Attacken auf Cisco UCS Central Software und Unified CM können bevorstehen
Sind Attacken auf Cisco UCS Central Software oder Cisco Unified Communications Manager erfolgreich, können Angreifer Schadcode ausführen. Sicherheitspatches stehen zum Download bereit. Bislang gibt es seitens des Netzwerkausrüsters keine Hinweise auf laufende Attacken.
Mit UCS Central Software verwalten Admins Ciscos Compute- und Storage-Plattform Unified Computing System (UCS). Unified Communications Manager steuert IP-Telefonie und Kommunikation.
Softwareschwachstellen
Wie aus einer Warnmeldung hervorgeht, ist die Lücke (CVE-2026-76506) in UCS Central Software mit dem Bedrohungsgrad „hoch“ eingestuft. Sie steckt konkret im Web-Management-Interface. Daran können der Beschreibung zufolge entfernte authentifizierte Angreifer mit manipulierten HTTP-Anfragen ansetzen. Diese kommen aufgrund von unzureichenden Überprüfungen durch. Im Anschluss können Angreifer eigene Kommandos ausführen, beliebige Dateien schreiben und sensible Informationen abgreifen. Einen Workaround gibt es nicht.
Die Entwickler geben an, das Sicherheitsproblem in der Version 2.1(2c) gelöst zu haben. Admins, die noch 2.0 oder ältere Versionen nutzen, müssen auf eine abgesicherte Version upgraden.
Die Lücke in Unified Communications Manager gilt als „mittel“ (CVE-2026-76419). Sie betrifft das Web-Management-Interface von Unified CM und Unified CM SME. Entfernte Angreifer ohne Authentifizierung können Opfer dazu bringen, einen präparierten Link anzuklicken, und dann Skriptcode im Kontext des Interfaces ausführen. Hier schafft ein Update/Upgrade auf 15SU5 Abhilfe. Wer noch Version 14 nutzt, muss auf eine abgesicherte Version migrieren.
Zuletzt attackierten Angreifer Ende Oktober Cisco-Firewalls.
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