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Wednesday, September 23, 2026

Nutzfahrzeug-IAA in Hannover: Elektro-Transporter erobern zunehmend den Markt

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Nutzfahrzeug-IAA in Hannover

Elektro-Transporter erobern zunehmend den Markt

Die Nutzfahrzeug-IAA in Hannover zeigt: Elektro-Transporter erobern den Markt. Dank 800-Volt-Technik laden sie in Rekordzeit.

Publiziert: vor 35 Minuten

Aktualisiert: vor 17 Minuten

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft

  • Auf der Nutzfahrzeug-IAA in Hannover dominieren Elektro-Transporter
  • Renault Trafic E-Tech schafft 470 km Reichweite dank 81-kWh-Batterie
  • VW ID. Buzz Cargo bietet 4,4 m³ Laderaum und 700 kg Zuladung

Zeitenwende an der Nutzfahrzeug-IAA in Hannover (D): Wegen hoher Spritpreise steigen immer mehr Gewerbler auf elektrifizierte Steckerfahrzeuge um.

Die Messe belegt zudem, dass neue E-Transporter im Alltag kaum nennenswerte Einschränkungen mehr haben. Die immer häufiger verbauten 800-Volt-Plattformen lassen die Kastenwagen in Windeseile nachladen.

Mobile Steckdose

Ein gutes Beispiel für die starken neuen Stromer ist der Kia PV7. Die Südkoreaner bieten den Kastenwagen mit zwei unterschiedlichen Radständen, mit zwei Dachhöhen sowie zunächst mit einem 272 PS (200 kW) starken Elektromotor an der Vorderachse an. Offene Aufbauten und Allradantrieb werden folgen. Die 800-Volt-Plattform mit Ladegeschwindigkeiten bis 350 kW ist bei allen Versionen selbstverständlich.

Eine solche Schnellladetechnik bietet auch der direkte Konkurrent Renault Trafic E-Tech, der auf der IAA in Hannover ebenfalls Premiere feiert. Dieser hat mit seiner 81-kWh-Batterie eine Reichweite von bis zu 470 Kilometern. Nach dem Kastenwagen sollen 2027 weitere Aufbauvarianten folgen.

Der Kia und der Renault bieten – wie viele Konkurrenten – eine Vehicle-to-Load-Funktion. Heisst: Das E-Auto wird so zur mobilen Steckdose.

Stellantis bringt Box-on-wheels

Eine der interessantesten Neuheiten auf der Nutzfahrzeugmesse: der Stellantis Bow (Box-on-wheels). Die Konzeptstudie ist ein autonomes, vollelektrisches Lieferfahrzeug für den städtischen Einsatz.

Mercedes-Fans müssen sich noch bis 2027 gedulden, ehe der Doppelpack aus VLE und VLS eine reine Nutzfahrzeugversion bekommt. Ebenso wie der Edelvan wird auch die Elektroversion des reinen Transporters auf der neuen Architektur unterwegs sein. Das verspricht Reichweiten bis 700 Kilometer und dank 800-Volt-Technik schnelles Nachladen am Hypercharger.

Wasserstoff bei Toyota

Toyota geht noch weiter und setzt trotz Batterie-Elektrotrend auf die Brennstoffzelle. Der Wasserstoffantrieb der dritten Generation wurde speziell für die gewerbliche Nutzung entwickelt. In Hannover zeigt Toyota ein Konzept für einen Wasserstoff-Hilux aus dem Jahr 2023. Doch das neuste 300-kW-Brennstoffzellensystem ist vor allem für schwere Lastwagen vorgesehen. Zu den Kooperationspartnern gehören Scania, Daimler Truck, Iveco oder Volvo Truck.

In eine ganz andere Richtung fährt Opel. Der Rüsselsheimer Autobauer zeigt auf der IAA sein leichtes Nutzfahrzeug Opel Vivaro – erhältlich als Kastenwagen, Doppelkabine oder Plattform-Fahrgestell – mit einem neuen 2,2-Liter-Turbodiesel.

Heimspiel für VW

Ford präsentiert auf der Messe das gesamte Karosseriespektrum des Transit City. Das jüngste Mitglied der Transit-Familie wurde im Frühjahr vorgestellt. Der E-Transporter eignet sich speziell für innerstädtische Einsätze – ob für Bäckereien, Landschaftsgärtner oder Lieferdienste.

Und für Volkswagen Nutzfahrzeuge ist die IAA in Hannover natürlich ein Heimspiel. Auf dem Messestand dreht sich das meiste um den neuen VW Caddy. Ebenfalls prominent: Multivan und ID. Buzz Cargo mit langem Radstand, der einen auf 4,4 Kubikmeter vergrösserten Laderaum und eine Zuladungskapazität von knapp 700 Kilogramm bietet.

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