Nach Lungenkrebs-Operation – Papst Leo verlässt Spital nach Krebs-OP

- Papst Leo XIV. hat das Spital nach seiner Krebsoperation verlassen.
- Vor der Klinik sprach er kurz mit Gläubigen, die ihm selbst gemachte Geschenke überreichten, wie im Fernsehen zu sehen war.
- Das Oberhaupt der katholischen Kirche werde noch heute in den Vatikan zurückkehren und am Sonntag das Angelus-Gebet vom Fenster der päpstlichen Wohnung aus sprechen.
Der Pressedienst des Vatikans teilte mit, die Entscheidung zur Entlassung des Papstes beruhe auf neuen von seinen Ärzten vorgelegten Untersuchungsergebnissen. Leo habe sich am Freitag einer Blutuntersuchung und einer Röntgenaufnahme des Brustkorbs unterzogen, hiess es in einer vom Vatikan verbreiteten Mitteilung. Dabei sei «eine anhaltende Verbesserung seines Gesundheitszustands» festgestellt worden. Er habe zudem bereits eine Heilige Messe in dem dafür hergerichteten Saal im 10. Stock der Gemelli-Klinik gehalten.
Leo bekommt inzwischen Physiotherapie, was ihm nach der Entfernung des unteren Lappens seines rechten Lungenflügels beim Atmen helfen soll. Ansonsten kann er dem Bulletin zufolge «seine normalen täglichen Aktivitäten völlig selbstständig ausführen».
Weitere Angaben machten die Ärzte bisher nicht. Damit bleibt unbekannt, ob der Papst nach dem 90-minütigen Eingriff nun krebsfrei ist. Bei dem entfernten Knoten handelte es sich um ein sogenanntes Lungenadenokarzinom. Experten zufolge ist dies die häufigste Form von Lungenkrebs.
Welche weitere Behandlung nach der Entlassung erforderlich ist, wird vermutlich erst nach weiteren Befunden klar. Dabei geht es insbesondere um die Frage, ob sich in der Lunge oder anderen Organen Metastasen gebildet haben. Offen ist auch, ob Leo im November wie geplant eine fast zweiwöchige Reise nach Südamerika antreten kann.
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