Spanien: Regierungschef Sánchez kündigt Neuwahlen an
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Stand: 05.10.2026 • 09:30 Uhr
Der Streit über die Wohnungsmarktpolitik führt zu Neuwahlen in Spanien. Regierungschef Sánchez kündigte eine vorgezogene Parlamentswahl im November an. Seine Sozialisten liegen in Umfragen hinter den Konservativen.
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hat Neuwahlen ausgerufen. Er kündigte in einer kurzfristig angesetzten Erklärung eine vorgezogene Parlamentswahl an. Bisher war die nächste Parlamentswahl für 2027 vorgesehen.
Damit reagiert der Regierungschef auf eine innenpolitische Blockade, nachdem am Freitag Regierungspläne zur Bekämpfung der Wohnungskrise am Widerstand rechter Abgeordneter gescheitert waren.
Umfragen sehen Opposition vorne
In Umfragen liegt Sánchez' Sozialistische Partei derzeit hinter der konservativen Opposition. Demnach ist eine Koalition der konservativen Volkspartei (PP) mit der rechtspopulistischen Vox-Partei das wahrscheinlichste Szenario.
Damit würde erstmals seit dem Ende der Diktatur unter Francisco Franco eine extrem rechte Partei der spanischen Regierung angehören.
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