ESPNBreaking down the 49ers' win against the Rams in AustraliaBBC NewsGolf: Solheim CupThe Jerusalem PostIran used AI to develop military, propaganda strategies, Anthropic report revealsDaily MaverickTHE GATHERING 2026: A top urbanist’s guide to building modern South African citiesESPN DeportesLas asombrosas cifras que explican el poder adquisitivo de la Premier Leagueוואלהה-CIA חשף: כבר ב-1998 הוזהר ממשל קלינטון מפיגוע מטוס של בן לאדןRTP Desporto18h30 Porto regressa a Rio Maior, Portugal perde no EurovoleiDeadlineJimmy Kimmel In Talks To Renew Deal At ABCColliderThe 10 Best Crime Shows With Less Than 20 Episodes, RankedIl Sole 24 OreLegge elettorale: centrodestra quadruplica firme per nuove liste. Opposizione denuncia: norma discriminatoriaCBS SportsBest horse racing betting sites: Where to bet on 2026 horse racingVanguardPassport Intervention: Nigeria High Commission to refund £50
The Daily Newsstand · Free, Always
Friday, September 11, 2026

Top 5: Der beste Akku-Bohrschrauber im Test – Makita vor Bosch und Einhell

Translate

Für die meisten Handwerksaufgaben rund ums Haus ist der Akku-Bohrschrauber das Werkzeug der Wahl. Wir stellen die besten Modelle aus unseren Tests vor.

Wer umgangssprachlich vom „Akkuschrauber“ spricht, meint in den meisten Fällen einen Akku-Bohrschrauber. Beide Werkzeuge ähneln sich im Aufbau, doch der Bohrschrauber verfügt über ein Bohrfutter, in das sich Bohrer einspannen lassen – dem reinen Akkuschrauber fehlt diese Aufnahme. Und weil sich in dasselbe Bohrfutter auch eine Bitaufnahme klemmen lässt, erledigt das Gerät Schraubarbeiten gleich mit.

Technisch stellen diese beiden Aufgaben allerdings gegensätzliche Anforderungen: Zum Bohren benötigt man vor allem Tempo, also eine hohe Drehzahl, während das Drehmoment eher zweitrangig ist. Beim Schrauben kehrt sich das Verhältnis um – gefragt ist dann viel Kraft bei niedriger Drehzahl.

Damit ein Gerät beides beherrscht, verfügen die meisten Akku-Bohrschrauber der Mittel- und Oberklasse über ein Zweiganggetriebe, die unterschiedliche Drehzahlbereiche abdecken. Wir stellen die besten Modelle aus unseren Tests vor.

Welcher ist der beste Akku-Bohrschrauber?

Das hängt ganz von den geplanten Aufgaben und den bereits vorhandenen Elektrowerkzeugen im eigenen Haushalt ab. Wer schon Garten- oder Elektrowerkzeuge eines Herstellers besitzt, sollte der Marke treu bleiben. Akkus müssen dann nicht neu gekauft werden und lassen sich bei Bedarf zwischen den Geräten tauschen – vorausgesetzt, sie gehören derselben Spannungsklasse an, denn 12- und 18-V-Akkus sind selbst innerhalb einer Marke inkompatibel.

Wer bisher keine Akku-Werkzeuge besitzt, muss sich primär zwischen Marken- und Budget-Modellen entscheiden. Für seltene Nutzung und einfache Aufgaben reichen auch günstige Geräte aus. Soll dagegen mittelfristig eine Werkstatt entstehen und das Werkzeug häufig und langfristig zum Einsatz kommen, ist ein Markenhersteller die bessere Wahl. Qualitätsmerkmale sind ein Zweiganggetriebe, ein Schnellspannbohrfutter (möglichst aus Metall), eine feinfühlige Drehzahlregelung und eine gut abgestufte Drehmomentvorwahl.

Unser Testsieger ist das Modell Makita DF333D – ein kräftiger und kompakter Bohrschrauber für ambitionierte Heimwerker. Im Test punktete er mit ordentlicher Kraft, zuverlässiger Drehmomentbegrenzung und guter Handhabung. Das Komplettset DF333DSAE inklusive Makpac, Ladegerät und Akkus gibt es ab 130 Euro. Die Solo-Version DF333DZ ohne Zubehör kostet 44 Euro.

Knapp dahinter als Technologiesieger landet der Bosch Professional GSR 12V-15, der mit sehr kompakten Abmessungen und hoher Leistung überzeugt. Im Set mit Ladegerät, zwei Akkus und Koffer liegt der Preis bei 110 Euro. Ohne Zubehör geht es ab 58 Euro los.

Unser Preis-Leistungs-Sieger ist der Einhell TE-CD 12/1 Li. Das Bohrschrauber-Set aus dem Baumarkt für günstige 60 Euro arbeitete im Test zuverlässig, kräftig und ausdauernd. Mit 1,2 kg und dank guter Ausbalancierung liegt er angenehm in der Hand und eignet sich so auch für größere Projekte.

KURZÜBERSICHT

Makita DF333DZ

Der Makita DF333DZ ist ein kompakter, leichter Bohrschrauber für ambitionierte Heimwerker. Im Test überzeugte er mit zuverlässiger Schraub- und Bohrleistung sowie ordentlich Drehmoment. Das Set mit Makpak, Ladegerät und Akkus kostet etwa 130 Euro, die Solo-Version gibt es ab 44 Euro.

VORTEILE

  • kompakt und leicht
  • praktische LED-Beleuchtung
  • 20-stufige Drehmomentbegrenzung
  • gute Ergonomie

NACHTEILE

  • Kunststoffhülle am Bohrfutter
  • keine ruhende Auflagefläche am Bohrfutter für feine Arbeiten
  • Solo-Version ohne Akku und Ladegerät

Bosch Professional GSR 12V-15

Der Bosch Professional GSR 12V-15 für 110 Euro macht das, wofür er gebaut wurde – zuverlässig und ohne Ausfälle. Die kompakte Bauform, die gute Ergonomie und die breite Systemkompatibilität machen ihn zu einer vernünftigen Wahl für Heimwerker und gelegentliche Profianwender. Wer bereits 12-V-Werkzeuge von Bosch nutzt, sollte zur Solo-Variante ohne Akkus und Ladegerät greifen.

VORTEILE

  • kompaktes, handliches Format
  • 30 Nm für die Geräteklasse sehr gut
  • zwei Akkus & Ladegerät im Lieferumfang
  • auch als Solo-Variante erhältlich

NACHTEILE

  • Transportkoffer von schlechter Qualität

Einhell TE-CD 12/1 Li

Der Einhell TE-CD 12/1 Li ist zuverlässig, kräftig und ausdauernd. Trotz 1,2 kg liegt er dank guter Ausbalancierung angenehm in der Hand und eignet sich so auch für größere Projekte. Dank einwandfreiem Preis-Leistungs-Verhältnis bietet sich das Modell ab 60 Euro prima als Alltags-Schrauber für Hobby und Heimwerken an.

VORTEILE

  • Metallgetriebe für höhere Langlebigkeit
  • gute Gewichtsverteilung, satter Griff
  • starke Akkuausdauer

NACHTEILE

  • Überdreht gelegentlich bei kleinen Schrauben
  • Gewicht macht sich bei langen Überkopfarbeiten bemerkbar
  • Kein Transportkoffer, kein Zubehörpaket

Ratgeber

FAQ: Akku-Bohrschrauber

Wie viel Nm sollte ein Akku-Bohrschrauber haben?

Das hängt vom Einsatz ab – und die Zahlen sind nur eingeschränkt vergleichbar, weil Hersteller zwischen weichem, hartem und teils maximalem Drehmoment unterscheiden. Beim weichen Schraubfall nimmt der Widerstand allmählich zu (etwa in Holz), beim harten steigt er abrupt an (etwa bei einer festsitzenden Schraube in Metall). Das harte Drehmoment fällt deshalb gewöhnlich deutlich höher aus. Manche Hersteller nennen zusätzlich einen kurzzeitigen Maximalwert, der eine höhere Leistungsfähigkeit suggeriert.

