The Jerusalem PostJewish ex-Harvard admin. files discrimination suit over termination after Rosh Hashanah leaveBollywood HungamaEmraan Hashmi narrowly escapes injury after car flip stunt goes wrong on Gunmaaster G9 set; watchESPN DeportesBills salta al Top 3 y Chiefs se mantienen en la cimaESPNAll 30 NBA teams reveal court designs for 2026 NBA Cup tournamentRTP DesportoStopira despede-se da seleção de Cabo Verde ao fim de 18 anosDaily MaverickWatch — Ekurhuleni murders: What we know about the killings of 12 womenThe Hollywood ReporterReese Witherspoon’s Hello Sunshine Breaks Away From Candle MediaZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioBusiness AMMerz wil pensioen- en zorgstelsels hervormen om vertrouwen van jongeren te herstellenCollider14 Years Later, Netflix's Emotional 5-Part Thriller Remains a Perfect Weekend BingeSouth China Morning PostSix Flags closes some rides after man flung to his death from roller coasterSportstarArchery Premier League 2026: Rajputana Royals outplays Chero Archers to make it two wins a row
The Daily Newsstand · Free, Always
Tuesday, October 13, 2026

Region Basel – Die Bekämpfung der Tigermücke ist in diesem Jahr nicht gelungen

Translate
  • Die Ausbreitung der asiatischen Tigermücke ist in der Region Basel nicht aufzuhalten.
  • Im heissen und trockenen Sommer konnte sie sich besonders gut vermehren – noch immer legen einzelne Mücken Eier, die den Winter überleben werden.
  • Bei der Bekämpfung der Mücke können alle mithelfen, es geht vor allem darum, stehendes Wasser zu vermeiden.

Pie Müller, Forschungsleiter am Schweizerischen Tropeninstitut (Swiss TPH), ist konsterniert: «In diesem Jahr waren wir nicht gut in der Bekämpfung der asiatischen Tigermücke.» Erste Daten seiner Forschungsgruppe zeigten, dass in diesem Jahr deutlich mehr Tigermücken unterwegs waren als im Jahr zuvor.

Nahaufnahme einer Mücke auf menschlicher Haut.
Legende: Die asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) ist nach ihren schwarz-weiss gestreiften Beinen und ihrem schwarz-weissen Hinterleib benannt. iStockphoto

Im Kampf gegen die Tigermücke brauche es die Mithilfe von allen, sagt Müller: «Man muss stehendes Wasser unbedingt vermeiden. Da können wir noch deutlich besser werden.» Ausserdem müsse man schon früh damit anfangen – bereits im Frühling, bevor die Mücke aktiv wird. «Prävention ist das A und O», sagt Pie Müller.

Prävention ist das A und O.

Das Swiss TPH bekämpft und überwacht die asiatische Tigermücke bisher mit Fallen. Ausserdem versucht der Kanton, die Bildung von Brutstätten möglichst zu verhindern. Das reicht aber nicht aus, sagt Müller: «Im nächsten Jahr wollen wir stärker gegen die ausgewachsenen Mücken vorgehen.»

Man könne etwa sterile Männchen aussetzen, damit die Weibchen keinen Nachwuchs haben können. Diese Methode wird im Tessin bereits angewandt und soll nun auch in der Region Basel im nächsten Jahr ausprobiert werden.

Gleichzeitig sind die Möglichkeiten der Forscherinnen und Forscher und auch der Behörden begrenzt. «Wir gehen davon aus, dass die meisten Brutstätten auf privatem Boden sind», sagt Noemi Danhieux vom Kantonalen Labor Basel-Stadt.

Der Kanton weist mit Flyern und Plakaten auf das Problem hin, besonders bei Freizeitgärten. Ausserdem gibt das Kantonale Labor gratis Larvizide ab, mit denen etwa Dohlen behandelt werden können, damit dort keine Larven schlüpfen können.

Die asiatische Tigermücke ist – im Gegensatz zur heimischen Stechmücke – tagaktiv. Sie sticht also schon zu, bevor die Dämmerung einsetzt, und nervt deshalb umso mehr. Ausserdem kann sie tropische Krankheiten übertragen. In der Schweiz ist das bisher nicht passiert, doch vor zwei Jahren konnten Forschende in Basel das Denguevirus in einer Tigermücke nachweisen.

«Wir gehen davon aus, dass Viren wie Dengue oder Chikungunya zirkulieren – im nahen Ausland gab es mehrere Fälle», sagt Forscher Pie Müller. Gleichzeitig müsse man keine Angst haben. Das bestätigt Noemi Danhieux vom Kantonalen Labor Basel-Stadt: «Das Risiko einer Ansteckung in der Region ist gering.»

Herbst sorgt für eine Mückenpause

Mit den sinkenden Temperaturen ist die Saison der Tigermücke aber langsam vorbei. In den nächsten Tagen würden wohl immer weniger Mücken herumfliegen, sagt Müller. Doch er gehe davon aus, dass die Mücken dieses Jahr sehr viele Eier gelegt haben. Der Winter sorgt also höchstens für eine Verschnaufpause.

Regionaljournal Basel Baselland, 13.10.2026, 17.30 Uhr ;  glam;gotl;liea

View the original on SRF News →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.