Vergleich erzielt: Paramount legt Streit um Milliardenfusion mit Warner bei

Vergleich erzieltParamount legt Streit um Milliardenfusion mit Warner bei
21.09.2026, 19:24 Uhr
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Paramount macht den Weg für eine Übernahme von Warner Bros Discovery frei. Das Unternehmen erzielt mit einer Reihe von US-Bundesstaaten einen Vergleich, die zuvor eine Fusion blockiert haben.
Der TV- und Filmkonzern Paramount Skydance hat sich mit zwölf US-Bundesstaaten geeinigt, die gegen seine geplante 110-Milliarden-Dollar-Fusion mit Warner Bros Discovery geklagt hatten. Damit ist ein wesentliches Hindernis für einen der größten Zusammenschlüsse in der Geschichte der Medienbranche aus dem Weg geräumt.
Teil der Einigung sei die Einrichtung unabhängiger Redaktionsausschüsse für die Sender CBS und CNN und die Verpflichtung zur Produktion von 30 Filmen pro Jahr nach der Fusion, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Von den beiden Unternehmen war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Als Reaktion auf die Nachricht springen Warner Bros Discovery um 10 Prozent nach oben. Paramount Skydance gewinnen 9,8 Prozent.
Eine von Kalifornien angeführte Koalition von zwölf Bundesstaaten hatte im Juli Klage eingereicht, um die Fusion zu blockieren. Sie argumentierte, der Zusammenschluss würde den Wettbewerb beim Kinofilmverleih und bei der Lizenzierung von Kabelfernsehkanälen verringern. Wettbewerbsbehörden in anderen Regionen, darunter die Europäische Union und Großbritannien, haben die Übernahme bereits genehmigt.
Paramount ließ nicht locker
Die Unternehmen haben sich eine Frist bis zum 4. Juni 2027 gesetzt, um die Übernahme abzuschließen. Verstreicht sie, kann Warner Brothers den Deal aufkündigen - und von Paramount eine Vertragsstrafe von sieben Milliarden Dollar kassieren. Zugleich könnten die Firmen auch die Frist verlängern.
Der Rechtsstreit hat auch deshalb Relevanz, weil Kritiker der Regierung von US-Präsident Donald Trump befürchten, dass der zu Warner Brothers gehörende Nachrichtensender CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte. Hinter Paramount steht die Familie des Software-Milliardärs Larry Ellison, der als Unterstützer Trumps bekannt ist. Ursprünglich hatte Warner im vergangenen Jahr bereits den Verkauf des Streaming- und Studiogeschäfts an Netflix beschlossen. Doch Paramount ließ nicht locker und gab ein höheres Gebot für den gesamten Konzern Warner Bros. Discovery ab, inklusive der Fernsehsender wie CNN.
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