Für Donald Trump: Elon Musks KI-Firma SpaceXAI angeblich wieder vor Umbenennung
Weniger als drei Monate nach der Umbenennung der KI-Firma xAI in SpaceXAI steht angeblich schon die nächste Namensänderung bevor: Auf seinem Kurznachrichtendienst X hat Firmenchef Elon Musk angekündigt, dass die Firma bald SpaceXSI heißen soll. Damit würde dem Ansinnen von US-Präsident Donald Trump Rechnung getragen, der „Künstliche Intelligenz“ seit Ende September „Superintelligenz“ nennen will. Bis zur Ankündigung von Musk – der aber bislang noch keine konkreten Schritte gefolgt sind – hat Trump mit seinem Plan noch nicht viel Erfolg gehabt. Erst am Wochenende hat er die Leitung einer neuen „Super Intelligence Force“ vorgestellt. Musks Ankündigung fällt nun mit einer öffentlichkeitswirksamen Versöhnung mit der US-Regierung zusammen.
Die angebliche Namensänderung hat Musk in einer Antwort auf X angekündigt, in der er gefragt wurde, ob es die Möglichkeit gebe, dass aus der KI-Sparte von SpaceX SpaceXSI werden würde. Vorher hatte er geschrieben, „Keine KI mehr, SI ist besser“. Später hatte er noch erklärt, „SpaceX ist ein Superintelligenzunternehmen“. Bislang sind der Ankündigung aber keine Taten gefolgt, SpaceXAI taucht auf X weiterhin unter diesem Namen auf und auch Musk selbst verlinkt auf seinem Kurznachrichtendienst lediglich eine Seite, die weiterhin prominent die englische Abkürzung für „KI“ enthält. Trotzdem hat Trump den Erfolg bereits ausgekostet und auf seinem eigenen sozialen Netzwerk in einem Screenshot einen der Beiträge von Musk geteilt.
Musk war zu Anfang der Amtszeit von Trump als einer dessen engster Vertrauter aufgetreten und hatte als „besonderer Regierungsangestellter“ mit seinem „Department of Government Efficiency“ („DOGE“) auf Geheiß des US-Präsidenten die staatlichen Ausgaben durchleuchten und senken sollen. Letzteres ist nicht gelungen, obwohl er mit rabiaten Maßnahmen mehrere US-Behörden und Förderprogramme drastisch zusammengekürzt hat. Im Mai 2025 endete Musks Arbeit, zuvor hat es Berichte über ein Zerwürfnis von Trump und Musk gegeben. Inzwischen ist das Verhältnis augenscheinlich wieder besser, für das US-Verteidigungsministerium soll er beispielsweise jetzt die Zukunft der Kriegsführung erforschen.
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