«Julian musste nach der Geburt auf die Intensivstation»

- Ex-Miss Schweiz Kerstin Cook brachte ihren Sohn Julian am 30. August per Kaiserschnitt in São Paulo zur Welt.
- Wegen einer Präeklampsie wurde Julian in der 37. Woche als Frühchen geboren und verbrachte zehn Tage auf der Intensivstation.
- Kerstin und ihr Mann Charly leben in Brasilien, wo sie zudem ein Adoptionsverfahren für einen siebenjährigen Jungen durchlaufen.
Vor wenigen Wochen durfte Kerstin Cook ihr erstes Kind auf der Welt begrüssen. «Uns geht es mittlerweile gut und wir sind unglaublich froh, Julian endlich zu Hause bei uns zu haben. Die letzten Wochen waren allerdings sehr intensiv und emotional», erzählt die Ex-Miss Schweiz 20 Minuten.
Der Grund: Kerstins Schwangerschaft überschattete eine Präeklampsie. Die Erkrankung tritt meist nach der 20. Schwangerschaftswoche auf und macht sich durch Bluthochdruck und Eiweissausscheidungen bemerkbar. «Ich musste bereits rund zwei Wochen vor der Geburt im Spital bleiben und wurde dort engmaschig überwacht», teilt die 37-Jährige.
«Mein Mann Charly war bei der Geburt dabei.»
Kerstin und die Ärzte wollten die Schwangerschaft trotz der Präeklampsie möglichst sicher bis zur 37. Schwangerschaftswoche weiterführen, damit Julian so lange wie möglich in ihrem Bauch bleiben konnte. «In der 37. Woche musste er dann aufgrund der Präeklampsie zur Welt kommen und wurde per Kaiserschnitt geboren. Die letzten Wochen meiner Schwangerschaft verliefen dadurch natürlich ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte», sagt sie.
Julian erblickte am 30. August in Kerstins Wahlheimat São Paulo in Brasilien das Licht der Welt. «Mein Mann Charly war bei der Geburt dabei und hat mich während dieser ganzen Zeit begleitet», so Kerstin. Sie fügt an: «Der Moment, als ich Julian zum ersten Mal gesehen und in den Armen gehalten habe, war unglaublich schön. Nach den zwei Wochen im Spital und all den Sorgen war ich einfach unendlich erleichtert, dass er endlich da war.»
Julian musste zehn Tage auf der Intensivstation verbringen
Da Julian als Frühchen zur Welt kam, musste er die ersten zehn Tage seines Lebens auf der Intensivstation verbringen. «Das war für uns natürlich eine sehr emotionale Zeit. Wir haben ihn jeden einzelnen Tag besucht und praktisch den ganzen Tag bei ihm auf der Intensivstation verbracht. Umso schöner war der Moment, als wir ihn nach diesen zehn Tagen endlich mit nach Hause nehmen durften.»
Unterdessen hat sich die kleine Familie von den Strapazen der letzten Wochen erholt. Dass Kerstin in Brasilien lebt, hängt damit zusammen, dass sie sich dort in einem Adoptionsverfahren befindet. Sie und ihr Partner möchten einen siebenjährigen Jungen adoptieren. «Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen», gibt sie bekannt.
Leonie Projer (pro), Jahrgang 1997, ist stellvertretende Leiterin im Ressort People und arbeitet seit Oktober 2022 bei 20 Minuten. Ihre ersten journalistischen Erfahrungen sammelte sie bei Tele M1 und «ArgoviaToday».
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