Drama um Assefa – Debrunner und Hug triumphieren am Berlin Marathon

Die Rollstuhl-Marathons sind fest in Schweizer Hand. Bei den Läuferinnen fällt der Weltrekord doch nicht.
Überlegen hat Catherine Debrunner den Berlin Marathon zum vierten Mal gewinnen können. Die Rollstuhlsportlerin deklassierte ihre Konkurrenz in der deutschen Hauptstadt um fast 7 Minuten.
Hinter Debrunner, die in 1:35:01 Stunden nur knapp über ihrer Weltrekord-Zeit (aufgestellt 2023 in Berlin) blieb, klassierte sich mit Manuela Schär die Vorjahressiegerin.
Hug zum 11. Mal
Auch bei den Männern gab es einen Schweizer Sieg zu bejubeln. Marcel Hug erreichte das Ziel nach 1:23:28 Stunden und damit 6 Minuten vor dem Japaner Sho Watanabe. Für «Silver Bullet» Hug war es schon der 11. Sieg beim Berlin Marathon, seit 2019 ist er bei diesem Wettkampf ungeschlagen.
Drama bei den Läuferinnen
Die Äthiopierin Tigst Assefa hat nach einem dramatischen Finish den Weltrekord knapp verpasst. Sie hatte auf dem letzten Kilometer plötzlich mit Krämpfen zu tun und lief trotzdem in 2:11:04 Stunden die drittschnellste Zeit der Geschichte. Sie verfehlte allerdings den Weltrekord von Ruth Chepngetich (2:09:56 Stunden). Bei den Männern siegte Guye Adola (ETH) in 2:02:51 Stunden.
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