Hassan (42) starb auf Schweizer Achterbahn

- Six Flags hat nach einem tödlichen Unfall vorsorglich neun ähnliche Achterbahnen in Nordamerika stillgelegt.
- Hersteller Bolliger & Mabillard aus Monthey VS ist «zutiefst betroffen» und untersucht den Vorfall aktiv.
- Hassan Jihad Ibn Kariem (42) wurde am Dienstag in Six Flags Over Georgia offenbar aus der Bahn Goliath geschleudert.
Hassan Jihad Ibn Kariem (42) verunglückte am Montag tödlich im Freizeitpark Six Flags Over Georgia. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde er aus der Achterbahn geschleudert. Weitere Menschen wurden verletzt. «Die Ermittler untersuchen weiterhin die Umstände des Vorfalls», teilte die Polizei mit.
Betroffen ist die Achterbahn Goliath. Entwickelt und gebaut wurde sie vom Schweizer Hersteller Bolliger & Mabillard. Die Firma hat ihren Sitz in Monthey VS.
Das sagt Bolliger & Mabillard
Gegenüber ABC News teilt die für den Bau verantwortliche Firma mit, man «untersucht den Vorfall aktiv». Auf weitere Kommentare verzichtete die Firma aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Untersuchungen. «Wir sind zutiefst betroffen von diesem tragischen Unfall. Unsere Gedanken sind bei der Familie und allen Betroffenen», erklärte Bolliger & Mabillard.
Vorsorglich hat Six Flags neun ähnliche Achterbahnen an anderen nordamerikanischen Standorten vorübergehend ausser Betrieb genommen. Neun stammen von dem Schweizer Produzenten Bolliger & Mabillard, eine vom inzwischen nicht mehr aktiven Schweizer Achterbahnhersteller Giovanola.
Mehrere Klagen gegen Six Flags
Im September sah sich Six Flags mit mehreren Klagen konfrontiert, nachdem Fahrgäste aussagten, sie hätten durch die Achterbahn X2 im Freizeitpark Six Flags Magic Mountain Hirnverletzungen erlitten. Die Attraktion steht seit dem 12. Juli still und wird auch nicht wieder in Betrieb genommen.
Trauerst du oder trauert jemand, den du kennst?
Hier findest du Hilfe:
Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen
Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147
Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen
Justin Arber (jar), Jahrgang 1999, arbeitet seit 2022 als Redaktor am Newsdesk. Zeitweise übernimmt er da die Schichtleitung im Früh- und Spätdienst.
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