Antrag wird von Finma geprüft – Revolut beantragt Banklizenz in der Schweiz

- Die Schweizer Bankbranche steht vor einem Neuzugang.
- Die britische «Neobank» Revolut, deren Angebote bereits heute von über einer Million Schweizerinnen und Schweizern genutzt werden, beantragt nun eine Schweizer Banklizenz.
- Die Online-Bank will in den nächsten fünf Jahren mehr als 150 Millionen Franken in den Schweizer Markt investieren.
Die Lizenzerteilung durch die Finanzmarktaufsicht Finma würde den Weg für ein vollständiges Bankangebot in der Schweiz ebnen, schreibt Revolut in einer Mitteilun. Der Antrag werde derzeit von der Finma geprüft.
Bereits heute gilt Revolut in der Schweiz als grösste «Neobank». Nach eigenen Angaben hat sie hierzulande bereits 1.3 Millionen Kundinnen und Kunden. Alleine im Geschäftsjahr 2025 stieg die Kundenzahl um rund 240'000 Personen an. Damit übertrifft das britische Fintech hierzulande die nächsten Konkurrenten deutlich – die Finanz-App Yuh hat etwa 400'000 und Neon etwa 250'000 Kunden.
Genutzt wird Revolut von vielen Schweizerinnen und Schweizern trotz ausgebautem Angebot oft primär noch als günstige «Reisezahlungs-App».
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