Zur Orientierung: Einfache Akkuschrauber für die Möbelmontage kommen teils mit weniger als 10 Nm aus, 12-V-Bohrschrauber liefern meist 30 bis 40 Nm, 18-V-Geräte 50 bis 80 Nm, besonders kräftige Modelle auch 100 Nm und mehr.

Wie viel Kraft nötig ist, hängt von Schrauben- oder Bohrerdurchmesser, Schraubenlänge und Werkstoff ab. Wichtiger als ein hoher Spitzenwert ist ohnehin die Rutschkupplung: Sie löst bei der eingestellten Kraft aus und verhindert so, dass Schrauben zu tief eingedreht, Schraubköpfe beschädigt oder Materialien gequetscht werden.

Wie viel Volt sollte ein guter Akku-Bohrschrauber haben?

Die elektrische Spannung suggeriert hohe Leistung, sagt für sich genommen aber wenig aus. Drei in Reihe geschaltete Lithium-Ionen-Zellen besitzen eine Nennspannung von 10,8 V und erreichen vollgeladen 12,6 V. Aus Marketinggründen bezeichnen viele Hersteller diese Akkus und Geräte als 12-V-Klasse.

  • 12 V: punktet mit niedrigem Gewicht und besserer Handlichkeit – ideal für Möbelmontage, Innenausbau, Elektroarbeiten und beengte Stellen. Solche Geräte wiegen oft nur 800 g bis 1,3 kg.
  • 18 V: häufigste Klasse im Handwerk und der Allrounder für anspruchsvolle Heimwerker und Profis. Kompakte Modelle bringen mit Akku teils nur rund 1,5 kg auf die Waage.

Vorsicht bei Angaben wie „20V Max“: Dahinter steckt in der Regel dieselbe Akkuklasse wie bei 18 V, genannt wird lediglich die maximale Zellspannung statt der Nennspannung. Ein Leistungsvorteil lässt sich daraus nicht ableiten.

Was ist der Unterschied zwischen Akku-Bohrschrauber und Akku-Schlagbohrschrauber?

Der Akku-Bohrschrauber ist der eigentliche Allrounder und das meistgenutzte Heimwerkerwerkzeug: Schnellspannbohrfutter, zwei Gänge, Drehmomentvorwahl. Er bohrt und schraubt in Holz, Metall und Kunststoff und ersetzt oft die kabelgebundene Bohrmaschine – allerdings ohne Schlagfunktion.

Der Akku-Schlagbohrschrauber ergänzt ihn genau darum: um ein zuschaltbares mechanisches Schlagwerk, bei dem zwei verzahnte Scheiben schnelle Schläge auf die Bohrspitze erzeugen. Damit lassen sich Ziegel und anderes leichtes Mauerwerk bearbeiten.

Nicht zu verwechseln ist beides mit dem reinen Akkuschrauber: Er hat statt eines Bohrfutters eine Sechskantaufnahme für Bits, ist sehr kompakt und hat oft nur einen Gang. Als Schraubendreher-Ersatz für die Möbelmontage ist er ideal, zum Bohren taugt er dagegen kaum.

Kann man mit einem Akku-Bohrschrauber Löcher in die Wand bohren?

Das kommt auf die Wand an. In Rigips, Holz oder Kunststoff kein Problem – für Ziegel und leichtes Mauerwerk brauchen Sie dagegen einen Schlagbohrschrauber. Bei Beton und Stahlbeton führt kein Weg an einem Akku-Bohrhammer vorbei: Sein pneumatisches Schlagwerk überträgt deutlich stärkere Einzelschläge und arbeitet in hartem Untergrund ungleich wirkungsvoller. Viele Bohrhämmer lassen sich per Schlagstopp und passendem Bohrfutter übrigens auch für Holz und Metall nutzen.

Als Faustregel gilt: Holz, Metall und Kunststoff verlangen einen Bohrschrauber, Mauerwerk einen Schlagbohrschrauber, Beton einen Bohrhammer.

Brushless oder Bürstenmotor – was ist besser?

Der klassische Bürstenmotor überträgt den Strom über Kohlebürsten auf den Rotor. Durch die Reibung entstehen Wärme und Verschleiß, irgendwann müssen die Kohlen gewechselt werden – bei günstigen Modellen ist das oft nicht möglich oder unwirtschaftlich, die Geräte werden zu Elektroschrott. Dafür ist die Technik günstig und für gelegentliche Reparaturen und Möbelmontage völlig ausreichend.

Beim bürstenlosen Motor (Brushless) versorgt eine Elektronik die feststehenden Wicklungen wechselweise mit Spannung, der Rotor trägt Permanentmagnete. Solche Motoren arbeiten in der Regel effizienter, entwickeln weniger Wärme und kommen ohne verschleißende Kohlebürsten aus – das kann längere Akkulaufzeit und Lebensdauer bedeuten.

Wozu zwei Gänge?

Ein Zweiganggetriebe gehört bei guten Bohrschraubern zur Grundausstattung, weil Bohren und Schrauben gegensätzliche Anforderungen stellen. Der erste Gang arbeitet langsam und mit hohem Drehmoment – für große Schrauben, große Bohrdurchmesser, Lochsägen und alles mit hohem Widerstand. Der zweite Gang liefert höhere Drehzahlen und eignet sich für kleine Bohrdurchmesser und feine Schraubarbeiten.

Worauf kommt es beim Bohrfutter an?

Moderne Geräte haben ein Schnellspannbohrfutter, das den Werkzeugwechsel ohne Schlüssel erlaubt – bei einhülsigen Ausführungen sogar einhändig, sofern eine Spindelarretierung vorhanden ist. Bei zweihülsigen Ausführungen hält eine Hand die hintere Hülse fest, während die andere die vordere dreht. Ein Spannbereich bis 10 Millimeter genügt für viele typische Heimwerkerarbeiten; 13 Millimeter erlauben größere Bohrerdurchmesser und sind bei kräftigeren 18-V-Geräten Standard. Metallfutter sind in aller Regel langlebiger als Kunststoff-Exemplare.

Was bedeuten Ah, Wh und Ladezyklen beim Akku?

Lithium-Ionen-Akkus haben sich durchgesetzt, weil sie eine hohe Energiedichte bieten, keinen Memory-Effekt haben und sich kaum selbst entladen.

  • Kapazität (Ah): beeinflusst die Laufzeit. Für leichte, kurze Arbeiten reichen häufig kompakte 2-Ah-Akkus; 3 bis 5 Ah bieten mehr Ausdauer, erhöhen aber Gewicht und Abmessungen.
  • Energie (Wh): hilfreicher beim Vergleich unterschiedlicher Spannungsklassen. Ein 18-V-Akku mit 5 Ah speichert 90 Wh, einer mit 6 Ah kommt auf 108 Wh.
  • Laden und Lebensdauer: Schnelllader füllen einen 2-Ah-Akku in rund 30 bis 45 Minuten, Standardlader benötigen länger. Markenakkus überstehen typischerweise 500 bis 1000 Ladezyklen, bevor die Restkapazität auf 70 bis 80 Prozent sinkt – für Nicht-Profis sind das mehrere Jahre. Auch ungenutzte Zellen verlieren pro Jahr einige Prozent an Kapazität.

Warum ist das Akkusystem so wichtig?

