Operation nötig: Zoma fehlt Nürnberg mindestens bis Jahreswechsel
Dass Mohamed Ali Zoma dem 1. FC Nürnberg nach seiner Schulterverletzung bei Energie Cottbus fehlen wird, stand bereits fest. Seit Montag steht fest: Der Club muss monatelang auf seinen Topspieler verzichten.

Auf den Torjubel von Mohamed Ali Zoma muss der 1. FC Nürnberg vorerst verzichten. IMAGO/Zink
Dass sich Mohamed Ali Zoma beim 1:1 des 1. FC Nürnberg am Freitagabend zum Auftakt des 8. Spieltags bei Energie Cottbus das linke Schultergelenk ausgekugelt hatte, stand bereits unmittelbar nach Schlusspfiff im Stadion der Freundschaft fest.
ZUM SPIEL
Bei einer solchen Verletzung sind weitergehende Untersuchungen obligatorisch, diese nahm die medizinische Abteilung des Club auch vor. Mit dem Ergebnis, dass bei dem frischgebackenen italienischen Nationalspieler wegen seiner ausgekugelten Schulter eine Operation notwendig ist.
Eine schlechte Nachricht für Zoma wie für den FCN, denn damit verlängert sich seine Ausfallzeit. Wie die Franken am Montagvormittag bekanntgaben, wird der Flügelflitzer "mindestens bis zur Winterpause" nicht zur Verfügung stehen.
"Momo hat unsere volle Unterstützung bei diesem notwendigen Schritt"
"Momo (Mohamed Ali Zoma; d.Red) hat unsere volle Unterstützung bei diesem notwendigen Schritt", wird Joti Chatzialexiou, Vorstand Sport beim FCN, auf der Vereinswebsite zitiert Ähnlich wie Club-Coach Miroslav Klose setzt aber auch Chatzialexiou darauf, dass die Mannschaft den Ausfall des Unterschiedsspielers kompensieren kann: "Miro hat es bereits unmittelbar nach dem Spiel gesagt: Wir haben Qualität im Kader und gute Jungs, die sich nun noch mehr zeigen können."
Durch den Ausfall Zomas geht dem 1. FCN enorm viel Qualität verloren. Nicht nur in Sachen Torgefahr, Zoma hat in den sieben Ligaspielen bisher sieben Tore erzielt. Sondern auch in Sachen Dribbling, Tempo und Unberechenbarkeit. Eins-zu-eins ersetzen kann Club-Coach Miroslav Klose seinen Flügelflitzer nicht, mit William Böving sowie Can Moustfa stehen ihm für die linke Außenbahn aber Alternativen zur Verfügung.
Nach Zomas Aus in Cottbus kam Böving in die Partie, der dänische Neuzugang vom 1. FSV Mainz 05 dürfte wohl auch im kommenden Samstagabendspiel (24. Oktober, 20.30 Uhr) gegen den 1. FC Kaiserslautern erste Wahl sein. Aber Moustfas Einsatzchancen haben sich erhöht, bisher wartet der syrische Nationalspieler, der aus Cottbus kam, noch auf sein Zweitligadebüt. Doch wie sich Klose auch entscheidet, einer alleine wird die Lücke nicht füllen können, die einer der besten Zweitligaspieler hinterlässt. Vielmehr sind die Franken nun im Kollektiv gefordert.
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