Neue Erkenntnisse zur Ur-Echse – Tyrannosaurus Rex war heisser als gedacht

Um den Dinosaurier Tyrannosaurus Rex, bekannter unter seiner Kurzform «T. rex», ranken sich viele Legenden und Mythen. Der riesige Ur-Erdenbewohner faszinierte schon in diversen Filmen als riesiger echsenartiger Schrecken, nun gibt es neue Erkenntnisse.
Forschende der kalifornischen Universität in Los Angeles haben in einer neuen Studie festgestellt, dass der grosse Dinosaurier wahrscheinlich ein Warmblüter war.
Mit einer speziellen Isotopen-Messung wurden drei fossile Zähne eines T. rex untersucht, dabei wurde festgestellt, dass die Körpertemperatur des Riesen-Dinos bei ungefähr 36.5 °C gelegen haben musste. Das ist vergleichbar mit der Körpertemperatur von zum Beispiel indischen und afrikanischen Elefanten.
Warmblüter vs. Kaltblüter
Box aufklappen Box zuklappen
Als warmblütige oder auch «endotherme» Tiere gelten Tiere, die ihre Körpertemperatur unabhängig von der Temperatur ihrer Umgebung konstant halten und regulieren können. Zu den gleichwarmen Tieren gehören vor allem Säugetiere und Vögel.
Kaltblütige, oder moderner eher wechselwarme Tiere sind Kreaturen, deren Körpertemperatur von der Umgebungstemperatur abhängt. Das heisst zwar nicht zwingend, dass die Tiere damit eine tiefe Körpertemperatur haben, wie das Wort «kaltblütig» einen vielleicht glauben lässt. Denn wenn die Umgebungstemperatur hoch ist, wie beispielweise in den Tropen, dann ist es auch die Körpertemperatur wechselwarmer Spezies.
Die meisten Tiere sind wechselwarm, so etwa die meisten Fische, Reptilien und Amphibien.
Bisher ging man davon aus, dass die T. rex eine wechselwarme Spezies waren, so wie etwa einige Krokodile oder Haie.
Mit der neuen Einsicht öffnen sich neue Möglichkeiten zu den früheren Lebensräumen des T. rex. Die fleischfressenden Dinosaurier könnten so nämlich in kälteren und höheren Regionen gelebt haben.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.