Mit dem Gerät entscheiden Sie sich für eine Akku-Plattform. Wer mehrere Werkzeuge besitzt oder anschaffen möchte, sollte nicht für jedes Gerät eigene Akkus und Ladegeräte kaufen müssen – ein gemeinsames System reduziert Kosten und spart Platz. Viele Hersteller nutzen eigene Akkuanschlüsse, und selbst innerhalb einer Marke sind 12- und 18-V-Akkus inkompatibel. Wer einmal investiert hat, bleibt meist dabei, weil Akkus und Ladegeräte teuer sind. Neben dem aktuellen Sortiment zählen deshalb Akkuqualität, Preise, Ersatzteilangebot und Zukunftssicherheit.

Daneben gibt es herstellerübergreifende Allianzen:

  • AMPShare: Profibereich, Teilstandardisierung im 18-V-Segment über zahlreiche Hersteller hinweg.
  • CAS (Cordless Alliance System): basiert auf Metabos LiHD-Akkus; Metabo zählt für 2026 rund 50 Partner mit mehr als 500 kompatiblen Akkugeräten.
  • Power for All: für Heimwerker interessant, mit kompatiblen Akkus für Geräte-Serien von Bosch, Gardena, Gloria, Wagner und Rapid.

Die Akkus der drei Allianzen sind untereinander nicht kompatibel.

Wie stelle ich das Drehmoment richtig ein?

Die passende Stufe trifft man selten beim ersten Versuch. Bei neuer Schraubenart oder unbekanntem Material testet man am besten an einer später nicht sichtbaren Stelle. Löst die Kupplung aus, bevor die Schraube bündig sitzt, war die Einstellung zu niedrig. Rattert die Rutschkupplung weiter, obwohl die Schraube längst versenkt ist, war sie zu hoch. Tasten Sie sich dabei von unten heran, nicht von oben – eine zu hohe Stufe reißt im schlimmsten Fall den Schraubenkopf ab oder drückt die Schraube zu tief ins Material. Zum Bohren wählt man eine Stufe, in der die Kupplung gar nicht erst greift.

Woran erkenne ich, dass die Drehzahl nicht stimmt?

Das Ergebnis verrät es: Riecht Holz beim Bohren verbrannt, war die Drehzahl zu hoch oder der Bohrer ist stumpf. In Metall sollten sich korkenzieherartige Späne bilden – passiert das nicht, stimmt entweder die Drehzahl oder der Anpressdruck nicht. Bei dünnem Blech können die Späne allerdings anders aussehen.

Fazit

Ein Akku-Bohrschrauber ist das vielseitigste Werkzeug im Heimwerker-Sortiment – die hohen Zahlen auf der Verpackung sind dabei aber die schlechtesten Ratgeber, denn weder Volt noch Newtonmeter sagen für sich genommen viel über die Praxistauglichkeit aus. Wichtiger sind ein Zweiganggetriebe, ein solides Schnellspannbohrfutter und vor allem eine feinfühlige Drehzahlregelung mit gut abgestufter Drehmomentvorwahl, weil sie über sauberes Arbeiten entscheidet.

Für Möbelmontage und Innenausbau reicht ein handliches 12-V-Gerät mit 30 bis 40 Nm völlig aus, während 18 V mit 50 bis 80 Nm der Allrounder für anspruchsvollere Aufgaben ist – ein bürstenloser Motor lohnt sich vor allem bei häufigen und langen Einsätzen.

Wer in Ziegel oder Beton bohren will, benötigt allerdings zusätzlich einen Schlagbohrschrauber oder Bohrhammer, denn ein reiner Bohrschrauber ist auf Holz, Metall und Kunststoff ausgelegt. Und die vielleicht folgenreichste Entscheidung fällt nicht beim Gerät selbst, sondern beim Akkusystem: Wer sich hier einmal festlegt, bleibt aus Kostengründen meist langfristig dabei.

BESTENLISTE

Makita DF333DZ

Der Akkuschrauber Makita DF333DZ soll dank seiner Schraub- und Bohrfunktion ein vielseitiges Werkzeug für den Alltag sein. Ob das in der Praxis gelingt, zeigt der Test.

VORTEILE

  • kompakt und leicht
  • praktische LED-Beleuchtung
  • 20-stufige Drehmomentbegrenzung
  • gute Ergonomie

NACHTEILE

  • Kunststoffhülle am Bohrfutter
  • keine ruhende Auflagefläche am Bohrfutter für feine Arbeiten
  • Solo-Version ohne Akku und Ladegerät

Akku-Bohrschrauber Makita DF333DZ im Test: kompakt & stark ab 44 Euro

Der Akkuschrauber Makita DF333DZ soll dank seiner Schraub- und Bohrfunktion ein vielseitiges Werkzeug für den Alltag sein. Ob das in der Praxis gelingt, zeigt der Test.

12-V-Bohrschrauber zählen zu den am häufigsten genutzten Elektrowerkzeugen im Haushalt. Sie sind vergleichsweise günstig, leicht, passen auch in enge Arbeitsbereiche und reichen für einfache Montagearbeiten, kleinere Heimwerkerprojekte sowie viele Reparaturen in der Regel aus. Der Makita DF333DZ gehört zu dieser Geräteklasse und ist als Solo-Version ohne Akku und Ladegerät erhältlich.

Technische Daten

Der Makita DF333DZ arbeitet mit 12-Volt-Li-Ionen-Akkus. Das maximale Drehmoment beträgt bis zu 34 Nm. Im geregelten Betrieb stehen 30 Nm im harten und 14 Nm im weichen Schraubfall zur Verfügung. Die Drehmomentbegrenzung bietet 20 Stufen.

Die maximale Leerlaufdrehzahl liegt abhängig vom gewählten Gang bei 450 bis 1700 Umdrehungen pro Minute. Das Schnellspannbohrfutter nimmt Bohrer und Bits mit Schaftdurchmessern von 0,8 bis 10 mm auf.

Laut Hersteller beträgt die maximale Bohrleistung 21 mm in Holz und 10 mm in Stahl. Im Test ließ sich das Gerät mit geeigneten Bohrern auch für größere Bohrungen in Weichholz einsetzen. Der Schalldruckpegel liegt bei 71 dB. Die Abmessungen betragen 179 × 66 × 212 mm (L × B × H); je nach Akku wiegt das Gerät zwischen 1,1 und 1,2 kg.

Verarbeitung und Design

Der DF333DZ wird in der Solo-Variante ohne Akku, Ladegerät und weiteres Zubehör ausgeliefert. Enthalten ist lediglich die Bedienungsanleitung. Wer noch keine passenden Makita-12-V-Akkus besitzt, kann stattdessen zu einem Set mit Akkus, Ladegerät und Transportkoffer greifen.

Für ein 12-V-Gerät ist der Bohrschrauber angenehm kompakt und leicht. Mit rund 1,1 kg Gewicht sowie seinen handlichen Abmessungen lässt er sich gut einhändig führen, ohne die Hand bei kurzen Arbeiten schnell zu ermüden. Die Gummierung an den Seiten und am Griff fühlt sich angenehm weich an und verbessert den Halt.

Weniger gut gefällt uns die Kunststoffhülle des Bohrfutters. Sie wirkt im Alltag zwar solide, dürfte in puncto Langlebigkeit aber hinter einem Metallbohrfutter zurückbleiben. Außerdem dreht sich der vordere Ring mit dem Bohrfutter mit. Eine ruhende Auflagefläche zur zusätzlichen Stabilisierung bei besonders feinen Arbeiten fehlt somit.

Für den Test standen zusätzlich ein kompatibler Makita-Akku und ein Ladegerät zur Verfügung. Das Ladegerät ist schlicht gestaltet, arbeitet aber zuverlässig und signalisiert neben dem Ladezustand auch mögliche Akku-Defekte. Der verwendete 12-V-Akku zeigt seinen Ladezustand über vier Balken an.

