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Tuesday, September 15, 2026

"Ich wurde hektisch": Becker will wegen Zverev "dringend Regeländerung"

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Alexander Zverev feiert bei den US Open seinen nächsten Grand-Slam-Triumph. Doch in den Jubel über den großen Sieg mischt sich auch Kritik am Deutschen. Manche formulieren sie leiser, andere lauter. Es geht um eine Marotte.

Auch Boris Becker fordert angesichts der Aufschlagmarotte von US-Open-Sieger Alexander Zverev eine neue Regel im Tennis. "Einen Kritikpunkt habe ich bei Sascha Zverev, nur einen. Dieses ewige Balltippen beim zweiten Aufschlag, bitte", sagte der 58-Jährige im gemeinsamen Podcast mit Andrea Petkovic. "Man braucht dringend eine Regeländerung, wie lange der Spieler Zeit hat vor dem zweiten Aufschlag."

Der Hamburger ließ den Ball beim Grand-Slam-Turnier in New York sehr oft aufspringen, bevor er servierte. Vor dem zweiten Aufschlag gibt es dafür bislang keine Zeitbegrenzung. Beim ersten Aufschlag haben die Spieler 25 Sekunden, um den Ball ins Spiel zu bringen, nachdem der Unparteiische den Spielstand angesagt hat. "Ich wurde hektisch beim Kommentieren", sagte TV-Experte Becker. "Ich dachte, wann fängt er denn an."

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Zverev kämpft sich gnadenlos zum US-Open-Triumph

Zverevs unterlegener Halbfinalgegner Karen Chatschanow aus Russland hatte sich über die Marotte von Zverev beschwert. Der Amerikaner Ben Shelton sprach sich nach dem verlorenen Endspiel wie Becker für eine Regeländerung aus. Zverev hatte - so zählte es der US-Sender ESPN - bis zum Finale rund 12.000-mal den Ball vor seinen ersten und zweiten Aufschlägen aufgetippt.

"Das ist historisch"

"Aber sonst hat er alles ziemlich perfekt gemacht", sagte Becker über Zverev, der vor gut drei Monaten bei den French Open seinen ersten Grand-Slam-Titel gewonnen hatte. "Zwei Grand Slams in einem Jahr, das ist echt historisch."

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Kuriose Matchball-Szene: Zverev erklärt seine Verwirrung

Becker hatte zuvor als einziger männlicher deutscher Tennisprofi das Turnier in New York gewonnen. Nun traut er Zverev auch zu, ihm als zweite deutsche Nummer eins der Männer-Weltrangliste zu folgen. "Ich glaube, er hat jetzt eine Riesenchance auf dem Weg nach Turin", sagte Becker mit Blick auf die ATP Finals in Turin Mitte November zum Abschluss der Tennissaison.

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Zverev rührt seinen Vater zu Tränen

Der Rückstand Zverevs auf den Weltranglistenersten Jannik Sinner, der bei den US Open verletzt fehlte, ist von mehr als 5000 auf 1810 Punkte geschmolzen. In der Jahresrangliste liegt der Hamburger schon vorne, Sinner hat in den kommenden Turnieren deutlich mehr Punkte als Zverev zu verteidigen.

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