1.500 Meter: Isabel Gose wieder Zweite vor Maya Werner
Angelina Köhler gewinnt bei der Schwimm-EM Silber über 100 m Schmetterling. Zu Gold, das Roos Vanotterdijk holt, fehlen 31 Hundertstelsekunden.
14.08.2026 | 0:34 minDas Olympia-Trauma ist vergessen: Angelina Köhler hat bei der Schwimm-EM in Paris Silber über 100 Meter Schmetterling gewonnen. Mit ihrer Zeit von 56,39 Sekunden war sie sie 31 Hundertstelsekunden langsamer als die neue Europameisterin Roos Vanotterdijk aus Belgien. Dritte wurde die Russin Daria Klepikowa.
Köhler, die 2024 Weltmeisterin geworden war, war als schnellste Europäerin dieses Jahres zum Championat gereist.
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Nach ihrem WM-Sieg 2024 hatte sie bei Olympia 2024 als Vierte eine Medaille verpasst und war auch bei der WM 2025 als Sechste nicht in den Medaillenbereich geschwommen.
Daraufhin änderte sie ihr Training und auch die Ernährung, was sich nun auszahlt.
"Es war einfach ein geiles Rennen", sagte Köhler dem ZDF. Und am ARD-Mikrofon freute sie sich hellauf:
Ich habe alles geschafft, was ich mir vorgenommen habe. Ich bin so gut rangekommen, ich habe so gut gefighted. Es hat einfach nur Spaß gemacht.
Angelina Köhler
Anna Elendt auch über 200 Meter ohne Medaille
Anna Elendt ist auch über die 200 Meter Brust leer ausgegangen. In 2:23,81 Minuten musste sie sich mit dem fünften Platz begnügen. Gold ging an die Russin Jewgenia Tschikunowa (2:19,32) vor der Britin Angharad Evans (2:21,21). Bronze holte die Irin Mona McSharry (2:22,43).
Am Mittwoch hatte Elendt über die 100 Meter das Podest als Siebte deutlich verpasst. Auf dieser Strecke hatte die Frankfurterin bei Weltmeisterschaften schon Gold (2025) und Silber (2022) gewonnen.
Eine Chance auf eine Einzelmedaille bietet sich Elendt noch über die 50 m. Am Samstag stehen die Vorläufe und ein mögliches Halbfinale an.
Lukas Märtens Siebter auf Nebenstrecke 200 Meter
Lukas Märtens verpasste auf seiner Nebenstrecke 200 Meter Freistil die Medaille und wurde in 1:45,58 Minuten Siebter. Der Weltmeister und Weltrekordler über 400 Meter hatte im Halbfinale noch mit der zweitbesten Zeit (1:44,79) überzeugt, im Endlauf blieb er deutlich darüber.
"Ich habe mich eigentlich sehr gut gefühlt, aber so ist Sport, heute waren einfach andere Leute besser", sagte Märtens in der ARD:
Das Rennen war irgendwie schon vorbei, da war ich noch gar nicht im Wasser.
Lukas Märtens
Gold gewann der Olympiasieger und Weltmeister David Popovici (Rumänien/1:44,15) vor Tomas Navikonis aus Litauen (1:44,55) und dem Briten James Guy (1:44,87).
Über das Thema berichtete das ZDF am 14.08.2026 in der heute-Sendung ab 19:00 Uhr.
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