Makita DF333DZ: Bilderstrecke

Makita DF333DZ

heise bestenlisten

Makita DF333DZ

heise bestenlisten

Makita DF333DZ

heise bestenlisten

Makita DF333DZ

heise bestenlisten

Makita DF333DZ

heise bestenlisten

Makita DF333DZ

heise bestenlisten

Ausstattung und Funktionen

Die LED-Leuchte leuchtet die Bohr- oder Schraubstelle aus und schaltet sich bereits ein, wenn der Abzug leicht betätigt wird. Das ist besonders praktisch, um ein vorgebohrtes Loch besser zu erkennen oder den Schrauber präzise anzusetzen. Nach dem Loslassen des Abzugs leuchtet die Lampe noch kurz nach.

Die Gangschaltung sitzt gut erreichbar oben am Gehäuse, zwischen Bohrfutter und Griff. Der erste Gang eignet sich für Arbeiten mit höherem Drehmoment, der zweite Gang für eine höhere Drehzahl bei leichteren Schraub- und Bohrarbeiten. Der Vorwärts-Rückwärts-Schalter befindet sich klassisch oberhalb des Griffs. Praktisch ist auch der Gürtelclip am Griff. Er kann bei Bedarf demontiert werden.

Praxistest

Im Praxistest arbeitet die 20-stufige Drehmomentbegrenzung zuverlässig und präzise, und der DF333DZ meistert sowohl Schraub- als auch Bohrarbeiten in Holz souverän. Nur bei sehr langen Schrauben und beim Bohren in Stahl muss er merklich mehr arbeiten – warm wird er dabei aber nie.

Schrauben in Holz

Die Drehmomentbegrenzung mit 20 Stufen arbeitet im Test zuverlässig. Auf niedrigen Stufen löst die Kupplung sauber aus, sodass sich kleine Schrauben präzise versenken lassen. Für Feinarbeiten mit kleinen rund 12 mm langen Schrauben eignen sich je nach Material die Stufen 4 bis 6.

Auch bei längeren Schrauben zeigt der DF333DZ eine ordentliche Leistung. Im zweiten Gang dreht der Bohrschrauber 120 mm lange Teilgewindeschrauben problemlos in Holz ein. Bei rund 200 mm langen Schrauben stößt er jedoch – abhängig von Holzart, Schraubendurchmesser, Akkuladestand und möglicher Vorbohrung – an seine Grenzen.

Bohren in Holz

Mit einem 20-mm-Bohrer durchdringt der DF333DZ 30 mm starkes Kiefernholz problemlos. Auch eine 30-mm-Bohrung gelingt, erfordert aber deutlich mehr Geduld und Kraftreserven. Das Gerät wurde bei diesen Arbeiten nicht übermäßig warm und war selbst nach längerem Betrieb höchstens handwarm.

Bohren in Stahl

Auch Bohrungen in Stahl sind mit dem Makita möglich. Der Hersteller gibt eine maximale Bohrleistung von 10 mm Durchmesser in Stahl an. Im Test gelang eine entsprechende Bohrung, allerdings musste der Bohrschrauber dabei deutlich stärker arbeiten als beim Bohren in Holz. Übermäßig heiß wurde das Gerät dennoch nicht.

Preis

Das Komplettset inklusive Makpak, Ladegerät und Akkus kostet etwa 130 Euro. Die Solo-Version ohne Zubehör gibt es schon ab 44 Euro. Der Bohrschrauber in der Transportbox ohne Zubehör kostet rund 72 Euro.

Wir finden den Preis für das Gerät in Ordnung, da die Verarbeitungsqualität, die Ergonomie und die Leistung gegenüber günstigeren Modellen deutlich höher ist.

Fazit

Der Makita DF333DZ ist ein kompakter Bohrschrauber für ambitionierte Heimwerker. Im Test überzeugte er mit einem ordentlichen Drehmoment, zuverlässiger Drehmomentbegrenzung und einer guten Handhabung. Schrauben und Bohren in Holz gelingen problemlos; auch bei Stahl zeigt das Gerät eine solide Leistung innerhalb seiner Klasse.

Positiv fallen vor allem die kompakten Abmessungen, das geringe Gewicht und die praktische LED-Beleuchtung auf. Die Solo-Version ist zudem interessant für alle, die bereits kompatible 12-V-Akkus von Makita besitzen.

Wer regelmäßig große Löcher bohren oder lange und dicke Schrauben eindrehen möchte, sollte allerdings zu einem kräftigeren 18-V-Gerät greifen. Dieses bietet mehr Leistungsreserven für anspruchsvollere Arbeiten.

Bosch Professional GSR 12V-15

Der Bohrschrauber GSR 12V-15 aus der Bosch-Professional-Serie verspricht hohe Leistung im handlichen Format. Ob das stimmt, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • kompaktes, handliches Format
  • 30 Nm für die Geräteklasse sehr gut
  • zwei Akkus & Ladegerät im Lieferumfang
  • auch als Solo-Variante erhältlich

NACHTEILE

  • Transportkoffer von schlechter Qualität

Bosch Professional GSR 12V-15 im Test: Bohrschrauber mit zwei Akkus ab 110 €

Der Bohrschrauber GSR 12V-15 aus der Bosch-Professional-Serie verspricht hohe Leistung im handlichen Format. Ob das stimmt, zeigt unser Test.

Der Markt für 12-V-Akkuschrauber ist unübersichtlich groß – ein paar Platzhirsche prägen ihn trotzdem. Bosch mischt hier seit Jahren mit der blauen Professional-Linie mit, die oberhalb der grünen Serie Home & Garden für Privatanwender angesiedelt ist. Das Einstiegsmodell der Professional-Linie ist der GSR 12V-15 für 110 Euro. Wir haben getestet, wie sich das Gerät im Alltag schlägt.

Technische Daten

Der GSR 12V-15 läuft, wie der Name vermuten lässt, mit 12 V. Das maximale Drehmoment liegt bei 30 Nm im harten und 15 Nm im weichen Schraubfall – für diese Spannungsklasse ein ordentlicher Wert. Das zweistufige Getriebe liefert bis zu 400 U/min für Schraubarbeiten und bis zu 1300 U/min fürs Bohren.

Mit Akku bringt das Gerät rund 0,95 kg auf die Waage, die Kopflänge beträgt 169 mm. In Holz sind Bohrungen bis 19 mm möglich, in Stahl bis 10 mm. Je nach Paket ist das Gerät als Solo-Version ohne Akku oder im Set mit zwei 2-Ah-Akkus, Ladegerät und Zubehör wie Bits und Bohrern erhältlich. Schlagbohren beherrscht der GSR 12V-15 nicht.

Verarbeitung und Design

Schon beim Auspacken macht der GSR 12V-15 einen soliden Eindruck: Das Gehäuse ist sauber verarbeitet, die Spaltmaße stimmen, und der Zweigangschalter rastet spürbar ein – auch wenn man zum Gangwechsel umgreifen muss.

Der blaue Kunststoff ist Bosch-typisch robust und liegt angenehm in der Hand. Die knapp 1000 g verteilen sich gut, kopflastig wirkt der Akkuschrauber nicht.

Wer regelmäßig an engen Stellen oder über Kopf arbeitet, weiß einen kurzen Kopf schnell zu schätzen: Das Manövrieren fällt deutlich leichter. Die LED sitzt günstig, leuchtet den Bohrbereich ordentlich aus und leuchtet lange nach – praktisch, um sich an der Bohr- oder Schraubstelle zu orientieren.

Der mitgelieferte Koffer wirkt dagegen wackelig und einfach gebaut. Immerhin liegt ein zehnteiliges Bit-Set bei. Bleibt die Frage, wozu ein Koffer taugt, der praktisch keinen Platz für Zubehör bietet. Wer schon eine Werkzeugtasche hat, greift besser zur Variante ohne Koffer.

