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Saturday, October 10, 2026

Hurrikan "Isaias" trifft auf US-Golfküste

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Ein Mann schiebt ein Auto auf einer von Regen überfluteten Straße.

Stand: 10.10.2026 • 09:15 Uhr

Mit "Isaias" ist der erste Hurrikan der Saison auf die US-Küste getroffen. Er brachte heftige Regenfälle mit sich, in Hunderttausenden Haushalten fiel der Strom aus. Mehrere Bundesstaaten haben den Notstand ausgerufen.

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 165 Kilometern pro Stunde ist der Wirbelsturm "Isaias" an der Küste des US-Bundesstaates Florida auf Land getroffen. Das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC) hatte im Vorfeld vor einem "lebensbedrohlichen Sturm", heftigen Regenfällen und Überschwemmungen gewarnt. Mehrere US-Bundesstaaten am Golf von Mexiko haben vorsorglich den Notstand ausgerufen. Für mehrere Küstenorte waren Evakuierungen angeordnet worden.

Der Hurrikan traf am späten Freitagabend Ortszeit nahe der Stadt Destin auf Land und brachte bereits starken Regen mit sich. In Pensacola rund 80 Kilometer westlich von Destin deckte der heftige Wind Dächer ab und riss Äste von Bäumen ab, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete.

Auf seinem Weg über den Golf von Mexiko hat sich der Sturm "Isaias" zwar leicht abgeschwächt, trotzdem warnen Experten vor einem "lebensbedrohlichen" Hurrikan.

Der Sturm hatte sich zuvor auf seinem Weg durch den Golf von Mexiko deutlich verstärkt und die Stärke drei von fünf erreicht. Bevor er auf Land traf, schwächte er sich aber ab und erreichte die Küste als Sturm der Stärke zwei.

In Hunderttausenden Haushalten fiel infolge des Sturms der Strom aus. Laut der Website poweroutage.us waren in Florida mehr als 300.000 Haushalte und in Alabama mehr als 200.000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten.

Zudem kam es zu massiven Verkehrseinschränkungen. Die Katastrophenschutzbehörde von Alabama teilte mit, dass in der Region Houston County die Straßen gesperrt blieben, bis wieder sichere Bedingungen herrschten. Zahlreiche Flüge wurden gestrichen, Geschäfte und Schulen geschlossen. In der Stadt Mobile in Alabama verhängten die Behörden eine nächtliche Ausgangssperre.

Erster Sturm der Hurrikan-Saison im Atlantik

Ron DeSantis, Gouverneur von Florida, rief die Bevölkerung auf, sich in Sicherheit zu bringen und Geduld zu bewahren, solange der Sturm andauere. Er versicherte, dass Rettungs- und Einsatzkräfte für notwendige Räumungsarbeiten noch in der Nacht mit ihrer Arbeit beginnen würden. Auch die Stromversorgung werde schnellstmöglich wieder hergestellt. Vor dem Eintreffen von "Isaias" hatte DeSantis Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, genügend Vorräte bereitzuhalten, um mindestens 72 Stunden ohne reguläre Stromversorgung auskommen zu können.

"Isaias" ist der erste Hurrikan der diesjährigen Saison im Atlantik. Wegen des natürlichen Klimaphänomens El Niño beginnt die Saison außergewöhnlich spät. Bei El Niño erwärmt sich die Wasseroberfläche im östlichen und zentralen Pazifik nahe dem Äquator, was sich weltweit auf Wind, Luftdruck und Niederschläge auswirkt.

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