Carunglück im Engadin – Identifikation der fünf Toten dauert an

- Die fünf Todesopfer vom Carunglück am Donnerstag im Unterengadin sind noch nicht formell identifiziert.
- Es könnte noch einige Tage dauern, wie es auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bei der Kantonspolizei Graubünden hiess.
- Zuletzt kursierten Informationen zum Alter und Geschlecht der Getöteten in den Medien, die mutmasslich auf das niederländische Aussenministerium zurückgingen. Die Polizei könne diese noch nicht bestätigen.
- Das schwere Carunglück im Engadin am Donnerstagabend hat nebst fünf Todesopfern zahlreiche Verletzte gefordert.
Gemäss bisherigen Informationen der Polizei wurden die Verletzten auf Spitäler in mehreren Kanton sowie in Österreich verteilt und behandelt. Alle Carinsassen waren niederländische Staatsangehörige. Weitere Angaben dazu machten die Behörden aus Datenschutzgründen nicht.
Der niederländische Reisecar war am Donnerstag im Unterengadin von Zernez in Richtung Susch unterwegs, als er bei der Örtlichkeit Less von der Strasse abkam und zur Seite kippte, wie es in einer Mitteilung der Polizei vom Freitag hiess. An Bord waren 45 erwachsene Personen. Fünf von ihnen starben und 40 weitere wurden leicht bis schwer verletzt.
Der Unfall zog einen Grosseinsatz von Rettungskräften nach sich, wie die Polizei schrieb. Die Behörden klärten nun ab, wie es zum Unfall kommen konnte.
Transparenzhinweis
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In einer früheren Version des Artikels stand geschrieben, dass die Todesopfer identifiziert seien. Dies unter Verweis auf niederländische Medien, welche das niederländische Aussenministerium als Referenz angaben. Am Sonntag stellte die Kantonspolizei Graubünden indes klar, dass sie die berichteten Angaben noch nicht bestätigen könne und die formelle Identifikation noch andauere. Wir haben dies angepasst.
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