Bilderstrecke: Bosch Professional GSR 12V-15

Bosch Professional GSR 12V-15

heise bestenlisten

Bosch Professional GSR 12V-15

heise bestenlisten

Bosch Professional GSR 12V-15

heise bestenlisten

Bosch Professional GSR 12V-15

heise bestenlisten

Bosch Professional GSR 12V-15

heise bestenlisten

Bosch Professional GSR 12V-15

heise bestenlisten

Bosch Professional GSR 12V-15

heise bestenlisten

Ausstattung und Funktion

Die Gangschaltung ist sinnvoll gelöst: Der 1. Gang eignet sich für Schrauben und Präzisionsarbeiten, der 2. Gang fürs Bohren. Dazu kommen ein schlüsselloses Bohrfutter, ein Umschalter für Rechts- und Linkslauf sowie die bereits erwähnte LED-Arbeitsleuchte mit Nachleuchtfunktion.

Praktisch: Bosch hält das 12-V-Akkusystem der Professional-Reihe seit 2008 abwärtskompatibel. Wer bereits andere Werkzeuge dieser Linie besitzt, kann deren Akkus also weiterverwenden – Bosch bietet den Bohrschrauber folgerichtig auch als Solo-Version ohne Akku an.

Praxistest

In unserem Praxistest zeigt sich das Gerät als zuverlässig und erfreulich leistungsstark. Besonders gut gefällt uns der Bohrschrauber bei Überkopfarbeiten. Hier spielt er seinen größten Vorteil aus. Dank des geringen Gewichts ermüdet man kaum, der Griff ist ergonomisch gelungen, und die LED erweist sich als nützlich. Wer Deckenlampen montiert oder Regale befestigt, wird die kurze Kopflänge zu schätzen wissen.

Schrauben in Holz

Im 1. Gang mit niedriger Drehzahl lässt sich die Kraft des GSR 12V-15 sehr präzise dosieren. Die Drehmomentbegrenzung arbeitet feinfühlig genug, um Schrauben auch in weichem Holz sauber zu versenken, ohne den Schraubenkopf oder die Oberfläche zu beschädigen.

Für die Möbelmontage oder den haushaltsüblichen Schraubbedarf ist das Gerät einwandfrei geeignet. Im Dauerbetrieb erwärmt sich der Akku spürbar, das liegt bei Geräten dieser Klasse aber im normalen Rahmen.

Bohren in Holz

Die 30 Nm reichen aus, um 19-mm-Löcher in Weichholz zu bohren. Im 2. Gang mit 1300 U/min läuft die Bohrung zügig durch. In Hartholz geht es naturgemäß langsamer voran, Probleme gab es aber auch hier nicht. Wer regelmäßig viele Löcher in Hartholz bohrt, ist unserer Meinung nach dennoch mit einem 18-V-Gerät besser bedient.

Bohren in Metall

Bis 10 mm Stahl arbeitet der GSR 12V-15 zuverlässig, sofern man gute HSS-Bohrer verwendet. Das Gerät überhitzt dabei nicht, auch nicht nach mehreren Bohrungen hintereinander. Für Gelegenheitsarbeiten in Metall ist das ausreichend.

Preis

Knapp 110 Euro sind für einen 12-V-Akkuschrauber kein Schnäppchenpreis. Allerdings handelt es sich um ein hochwertiges Markengerät inklusive zwei Akkus und Ladegerät, was den Preis relativiert. Ohne Zubehör geht es ab etwa 58 Euro los.

Vergleichbare Geräte von Makita oder Milwaukee liegen im selben Segment. Für Heimwerker, die eine solide Maschine für die nächsten Jahre suchen, ist der Preis gerechtfertigt.

Fazit

Der Bosch Professional GSR 12V-15 macht das, wofür er gebaut wurde – zuverlässig und ohne Ausfälle. Die kompakte Bauform, die gute Ergonomie und die breite Systemkompatibilität machen ihn zu einer vernünftigen Wahl für Heimwerker und gelegentliche Profianwender. Wer bereits 12-V-Werkzeuge von Bosch nutzt, kann auch zur Solo-Variante ohne Akkus und Ladegerät greifen.

Kein Kaufargument ist allerdings der Koffer aus unserem Set – der ist eine Enttäuschung.

Profis, die das Gerät täglich und vor allem unter hoher Last einsetzen, sollten dagegen eher zum 18-V-Segment greifen. Hier steht schlicht mehr Leistung zur Verfügung, was sich in der Praxis deutlich bemerkbar macht.

Einhell TE-CD 12/1 Li

Der Akku-Bohrschrauber Einhell TE-CD 12/1 Li verspricht viel Leistung zum kleinen Preis. Im Test zeigt sich, ob er diesen Anspruch erfüllt.

VORTEILE

  • Metallgetriebe für höhere Langlebigkeit
  • gute Gewichtsverteilung, satter Griff
  • starke Akkuausdauer

NACHTEILE

  • Überdreht gelegentlich bei kleinen Schrauben
  • Gewicht macht sich bei langen Überkopfarbeiten bemerkbar
  • Kein Transportkoffer, kein Zubehörpaket

Akku-Bohrschrauber Einhell TE-CD 12/1 Li im Test: günstig, stark und ausdauernd

Der Akku-Bohrschrauber Einhell TE-CD 12/1 Li verspricht viel Leistung zum kleinen Preis. Im Test zeigt sich, ob er diesen Anspruch erfüllt.

Der Einhell TE-CD 12/1 Li ist ein 12-Volt-Akku-Bohrschrauber der unteren Preisklasse im typischen Rot des Herstellers. Das Gerät richtet sich an Einsteigerinnen, Einsteiger und Gelegenheitsheimwerker, die auf Qualität setzen, aber kein kleines Vermögen ausgeben wollen. Der kompakte und handliche Schrauber ist für Arbeiten im Haushalt gedacht, nicht für den professionellen Dauereinsatz.

Technische Daten

Der Bohrschrauber arbeitet mit 12 V und liefert ein maximales Drehmoment von 30 Nm. Das Metallgetriebe bietet zwei Gangstufen. Das Bohrfutter nimmt Werkzeuge mit 1 bis 10 mm Schaftdurchmesser auf und ist abnehmbar. Wer will, kann mit dem Gerät Schrauben mit bis zu 6 mm Durchmesser eindrehen.

Der Einhell TE-CD 12/1 Li bietet 20 Drehmomentstufen. Im Lieferumfang sind ein 2-Ah-Lithium-Ionen-Akku, ein kleiner Bitsatz und ein Schnellladegerät enthalten. Das Gewicht beträgt 1,2 kg.

Verarbeitung und Design

Das Gerät kommt ohne Transportkoffer, was bei diesem Preis und dieser Größe verschmerzbar sein sollte. Wer das Gerät transportieren oder ordentlich verstauen möchte, muss sich selbst etwas einfallen lassen.

Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, was in dieser Preisklasse und weit darüber hinaus vollkommen normal ist. Das Getriebe ist hingegen aus Metall gefertigt, was die Langlebigkeit erhöhen soll. Die Verarbeitung wirkt solide, nichts knarzt oder wackelt. Der gepolsterte Griff liegt sicher in der Hand und bietet auch bei längeren Arbeiten eine gute Kontrolle. Besonders gefallen hat uns die gute Gewichtsverteilung trotz der 1,2 kg.

Das Gerät lässt sich gut führen, weil Griff und Kopf ausgewogen austariert sind. Das ist keineswegs selbstverständlich. Dennoch wird das Gewicht bei sehr langen Arbeiten störend, gerade wenn über Kopf gearbeitet wird.

Die restliche Ergonomie geht in Ordnung: Der Drehrichtungsumschalter sitzt gut erreichbar direkt am Gehäuse, der Gangwahlschalter ist intuitiv bedienbar. Eine LED an der Front beleuchtet den Arbeitsbereich an der Schraubstelle. Das erleichtert vor allem bei verwinkelten Arbeiten das Ansetzen am Schraubkopf.

