Journalisten sollen weg: Trump will offenbar einen Pool statt Presse im Weißen Haus

Journalisten sollen wegTrump will offenbar einen Pool statt Presse im Weißen Haus
21.10.2026, 10:20 Uhr

US-Präsident Trump ist bekanntlich kein Freund von Journalisten. Nun hat er einem Bericht zufolge neue Pläne, um diese von sich fernzuhalten und gleichzeitig noch mehr Gold ins Weiße Haus zu bringen.
US-Präsident Donald Trump will offenbar die Journalisten aus dem Presseraum dem Weißen Hauses drängen. Dies berichtet die "New York Times" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Und er hat demnach auch schon Pläne für den bisherigen James S. Brady Press Briefing Room: einen Pool.
Trump spielt laut dem Bericht offenbar schon seit seiner ersten Amtszeit mit der Idee, die Presse aus dem Weißen Haus zu vertreiben. Erst im September postete er auf seinem Online-Dienst Truth Social Vorher-Nachher-Bilder des Presseraums: Eines mit einem Foto des leeren Raums ist überschrieben mit "Fake News Before". Das andere Bild zeigt einen Pool in einem gold-weißen Saal unter der Überschrift "FDR Pool After". Auch das "Wall Street Journal" berichtete im September über entsprechende Pläne. Ein Vertreter des Weißen Hauses habe dies aber dementiert, hieß es damals.
Die Journalisten sollen laut der "New York Times" vermutlich ins Eisenhower Executive Office Building ausweichen. Dieses befindet sich in der Nähe des Weißen Hauses.
Seit Langem geht die Trump-Regierung gegen unliebsame Pressevertreter vor. Im September hatte das Weiße Haus Mitarbeitern der Sender CNN und MS NOW sowie des Nachrichtenportals "Politico" ein Hausverbot erteilt. Die Begründung: Die Medien würden "Erfindungen und Lügen" über ihn und seine Regierung verbreiten. In einem Eilantrag entschied ein US-Gericht dann, dass Trump die verbannten Medien wieder ins Weiße Haus lassen müsse. Vor einer Woche erklärte das Justizministerium jedoch, dass die US-Regierung juristisch gegen die Wiederzulassung der Sender vorgehe.
Trump attackiert auch regelmäßig kritische Journalisten und geht juristisch gegen Medien vor. Die Sender ABC und CBS sagten nach Verfahren die Zahlung von 15 Millionen beziehungsweise 16 Millionen Dollar zu. Auch die die "New York Times" und das "Wall Street Journal" hat Trump verklagt.
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