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Wednesday, November 4, 2026

«Herzlichen Glückwunsch, gute Arbeit»: Trump gratuliert Siegern

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  • Die Demokraten gewinnen nach Hochrechnungen bei den US-Zwischenwahlen das Abgeordnetenhaus und den Senat.
  • Präsident Donald Trump schreibt auf seiner Plattform: «Ich stand nicht auf dem Stimmzettel.»
  • Der 80-Jährige kündigt an, das Ergebnis zu akzeptieren und mit den Demokraten zusammenzuarbeiten.
  • Auch den Gouverneursposten in Texas verlieren die Republikaner, worauf Trump sich abwertend über Greg Abbott äussert.

Die US-Wähler haben die Republikaner von Präsident Donald Trump abgestraft und der Demokratischen Partei die Kontrolle über den Kongress beschert. Nach Hochrechnungen errangen die Demokraten die Mehrheit nicht nur im Abgeordnetenhaus, sondern auch im Senat.

Trump reagierte auf seiner eigenen Social-Media-Plattform auf die vernichtende Niederlage: «Ich stand nicht auf dem Stimmzettel, und wenn ich es getan hätte, hätten wir MIT EINEM ERDRUTSCHSIEG gewonnen!», schrieb der US-Präsident.

Der 80-Jährige kündigte aber auch an, die Ergebnisse der Kongresswahlen zu akzeptieren. «Wir werden mit den Demokraten zusammenarbeiten, und wir freuen uns schon darauf. Wir werden wahrscheinlich eine Lösung finden», sagte er der «New York Times».

Trump mit viel Wahlkampf

Zuvor war darüber spekuliert worden, ob Trump den Ausgang der Wahl anerkennen würde. Er kann Gesetzesinitiativen der Demokraten per Veto blockieren. Noch in der Wahlnacht postete er ein Bild einer roten Mütze mit der Aufschrift «Veto» auf seiner Plattform Truth Social.

Trump hatte die Parlamentswahlen zu einer Abstimmung über sich selbst gemacht und seine Anhänger aufgerufen: «Tut so, als stünde ich zur Wahl.» Er setzte darauf, dass die Marke Trump nach wie vor ziehen würde und Mehrheiten beschaffen könnte. Doch sein Plan ging nicht auf.

Als klar wird, dass auch der wichtige Gouverneursposten in Texas den Republikanern verloren geht, fängt Trump an, sich abwertend über den Wahlverlierer Greg Abbott zu äussern.

Konstantin Furrer

Konstantin Furrer (fur) arbeitet seit 2017 für 20 Minuten. Seit 2022 Newsdesk-Leiter, daneben Blattmacher und Mitglied der Redaktionsleitung.

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