Ukraine führt Grossangriff auf St. Petersburg durch

Auf Öllager und Datencenter
Ukraine führt Grossangriff auf St. Petersburg durch
Drohnenalarm in St. Petersburg: Russland meldet 126 abgeschossene ukrainische Drohnen, Bilder zeigen Brände und Rauch. Betroffen sein sollen unter anderem ein Öllager und ein VK-Datencenter.
Publiziert: vor 12 Minuten
- Die Ukraine soll St. Petersburg attackiert haben; 126 Abschüsse
- Genannt: Autobahn, Öllager, VK-Rechenzentrum; Opfer unklar
- Nach Trumps Waffenruhe erklärte Selenski den Stopp für aufgehoben
Fabrice ObristRedaktor News
Die Ukraine soll einen massiven Angriff mit Drohnen auf die russische Stadt St. Petersburg durchgeführt haben. So schrieb der lokale Gouverneur auf Telegram, dass man 126 Drohnen abgeschossen habe.
Allerdings kam es auch zu einigen Treffern seitens der Ukrainer. Auf Bildern sind Flammen und Rauch in der Stadt zu sehen. Ziele des Angriffs sollen unter anderem eine Autobahn, ein Öllager sowie ein Datencenter des sozialen Netzwerks VK gewesen sein.
Flugbetrieb eingeschränkt
Das genaue Schadensausmass und ob Menschen ums Leben kamen, ist noch nicht bekannt. Der Flugbetrieb am Flughafen von St. Petersburg musste laut Gouverneur allerdings «aus Sicherheitsgründen» eingeschränkt werden, was die Tragweite der ukrainischen Drohnenattacken verdeutlicht.
Dass der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski (48) gerade jetzt Angriffe auf russisches Territorium weit von der Front entfernt anordnet, ist brisant. Donald Trump (80) hatte zuvor eine Waffenruhe zwischen den beiden Kriegsparteien verkündet, bei der sowohl Russland als auch die Ukraine ihre Angriffe auf Raffinerien einstellen sollen.
Angriffsstopp «aufgehoben»
Seit diesem Abkommen ist das der erste Grossangriff seitens der ukrainischen Armee. Schon vor einigen Tagen verkündete Selenski allerdings via «Financial Times», dass der Stopp von Angriffen auf Energieinfrastruktur für ihn wieder «aufgehoben» sei.
Das Verhältnis zwischen Selenski und Trump ist deswegen zurzeit angespannt. Der US-Präsident hat sogar gefordert, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten einsetzen soll.
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