Bilderstrecke: Einhell TE-CD 12/1 Li

Einhell TE-CD 12/1 Li

heise bestenlisten

Einhell TE-CD 12/1 Li

heise bestenlisten

Einhell TE-CD 12/1 Li

heise bestenlisten

Einhell TE-CD 12/1 Li

heise bestenlisten

Einhell TE-CD 12/1 Li

heise bestenlisten

Ausstattung und Funktionen

Das 2-Gang-Getriebe deckt die wichtigsten Einsatzbereiche ab. Im ersten Gang arbeitet das Gerät mit hohem Drehmoment und niedriger Drehzahl, ideal also für kraftvolles Eindrehen von Schrauben. Der zweite Gang sorgt für eine höhere Drehzahl und eignet sich damit zum Bohren. Die Drehmomentstufen ermöglichen eine Feinjustierung für verschiedene Schraubengrößen und Materialien.

Ist der Akku einmal leer, lädt ihn das mitgelieferte Ladegerät in rund 50 Minuten wieder vollständig auf. Wer sehr viel zu tun hat, sollte sich jedoch einen zweiten Akku kaufen.

Praxistest

Für alltägliche Aufgaben wie den Zusammenbau von Möbeln ist das Gerät auf jeden Fall gut geeignet. Uns interessiert aber, ob es die Erwartungen auch bei anspruchsvolleren Aufgaben erfüllt. Und das können wir grundsätzlich bestätigen.

Schrauben in Holz

Bei unseren Versuchen schafften wir es, mehr als 150 Schrauben mit einer Akkuladung ein- und wieder auszudrehen. In der Praxis heißt das, dass auch größere Projekte mit einem Akku machbar sind.

Die Drehmomentbegrenzung funktionierte meistens gut, sodass wir weder die Schraubköpfe ruinierten noch das Holz. Bei einigen sehr kleinen Schrauben kam es allerdings gelegentlich vor, dass das Gerät überdrehte. Mit der Drehzahlregelung waren wir insgesamt nicht wirklich zufrieden. Der Bohrschrauber verfügt zwar über einen gut funktionierenden Sanftanlauf, die Drehzahlregelung empfinden wir allerdings als zu grob. Hier hätten wir uns feinere Abstufungen gewünscht.

Bohren in Metall

Das Gerät ist für leichte Bohrarbeiten in Holz und Kunststoff ausgelegt. Hier leistet es, was man von einem 12-V-Gerät dieser Klasse erwarten kann. Für anspruchsvollere Bohrarbeiten in Metall oder für Bohrungen in Beton ist der TE-CD 12/1 Li dagegen nicht ausgelegt – eine Schlagfunktion fehlt ohnehin. Natürlich lässt sich eine dünne Aluplatte durchbohren, aber wer Schrauben in Metall eindrehen will, sollte nach kräftigeren Geräten Ausschau halten.

Preis

Der Einhell TE-CD 12/1 Li fällt mit einem Preis ab 60 Euro recht günstig aus. Für gelegentliche Heimwerkerprojekte ist das Einsteiger-Set völlig in Ordnung. Alternativ sind auch Bundles mit dem Bohrschrauber erhältlich.

Fazit

Der Einhell TE-CD 12/1 Li ist zuverlässig, kräftig und ausdauernd. Trotz 1,2 kg liegt er dank guter Ausbalancierung angenehm in der Hand und eignet sich so auch für größere Projekte. Dank hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis bietet sich das Modell prima als Alltags-Schrauber für Hobby und Heimwerken an.

Größter Kritikpunkt ist die zu grob abgestufte Drehzahlregelung. Wer täglich schraubt, in harte Materialien bohren will oder eine besonders feinfühlige Drehzahlkontrolle benötigt, stößt bei diesem Gerät an Grenzen. Es handelt sich aber auch nicht um ein Profimodell – und so gibt es eine klare Empfehlung.

Parkside PPBSSA 12 A1

Parkside PPBSSA 12 A1 im Test: Guter Akku-Bohrschrauber von Lidl mit drei Gängen

Der Akkuschrauber Parkside PPBSSA 12 A1 soll Profi-Power zum Discounter-Preis bieten. Unser Test zeigt, ob das Gerät sein Geld wert ist.

VORTEILE

  • lange Akkulaufzeit
  • Dreigang-Schaltung
  • stufenlose Drehzahlregelung
  • Kickback-Funktion
  • hochwertige Komponenten

NACHTEILE

  • zu groß und schwer
  • nicht ausbalanciert
  • Griff zu dick
  • Beleuchtung leuchtet nicht auf die Bohrstelle
  • kein Gürtelclip vorhanden

Parkside PPBSSA 12 A1 im Test: Guter Akku-Bohrschrauber von Lidl mit drei Gängen

Der Akkuschrauber Parkside PPBSSA 12 A1 soll Profi-Power zum Discounter-Preis bieten. Unser Test zeigt, ob das Gerät sein Geld wert ist.

Akkuschrauber gibt es seit Jahrzehnten. Kann es da überhaupt noch Innovationen geben, die einen Neukauf rechtfertigen können? Lidl verkauft den Akkuschrauber Parkside PPBSSA mit App-Anbindung und ordentlichen Specs für einen Preis von 119 Euro. Wir klären, ob das Gerät für den Hobby-Einsatz geeignet ist oder man lieber etwas mehr investieren sollte.

Technische Daten

Auffällig sind zunächst die Abmessungen: Der Parkside-Akkuschrauber ist 23 cm lang und wiegt 1,7 kg. Das ist viel – auch wegen seines Funktionsumfangs. Das Gerät hat ein Dreigang-Getriebe. Im 1. Gang erreicht es 150 U/min, im 2. Gang 500 U/min und im 3. Gang 1500 U/min. Das maximale Drehmoment beträgt laut Hersteller 80 Nm.

Das mitgelieferte Röhm-Schnellspannbohrfutter nimmt Werkzeuge mit Durchmessern von 1,5 bis 13 mm auf. Es ist abnehmbar. Dann steht die dahinterliegende Bitaufnahme zur Verfügung. Das spart 300 g an Gewicht.

Verarbeitung und Design

Wer das Paket erstmals öffnet, wird positiv überrascht: Zum Lieferumfang gehört eine Transporttasche. Sie ist groß genug für Bits und Bohrer – die der Hersteller allerdings nicht beilegt.

Das Gerät wirkt solide und wertig verarbeitet. Sein Design ist etwas martialisch. Besonders überzeugt das abnehmbare Röhm-Schnellspannbohrfutter: Es besteht komplett aus Metall und schließt präzise. Hier hat der Hersteller nicht gespart.

Der Handgriff liegt dank seiner Griffflächen gut in der Hand. Bei längeren Einsätzen ist er aber selbst für große Hände zu dick. Das Hauptproblem des Akku-Bohrschraubers ist jedoch seine Balance: Das 300 g schwere Schnellspannbohrfutter macht ihn kopflastig. Bei Überkopfarbeiten oder längeren Einsätzen kann das zu einem schmerzenden Handgelenk führen.

Der beiliegende Zusatzhandgriff lässt sich um 360 Grad drehen und per Schnellverschluss in jeder Position arretieren. Mit beiden Händen lassen sich die Balanceprobleme teilweise ausgleichen. Auch ohne Schnellspannbohrfutter – also nur mit der magnetischen Bitaufnahme – liegt das Gerät deutlich besser in der Hand, weil es leichter wird. Soll das Bohrfutter wieder aufgesetzt werden, muss zuvor der Bit heraus.

