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Wednesday, September 30, 2026

Verheerende Angriffe der Russen: Kampfjets in Polen und Rumänien steigen auf

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Verheerende Angriffe der RussenKampfjets in Polen und Rumänien steigen auf

30.09.2026, 13:39 Uhr

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Eine Rettungskraft bei einem Wohnhauses, das nach einem russischen Drohnenangriff auf die ukrainische Hauptstadt beschädigt wurde. (Foto: picture alliance/dpa/Ukrainian Emergency Service via AP)

Die Ukraine befürchtet für den Winter das Schlimmste. Und schon jetzt geht es los: Laut Kiew kommt es zur ersten massiven und koordinierten Angriffswelle der Russen seit Ende der letzten Heizperiode. Die Attacken haben auch Folgen in Polen und Rumänien.

Der Massive russische Beschuss der Ukraine nährt die Besorgnis in den Nachbarstaaten. In der Republik Moldau drang eine Drohne in den Luftraum ein und explodierte nahe dem östlichen Dorf Hirbovet. Die Nato-Mitglieder Rumänien und Polen ließen Kampfjets aufsteigen. An den polnischen Flughäfen Lublin und Rzeszow wurde der Flugbetrieb vorübergehend eingestellt.

In der Ukraine kam es durch russische Drohnen- und Raketenangriffe wieder zu Toten und Verletzten sowie Schäden an der Infrastruktur. Nach ukrainischen Angaben wurden fünf Menschen getötet. Unter den Todesopfern der nächtlichen Attacken auf die Hauptstadt und eine nördliche Vorstadt sind demnach zwei Frauen und ein 14-jähriges Kind. Ein weiterer Mensch sei am Mittwoch beim Beschuss eines Lagerhauses in Kiew ums Leben gekommen, sagte Bürgermeister Vitali Klitschko.

Zudem sei die Energieinfrastruktur beschädigt worden, teilten die Behörden mit. Die Hauptstadt war am Morgen wegen der Brände in dichten Rauch gehüllt. Klitschko zufolge wurden zudem Trümmerteile auf dem Gelände einer westlichen Botschaft im Zentrum von Kiew gefunden. Um welche Vertretung es sich handelte, ließ er offen.

Nach Angaben des ukrainischen Ministerpräsidenten Serhij Korezkyj geht Russland inzwischen zu massiven Angriffen auf die Energieinfrastruktur des Landes über. Dies sei die erste derart massive und koordinierte Angriffswelle seit dem Ende der vergangenen Heizperiode, teilte Korezkyj auf Telegram mit. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe setzte Russland bei den nächtlichen Attacken ballistische Raketen, Seezielflugkörper und 188 Drohnen ein. Davon seien fünf Raketen und 155 Drohnen abgefangen worden.

Moskau erklärte, die Schläge hätten unter anderem einem Rechenzentrum der ukrainischen Streitkräfte in Kiew gegolten. Das russische Militär sprach zudem von Attacken auf das Wasserkraftwerk von Wyschgorod nördlich von Kiew, das Heizkraftwerk Tripillja im Süden und ein Umspannwerk. Zudem seien Industrieanlagen in der Region Odessa und Hafenanlagen in Ismajil getroffen worden. Die Nasa-Website Firms, die weltweit Brandherde per Satellit erfasst, verzeichnete an diesen Stellen Feuer.

Systematische Angriffe im Winter befürchtet

Der Energieversorger DTEK machte keine genauen Angaben zu den Schäden am Stromnetz, teilte jedoch mit, die Versorgung von 8000 Haushalten sei wiederhergestellt worden. Die Ukraine befürchtet im Winter systematische russische Angriffe auf die Energie- und Wärmeversorgung des Landes.

Unterdessen setzte die Ukraine ihre Angriffe auf russisches Gebiet fort. In der russischen Grenzregion Brjansk kam nach Angaben des dortigen Gouverneurs ein Mensch bei einem Drohnenangriff ums Leben. In der Ölförderregion Samara wurden zudem Privathäuser beschädigt.

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