Nach irritierendem Kommentar: Peking lädt Trump-Sprecherin zur Klobesichtigung ein

Nach irritierendem KommentarPeking lädt Trump-Sprecherin zur Klobesichtigung ein
16.10.2026, 13:08 Uhr
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Nachdem sich Trumps neue Sprecherin, Katie Zacharia, abfällig über die Toilettensituation in China geäußert hat, folgt aus Peking prompt die Einladung: Zacharia könne sich das Ganze gerne vor Ort ansehen, sagt die Außenamtssprecherin.
Nach einer Aussage der neuen Sprecherin des Weißen Hauses, Katie Zacharia, über die sanitären Zustände in China hat Peking eine Einladung ausgesprochen. Sie sei willkommen, bei Gelegenheit öfter nach China zu kommen und sich das anzusehen, sagte Außenamtssprecherin Mao Ning in Peking mit einem Grinsen auf eine Reporterfrage.
Zacharia hatte zuvor im rechtskonservativen Sender Real America's Voice über die US-Wahl 2016 gesprochen, die der amtierende US-Präsident Donald Trump damals gewonnen hatte. Damals sei allen gesagt worden, Trumps Herausforderin Hillary Clinton von den Demokraten würde gewinnen, die ruhmreichen Tage Amerikas seien vorbei und China ziehe als aufstrebende Macht am Horizont auf, sagte sie.
"Die haben doch nicht einmal ordentliche Toiletten"
"Ich erinnere mich noch sehr genau daran; ich war gerade aus China zurückgekommen und dachte mir: Wie kann China schon das nächste Land am Horizont sein? Die haben doch nicht einmal ordentliche Toiletten", fuhr sie fort. Zacharia war 2011 nach ihrem Jura-Studium in Kalifornien mit ihrem Ehemann nach China umgezogen und hatte dort bei einer renommierten Kanzlei gearbeitet, wie mehrere US-Medien berichtet hatten.
Trump hatte die frühere Fernsehkommentatorin vor einer Woche als neue Sprecherin des Weißen Hauses vorgestellt. Seitdem sorgte sich schon mehrfach für Schlagzeilen. Bei ihrer ersten Pressekonferenz hatte Zacharia stellenweise nervös gewirkt und sich mehrfach verhaspelt. Nach weniger als einer Viertelstunde beendete sie die Runde. Das "Wall Street Journal" berichtete daraufhin von Zweifeln auch unter Trump-Verbündeten, ob sie der anspruchsvollen Aufgabe gewachsen sei. Später folgten auch Zweifel über ihre berufliche Qualifikation als Anwältin. Mittlerweile hat sie zugegeben, bei der Anwaltsprüfung durchgefallen zu sein.
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