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Sunday, September 13, 2026

"Das ist total irre": Gestressten WM-Basketballerinnen fehlt jedes Verständnis

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Zehn Tage, sieben Spiele: Das wird die deutsche Bilanz bei der Basketball-WM der Frauen sein. Eine der Schlüsselspielerinnen äußert nach dem verlorenen Halbfinale ihren Unmut.

Deutschlands Top-Basketballerin Leonie Fiebich hat nach dem verlorenen Halbfinale gegen Frankreich über die Terminhatz bei der Heim-Weltmeisterschaft gewettert. Auf die Frage, wie man sich nach dem 64:86 für das Bronze-Spiel gegen Spanien (16.30 Uhr) wappne, antwortete Fiebich bei der Pressekonferenz: "Das ist nicht wirklich neu, oder? Wir spielen zum dritten Mal während des Turniers an zwei Abenden in Serie. Das ist total irre."

Deutschland wird nach dem Finaltag sieben Spiele in zehn Tagen absolviert haben. In der Gruppenphase gab es aufeinanderfolgende Spiele gegen Spanien (53:83) und Japan (74:58). Auf das letzte Gruppenspiel gegen Mali (83:58) folgte direkt die Zwischenrunden-Partie gegen Südkorea, die das deutsche Team mit 94:56 gewann.

Bundestrainer: Zu eng getaktet

"Ganz ehrlich, es ist doch verrückt, dass wir bei einem solchen Turnier, einer Weltmeisterschaft, dreimal an zwei Abenden hintereinander spielen", sagte die 26 Jahre alte Fiebich. Es ist nicht ungewöhnlich, dass bei großen Turnieren des Weltverbandes Fiba viele Spiele zu absolvieren sind. Die Pausen sind aber trotzdem deutlich kürzer als bei der WM der Männer, bei der Nationen in der Regel nur jeden zweiten Tag spielen.

Fiebich ist nicht die erste, die die dichte Taktung der Spiele kritisiert. Bundestrainer Olaf Lange sagte: "Die WM ist ein Survival of the Fittest." Übersetzt: Das Turnier sei ein Überleben der Stärksten. "Für meinen Geschmack ist es zu eng getaktet. Weil das Produkt, das wir präsentieren wollen, gefährdet ist", sagte der Chefcoach mit Blick auf Verletzungen.

Obwohl sich mit 16 Teams ein Format mit der Vorrunde und direkt im Anschluss dem Viertelfinale angeboten hätte, baute der Weltverband eine Zwischenrunde mit vier Duellen der Zweit- mit den Drittplatzierten ein. In allen vier Duellen setzten sich die Gruppenzweiten durch.

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