Goalie-Duo vor USA-Abenteuer – Maurer und Brändli: Eine darf spielen, die andere nur trainieren

Sie sind beide Schweizer Nationaltorhüterinnen. Beide gehörten zum Olympia-Bronze-Team 2026. Beide stehen vor ihrer ersten Saison in der Professional Women’s Hockey League (PWHL) – und dies jeweils bei einem Team, welches neu in der Liga ist.
Doch ihr USA-Abenteuer gehen Saskia Maurer (25) und Andrea Brändli (29) unterschiedlich an – mit unmittelbaren Konsequenzen: Während Maurer noch keinen Vertrag unterschrieben hat und dafür in der Schweiz Spiele bestreiten darf, hat Brändli ihr Arbeitspapier schon unterzeichnet und ist deshalb noch zum Zuschauen verdammt.
Maurer spielt noch 2 Wochen beim SCB
Maurer war Mitte Juni im PWHL-Draft von Las Vegas gezogen worden. Angestellt ist die Bernerin allerdings noch beim SCB. Mit den «Mutzen» steht sie bis zum 25. Oktober in der Women's League im Einsatz. Danach soll die Vertragsunterschrift in der Glücksspiel-Metropole erfolgen.
Der Klub aus Las Vegas kümmere sich bereits um Sachen wie Ausrüstung oder Wohnung, sagt Maurer. Zudem steht die Schweizerin als eine von 4 Torhüterinnen im 29-köpfigen Aufgebot für das Trainingscamp des PWHL-Neulings, das am 18. November (nach der WM in Dänemark) beginnt. «Das gibt mir eine gewisse Sicherheit», so Maurer.
Brändli hat die «Variante Sicherheit» gewählt
Anders schaut die Situation bei Brändli aus. Die Zürcherin, ebenfalls im Sommer gedraftet, hat bei Detroit bereits unterschrieben. Mit der Konsequenz, dass sie aus Versicherungsgründen keine Spiele bestreiten und nur trainieren darf. «Detroit wollte, dass ich so früh wie möglich unterschreibe», erklärt Brändli. Sie habe die Sicherheit des Dreijahresvertrags über ein paar zusätzliche Partien im Herbst gestellt.
Die nächsten Ernstkämpfe gibt es für Brändli erst an der WM (ab 6. November). 2 Tage nach dem Final rückt sie als eine von 3 Torhüterinnen ins Trainingscamp von Detroit ein. Mit dem gleichen Ziel wie Maurer: sich für die PWHL zu empfehlen.
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