vorhandene Hebel.

"Marktgetriebene Maßnahmen"

Zum einen sollen die beiden bundeseigenen Energiekonzerne Uniper und Sefe ihre Möglichkeiten zum Einspeichern von Gas stärker ausschöpfen. Nach Angaben aus Regierungskreisen haben beide Unternehmen dies intern zugesagt. Während die von Uniper betriebenen Speicher vergleichsweise gut gefüllt sind, gilt das nicht für den von Sefe betriebenen Speicher im niedersächsischen Rehden - den größten Deutschlands.

Zum anderen will Reiche die finanziellen Anreize für Händler erhöhen, zusätzliches Gas für den Winter einzuspeichern. Dazu soll eine für den Herbst geplante Ausschreibung sogenannter Long Term Options (LTO) um eine noch festzulegende Gasmenge aufgestockt werden.

Über diese Optionen sichert sich der Erdgas-Marktmanager Trading Hub Europe (THE) Gaslieferungen für einen späteren Bedarfsfall. Händler erhalten eine Vergütung dafür, dass sie vereinbarte Gasmengen in ihren Speichern für einen bestimmten Zeitraum verfügbar halten und gegebenenfalls zukaufen. Zieht THE die Option, müssen die Händler liefern und bekommen einen garantierten Höchstpreis.

Reiche setzt damit weiter auf "marktgetriebene Maßnahmen" statt auf einen direkten staatlichen Eingriff, wie es in der Bundesregierung heißt. 2022 hatte der Staat noch selbst Gas einkaufen lassen, nachdem infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine Lieferungen aus Russland ausgefallen waren. Finanziert wurde der Eingriff über die inzwischen abgeschaffte Gasspeicherumlage für die Kunden.

Einen solchen Schritt will Reiche diesmal vermeiden. "Der Staat darf nicht selbst zum Preistreiber werden", hatte sie vergangene Woche im Bundestag gesagt. Sonst seien hohe Energiepreise die Folge, und die Wirtschaft werde zusätzlich belastet.

Trotz der niedrigen Speicherstände sieht die Bundesregierung derzeit keine unmittelbare Gefahr für die Versorgung. "Nach aktuellem Erkenntnisstand ist eine Gasmangellage im kommenden Winter nicht zu erwarten", heißt es in einem Bericht des Wirtschaftsministeriums.

View the original on n-tv

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.