Neu-Delhi – Brics-Gipfel mit Putin und Xi gestartet

- In der indischen Hauptstadt Neu-Delhi hat ein zweitägiger Gipfel der sogenannten Brics-Staaten begonnen.
- Die elf Mitgliedstaaten stehen für fast einen Drittel der globalen Wirtschaftsleistung.
- Indiens Premier Narendra Modi hat unter anderem den russischen Präsidenten Wladimir Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping eingeladen.
- Im Fokus der Gespräche stehen geopolitische Fragen.
Das Treffen wird vom Krieg der USA und Israels gegen den Iran überschattet. Mit einer Erklärung will die Brics-Gruppe ihre globale Bedeutung stärken und Gräben zwischen den Mitgliedstaaten Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) überwinden.
Ein Gipfel der Brics-Aussenminister im Mai war noch an den Differenzen zwischen den Führungen in Teheran und Abu Dhabi gescheitert. Die VAE hatten im August nach iranischen Raketenangriffen den Handels- und Finanzverkehr mit dem Iran eingestellt.
Anfang Bildergalerie
-
Bild 1 von 3. In Neu-Delhi werden geopolitische Fragen verhandelt. Ob sich die Brics einigen können, ist offen. Bildquelle: Reuters/Francis Mascarenhas.
-
Bild 2 von 3. Chinas Staatschef Xi Jinping wird vom indischen Premier Narendra Modi begrüsst (Bild auf Screen). Bildquelle: REUTERS/Bhawika Chhabra.
-
Bild 3 von 3. Der iranische Präsident Masud Peseschkian schüttelt Hände nach seiner Ankuft. Bildquelle: Reuters/Sahiba Chawdhary.
Ende der Bildergalerie
Zurück zum Anfang der Bildergalerie.
Am Gipfel in Indien nehmen unter anderem der russische Präsident Wladimir Putin, Chinas Staatschef Xi Jinping und der iranische Präsident Masud Peseschkian teil. Am Rande des Gipfels soll Xi auch bilaterale Gespräche mit Indiens Ministerpräsident Narendra Modi führen. Ein gesondertes Treffen von Putin und Xi ist dagegen nicht geplant.
Gegengewicht zu westlichen Allianzen
Die Brics-Gruppe wurde 2009 als Gegengewicht zu westlichen Bündnissen gegründet. Ihr Name leitet sich ab von den Anfangsbuchstaben der Gründungsmitglieder Brasilien, Russland, Indien und China sowie Südafrika, das später dazukam. Inzwischen gehören auch Ägypten, Äthiopien, Indonesien, der Iran und die VAE dazu.
Zusammen stehen die Staaten für mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung und fast einen Viertel der globalen Wirtschaftskraft.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.