Marius Borg Høiby ist auf Jobsuche

Der Sohn der norwegischen Königin Mette-Marit, Marius Borg Høiby, will einer Beschäftigung nachgehen und hofft daher auf entsprechende Jobangebote. Das Problem: Er hat weder eine abgeschlossene Ausbildung noch ein Studium vorzuweisen.
Publiziert: vor 19 Minuten
- Marius Borg Høiby wurde im Juni zu vier Jahren Haft verurteilt, hat Berufung eingelegt
- Verbringt seine Untersuchungshaft mit Fussfessel auf Gut Skaugum
- Er hat keinen Abschluss, aber Erfahrung als Töffmechaniker und sucht nun einen Job
Saskia SchärRedaktorin People
Nach seiner Verurteilung zu vier Jahren Haft im vergangenen Juni – unter anderem wegen zweifacher Vergewaltigung – verbringt Marius Borg Høiby (29) seine Untersuchungshaft mit einer Fussfessel auf dem königlichen Gut Skaugum 25 Kilometer südwestlich von Oslo. Er will bis zum Beginn des Berufungsprozesses im Februar 2027 aber offenbar nicht weiter untätig sein und sich gemäss seinem neuen Anwalt Alexander Greaker daher um einen Job bemühen. Dies ist ihm trotz Fussfessel möglich.
«Høiby nimmt eine weitere Untersuchungshaft von vier Wochen hin. Er ist motiviert, mit der Arbeit anzufangen, und wird diese Zeit nutzen, um ein konkretes Stellenangebot zu bekommen», wird Greaker von «Dagbladet» zitiert. Aus welcher Branche ein entsprechendes Angebot kommen soll, dazu äussert sich der Anwalt nicht.
Von einer beruflichen Karriere des Stiefsohns des norwegischen Königs Haakon (53) kann bisher keine Rede sein: Er besitzt keine abgeschlossene Ausbildung, kein abgeschlossenes Studium. Nach seinem Schulabschluss 2016 zog er für ein Studium der Wirtschaftswissenschaften am Santa Monica College nach Kalifornien. Nach wenigen Monaten brach er dieses allerdings bereits wieder ab.
Seine Leidenschaft gilt dem Handwerklichen
Danach absolvierte er sowohl ein Praktikum beim bekannten New Yorker Trend- und Modemagazin «Paper Magazine» als auch beim Luxusmagazin «Tempus» in London. Zurück in der Heimat arbeitete er zunächst im Marketing- und PR-Sektor, bevor er während mehrerer Jahre als Mechaniker in einer Töffwerkstatt tätig war. Sein damaliger Chef nannte ihn gegenüber der norwegischen Zeitung «Drammens Tidende» einen «tollen Kerl».
Bereits im grossen Prozess im vergangenen Februar sprach Marius Borg Høiby über seine Leidenschaft für Motorräder, Bikes und das Schrauben. Gut möglich also, dass es ihn zurück in die Werkstatt verschlägt.
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