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Friday, September 11, 2026

Nicht nur Zverev: Deutschland winkt Titelregen bei US Open

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Die US Open könnten für das deutsche Tennis zu einem goldenen Abschluss der Grand-Slam-Saison werden: Gleich drei Titelchancen gibt es beim größten Tennisturnier der Welt an diesem Wochenende.

Dem deutschen Tennis winkt ein begeisternder Abschluss der Grand-Slam-Saison: Bei den US Open stehen gleich vier deutsche Spieler ganz kurz vor dem großen Triumph beim gigantischsten Turnier auf der Tour. Über allem thront natürlich Alexander Zverev, der am Abend in seinem Halbfinale gegen den Russen Karen Khachanov um den Einzug in sein drittes Grand-Slam-Finale des Jahres kämpft (21 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de).

Spätestens nach dem spektakulären Aus des spanischen Giganten Carlos Alcaraz gegen den Amerikaner Ben Shelton ist der an Nummer 1 gesetzte Zverev der große Favorit auf den Titel. Doch es gibt noch weitere Chancen auf deutschen Jubel in New York.

Das Doppel Kevin Krawietz und Tim Pütz ist seit den frühen Morgenstunden sogar schon einen Schritt weiter als Zverev: "Krapü" schlugen im Halbfinale die dreimaligen Champions Rajeev Ram aus den USA und Joe Salisbury aus Großbritannien souverän mit 6:3, 6:4.

Nun spielen beide am Samstag (ebenfalls Live auf Sky, Uhrzeit noch nicht bekannt) im Arthur-Ashe-Stadium, dem größten Tennisstadion der Welt, gegen die Australian-Open-Sieger Christian Harrison, ebenfalls USA, und Neal Skupski, ebenfalls Großbritannien.

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Krawietz und Pütz stürmen ins US-Open-Finale

"Das Einzige, was uns noch fehlt"

Es geht um einen Megascheck über 1 Million Dollar (rund 800.000 Euro) fürs Siegerteam - und für Krawietz/Pütz um den ersten gemeinsamen Majortitel: "Der Stellenwert ist hoch. Das ist das Einzige, was uns irgendwie noch fehlt", sagte Pütz zum möglichen Titelgewinn. "Ich empfinde aber keine Torschlusspanik." Pütz und Krawietz standen 2024 schon einmal im US-Open-Endspiel, verloren aber gegen die Australier Max Purcell und Jordan Thompson.

"Es hilft auf jeden Fall, dass wir schon mal ein Finale in dem Stadion gespielt haben. Wir sind lange genug dabei, dass wir uns da nicht in die Hose machen", sagte der 34 Jahre alte Krawietz.

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Zverev ist von Halbfinal-Ansetzung genervt

Er hatte mit seinem ehemaligen Partner Andreas Mies 2019 und 2020 bereits bei den French Open triumphiert, Pütz holte 2023 mit der Japanerin Miyu Kato sensationell den Mixed-Titel bei den French Open. Ihren größten gemeinsamen Erfolg feierten beide mit dem Titel bei den ATP Finals 2024.

Mackenzie auf Kiefers Spuren

Den Schritt ins Endspiel der Juniorenkonkurrenz muss Jamie Mackenzie noch gehen - doch das Viertelfinale war schon ein Leckerbissen: Der in Neuseeland geborene Düsseldorfer, der im Juni bei den French Open den Doppeltitel geholt hatte, kämpfte den in der Weltrangliste über 200 Plätze besser notierten US-Amerikaner Jack Kennedy 4:6, 6:3, 6:2 nieder.

Gegen seinen Landsmann Marcel Latak geht der 18-jährige Deutsche nun als leichter Favorit ins Match. Letztmals hatten zwei deutsche Junioren Mitte der Neunziger in New York den Titel geholt: 1995 schlug der spätere Weltranglistenvierte Nicolas Kiefer im Endspiel seinen Landsmann Ulrich-Jasper Seetzen 6:3, 6:4, im Jahr darauf triumphierte Daniel Elsner ebenfalls.

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