Weltcup-Comeback in Sölden – Vlhovas Albtraum soll nach 1008 Tagen enden

Am 20. Januar 2024 erfuhr die Karriere von Petra Vlhova einen jähen Einschnitt. Als die Slowakin damals zum Heimrennen in Jasna startete, lag im Gesamtweltcup nur Mikaela Shiffrin vor ihr. Doch dann stürzte Vlhova, verletzte sich dabei schwer – und danach war alles anders.
Die damals 28-Jährige riss sich das Kreuz- und Innenband im rechten Knie, musste sich operieren lassen. Weil auch ein Jahr später noch nicht an Skifahren zu denken war, folgte im März 2025 eine weitere OP, eine erneute Pause. Vlhovas Karriere hing am seidenen Faden.
Nach einem Überraschungscomeback bei Olympia 2026 (20. im Slalom) gilt es am Samstag nach 1008 (!) Tagen Weltcup-Pause wieder Ernst. Vlhova blickt vorfreudig auf den Sölden-Riesenslalom voraus. Vor allem das Gefühl, sich aus dem Startgate zu wuchten, hat sie vermisst.
Ziele fürs Rennen lässt sie sich zunächst nicht entlocken, bevor der alte Ehrgeiz doch wieder durchdrückt: «Es wäre schön, in die Top 15 zu fahren. Aber das wird nicht einfach», weiss sie. Nur schon ihre Rückkehr ist mehr wert als viele Weltcup-Punkte.
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