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Tuesday, October 13, 2026

Rapper Haftbefehl «unter ärztlicher Aufsicht» – Konzerte abgesagt

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Drogenrückfall in der Schweiz?

Rapper Haftbefehl «unter ärztlicher Aufsicht» – Konzerte abgesagt

Rapper Haftbefehl kämpft seit Jahren gegen seine Drogensucht an. Wie die «Bild»-Zeitung berichtet, soll er nun einen Rückfall gehabt haben und in der Schweiz in einer Klinik liegen. Sein Bruder sagt in seinem Namen sämtliche seiner Konzerte ab.

Publiziert: vor 9 Minuten

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Saskia SchärRedaktorin People

Cem Anhan (35) meldet sich mit folgenden Worten auf dem Instagram-Account von Rapper Haftbefehl (40): «Wie ihr wisst, kann mein Bruder Aykut gerade selbst nicht zu euch sprechen, denn er befindet sich aktuell unter ärztlicher Aufsicht und muss sich gerade voll und ganz auf seine Gesundheit konzentrieren. Deshalb haben wir als Familie gemeinsam in Absprache mit ihm uns dazu entschieden, seine angesagten Konzerte abzusagen.»

Der Enttäuschung der Fans sei man sich bewusst, «und es tut uns umso mehr leid». Die Familie danke jedem einzelnen für die Unterstützung und bittet, die «Entscheidung zu respektieren und ihm seine Zeit zu geben, die er jetzt braucht», so Anhan.

Wie «Bild» berichtet, soll Rapper Haftbefehl Anfang Oktober nach massivem Kokainkonsum über Unwohlsein geklagt haben. Gemäss der Zeitung habe akute Lebensgefahr bestanden, und er sei von den Ärzten daraufhin ins künstliche Koma gesetzt und beatmet worden. In der Klinik, die sich in der Schweiz befinden soll, sei er noch immer, liege aber nicht mehr im Koma. Wie ein Sprecher dem Blatt mitteilt, befinde sich der Rapper auf dem Weg der Besserung. Eine Blick-Anfrage an Haftbefehls Management ist derzeit noch hängig.

Netflix-Dokumentation legt seine Sucht schonungslos offen

Über seine Kokainsucht sprach der Rapper in der 2025 erschienenen Netflix-Dokumentation «Babo – Die Haftbefehl-Story» öffentlich. Bereits im Alter von 13 Jahren will er gemäss eigenen Angaben das erste Mal Koks konsumiert haben, es folgten Jahre der Abhängigkeit und mindestens eine Überdosis, die eine Reanimation erforderte.

Die Dokumentation, die zu einem grossen Erfolg wurde, war während mehrerer Monate aufgenommen worden. In dieser Zeit verschlechterte sich sein Zustand zusehends, was besonders an seiner durch den jahrelangen Drogenkonsum eingefallenen Nase zu beobachten war. Diese liess er sich im Anschluss wieder richten. Dabei konnte er stets auf die Unterstützung seiner Frau Nina zählen, die ihm trotz all seiner Eskapaden und Rückfälle immer zur Seite stand. Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder.

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