Trump nominiert UFC-Chef als Pressesprecher – wegen Verwechslung?

- «Dana, bitte nimm den Job»: Mit diesen Worten bietet Trump UFC-Chef Dana White den Posten als Pressesprecher an.
- Laut CNN lehnt der 57-Jährige ab, am Montag trifft er Trump.
- Spekuliert wird, dass Trumps Team ihn mit der Kommunikationsspezialistin Dana W. White verwechselt hat.
Ein «gewaltsamer Kämpfer und Krieger» sei Dana White, schrieb Donald Trump am Samstag bei Truth Social. In seinem Post bot der US-Präsident dem 57-Jährigen, der Präsident der Kampfsportorganisation UFC ist, den vakanten Posten als Pressesprecher des Weissen Hauses an. «Ich habe darum gebeten, dass er auch einige seiner Assistenten mitbringt, auch wenn sie nicht aus unserem Land sind», so der 80-Jährige weiter und zählt anschliessend einige bekannte Kampfsportler auf. «Dana, bitte nimm den Job», schreibt Trump abschliessend.
CNN: White wird Angebot ablehnen
Ob White annimmt, ist noch unklar. Gegenüber Reportern sagte er am Samstagabend, dass er sich am Montag mit dem US-Präsidenten treffen werde und im Anschluss mehr sagen könne. CNN berichtet mit Berufung auf Insider, dass White das Angebot ablehnen werde. Trump und White gelten als gute Freunde: An dessen 80. Geburtstag im Juni veranstaltete die UFC einen Käfigkampf auf dem Südrasen des Weissen Hauses.
Dana White statt Dana W. White?
Derweil gibt es Spekulationen, ob nicht ein Fehler im Weissen Haus zur Nominierung des UFC-Chefs geführt hat: So berichtet der unabhängige Journalist und Professor Adam Cochran auf X, dass Trumps Personal dem Präsidenten eine Liste unterbreitet hat, auf der mögliche Nachfolgerinnen und Nachfolger von Katie Zacharia aufgeführt waren.
Einer der Namen auf der Liste soll demnach Dana W. White gewesen sein. Während die Kommunikationsspezialistin mit dem UFC-Chef den fast identischen Namen teilt, hat sie im Pressebereich wohl deutlich mehr Erfahrung: Zuletzt arbeitete sie im US-Verteidigungsministerium als Assistentin des Verteidigungsministers im Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Zuvor war sie bei Fox News und der mit der Trump-Regierung verbundenen Heritage Foundation tätig.
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Der Posten des Pressesprechers des Weissen Hauses ist seit etwa drei Wochen unbesetzt, nachdem Katie Zacharia weniger als fünf Tage nach Amtsantritt gekündigt hatte. Nebst einer Kontroverse um eine angeblich bestandene Anwaltsprüfung sorgte die Republikanerin vor allem mit ihrer Unsicherheit bei den Auftritten für Aufsehen.
Benedikt Hollenstein (bho) ist seit 2021 bei 20 Minuten. Er schreibt für den Newsdesk und übernimmt dort auch Tagesleitungsschichten.
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