Im Gastro-Himmel: Die Schweiz hat ein neues 3-Sterne-Restaurant

Die Verleihung fand in diesem Jahr in der Andermatt Konzerthalle statt. Passend, denn das kleine Urner Dorf ist der grosse Gewinner. Insgesamt zählt die Schweiz 133 Sternerestaurants: 106 mit einem, 22 mit zwei und neu fünf mit drei Sternen.
Neu in der Königsklasse
Das The Japanese Restaurant im Luxushotel The Chedi Andermatt verbessert sich von zwei auf drei Sterne, wie Guide Michelin am Montagabend in einer Mitteilung verkündet. In der Küche stehen die Zwillingsbrüder Fabio Toffolon und Dominik Sato. Sie verbinden japanische Einflüsse mit klassischen Techniken. Damit hat Andermatt nun vier Sternerestaurants, und zwar aus allen drei Kategorien.
Die fünf Besten der Schweiz
Die anderen vier 3-Sterne-Restaurants konnten ihre Auszeichnung bestätigen. Zur Schweizer Gastro-Spitze gehören damit: The Japanese Restaurant, Andermatt UR (Fabio Toffolon und Dominik Sato). Das Restaurant Memories in Bad Ragaz SG von Sven Wassmer.
Das Cheval Blanc by Peter Knogl in Basel. Das Restaurant de l’Hôtel de Ville, Crissier VD, wo Franck Giovannini kocht sowie das Schloss Schauenstein in Fürstenau GR, wo Andreas Caminada seit Jahren auf allerhöchstem Niveau seine Gäste verwöhnt.
Sieben neue Sterne vergeben
Auch alle 22 Restaurants mit zwei Sternen behalten ihre Auszeichnung. Dazu kommen sieben neue Restaurants mit jeweils einem Stern. Dazu gehören das MYLE in Bern, die Bärenstobe in Gonten AI und das CAAA by Pietro Catalano in Luzern. Ebenfalls über ihren ersten Stern freuen dürfen sich das Origini in Morbio Inferiore TI, das Schlüssel in Oberwil BL, das ad lib im Walliser Bergdorf Zermatt sowie das Rémy in Zürich.
Vom Automechaniker zum Sternekoch
Einige der Köche haben spannende Geschichten. Markus Arnold, früher in der Berner Steinhalle, holt nach seinem Umzug innerhalb der Stadt im MYLE direkt wieder einen Stern. Michael Gollenz von der Bärenstobe hatte schon in Kroatien, im Gourmetrestaurant Alfred Keller auf der Insel Lošinj, einen Stern erkocht. Und Pietro Catalano vom CAAA ist Autodidakt: Er hat eine Lehre als Automechaniker gemacht und an der Hochschule Luzern klassische Trompete studiert, wie der Guide Michelin schreibt.
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Florian Osterwalder (fos) arbeitet seit 2021 für 20 Minuten und ist stellvertretender Co-Leiter des Newsdesks.
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