The Jerusalem PostTrump orders firing squad for gunman who killed 13 people at Fort Hood, TexasESPNUSMNT player ratings: Freeman's two-way play earns him 8/10 in win over CanadaInquirer28 of 119 pumps in 29 MMDA pumping stations not workingESPN DeportesEN VIVO: HR de Cronenworth regresa ventaja a PadresPunchConsolidated Hallmark, CHI Life Assurance seek deeper broker partnershipsDaily MaverickParamount wraps up mega Warner Bros merger to create Hollywood powerhouse Skydance한겨레[속보] 누리호, 목표 궤도 진입…위성 15기 분리도 성공SCMP ChinaClimate change and farming gave rise to ‘genetically distinct’ Beijing swan goose: studyBusiness AMBusiness AM Sudoku’s 07-10-2026النهارصباح "النهار": 7 أكتوبر والحرب الطويلة... وفي لبنان: احذروا العواقب!ZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFSözcüYolcu vapuru yalıya çarptı
The Daily Newsstand · Free, Always
Wednesday, October 7, 2026

"Werbespots waren wirklich gut": Trump will für Wahlspots nun doch Steuerzahler zur Kasse bitten

Translate

"Werbespots waren wirklich gut"Trump will für Wahlspots nun doch Steuerzahler zur Kasse bitten

07.10.2026, 04:45 Uhr

622936249
Die Kongress-Zwischenwahlen in den USA finden am 3. November statt. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Rund 18 Millionen Euro aus dem Budget des Heimatschutzministeriums zweckentfremdet Donald Trump für Wahlwerbung. Nach Kritik rudert der US-Präsident zurück. Doch die Kosten für bereits ausgestrahlte Spots müssen die US-Steuerzahler tragen.

In einer erneuten Kehrtwende will US-Präsident Donald Trump nun offenbar doch die Steuerzahler bei der Finanzierung von Werbespots für sich vor den anstehenden Kongress-Zwischenwahlen zur Kasse bitten. Der Präsident werde die Steuerzahler nicht für bereits ausgestrahlte politische Werbespots entschädigen, teilte das Weiße Haus mit. Demnach bezog sich Trumps Beitrag vom Vortag "nicht auf eine Rückerstattung".

Später erweckte Trump den Eindruck, die Frage sei noch offen. "Die Werbespots waren wirklich gut", sagte er vor Journalisten im Weißen Haus. "Sie waren Werbung für das Land, wie es viele Präsidenten vor mir auch getan haben. Wir werden also entscheiden", sagte er zu der Frage, ob er die Kosten für die Spots erstatten werde. US-Medien berichteten, dass Trumps Regierung 20 Millionen Dollar (rund 18 Millionen Euro) aus Mitteln des Heimatschutzministeriums für die Bezahlung der Werbespots verwendet habe.

Nach Kritik an steuerfinanzierter Wahlwerbung hatte Trump zuvor angekündigt, Werbespots für sich vor den Midterms aus eigener Tasche zu bezahlen. Trump erklärte am Montag auf seiner Onlineplattform Truth Social, er habe beschlossen, "patriotische Anzeigen" zu schalten und diese selbst zu bezahlen - "mit Geld, das ich für 'Maga' gesammelt habe".

Zuvor hatte es heftige Gegenreaktionen auf TV-Spots gegeben, in denen für Trump geworben wurde und die aus Steuermitteln gezahlt worden waren. In einem Ende September ausgestrahlten Wahlwerbevideo trat Trump etwa mit den Worten auf, "Amerika wird niemals ein kommunistisches Land sein", während im Hintergrund ein Lied mit dem Refrain "Love Me" ("Lieb mich") zu hören ist.

In einem weiteren Spot warnt der US-Präsident - unterlegt mit Schwarzweißaufnahmen, auf denen er einen Flur entlanggeht - vor einer "finalen Schlacht". Dazu wurde der Hinweis eingeblendet: "Bezahlt von der US-Regierung". Die Anzeigen lösten sowohl bei den Demokraten als auch bei den Republikanern heftige Kritik aus.

"Man kann kein öffentliches Geld ausgeben, um sich selbst zu promoten", sagte der republikanische Senator John Kennedy. Der demokratische Senator John Hickenlooper bezeichnete die Spots bei X als "Propaganda" und nannte sie "illegal" und "unamerikanisch". Das Weiße Haus und Trump selbst verteidigten die Anzeigen hingegen als patriotische Öffentlichkeitsarbeit, wie sie bereits unter früheren Präsidenten üblich gewesen sei.

Die Kongress-Zwischenwahlen in den USA finden am 3. November statt. Die sogenannten Midterms sind der wichtigste Stimmungstest in der Mitte von Trumps zweiter Amtszeit. Aktuell befinden sich seine Republikaner in einem Umfragetief. Ein Verlust der Mehrheit im Repräsentantenhaus oder sogar in beiden Kongresskammern würde den 80-jährigen Präsidenten die weitere Regierungsarbeit erschweren.

View the original on n-tv →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.