SpaceX mit Milliardenplus - Musk: Fusion mit Tesla gute Idee
Ein Milliarden-Plus und der Umsatz mehr als verdoppelt: Das Raumfahrtunternehmen SpaceX hat im abgelaufenen Quartal einen Gewinn von 4,4 Milliarden Dollar eingefahren - im Vorjahreszeitraum hatte die Firma noch einen Verlust von gut einer Milliarde Dollar verbucht. Der Umsatz stieg überraschend deutlich um 161 Prozent auf 14,6 Milliarden Dollar.
Auslöser waren kräftige Zuwächse im Geschäft mit Internet aus dem All sowie mit KI-Rechenzentren. Das stärkste Wachstum verzeichnete dabei die Sparte Künstliche Intelligenz mit einem Plus von 830 Prozent und 7,56 Milliarden Dollar Umsatz. Der Geschäftsbereich verdient sein Geld hauptsächlich mit der Vermietung von Rechenkapazitäten für KI-Entwickler wie Anthropic oder Reflection AI.
Wie sicher ist Künstliche Intelligenz? Bei "Markus Lanz" widerspricht Sascha Lobo düsteren KI-Szenarien entschieden. Warnungen vor einer Bedrohung der Menschheit lehnt er ab.
21.10.2026 | 76:05 minAusgaben für Rechenzentren verdreifacht
Die Ausgaben für neue Rechenzentren hätten sich in den vergangenen Monaten jedoch nahezu verdreifacht, teilte der Raumfahrtkonzern des Milliardärs Elon Musk am Dienstag mit. SpaceX steckte 16,4 Milliarden Dollar in den Ausbau seiner KI-Infrastruktur. "Wir stehen vor einem Wendepunkt in den Bereichen Raketenstarts, Vernetzung und KI", sagte Musk bei einer Telefonkonferenz mit Investoren.
Beim Internet aus dem All mit dem Satelliten-Dienst Starlink stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 69 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar. Ende September hatte Starlink 13,6 Millionen Kunden. Inzwischen ist der Dienst unter anderem in 3.800 Flugzeugen verfügbar. Der durchschnittliche Monatsumsatz pro Nutzer ging jedoch wegen günstiger Einsteigertarife in neu erschlossenen Märkten erneut zurück.
Die Weltraumfirma SpaceX schreibt Geschichte mit einem Rekord-Börsengang und macht Elon Musk fast ein Vierteljahrhundert nach Gründung damit zum weltweit ersten Billionär.
12.06.2026 | 2:40 minBerichte: Musk soll Starlink-Drosselung angeordnet haben
Der Satellitenbetreiber löst immer wieder Aufsehen aus: Die Ukraine wirft dem US-Konzern vor, die Geschwindigkeit der Datenübertragung zu drosseln und damit die Verteidigung des Landes zu behindern. Wie das "Wall Street Journal" und der Sender CBS News unter Berufung auf Regierungskreise und Insider berichten, soll Musk die Drosselung in der vergangenen Woche angeordnet haben - nach Absprache mit US-Präsident Donald Trump.
Der Tech-Milliardär hatte zuvor die US-Regierung für die Drosselung verantwortlich gemacht. Trump hingegen erklärte, er habe keine Einschränkungen gefordert. "Ich war es nicht. Und ich glaube auch nicht, dass es Elon war." Die Starlink-Satelliten dienen der Kommunikation auf dem Gefechtsfeld sowie der Steuerung von Drohnenangriffen und der Flugabwehr.
Neben der Unterstützung ihres Landes beim EU-Gipfel sind die Ukrainer viel mehr damit beschäftigt, dass das Satellitensystem Starlink wohl gedrosselt wurde - Trump dementiert.
17.10.2026 | 3:01 minMusk schließt Fusion von SpaceX und Tesla nicht aus
Darüber hinaus drängt Starlink verstärkt in den Mobilfunkmarkt und hat sich in den USA bereits umfangreiche Funkfrequenzen gesichert. Das Unternehmen will satellitengestützte Gespräche und Datenübertragungen über handelsübliche Smartphones anbieten. Um dieser drohenden Konkurrenz zu begegnen, haben die Telekom, Telefonica, Vodafone und Orange eine Partnerschaft vereinbart.
Musk schloss einen Zusammenschluss seines Raumfahrtunternehmens mit dem E-Autobauer Tesla nicht aus. Eine Fusion zwischen SpaceX und Tesla wäre eine "gute Idee" und hätte "viele Vorteile", sagte Musk bei der Bekanntgabe der Geschäftszahlen. Beide Unternehmen hätten auf Wunsch von Aktionären spezielle Ausschüsse gebildet. Über eine Fusion wird schon lange spekuliert, Musk äußerte sich dazu bisher ausweichend.
Die Trägerrakete Ariane 6 der European Space Agency (ESA) soll Europas unabhängigen Zugang zum All sichern und Satelliten transportieren. Doch im globalen Raumfahrt-Wettlauf liegt Europa zurück.
27.04.2026 | 18:20 minQuelle: Reuters, dpa, AFP
Über die Themen KI und Starlink berichteten mehrere Sendungen, unter anderem "Markus Lanz" am 20.10.2026 ab 23:15 Uhr oder das heute-journal update am 17.10.2026 ab 00:20 Uhr.
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