heise+ | Anker Solix Solarbank Max: Heimspeicher-Riese im Praxistest
Anker Solix’ neuer Speicher heißt immer noch Solarbank. Aber mit den kompakten Speichern, die man sonst von Balkonkraftwerken kennt, hat die Solarbank Max nicht mehr viel gemein. Schon die Basiseinheit hat eine Kapazität von 7 kWh, die sich nach dem Klemmbausteinprinzip um fünf weitere Speicherblöcke auf 42 kWh erweitern lässt. Das sind Dimensionen, die man sonst nur vom Heimspeichermarkt kennt.
Dabei gibt es auf den ersten Blick wenige Unterschiede zwischen der Solarbank Max und ihren Geschwistern Solarbank 3 und 4. Mit der 4er teilt sie das schicke Frontdisplay mit diversen Statusanzeigen, von der Bauform her ähnelt sie dem Vorgängermodell Solarbank 3 – solange man nur die Bilder auf der Homepage anschaut.
- Die Solarbank Max ist üppig ausgestattet: 10 kWp PV, 4,6 kW AC-Netzanschluss, Notstrom bis 3,68 kW.
- Die Speicherkapazität ist modular von 7 kWh auf bis zu 42 kWh erweiterbar.
- Schwachpunkte sind das hohe Gewicht und die niedrige Effizienz bei geringen Lasten.
In der Realität ist die Solarbank Max mit 67 Zentimetern deutlich breiter als alle bisherigen Solarbänke und wiegt mit 76,5 Kilogramm so viel wie der nette Nachbar von nebenan. Damit ist sie leichter als befürchtet, denn die bereits getestete Variante Solarbank Max AC (ohne PV-Teil) brachte schon 73 Kilogramm auf die Waage. Die zusätzlichen Anschlussmöglichkeiten der Solarbank Max fallen also kaum ins Gewicht. Mit der neuen Bauform fällt auch die Speicherkompatibilität zu älteren Solarbänken: Dort lassen sich Batterieerweiterungen von einem zum anderen System mitnehmen, die Max-Serie hingegen kann man nur mit dem Akkublock BP7000 (63 Kilogramm) in 7-kWh-Schritten aufstocken. Was der neue Riesenspeicher wirklich taugt, musste er im Praxistest zeigen.
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