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Wednesday, September 30, 2026

"Es reicht jetzt erst mal": Deutschlandticket könnte bald wieder teurer werden

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"Es reicht jetzt erst mal"Deutschlandticket könnte bald wieder teurer werden

30.09.2026, 06:57 Uhr

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Das Deutschlandticket gibt es seit Mai 2023 und wird von Millionen genutzt.

Ab Oktober gibt es für Autofahrer einen Tankrabatt, Bahnfahren könnte dagegen bald teurer werden. Zumindest für die 14,5 Millionen Menschen, die ein Deutschlandticket besitzen. Der Fahrgastverband Pro Bahn betrachtet dies zähneknirschend.

Der Preis des Deutschlandtickets für das kommende Jahr könnte einem Medienbericht zufolge von 63 auf rund 67 Euro steigen. Im Gespräch seien 66,90 Euro, berichtet die "Rheinische Post" aus dem Umfeld des "Koordinierungsrates Deutschlandticket". Dieses Gremium werde an diesem Mittwoch den neuen Preis festlegen. Noch müssten die Beratungen aber abgewartet werden, hieß es weiter.

Berechnet wird der Preis anhand eines Kostenindex, der unter anderem Personal-, Energie- und Betriebskosten berücksichtigt. Zum "Koordinierungsrat Deutschlandticket" gehören Bund, Länder, kommunale Spitzenverbände und Verkehrsbranche. Damit würde erstmals der Preis über einen Kostenindex bestimmt, auf den sich die Verkehrsminister der Länder geeinigt haben.

Derzeit haben rund 14,5 Millionen Menschen das Deutschlandticket, mit dem man den öffentlichen Regional- und Nahverkehr bundesweit nutzen kann. Das Ticket kostet seit Anfang dieses Jahres 63 Euro im Monat, nach zuvor 58 Euro. Für die Verkehrsverbünde ist es ein dickes Verlustgeschäft. Deshalb finanzieren Bund und Länder das Ticket mit je 1,5 Milliarden Euro pro Jahr.

Der Ehrenvorsitzende des Fahrgastverbandes Pro Bahn, Detlef Neuß, sagte der Zeitung: "Es reicht jetzt erst mal." Einen weiteren Anstieg nehme der Verband "zähneknirschend" hin. Angesichts des Tankrabatts für Autofahrer sei stattdessen nötig, "dass es auch einen Rabatt für Nutzer des Deutschlandtickets gibt".

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) betonte, die Festlegung sei jetzt notwendig. Für Kundeninformation und die Umstellung des Vertriebs würden rund drei Monate benötigt, gab ein Sprecher ein.

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