Schwerwiegender Ausfall: Romero fehlt Atletico beim VfB
Atletico Madrid muss beim Gastspiel in Stuttgart auf Leistungsträger Cristian Romero verzichten. Ein schwerwiegender Ausfall.

Er fällt in Stuttgart aus: Cristian Romero IMAGO/AgenciaLOF
Beim Champions-League-Auswärtsspiel in Stuttgart peilt Atletico Madrid das dritte Pflichtspiel in Folge ohne Gegentor an. Nicht leichter macht dieses Unterfangen allerdings, dass Trainer Diego Simeone sein Abwehrzentrum für das Gastspiel im Schwabenland zwingend umbauen muss.
Hintergrund ist eine Verletzung von Leistungsträger Cristian Romero. Der argentinische Landsmann Simeones kam erst in diesem Sommer von Tottenham Hotspur in Spaniens Hauptstadt, ist aber bereits nicht mehr aus der Startelf der Rojiblancos wegzudenken.
Sechs Einsätze in La Liga - inklusive des späten Siegtreffers im Auswärtsspiel bei Deportivo Alaves - und zwei in der Königsklasse stehen bis dato bereits zu Buche. Beim späten 1:0-Erfolg bei Espanyol Barcelona am vergangenen Sonntag, dem sechsten Pflichtspielsieg in Serie, musste Romero allerdings bereits in der 67. Minute ausgewechselt werden. Die Adduktoren machten dem 28-jährigen Weltmeister zu schaffen.
Eine genauere Untersuchung am Sonntag brachte eine leichte Adduktorenverletzung zutage, die ihn nach übereinstimmenden spanischen Medienberichten wohl mindestens zehn Tage aus dem Verkehr zieht. Damit fällt neben dem Auswärtsspiel in Stuttgart auch das Heimspiel gegen Aufsteiger Deportivo A Coruna für den Abwehrspezialisten flach.
Simeone: "Die Bedeutung von Cuti ist klar"
Rechtzeitig vor den Duellen mit Bayern und Barcelona Anfang November aber soll Romero wieder zur Verfügung stehen. Schon bei UD Levante am 31. Oktober könnte er sein Comeback feiern.
"Die Bedeutung von Cuti ist klar", stellte Simeone auf der Pressekonferenz in Stuttgart am Montag klar: "Aber gemeinsam machen wir uns alle besser. Wir werden diesen Kurs beibehalten: Das Team ist wichtiger als der Einzelne."
Neben Hancko wird in Stuttgart im Abwehrzentrum mit Marc Pubill gerechnet. Über die Außenverteidiger-Positionen dürften gewohnt offensivstark Marcos Llorente und der ehemalige Leverkusener Alejandro Grimaldo anschieben.
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