«Nur schrecklich»: Verlobte von Reese rechnet mit Fans ab

- Fabian Reese ist bei seiner Rückkehr ins Berliner Olympiastadion von Hertha-Fans ausgepfiffen worden.
- Der 28-Jährige verlor mit dem VfL Wolfsburg 1:2 gegen seinen Ex-Club Hertha BSC.
- Seine Verlobte Johanna Grünewald nennt den Abend auf Instagram «einfach nur schrecklich» und «grenzüberschreitend».
Das Dauerpfeifkonzert für ihren Verlobten Fabian Reese bei seiner Rückkehr nach Berlin hat Partnerin Johanna Grünewald schockiert. «Ich bin immer noch sprachlos über das, was heute passiert ist. Das hat für mich jede Grenze überschritten», schrieb Grünewald nach dem 1:2 des VfL Wolfsburg mit Reese bei dessen Ex-Club Hertha BSC. «Für uns als Familie war das einfach nur schrecklich.»
Reese war im Sommer von Berlin nach Niedersachsen gewechselt. Die Hertha-Fans nehmen ihrem früheren Publikumsliebling den Wechsel übel. Bei seinem ersten Spiel im Olympiastadion wurde der 28-Jährige bei jeder Aktion lautstark ausgepfiffen. Nach der Partie wirkte Reese frustriert, äusserte sich aber nicht öffentlich. Seinen eigenen Instagram-Account hat er abgeschaltet.
«Danke an alle, die heute Support gezeigt haben»
Grünewald, die im Stadion dabei war, schrieb, wer die Schuld für die Pfiffe bei Reese suche, «sollte sich vielleicht mal fragen, wie viel Menschlichkeit bei all dem noch übrig bleibt».
Sie bedankte sich aber auch dafür, dass es auch vereinzelt liebe Worte gab. So postete sie ein Bild mit zwei Freundinnen und schrieb dazu: «Trotzdem schön, dass es zwischendurch auch ein paar liebe Worte gab. Danke an alle, die heute Support gezeigt haben.»
Nach dem Transfer hatten Reese und Grünewald von Anfeindungen in sozialen Medien berichtet. Der 28-Jährige wurde auch von Fans anderer Teams immer wieder ausgepfiffen.
Nils Hänggi (nih) ist seit 2019 bei 20 Minuten. Er ist Sportredaktor und Teil des Social Responsibility Boards. Er schreibt oft übers Thema Fussball.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.