Parkside PPBSSA 12 A1: Bilderstrecke

Parkside PPBSSA 12 A1

heise bestenlisten

Parkside PPBSSA 12 A1

heise bestenlisten

Parkside PPBSSA 12 A1

heise bestenlisten

Parkside PPBSSA 12 A1

heise bestenlisten

Parkside PPBSSA 12 A1

heise bestenlisten

Parkside PPBSSA 12 A1

heise bestenlisten

Parkside PPBSSA 12 A1

heise bestenlisten

Ausstattung und Funktionen

Das dreistufige Getriebe hebt den Bohrschrauber von anderen 12-V-Modellen ab. Der erste Gang ist für Schraubarbeiten ausgelegt: hohes Drehmoment, niedrige Drehzahl. Der zweite bietet einen ausgewogenen Kompromiss, der dritte hohe Drehzahlen zum Bohren. Für normale Bohrarbeiten ist die erste Stufe mit 150 U/min jedoch zu langsam.

Auch die maximale Drehzahl von 1500 U/min im dritten Gang liegt unter dem, was viele 12-V-Konkurrenten bieten – typischerweise rund 2000 U/min. Für Metallarbeiten sind die drei Stufen nützlich, beim Holzbohren fehlte die Geschwindigkeit. Zusätzlich stört die schwergängige Gangschaltung bei häufigen Wechseln.

Das rückwärtige LCD ist bei keinem anderen Akkubohrschrauber zu finden – in der Praxis aber ein zweischneidiges Schwert. Das Display sitzt genau dort, wo man bei kräftigen Schraubarbeiten die Handfläche auf das Gehäuse drückt. Dabei werden die umliegenden Tasten ungewollt gedrückt – und schon ist die Drehzahl reduziert oder die Kickback-Funktion deaktiviert.

Die Akkustandsanzeige auf dem rückwärtigen Display ist winzig und schwer zu lesen. LEDs auf dem Akku hätten gereicht. Beim Einschalten erscheint kurz eine Begrüßung – wer möchte, kann per App einen eigenen Text hinterlegen.

Über die rückseitigen Steuertasten lässt sich die Rückschlagerkennung an- und ausschalten. Sie arbeitet zuverlässig und mit angemessener Empfindlichkeit. Die Drehzahl ist stufenlos regelbar – oder in 10-Prozent-Schritten, was präzise Arbeiten erleichtert.

Das LED-Arbeitslicht sieht gut aus, leuchtet aber am falschen Ort: Genau dort, wo die Bohrspitze ansetzt, wirft das Schnellspannbohrfutter einen Schatten. Die RGB-Farbauswahl für die Beleuchtung – per Taster oder App einstellbar – war im Praxistest ohne jeden Nutzen.

Praktisch sind die magnetischen Bithalter rechts und links am Gehäuse für je einen Schrauberbit. Was fehlt, ist ein Gürtelclip. Bei längeren Arbeiten muss man das schwere Gerät entweder in der Hand halten oder immer wieder ablegen. In 3D-Druckbibliotheken finden sich herstellerunabhängige Clips zum Selbstdrucken, die ans Gehäuse geschraubt werden können. Der 5-Ah-Akku ist laut Hersteller in rund 150 Minuten geladen, im Praxistest maßen wir etwa 140 Minuten.

Praxistest

Für alltägliche Aufgaben wie den Auf- und Abbau von Ikea-Möbeln ist das Gerät gut geeignet. Wir wollten jedoch wissen, ob es die Produktversprechen auch bei anspruchsvolleren Aufgaben erfüllt. Deshalb haben wir Tests in Holz und Metall durchgeführt, die über normale Schraubarbeiten hinausgehen.

Schrauben in Holz

Beim Schrauben in Holz zeigt der Parkside PPBSSA 12 A1 seine Kraft. Auch große und lange Holzschrauben mit 4,8 mm Durchmesser werden im zweiten Gang problemlos und bündig im Holz versenkt. Der Akku ist sehr ausdauernd, selbst beim kraftzehrenden Zusammenbau eines Hochbetts musste nicht nachgeladen werden. Hier spielt der 5-Ah-Akku seinen Vorteil aus.

Bohren in Metall

Auch beim Bohren in Metall überzeugte der Parkside: Wir bohrten Löcher mit 8 mm Durchmesser in eine 5 mm dicke Buntmetallplatte, ohne in Schwierigkeiten zu kommen. Ein M6-Gewinde in eine Aluminiumplatte ließ sich ebenfalls problemlos schneiden. Das Gewinde war 30 mm tief.

Bei etwas größerer Belastung entwickelt der Akkuschrauber spürbar Wärme. Sowohl der Motor als auch der Akku erhitzen sich deutlich stärker als bei 18-V-Akkuschraubern. Die Kühlung scheint nicht optimal ausgelegt zu sein. Deshalb haben wir gar nicht erst versucht, in Stahl zu bohren.

Preis

Mit einem Preis ab 119 Euro samt Akku, Netzteil und Transportkoffer befindet sich der Parkside PPBSSA 12 A1 im unteren Preissegment. Angesichts der gebotenen Leistung, des 5-Ah-Akkus, des ausgezeichneten Röhm-Schnellspannbohrfutters, des Digitaldisplays und der angemessenen Ergebnisse bei Kraft und Ausdauer ist das Preis-Leistungs-Verhältnis gut.

Fazit

Der Parkside Performance PPBSSA 12 A1 bietet eine Kombination aus hohem Drehmoment, dreistufigem Getriebe, Drehzahlregelung, Kickback-Control und einem leistungsstarkem 5-Ah-Akku, die in dieser Klasse ihresgleichen sucht. Ergonomische Schwächen trüben die Freude jedoch ein. Das Gerät ist kein Werkzeug für die Baustelle, sondern für den gelegentlichen Heimwerkseinsatz – und dort macht es seine Sache gut. Wer sich nicht mit Drehmomenten, Drehzahlen und Gangwechseln befassen möchte, ist mit einem einfacheren Gerät besser beraten.

Schlussendlich bekommt man für diesen Preis 18-V-Leistung im 12-V-Gehäuse – aber eben das entsprechende Gewicht, eine suboptimale Ergonomie und Features, die mal durchdacht, mal weniger durchdacht sind. Das LED-Licht, das das Arbeitsfeld nicht vollständig ausleuchtet, ist dafür das beste Beispiel.

Fadakwalt Akku-Bohrschrauber 20V

Bohrschrauber von Fadakwalt im Test: Inklusive Akku, Ladegerät & Zubehör ab 34 €

Das Fadakwalt-Set für rund 34 Euro enthält Bohrschrauber, Akku, Ladegerät und Zubehör. Wir haben getestet, ob es für den Sofortstart taugt.

VORTEILE

  • großer Lieferumfang für den Preis
  • handliche Größe
  • ausreichend Leistung für sporadische Heimwerkerarbeiten

NACHTEILE

  • kein Transportkoffer
  • Motor überhitzt bei längerer Belastung
  • kein Ersatzakku verfügbar
  • LED erlischt sofort beim Loslassen des Schalters

Bohrschrauber von Fadakwalt im Test: Inklusive Akku, Ladegerät & Zubehör ab 34 €

Das Fadakwalt-Set für rund 34 Euro enthält Bohrschrauber, Akku, Ladegerät und Zubehör. Wir haben getestet, ob es für den Sofortstart taugt.

Die Marke Fadakwalt ist im deutschsprachigen Raum kaum bekannt und vertreibt ihre Produkte vor allem über Amazon. Der Akku-Bohrschrauber richtet sich an Einsteiger und Gelegenheitsnutzer. Wer damit sein Haus oder seine Wohnung sanieren will, ist hier falsch.

Technische Daten

Der Fadakwalt-Bohrschrauber arbeitet mit einem Lithium-Ionen-Akku, der 20 V liefert und eine Kapazität von 2 Ah besitzt. Vollständig geladen ist er laut Hersteller nach rund 60 Minuten. Das maximale Drehmoment gibt der Hersteller mit 30 Nm an, dosieren lässt es sich über eine Kupplung mit 21 Drehmomentstufen plus einer Bohrstufe. Das zweistufige Getriebe erlaubt bis zu 650 U/min im ersten und bis zu 1300 U/min im zweiten Gang, die Maximalleistung liegt bei 40 W.

