RTP DesportoCorridas de Fórmula 1 mais curtas a partir de 2027וואלההאם רע"ם ועוצמה יהודית ייפסלו? דיונים בבקשות לפסילה לכנסת ה־26The Jerusalem PostMotive behind Ontario synagogue shooting attack not yet determined by Canadian policePunchVIDEO: NSCDC busts illegal fruit juice factory in Lagos, arrests twoDaily MaverickWHAT’S COOKING: A pair of meaty recipes to plan for Braai DayBollywood HungamaVeteran actor Radha files complaint against sister Ambika and brother over alleged Rs 50 crores cheque fraudInquirerDepEd asked: Why reiterate Pride Month memo when it’s always voluntary?UOLFuracão Polo atinge categoria 4 no Pacífico mexicanoColliderApple TV’s Sensational Spy Series Is on a 630-Day Streaming StreakEgypt IndependentEgypt stresses protection of workers in Lebanon, stronger labor cooperationThe Sydney Morning HeraldLachie Neale faces tribunal in bid to play in AFL grand finalBlickMit viel Gold versehen: Messi präsentiert Spezialtrikot für Argentinien-Abschied
The Daily Newsstand · Free, Always
Tuesday, September 22, 2026

CSU fordert Enteignungsverbot: Beschützer der herrschenden Klasse

Translate

Panik bei Immobilienbesitzern? Zum Glück gibt es die Union! Die CSU fordert nach Linken-Wahlsieg in Berlin ein schnelles Verbot von Enteignungen.

afp/taz | Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin fordert die CSU eine schnelle Umsetzung des im Koalitionsausschuss vereinbarten Vorgehens gegen eine Vergesellschaftung großer privater Wohnungsbestände. „Die Enteignungspläne der Linken treiben den Wohnungsmarkt in den Ruin und sind mit horrenden Kosten verbunden“, sagte CSU-Generalsekretär Martin Huber den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Den Beschluss im Koalitionsausschuss, Enteignungen von Immobilien per Bundesgesetz zu verbieten, müssen wir nun schnellstmöglich umsetzen.“

Die Pläne der Linken bezeichnete Huber als ein „sozialistisches Himmelfahrtskommando“, das keine einzige neue Wohnung entstehen lasse und notwendige private Investitionen gefährde. Der CSU-Generalsekretär verwies auf den Schutz des Eigentums im Grundgesetz. „Eigentum ist von unserer Verfassung geschützt und das bleibt auch so“, sagte er.

Die Berliner Linke hatte nach ihrem Wahlsieg angekündigt, an ihren Plänen zur Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen festhalten zu wollen. Spitzenkandidatin Elif Eralp sagte am Montag, für sie sei klar, dass in einer künftigen Landesregierung „auch vergesellschaftet werden muss“.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte nach dem Koalitionsausschuss im Juli ein Gesetz angekündigt, das den Ländern Enteignungen von Wohnungsbaugesellschaften verbietet. Hintergrund war die Sorge der schwarz-roten Koalition, dass in Berlin ein Volksentscheid zur Vergesellschaftung der Wohnungsbestände umgesetzt wird.

Der Koalitionsausschuss von Union und SPD hatte Anfang Juli einen entsprechenden Auftrag an die Bundesregierung beschlossen, die rechtlichen Möglichkeiten für ein Vorgehen gegen Vergesellschaftungen auf Landesebene zu prüfen und entsprechende Regelungen umzusetzen. Die Bundesregierung hat bislang jedoch keinen konkreten Zeitplan für einen Gesetzentwurf vorgelegt.

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

View the original on taz

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.