Werkzeuge nimmt ein schlüsselloses 3/8-Zoll-Bohrfutter auf, das Bits und Bohrer mit einem Schaftdurchmesser von bis zu etwa 9,5 mm spannt – der Wechsel gelingt also ohne zusätzliches Werkzeug. Hinzu kommen eine LED-Arbeitsleuchte sowie ein Umschalter für Rechts- und Linkslauf.

Mit Abmessungen von etwa 20 × 20 × 6 cm zählt das Gerät zwar zu den handlichen Vertretern seiner Klasse, ein Leichtgewicht ist es mit 1,2 kg aber nicht. Geliefert wird es mit einem 60-teiligen Zubehörset.

Bilderstrecke: Fadakwalt Akku-Bohrschrauber 20V

Fadakwalt Akku-Bohrschrauber 20V

heise bestenlisten

Fadakwalt Akku-Bohrschrauber 20V

heise bestenlisten

Fadakwalt Akku-Bohrschrauber 20V

heise bestenlisten

Fadakwalt Akku-Bohrschrauber 20V

heise bestenlisten

Fadakwalt Akku-Bohrschrauber 20V

heise bestenlisten

Fadakwalt Akku-Bohrschrauber 20V

heise bestenlisten

Verarbeitung und Design

Das Gehäuse des Akku-Bohrschraubers besteht aus Kunststoff und wirkt solide genug für den gelegentlichen Gebrauch. Der Griff ist gummiert und rutschfest. Laut Angebot ist das Gerät in fünf Farben erhältlich: Blau, Gelb, Pink, Orange und Grün.

Weniger überzeugend ist das Ladegerät. Es fühlt sich sehr einfach verarbeitet an und macht keinen robusten Eindruck. Wer das Gerät regelmäßig in rauen Umgebungen nutzt, sollte das berücksichtigen.

Ein Schwachpunkt des Angebots: Das recht umfangreiche Set wird ohne Transportkoffer verkauft. Wer Zubehör mitliefert, sollte sich auch Gedanken darüber machen, wo man es unterbringt. Für eine übersichtliche Aufbewahrung empfiehlt sich daher eine separate Box oder Tasche.

Ausstattung und Funktionen

Der Lieferumfang ist für den Preis überraschend groß. Im Paket stecken der Bohrschrauber, der Akku, ein Ladegerät, ein magnetischer Flexschaft, ein Verlängerungsstab, drei Holzbohrer, drei Steinbohrer, zehn Schrauberbits sowie ein Dübel- und Schraubenset. Das reicht für einfache Aufgaben wie Möbelmontage oder kleinere Bohrungen in Holz und erspart Zusatzanschaffungen.

Das Gerät verfügt über zwei Getriebestufen: Der erste Gang läuft mit bis zu 650 U/min und eignet sich für Schraubarbeiten, der zweite mit bis zu 1300 U/min auch für Bohrarbeiten. Die Kupplung mit 21 + 1 Drehmomentstufen erlaubt eine feinfühlige Anpassung, sodass Schraubenköpfe nicht beschädigt und Schrauben nicht zu tief versenkt werden. Für die Möbelmontage und das Eindrehen von Holzschrauben reicht das Drehmoment von 30 Nm aus.

Der Vorwärts-Rückwärts-Schalter ist etwas klein ausgefallen, was besonders beim Arbeiten mit Handschuhen stört. Die integrierte LED-Leuchte hilft bei der Orientierung, taugt aber nicht als echte Arbeitsbeleuchtung – sie erlischt unmittelbar, sobald man den Schalter loslässt.

Praxistest

Die Inbetriebnahme ist unkompliziert: Akku einstecken, Bit oder Bohrer einspannen, loslegen. Das schlüssellose 3/8-Zoll-Bohrfutter macht den Wechsel schnell und werkzeuglos.

In Holz, Kunststoff und weicheren Materialien arbeitet das Gerät zuverlässig. Bei härteren Metallen oder dickwandigen Rohren sind 40 W Maximalleistung grenzwertig. Unter längerer mittlerer Belastung zeigen sich Schwächen: Bei anspruchsvolleren Aufgaben, etwa dem Eindrehen langer Schrauben in dichte Holzbalken, erwärmt sich der Motor deutlich und verliert an Kraft.

Mit 1,2 kg ist das Gerät für Überkopfarbeiten grundsätzlich in Ordnung. Wer aber viele Deckenlampen montiert oder mehrere Regale befestigt, spürt das Gewicht schnell.

Schrauben in Holz

Im ersten Gang mit bis zu 650 U/min lässt sich das Drehmoment halbwegs dosieren, allerdings reagiert das Gerät nicht so feinfühlig wie teurere Modelle. Bei Weichholz und Spanplatten genügt das für die Möbelmontage. Wer viele Schrauben hintereinander eindreht, merkt jedoch schnell, dass der Motor warm wird.

Bohren in Holz

In Weichholz arbeitet das Gerät ordentlich. Im zweiten Gang mit 1300 U/min kommt man durch einfache Materialien zügig hindurch. Bei Hartholz wird es eng: Das Gerät kämpft spürbar, und nach mehreren Bohrungen hintereinander ist eine Pause empfehlenswert. Wer regelmäßig in Hartholz bohrt, ist hier falsch.

Bohren in Metall

Wer viele Metallarbeiten plant, ist mit dem Fadakwalt schlecht beraten. Dünnes Blech und weiche Aluminiumprofile gehen noch, aber schon bei 3 mm starkem Stahl gerät das Gerät an seine Leistungsgrenze. Längere Metallbohrarbeiten wollten wir ihm nicht zumuten.

Akku und Laufzeit

Der mitgelieferte Lithium-Ionen-Akku arbeitet mit 20 V und 2 Ah. Für sporadische Heimwerkerarbeiten reicht die Kapazität aus. Bei leichten Alltagsaufgaben hält der Akku problemlos mehrere Einsätze durch, ohne zwischendurch ans Ladegerät zu müssen.

Geladen wird er in etwa 60 Minuten von 0 auf 100 Prozent. Das ist für ein Gerät, das nur gelegentlich zum Einsatz kommt, vollkommen in Ordnung. Wer größere Arbeiten vorhat, sollte die Ladepause einplanen. Einen separat erhältlichen Ersatzakku haben wir zum Testzeitpunkt nicht gefunden.

Preis

Der Fadakwalt-Bohrschrauber kostet aktuell 34 Euro. Für ein komplettes Set mit Akku, Ladegerät und Zubehör ist das ein sehr fairer Preis. Wer ein Werkzeug für den regelmäßigen Einsatz sucht, wird eher bei Bosch, Einhell oder anderen Herstellern ab etwa 60 bis 100 € fündig.

Fazit

Das Fadakwalt Akku-Bohrschrauber-Set mit 20 V ist ein klassisches Budget-Einsteigergerät. Für sporadische Heimwerkerarbeiten und einfache Möbelmontagen reicht seine Leistung. Der Lieferumfang fällt für den Preis sehr üppig aus.

Leider ist kein Transportkoffer dabei, und für den Akku haben wir kein Ersatzmodell gefunden. Bei regelmäßigem, hartem Einsatz ist das Risiko einer Fehlinvestition hoch, denn wir erwarten nicht, dass das Gerät dem Dauerstress standhält.

Wer selten bohrt und keinen Aufpreis für einen Markennamen zahlen möchte, bekommt hier ein akzeptables Einstiegsmodell. Für alle anderen ist das Geld bei einer etablierten Qualitätsmarke besser angelegt.

View the original on heise online

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.